Korg Minilogue - Polyphonic Analogue Synthesizer

Der Peak ist tatsächlich ein Allrounder. In Bezug auf Bässe ist er mindestens gleichwertig zur spezialisierten Bass-Station 2, kann aber auch wunderschöne Pads und Arpeggios. Im Rahmen meines Peak-Tests für Delamar habe ich massig Soundbeispiele gemacht, die aus meiner Sicht ganz gut die Vielfalt des Synths widerspiegeln. https://www.delamar.de/test/novation-peak/

Danke für den Test und die teilweise guten Demos, beim anhören der Demos habe ich sofort das Gefühl gehabt, da steht ein Access Virus TI und als ich dann alle Demos durch hatte stand im Fazit, ah, klingt wie ein Virus TI, schöner Vergleich allerdings kann ich Deine Meinung nicht teilen, ich weiß auch nicht warum der Virus immer so runter gemacht wird, meiner Meinung nach ist er einer der Besten, wenn nicht sogar der Beste VA Synth in Hardware... Ich finde der kann so gut wie alles, natürlich bin ich auch nicht immer glücklich mit dem weil ich hin und wieder etwas hier und da anders hätte, aber das ist jammern auf hohem Niveau...

Nach dem durchhören der Demos bin ich der Meinung, wer einen Virus hat braucht keinen PEAK, ich zumindest nicht, für mich klingt der jetzt nicht besser als mei Virus trotz der analogen Sektion die ich für meinen Teil sowieso überbewertet halte... Die Kälte die du dem Virus unterstellst, kann ich auch nicht hören...

Letztendlich reden wir natürlich hier über Geschmack und da hat jeder eine andere Meinung, das sollte klar sein, das hier ist meine...

Frank
 
So, schon kommt die erste Frage auf die ich keine passende Antwort gefunden habe.

Den Minilouge hab ich via USB angeschlossen und er funktionierte mit Cubase. Dann habe ich die Soundlibrarian installiert und danach den Korg USB Treiber. Jetzt erkennt die KorgLibrarian den Minilouge überhaupt nicht (Cubase auch nicht mehr) sondern listet mir nur die Midiports des Audio6 und des Midex8. Ich werde mal versuchen ihn über normal Midi zu kriegen.

Jetzt wo ich es schreibe fällt mir auf, vielleicht ein wenig zuviel Midi über USB. (Audio6, Midex8, MS20-Controller) und jetzt noch den Minilouge. Vielleicht beharken sich die Treiber.

Hat jemand einen ähnlichen Fehler gehabt und einen Tipp für mich.

Danke schonmal.

Frank

I
 
Zuviel Midi über USB? Denke das Problem wird eher wo anders liegen - wenn ich dran denke wieviel Midi bei mir über USB geht...Kannst ja trotzdem mal alles was du nicht brauchst abziehen und dann mal testen.

Vielleicht auch einfach noch mal den USB Treiber installieren, anderen USB Port testen, Computer neustarten...
 
Zuviel Midi über USB? Denke das Problem wird eher wo anders liegen - wenn ich dran denke wieviel Midi bei mir über USB geht...Kannst ja trotzdem mal alles was du nicht brauchst abziehen und dann mal testen.

Vielleicht auch einfach noch mal den USB Treiber installieren, anderen USB Port testen, Computer neustarten...

Ja Ok, hab ich auch schon so probiert. Werde mich Morgen mal durch die Registry wühlen und da nachschauen.

Der Klang ist super ;-). Aber wenn man die Sounds nicht selbst erstellt hat, ist es doch völlig egal ob ich die Werte der Regler gut ablesen kann (Amazona) da ich den ganzen Sound nicht lesen kann. Und wehe er steht auf Abholen der Parameter, dann muss man jeden Weg fahren um zu erkennen das sich was verändert. Zum Glück hat man jetzt ein paar Werte als Info in dem niedlichen Display. Die Nullstellen sind gut ausgelegt und leicht zu finden. der Rest lässt sich dann komfortabel einstellen.

Beim Delay bin ich mir aber noch nicht so sicher ob ich das Rauschen als charakterbildende Eigenschaft annehme. Vor allem ist es ja nicht nur bei Feedback auf 3 Uhr sonder auch schon bei Time ab 12 deutlich zu hören.

Aber wenn ich an die Übersteuerung vom K4 denke in manchen Einstellungen ;-).

Gute Nacht
Frank
 
Bei den USB Treibern ist doch so ein Utility Dingens dabei 'Korg USB Driver Utility' oder so. Damit kann man alte verwaiste USB Treiber Einträge löschen. Man muss nur einen Haken wegmachen sonst ist man auf Minilogue Treiber beschränkt.
Oder ging das mit 'uninstall usb driver'...? Hmm...
Musste mal gucken. Ansonsten 'USB Deview' runterladen.
 
Tja, momentan tut sich da nix. Win7 64 Bit, dort steht er unter den Geräten. Treiberdetails alles neu und OK. Aber unter Cubase und die Soundlibrary ist er nicht zu aufzufinden. Deinstalliert,Registy auf alte Einträge abgeklopft und wieder installiert, Fehlanzeige.

