Eigenschaften und Beziehungen innerhalb eines DrumKits!? Wo sind neue Percussion-Sounds?

Und weil hier oft geschrieben wurde das die 909 Sounds gut aufeinander abgestimmt wären. Nun, sicherlich haben sich die Entwickler damals Gedanken gemacht, aber die kochten auch nur mit Wasser und deren Beweggründe die 909 so klingen zu lassen wie sie klingt unterlag damals schon der Geschmacksfrage.

Viele empfinden die 909 vermutlich deshalb als gut abgestimmt, weil man selbst damit über Jahre seitens der Popularmusik "geschmackskonditioniert" wurde. Der Sound war und ist omnipräsent.

Hätte zb die Drumtraks oder eine KPR what ever, die Charts und vor allem Clubs in den 90ern dominiert und hätte dann Einzug gehalten in die kommerzielle Werbemusik.. dann würde heute vermutlich kaum einer über die 909 sprechen.

Das möchte ich ehrlich gesagt bezweifeln.
Ich hatte auch schon einige Drumcomputer unter den Fingern und wenn man mal die modernen Kisten ausklammert, dann bekommt der 909 schon eine besondere Rolle.
Mittlerweile ist das natürlich stark aufgeweicht, weil es etlich Clone und Neuentwicklungen gibt, die in diese Kerbe schlagen, oder auch so Teile wie die Elektrons, die sicher auch sehr stilprägend sind usw..
Daher spielt Konditionierung heute sicher eine Rolle bei der Beliebtheit.
Aber bei den alten Kisten sticht die 909 auch trocken sicher raus.

Ich bin mir sicher, House und Techno wären heute nicht das, was es ist, wenn es nur ne 505 oder die von dir angesprochene KPR gegeben hätte.
Viele der Maschinen haben unglaublichen „Charakter“ das ist unbestritten, aber warum hat sich zb die 808 nicht (in House u. techno zb) durchgesetzt, obwohl die letztendlich wahrscheinlich sogar druckvoller ist als ne 909?
 
Und weil hier oft geschrieben wurde das die 909 Sounds gut aufeinander abgestimmt wären. Nun, sicherlich haben sich die Entwickler damals Gedanken gemacht, aber die kochten auch nur mit Wasser und deren Beweggründe die 909 so klingen zu lassen wie sie klingt unterlag damals schon der Geschmacksfrage.

Viele empfinden die 909 vermutlich deshalb als gut abgestimmt, weil man selbst damit über Jahre seitens der Popularmusik "geschmackskonditioniert" wurde. Der Sound war und ist omnipräsent.

Hätte zb die Drumtraks oder eine KPR what ever, die Charts und vor allem Clubs in den 90ern dominiert und hätte dann Einzug gehalten in die kommerzielle Werbemusik.. dann würde heute vermutlich kaum einer über die 909 sprechen.
Wobei ich hier nur einen dj mix von damals da habe wo man das Potential der 909 mit richtig gut geschickter groove programmierung lang in mehreren Nummern ausgeschöpft hört.
Und ein paar alte house Nummern.
Bei allen anderen halt mehr nur normal die Bassdrum und open straight und die Techno claps ebend was so gefragt war.
Na und Jeff mills halt ist an dem Ding ein könner.
Ansonsten hört man aber in den alten Sachen auch viel andere wie 707 usw.
Also sooo popular war die 909 damals eigentlich noch nicht.
Das entwickelte sich glaube erst nach 2000 so.
 
Das möchte ich ehrlich gesagt bezweifeln.
Ich hatte auch schon einige Drumcomputer unter den Fingern und wenn man mal die modernen Kisten ausklammert, dann bekommt der 909 schon eine besondere Rolle.
Mittlerweile ist das natürlich stark aufgeweicht, weil es etlich Clone und Neuentwicklungen gibt, die in diese Kerbe schlagen, oder auch so Teile wie die Elektrons, die sicher auch sehr stilprägend sind usw..
Daher spielt Konditionierung heute sicher eine Rolle bei der Beliebtheit.
Aber bei den alten Kisten sticht die 909 auch trocken sicher raus.

