Musikernachwuchs 50:50 Frau/Mann

Ich habe noch nie verstanden warum es eine Geschlechter-Frage ist ein Instrument zu erlernen. Natürlich greifen Vorurteile a la Synthesizer = Technik = Nerds/Männer.

Diese Schubladen sind nicht mein Ding. Synth laufen... loslegen. 99 % der mir bekannten - in der Tat männlichen - Synth-Genossen sind so gestartet. Kann jeder....
 
Nun, die Idee ist - machen nun wirklich so viele Menschen Musik wie es sie auf der Erde natürlich verteilt gibt oder sind es nur Leute mit spezielleren Features (Darunter ist Geschlecht nur ein Punkt) - also mal flugs geprüft.

So verstehe ich das auch, also die Sichtweise auf das Thema.

Bei meinen Workshops (Synths) waren es zuerst 100% Männer, später 2 von 6 Frauen. Also da ist das noch nicht 50:50. Und bei den Workshops hier ähnlich. Ist schon sehr einseitig, vielleicht zu viel Objektophilie. Das mag nicht jeder.
 
Also wenn Fender "rausfindet", dass 50 Prozent der Gitarreneinsteiger Frauen sind, dann ist das eine Werbebotschaft um eine neue Käufergruppe zu gewinnen. Das hat ungefähr den wissenschaftlichen Erkenntniswert wie "Dr. Marlboro und Dr Stuyvesant haben nachgewiesen, dass Rauchen unschädlich ist und schön, reich und potent macht"....
 
Grundsätzlich positiv, wenn auch mit dem Beigeschmack einer Werbe-Botschaft.
 
Naja man kann jetzt reflexhaft skeptisch sein wie Kollege fanwander (und sicher nicht ganz zu Unrecht), aber wenn Fender da immerhin einen Namen wie Daniel Levitin ("This is your brain on music") mit ins Boot holt, wird da schon ein gewisser wissenschaftlicher Anspruch dahinter stecken.

Hier übrigens der originale (=nicht überflogen/lost-in-translation'ed), ausführliche Artikel bei Fender.com:
https://www.fender.com/articles/pla...sical-and-emotional-benefits-of-playing-music
 
Also mir die Geschlechterverteilung beim Synthgedudel ehrlich gesagt egal. Darf man das heute noch so sagen?
 
Also wenn Fender "rausfindet", dass 50 Prozent der Gitarreneinsteiger Frauen sind, dann ist das eine Werbebotschaft um eine neue Käufergruppe zu gewinnen. Das hat ungefähr den wissenschaftlichen Erkenntniswert wie "Dr. Marlboro und Dr Stuyvesant haben nachgewiesen, dass Rauchen unschädlich ist und schön, reich und potent macht"....
Das mag zwar sein, aber ich beobachte diesen Trend als Musiklehrer und ehemaliger Gitarren- und E-Gitarrenlehrer bereits seit Jahren. Ich halte die Aussage in diesem Fall daher für glaubwürdig.
 
Also mir die Geschlechterverteilung beim Synthgedudel ehrlich gesagt egal. Darf man das heute noch so sagen?

Ist es auch. Mir ist dieses Bestreben alles "gleich zu machen" zu politisch und zuwider.

Wer Kunst und Individualismus mag, kann nicht ernsthaft für "Gleichmacherei" sein.

Am Ende klingen alle Synths gleich, Musik ist zu je 1/3 männlich, weiblich und divers, alle Menschen sind "halbbraun", jeder musikalisch Einfluss ist anteilig in jedem Song zu hören und extrem geht nur in zwei gleichgerichtete Richtungen: Links und Vegan.

Zu übertrieben ?

Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Ich sehne mich an Zeiten zurück in dem jede größere Stadt ihren eigenen "Style".

Style ist tot, wir sind alle gleich, langweilig, öde ...

Kurz was essen, um weiter zu kotzen.
 
Evolutionstechnisch haben uns gerade die Unterschiede weitergebracht.

Heutzutage wirst Du gelyncht, ent-eiert oder ge-MeToo-ed, wenn Du
auf "den kleinen Unterschied" pochst.
:bussi:

Männer aller Länder: efrauzipiert Euch!
 
Geht nix über Männer(!) die zu Protokoll geben, dass ihnen Geschlechterverteilung ja egal sei.

Das ist sehr schön, liebe Penistragenden Genossen - und ich glaube euch das.
IHR seht da kein Problem, ergo empfindet ihr den 'Aufriss' als überzogen... ist nachvollziehbar.