USB Deview hab ich auch mal ausprobiert und dort hatte ich Ihn auch mal gelöscht vor der Neuinstallation, da war dann merkwürdigerweise das Audio6 mal weg.

So, jetzt werd ich mich mal weiter mit ihm anfreunden. BlödesInstallationsgerumsel ;-)

Frank
 
Bei den USB Treibern ist doch so ein Utility Dingens dabei 'Korg USB Driver Utility' oder so. Damit kann man alte verwaiste USB Treiber Einträge löschen. Man muss nur einen Haken wegmachen sonst ist man auf Minilogue Treiber beschränkt.
Oder ging das mit 'uninstall usb driver'...? Hmm...
Musste mal gucken. Ansonsten 'USB Deview' runterladen.

Letztendlich hat das KorgUnistallUtillity geholfen. Es hat mir alle verwaisten Einträge gelöscht und den Minilogue unter die ersten 10 Einträge geholt.

Zwischenzeitlich habe schon den Support kontaktiert, weil ich mit USBDeview nicht weiterkam, thanks an Green Dino.

Das war jetzt das zweite mal dass ich mit dem Korg Support zu tun hatte, und hier auch wieder mit dem Herrn Alexander Hinz. Er hatte mich schon mal telefonisch bei der Hand genommen als ich mich in den KLC-Updates und Registrierungen verheddert hatte.

Ich bat um Info (und etwas genervt: nicht der üblichen Deinstall und Install Floskel)

Ich bekam eine rasche, äusserst ausführliche, sachliche und nicht standardtisierte Antwort.

Vielen Dank an den Korg Support

Frank
 
..gibt es jetzt auch als limited edition "Polished grey" aka "apple space grau"..

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe gerade meinen kleinen Liebling wieder hergegeben und gegen den Novation Ultranova getauscht.

War keine leichte Entscheidung denn das Design, die Regler und und die Fertigungsqualität habe ich geliebt. Der Ultranova ist diesbezüglich leider furchtbar.
Jedoch für meine Musik, die eher weiche, sphärische Klänge verlangt, war er doch sehr eingeschränkt. Die Pads waren für mich kaum brauchbar, sie klangen alle etwas harsch, das voice stealing hat sich oft in das Klicken, das ich nie komplett in den Griff bekam (manchmal klickts, manchmal nicht, manchmal ists erst weg, wenn man die Attack als weich hört etc.) verwandelt.
Für andere Stile ist der harsche, oft eher metallische Sound sicherlich passend.

Analog war ja für mich kein Kaufargument, der Ultranova hat z.B. einen Drift Parameter, der da unsauber, analoges Leben einhaucht. Jedenfalls habe ich meine Lieblings-Patches vom Minilogue rasch am Ultranova, inklusive sehr guter Effektsektion editiert gehabt.

Meine Patches lass ich einstweilen auf dem Dropbox Link.

Wunsch ans Christkind: Ein Minilogue mit der mächtigen Synth Engine und Effektsektion des Ultranova.

LG aus Krems,
Herbert
 
Ich finde, und jetzt werden mich sicher einige Steinigen, das der gar nicht sooo analog klang, viele analoge gegen digitale Klangen für mich irgendwie, gleich, ich habe wenig Unterschied gehört und das gilt auch für den Korg minilogue, aber, er sah schick aus, keine Frage, schön klein und damit irgendwie ein nettes Gerät, nur leider kann er auch zu wenig, das ist eben meistens und oft der Nachteil der analogen...

Frank
 
Ich glaube, es geht da nicht um „analog klingen“ oder „digital klingen“. Der Klangcharakter des Minilogue ist halt einfach etwas „dünn“. Komischerweise ist das beim Monologue anders. Der klingt für meine Ohren deutlich besser.
 
Dann wundert mich nur, warum bei den anderen asiatischen Firmen der Preis nicht erhöht wurde, sondern nur bei Korg.
Ist das so? Roland verlangt auch ganz schön gesalzene Preise. Die haben sich nicht erhöht, waren aber immer schon nicht niedrig. Und Yamaha macht ja nicht mehr viel im Synth-Bereich, das man mit den Angeboten von Korg vergleichen könnte. Dass die Refaces billiger geworden sind, hat wohl eher mit sinkender Nachfrage zu tun.

Korg agiert außerdem meines Wissens sehr international mit Teams in Japan, England, Italien und USA sowie Fertigung in China - natürlich - keine Ahnung, wie sich das auswirkt. Aber gerade bei Korg kann man m. E. nun wirklich nicht von Wucher sprechen, wenn man die Features ihrer Produkte mit dem Preis abgleicht und das dann mit den Mitbewerbern vergleicht.
 
Hab das schon einem anderen Thread gepostet, aber hier ist meine Frage wohl sinnvoller:

Hat der Minilogue eigentlich den gleichen genialen Sequenzer wie der Monologue? Also transponierbar, KeyTrig/Hold-Funktion etc. Der Nachteil, dass man beim Minilogue bei den Steps immer zwischen zwei Achtergruppen umschalten muss, ist mir bekannt.