Ich bin mir sicher, House und Techno wären heute nicht das, was es ist, wenn es nur ne 505 oder die von dir angesprochene KPR gegeben hätte.
Viele der Maschinen haben unglaublichen „Charakter“ das ist unbestritten, aber warum hat sich zb die 808 nicht (in House u. techno zb) durchgesetzt, obwohl die letztendlich wahrscheinlich sogar druckvoller ist als ne 909?


ja, sicherlich richtig.

Aber warum sticht die 909 trocken heraus?

ich behaupte mal wäre man im Drummaschinenkontext ohne jegliche Konditionierung könnte es durchaus sein, das du die 909 Sounds ganz anders bewerten würdest.

Das eine 909 Charakter hat und damals für Technosachen gut funktioniert hat weil das Teil Punch hat und gut knallt zweifel ich ja garnicht an. Und das die Kiste sich bei House ethabliert hat hat sicherlich auch ganz banale Gründe... weil sie einfach verfügbar war. Es gibt dutzende alte Housetracks die mit ganz anderen Drumsounds super funktionieren. Und heutzutage sind die Kisten längst zur Legende geworden.

Es ging mir um die grunsätzliche Konditionierung.
Geschmacksfragen unterliegen einer gesamtgesellschaftlichen kulturellen Entwicklung, grob gesagt.
Das Subkulturen oft deren Antrieb sind ist ja auch klar. aber ich glaub nicht das die Techno oder House Subkultur der 90er Jahre die 909 genutzt hat, weil die Sounds so stimmig abgeglichen waren oder weil man sich nicht "verzetteln" wollte.. das Teil wurde genutzt weil es gut funktioniert hat und vor allem verfügbar war. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Gespräche anfang der 90er auf den Partys, als Information rar war, weil es garkein inernet gab und die Rolandkisten zum Geheimtipp wurden, zu Recht. Was gab es damals zu den Anfangszeiten schon gross an Alternativen, auch hinsichtlich der Einzelausgänge/Midiclock, Trigger Out einer 909, womit ein ambitioniertes produzieren möglich wurde?
808, Drumtraks, Linndrum fallen mir da spontan ein. Dann wird es schon wieder dünn.
Oder noch mehr Roland kisten, 606, 707... man merkt: Die Rolandkisten waren und sind vor allem funktionell bzgl ihrer Möglichkeiten, auch ein Grund, warum sie damals beliebt in der Szene waren.

Eine TR909 ist ne tolle Maschine, ich hab eine hierstehen.
Aber das Teil ist sicherlich kein Masterprint für Drumssounds wo wir wieder bei der Geschmacksfrage wären.
 
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Ich würde zustimmen, aber da gerne noch weitere Gründe (aus meiner Sicht) ins Spiel bringen, warum die 909 sich damals durchgesetzt hat. Ich finde, dass man das nicht auf den Klang alleine reduzieren kann.
Ein technisches Detail, was zu jener Zeit genutzt wurde und die Schwemme an House und Techno aus dem Schlafzimmer heraus überhaupt erst mitermöglicht hat, war Midi und der Homecomputer. Man konnte einfach alle Klangerzeuger am Computer per Midi programmieren und dann gemeinsam als Track abfeuern. Eine 808 hatte kein Midi, nur Din Sync. Sie ließ sich nur kompliziert integrieren wenn man keine Mehrspuraufnahmemöglichkeit hatte. Oder man musste sie sampeln. Auf jeden Fall waren ein paar Schritte mehr nötig wenn man sie bei der Aufnahme nutzen wollte.
Die 909 war zu jener Zeit eine der flexibelsten Maschinen und am Gebrauchtmarkt gut verfügbar. Sie hatte Din Sync, sie hatte Midi, sie hatte Einzelausgänge, ließ sich gut tweaken und anpassen ohne jemals die Komfortzone zu verlassen und war robust gebaut. Der Sound der 909 war auch damals viel unverbrauchter als die 808, die vorher schon ihre große Zeit im Electro, RnB und Pop hatte oder die 707, die direkt und sofort nach 80s klang. Man wollte ja anders klingen, der relativ unrealistische und fette Sound der 909 passte zu dem Anspruch. Der durchsetzungsfähige Klang, der sich ohne Riesenaufwand abmischen ließ und einen deutlicheren Punch für vornehmlich 4/4 Musik lieferte, all das waren Aspekte. Das Ding war als Gesamtpaket einfach gut, praktisch und überall integrierbar.
Der Hype der dann später darum aufkam, lag an der Musik die damit erfolgreich produziert wurde.