Das Ding ist - wir HABEN das Problem nicht, dass alle einen anstarren wenn man auf einem Synth-Meet einen Raum betritt, oder dass man plötzlich deutlich spürt dass alle ganz plötzlich voll lieb und nett zu einem sein möchten, auch wenn sie sich vorher (untereinander=male-on-male) noch fast die Köpfe eingeschlagen hätten über die Aussprache von "Moog".

Ich hab mich die letzten Monate, nicht zuletzt wegen meiner Freundin, stark mit dem Thema beschäftigt und viele weibliche Bekannte dazu befragt - und das Thema zieht sich durch deren (=Frauen) gesamten Alltag. Egal wo, egal wie, egal um was es geht.
Permanent das Gefühl zu haben, dass man als Frau in bestimmten Situationen "fremd" ist.
Auch bzw. trotz es eigentlich ja 'selbstverständlich' sein müsste, dass Frauen das genau so können wie Männer. Sind ja alle so aufgeklärt... die Realität sieht -für Frauen- aber tatsächlich viel komplizierter aus.

Das muss keine Feindseligkeit oder Geilheit der Männer sein, das muss auch nicht immer alles aus negativen Intentionen entstehen - manchmal reicht allein der Fakt, dass eben kaum Frauen in einer bestimmten Szene existieren, dass gerade durch diesen "Einhorn-Status" dann erst recht die unangenehme Aufmerksamkeit auf weiblichen Teilnehmern liegt.
Wenn man dann dazu rechnet, dass wir lieben Synth-Nerds auch ab und zu mal evtl. nicht besonders geübt im "normalen" Umgang mit dem Weibsvolk sind, kann man sich vorstellen dass das schnell mal 'too much' sein kann, egal wie lieb gemeint.

Soll jetzt keine Predigt sein oder werden an euch, aber bitte doch mal versuchen die (Stöckel-)Schuhe mal für ein paar Meter zu tragen bevor ihr so was kommentiert...

(schlecht übersetzter Wortwitz: walk a mile in their shoes...)
 
Evolutionstechnisch haben uns gerade die Unterschiede weitergebracht.

Heutzutage wirst Du gelyncht, ent-eiert oder ge-MeToo-ed, wenn Du
auf "den kleinen Unterschied" pochst.
:bussi:
Entschuldige, aber das ist Unsinn. Niemand tut Dir etwas, wenn Du Unterschiede zwischen Männern und Frauen benennst und/oder geschlechtstypische Rollen einnimmst. Das Einzige, was nicht mehr geht, ist jene Form der immer noch allgegenwärtigen Diskriminierung von Frauen, die weder durch die Natur vorgegeben ist noch einen evolutionären Vorteil darstellt, sondern die uns durch die Wertmaßstäbe in patriarchalischen Gesellschaften anerzogen wurde.

Niemand hindert Dich, Dich "männlich" zu fühlen und zu verhalten. Am allerwenigsten die Frauen.
 
Danke, @Horn !

Und genau das wollte ich gerade noch in meinen Post editieren:
"Redet euch mal nicht ein, dass Frauen es nicht auch lieber wäre, man müsste nicht alles 'gleichziehen'. Wenn alles so fair wäre wie immer behauptet wird, würden die auch am Liebsten nie wieder drüber nachdenken."

@Otterl
genau darum geht´s ja, gut erkannt :)
 


ja das ist total wichtig - ich hoffe dass auch endlich soviele frauen wie männer in kneipen pöbeln und mehr bald männer harfe spielen.

es ist nämlich bei solchen sachen total wichtig quoten zu erfüllen - da kann man dann auch bei den realen und existenziellen problemen von frauen in unserer gesellschaft mal so tun als wären die nebensächlich - hauptsache gitarre gekauft :harhar:
 
und schon die idiotenüberschrift:

Gute Nachrichten für mehr Diversität an den Instrumenten


ich gehe mal davon aus dass es einem halbwegs normalen menschen komplett egal sein sollte ob nun z.b. auch 90% aller gitarrenspielender weiblich wären.

oder geht man davon aus dass sonst bei den - theoretischen 10% - männern der penis abfällt ?

und übrigens ist das thema politisch - und zwar hochpolitisch.

aber warum will hier nicht diskutiert werden - punkt gäbe es da einige recht unrerschiedliche aber das wird dann ja wieder zuviel realismus für so eine nette sache wie hier :harhar:
 
Zuletzt bearbeitet:
Geht nix über Männer(!) die zu Protokoll geben, dass ihnen Geschlechterverteilung ja egal sei.