Und wie unterscheiden sich die beiden Synths hinsichtlich ihres Grundsounds?
 
Keytrig, Hold und Transpose gibts beim Monologue, der Minilogue hat Buttons für Play, Stop, Rest und einen Button zum Umschalten zwischen den Steps 1-8. Beim Klang unterscheiden die beiden sich wohl auch deutlich. Ist ja auch ein ganz anderes Filter.

Das Filter vom Minilogue dünnt bei zunehmender Resonanz den Bassbereich stark aus.
Da hatte ich ja mal Demos gepostet.
Glaub die sind aber weg.

Das prägt natürlich bestimmte Klänge besonders bzw. das Arbeiten damit.
Das kann vielleicht jemand der beide Synths kennt präzesieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
der Mnilogue iss ja ganz nett :) aber was kann ich dagegen tun das dieser Sequencer immer gleich losrennt wenn ich in zb Ableton auf Play haue ?
Iss blöd beim aufnehmen.

Hab keine Option gefunden. Logo kann ich in ableton ja den sync ausschalten aber das ist nicht unbedingt in meinem Sinn.
 
Entweder das ( also Sync ausschalten und Tempo manuell am Minilogue einstellen) oder alle Noten aus dem Sequencer löschen.
Die Automation im Motion Sequencer kann man ja auch ohne Noten nutzen.
Also amgehen auch sehr coole Sachen, wie erst Motion Sequence aufzeichen und dann dazu jammen.
Kannst ja den Patch jeweils doppelt speichern, einmal mit Noten im Seq, einmal ohne.
 
Am Monologue stellt man das unter global settings ein.Dort wo man auch Midi Kanal etc.ändert (clock source).An sich nicht schwer zu finden ;-)

edit:es sei denn Du meinst,den Midi Clock Empfang beibehalten und nur das automatische losrennen verhindern.Da liegt aber ja in der Natur von midi clock.Alle meine Geräte rennen automatisch los wenn sie geclockt sind.
 
Gibt auch Sequencer die bei eingehender Clock nur dann losrennen, wenn man vorher den Sequencer gestartet hat. Der wartet dann auf Clock und rennt synchron los.
Oder Sequencer die aus der Clock das Tempo nehmen und auf den Transport aus der DAW warten. Schaltet man Transport Receive aus, so hat man immer noch synchrones Tempo, aber muss den Sequencer selbst starten.

Beim Minilogue gibt es nur die Möglichkeiten, die ich oben beschrieben habe.

Tempo manuell einstellen hab ich immer gemacht und den Sync in Ableton nur dann angeschaltet wenn ich viele Aufnahmen hintereinander machen wollte.
 
Es gibt noch eine Möglichkeit:Auf Midi Clock verzichten und einen Audio Trigger benutzen (via ungenutzten Audio Out des Interfaces).Dann rennt der Kasten erst wenn man"play"drückt.Weitere Vorteile:bombenfestes Timing und man kann den Logue Sequencer auch versetzt starten.Nachteile:Man muss den Pegel des Audio Clicks schon sehr genau einstellen.Bei meinem letzten Versuch hat er alle paar Minuten mal einen Click"verloren"dann ist natürlich essig mit Sync und man muss neu starten.
 
Ja stimmt! So hatte ich meine Monotribe vor der Midifizierung synchronisiert.
Einfach den Trigger Impuls aus dem Sync Out absampeln und dann am besten aus einem Drum Rack über Midi Noten triggern.
So kann man auch schnell mal mit den programmierten Sequenzen rumspielen (8tel, 16tel, Swing, Steps verschieben oder auslassen).
Die Monotribe hat auch wunderbar auf den Sync Impuls angesprochen.
 
Am Monologue stellt man das unter global settings ein.Dort wo man auch Midi Kanal etc.ändert (clock source).An sich nicht schwer zu finden ;-)
Diese praktische Option hat der Minilogue leider nicht.

Der Sequenzer beim Monologue ist deutlich durchdachter (P-Locking pro Step, Transpose bei der Wiedergabe inkl. Hold-Funktion, Transport-Befehle sperren). Auf ein entsprechendes Software-Update für den Minilogue wage ich nicht mal zu hoffen. Trotzdem hab ich mir den Minilogue (in dunkel) jetzt auch mal bestellt, weil ich Polyphonie schon praktischer finde. Danach werde ich entscheiden, welcher der beiden wieder gehen muss.

Wäre das Leben ein Wunschkonzert, würde ich mir einen schwarzen Minilogue mit Batteriebetrieb und Monologue-Sequenzer wünschen :verliebt: Oder noch besser: Einen voll beknopften Microkorg mit Minilogue-Klaviatur.
 
Ach echt?Man kann die clock nicht von"external(auto)" auf "internal" stellen (das meinte ich zuerst damit)? Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen und sei der Sequencer noch so abgespeckt im Vergleich zum Mono :)
 


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