Das ist sehr schön, liebe Penistragenden Genossen - und ich glaube euch das.
IHR seht da kein Problem, ergo empfindet ihr den 'Aufriss' als überzogen... ist nachvollziehbar.

Das Ding ist - wir HABEN das Problem nicht, dass alle einen anstarren wenn man auf einem Synth-Meet einen Raum betritt, oder dass man plötzlich deutlich spürt dass alle ganz plötzlich voll lieb und nett zu einem sein möchten, auch wenn sie sich vorher (untereinander=male-on-male) noch fast die Köpfe eingeschlagen hätten über die Aussprache von "Moog".

Ich hab mich die letzten Monate, nicht zuletzt wegen meiner Freundin, stark mit dem Thema beschäftigt und viele weibliche Bekannte dazu befragt - und das Thema zieht sich durch deren (=Frauen) gesamten Alltag. Egal wo, egal wie, egal um was es geht.
Permanent das Gefühl zu haben, dass man als Frau in bestimmten Situationen "fremd" ist.
Auch bzw. trotz es eigentlich ja 'selbstverständlich' sein müsste, dass Frauen das genau so können wie Männer. Sind ja alle so aufgeklärt... die Realität sieht -für Frauen- aber tatsächlich viel komplizierter aus.

Das muss keine Feindseligkeit oder Geilheit der Männer sein, das muss auch nicht immer alles aus negativen Intentionen entstehen - manchmal reicht allein der Fakt, dass eben kaum Frauen in einer bestimmten Szene existieren, dass gerade durch diesen "Einhorn-Status" dann erst recht die unangenehme Aufmerksamkeit auf weiblichen Teilnehmern liegt.
Wenn man dann dazu rechnet, dass wir lieben Synth-Nerds auch ab und zu mal evtl. nicht besonders geübt im "normalen" Umgang mit dem Weibsvolk sind, kann man sich vorstellen dass das schnell mal 'too much' sein kann, egal wie lieb gemeint.

Soll jetzt keine Predigt sein oder werden an euch, aber bitte doch mal versuchen die (Stöckel-)Schuhe mal für ein paar Meter zu tragen bevor ihr so was kommentiert...

(schlecht übersetzter Wortwitz: walk a mile in their shoes...)

Sehr gut!

Ja, Frauen haben in nicht so stark besetzten Rollen tatsächlich so eine Art "Einhornstatus" der auf der einen Seite zwar sehr viele Vorteile hat allerdings auch den großen Nachteil des "sich beweisens" bzw. die von Dir genannte unangenehme Aufmerksamkeit mit sich bringt. Über die letzte Zeit bemerke ich immer mehr Frauen in der elektronischen Musik. Vielleicht wird hier gerade durch diese Vorreiterinnen neuer Nährboden geschaffen.
 
Ja, Frauen haben in nicht so stark besetzten Rollen tatsächlich so eine Art "Einhornstatus" der auf der einen Seite zwar sehr viele Vorteile hat allerdings auch den großen Nachteil des "sich beweisens" bzw. die von Dir genannte unangenehme Aufmerksamkeit mit sich bringt.
Übrigens ist das umgekehrt genauso, wie ich Dir als Mann in einem stark von Frauen dominierten Berufszweig aus erster Hand versichern kann.

Und das ist keineswegs immer leicht und angenehm.
 
@Dark Walter wäre zu hoffen, ja!

Das ist halt auch tatsächlich das einzige was hilft: "mutige" Exemplare der weiblichen Überzeugung, die trotz der Alpha-Nerds (hier haben sich ja auch schon wieder ein paar ge'outet') kommen und bleiben (!).

Ich find/fand das schon im Metal immer so faszinierend, da gibt es das zwar schon länger ein relativ gut verteiltes Publikum (je nach Sub-Genre mehr, mal weniger...im Classic/Power-Metal aber tatsächlich recht viele Frauen), aber so richtig viele Bands aus/mit Frauen gibt es dann doch nicht - und wenn doch, dann ist das schon fast "Gimmick" und man geht da hin weil die Chromosomen-Anordnung auf der Bühne die Attraktion ist und fast nicht wegen der Musik (sehr stark pauschalisiert jetzt, sorry).

Aber auch von da kenne ich das, dass einige besonders hartgesottene Frauen da den Jungs ganz kräftig zeigen wo es langgeht, was idR dazu führt, dass die dann nicht mehr als "Mädel" /Frau per se wahrgenommen werden, sondern eben als "eine(r) von uns".

Da muss der Weg hin gehen.
Egal was man vom Status Quo hält oder ob man 'wichtigere' Probleme sieht die es anzupacken gilt. ;-)
 
Übrigens ist das umgekehrt genauso, wie ich Dir als Mann in einem stark von Frauen dominierten Berufszweig aus erster Hand versichern kann.

Und das ist keineswegs immer leicht und angenehm.

Danke dafür, das bestätigt mich dann doch nochmal da drin, dass "meine" These da grundsätzlich stimmt.

(ist gar nicht MEINE da mit/an weibl. Bekannten erarbeitet - und im Kontext quasi tragisch blöd/lustig dass ich mir das von einem Kerl 'bestätigten' lasse :P )
 
es ist toll wenn frauen nun sogar gitarren kaufen und diese spielen - dann ist es denen auch sicher egal dass sich unsere gesellschaft - nicht aus sonderlich eigenem antrieb übrigens - seit den späten neunzigern wieder auf anderen ebenen richtung mittelalter bewegt das besonders frauen wieder einschränkt.

z.b. frauen oben ohne im freibad oder an öffentlichen badeplätzen ? das war mal - die 70er sind lange her.
öffentlich mal ein baby stillen ? - da schauen alle blöd..

da ist es heute gar nicht unwahrscheinlich dass die bei solchem schamlosen verhalten von integrationsbenachteiligten pseudo sittenpolizisten beschimpft, bedroht oder auch mal körperlich angegriffen werden.

was ich sagen will - einem reinen konusmthema - fender ist ja keine humanismus thinktank - hier eine ideologische färbung zu geben zwecks publicity ist halt etwas gar seltsam und - ja so ist es - eigentlich eine der vielen vielen kleinen als frauenfreundlichen getarnten frauenfeindlichkeiten zu werten, weil die ganze prämisse über die sich nun hier der eine ode ander ereifert ja sowieso reaktionäre scheisse ist.

ich weiss ja nicht wo hier der eine oder ander aufgewachsen ist - aber in meinem umfeld - inkl. erweitertem umfeld ist es sowas von normal dass kinder / jugendliche das machen was sie gerne tun und nicht was friedrich der zweite für genehm hielt.

ach und girlschhool , lita ford, joan jett, doro pesch, janis joplin, linda perry... die kennt der autor claudius nicht ? seltsam courtney love aber schon ?


so ein jimmy hendrix war ja auch ein macho - schrecklich wenn nun andrea, berta oder jennifer wegen purple haze gitarre lernen will - nein das muss schon wegen taylor swift sein - und dafür bedankt sich der autor auch noch :)

was für figuren, was für diskurse.

ich hatte als kind freundinnen die hatten gitarren während ich eine flöte hatte - nein keine sexuelle anspielung - sondern eine instrumentelle wahrheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
lita ford, joan jett, doro pesch, janis joplin, linda perry
Patti Smith und Aimee Mann sollten in der Listen nicht fehlen.

Bass: Tina Weymouth (Talking Heads), Kim Gordon (Sonic Youth), Sean Yseult (White Zombie). Alles keine neuen Bands. Damals haben wir da nicht so'n Gewese von gemacht. Wir waren wirklich schonmal weiter.
 
es ist toll wenn frauen nun sogar gitarren kaufen und diese spielen - dann ist es denen auch sicher egal dass sich unsere gesellschaft - nicht aus sonderlich eigenem antrieb übrigens - seit den späten neunzigern wieder auf anderen ebenen richtung mittelalter bewegt das besonders frauen wieder einschränkt.

z.b. frauen oben ohne im freibad oder an öffentlichen badeplätzen ? das war mal - die 70er sind lange her.
öffentlich mal ein baby stillen ? - da schauen alle blöd..

da ist es heute gar nicht unwahrscheinlich dass die bei solchem schamlosen verhalten von integrationsbenachteiligten pseudo sittenpolizisten beschimpft, bedroht oder auch mal körperlich angegriffen werden.

was ich sagen will - einem reinen konusmthema - fender ist ja keine humanismus thinktank - hier eine ideologische färbung zu geben zwecks publicity ist halt etwas gar seltsam und - ja so ist es - eigentlich eine der vielen vielen kleinen als frauenfreundlichen getarnten frauenfeindlichkeiten zu werten, weil die ganze prämisse über die sich nun hier der eine ode ander ereifert ja sowieso reaktionäre scheisse ist.

ich weiss ja nicht wo hier der eine oder ander aufgewachsen ist - aber in meinem umfeld - inkl. erweitertem umfeld ist es sowas von normal dass kinder / jugendliche das machen was sie gerne tun und nicht was friedrich der zweite für genehm hielt.

ach und girlschhool , lita ford, joan jett, doro pesch, janis joplin, linda perry... die kennt der autor claudius nicht ? seltsam courtney love aber schon ?


so ein jimmy hendrix war ja auch ein macho - schrecklich wenn nun andrea, berta oder jennifer wegen purple haze gitarre lernen will - nein das muss schon wegen taylor swift sein - und dafür bedankt sich der autor auch noch :)

was für figuren, was für diskurse.

ich hatte als kind freundinnen die hatten gitarren während ich eine flöte hatte - nein keine sexuelle anspielung - sondern eine instrumentelle wahrheit.
An dem, was Du schreibst, ist ja einiges Wahres dran, aber Du überspitzt das einerseits zu sehr und andererseits verkennst Du Realitäten m. E., wenn Du z. B. sagst "normal, dass Kinder und Jugendliche das machen, was sie gern tun." Nein, das ist leider nicht normal. Ich bin ja mit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen vollzeitlich beruflich befasst und muss Dir aus meiner Erfahrung leider sagen, dass Kinder und Jugendliche mehr denn je Stereotypen folgen - auch im Bezug auf Geschlechterrollen. Sie tun ganz oft nicht, "was sie gern tun", sondern, was sie glauben, dass man von ihnen erwartet.

Wir waren wirklich schonmal weiter.
Dieser Satz gilt in fast allen gesellschaftlichen Bereichen, seitdem die "neue Rechte" ungefragt den Diskurs so vieler gesellschaftlicher Diskussionen bestimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Woran liegt's...?
Politik. Überrascht?
Dieser Satz gilt in fast allen gesellschaftlichen Bereichen, seitdem die "neue Rechte" ungefragt den Diskurs so vieler gesellschaftlicher Diskussionen bestimmt.
Das ist konstruiert. Der gesellschaftliche Diskurs wird weder von alten, noch von neue Rechten bestimmt. Noch nicht mal von Konservativen. Fakt ist, dass Presse und Politik im Sinne der gelebten Vielfalt und Toleranz sogar den Schulterschluss mit Muslimbrüdern und anderen Radikalen üben (vgl. "unteilbar"), Hauptsache gegen "Rechts". Was mittlerweile sogar bislang konservative Haltungen inkludiert.
 
Das ist konstruiert. Der gesellschaftliche Diskurs wird weder von alten, noch von neue Rechten bestimmt. Noch nicht mal von Konservativen. Fakt ist, dass Presse und Politik im Sinne der gelebten Vielfalt und Toleranz sogar den Schulterschluss mit Muslimbrüdern und anderen Radikalen üben (vgl. "unteilbar"), Hauptsache gegen "Rechts". Was mittlerweile sogar bislang konservative Haltungen inkludiert.
Das erlebe ich ganz anders. Wir hatten nach meiner Wahrnehmung bis vor wenigen Jahren zumindest im Westen Deutschlands zu vielen Themen einen gewissen gesellschaftlichen Grundkonsens. Wir alle - damit meine ich wirklich "alle" Menschen, mit denen ich persönlichen Kontakt habe - empfanden die Emanzipation der Frau, die Gleichstellung von Schwulen und Lesben, die Aufmerksamkeit für Umwelt und ökologische Nachhaltigkeit, die Ablehnung von Kernenergie usw. als Selbstverständlichkeiten. Ich hätte mir vor 10 Jahren niemals vorstellen können, dass es dahinter irgendwann mal zurück gehen würde, weil alle meine Freunde und Bekannten, egal ob sie nun CDU, SPD, Grüne, FDP oder Linke wählten, im Grunde einer Meinung waren. Die neuen rechten Parteien in Europa und der neue sehr "rechte" Kurs der Herren Putin, Erdogan und Trump haben da doch einiges verändert. "Zurück nach Vorgestern." So empfinde ich das.
 


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