(und jetzt lese ich nach einem Refresh den Post über mir, der vieles davon bestätigt: Zustimmung)
 
Es ging mir um die grunsätzliche Konditionierung.
Geschmacksfragen unterliegen einer gesamtgesellschaftlichen kulturellen Entwicklung, grob gesagt.
Das Subkulturen oft deren Antrieb sind ist ja auch klar. aber ich glaub nicht das die Techno oder House Subkultur der 90er Jahre die 909 genutzt hat, weil die Sounds so stimmig abgeglichen waren oder weil man sich nicht "verzetteln" wollte.. das Teil wurde genutzt weil es gut funktioniert hat und vor allem verfügbar war. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Gespräche anfang der 90er auf den Partys, als Information rar war, weil es garkein inernet gab und die Rolandkisten zum Geheimtipp wurden, zu Recht. Was gab es damals zu den Anfangszeiten schon gross an Alternativen, auch hinsichtlich der Einzelausgänge/Midiclock, Trigger Out einer 909, womit ein ambitioniertes produzieren möglich wurde?
808, Drumtraks, Linndrum fallen mir da spontan ein. Dann wird es schon wieder dünn.
Oder noch mehr Roland kisten, 606, 707... man merkt: Die Rolandkisten waren und sind vor allem funktionell bzgl ihrer Möglichkeiten, auch ein Grund, warum sie damals beliebt in der Szene waren.

Natürlich stimmt das und ich weiß was du meinst.

Aber warum hat sich die 909 durchgesetzt und nicht die DMX oder ne 707?..

Die waren alle verfügbar und als der Hype um die 909 losging , waren die anderen Kisten im Vergleich spottbillig, also mittellose Musiker hätten ein breites Sortiment an günstigen Geräten nutzen können, um ein rel. junges Genre zu prägen.

Es gibt natürlich auch super Tracks mit anderen Drummies aus der Zeit, wo es „funktioniert“, hat sich aber nicht durchgesetzt.

Ich erinnere mich noch, als wir Anfang 90er für 2400,- DM unsere erste 909 ergattern konnten, wir haben uns fast in die Hose gemacht, nach dem die ersten Beats aus den Boxen knallten.
Natürlich war das der heiße Scheiß und wir wollten nix anderes hören, aber die anderen Rolönder konnten dagegen nicht anstinken und auch keine DMX oder TOM oder irgendwelche BOSS Rhythmusautomaten oder PCM Kisten…….

Ich mag die 909 schon lange nicht mehr (außer im Moment die HiHats….) und habe meine letzte schon vor vielen Jahren verkauft, will den Sound garnicht über den Klee loben, im Gegenteil, eigentlich muss man den Sound schon sehr mögen um ihn toll zu finden :lol: aber ich sehe das ähnlich wie bei der 303, eigentlich ne total unspektakuläre Kiste, die aber genau mit dem Sound genau in die Zeit passt, in der sie ihren Hype startete…….

Oder warum hat sich zb. im Rock die E-Gitarre durchgesetzt?

Die Konditionierung fängt ja eigentlich erst an, wenn sich ein bestimmter zb Sound bereits, zumindest teilweise, etabliert hat.
 
Im beitrag von Stimming giing es nicht um die 909
Es wurde nur danach gefragt "Was macht ein "instrument" eigentlich aus!? Und er hat als beispiel die 909 hergenommen - er hätte auch was anderes nehmen können.
(Nur mal so...

Ab von jeglicher kultureller prägung, hat sie sicherlich einen eigenen charakter.
 
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Anregung:

How A Book On Photography Changed The Way I See Music


[/HEADING]] https://www.youtube.com/watch?v=3IzziCFzZWE[/B][/HEADING]


Zur Adaption von Barthes' Punctum-Begriff für die Analyse von Pop-Musik (wozu der Autor auch Techno u.ä. zählt) kann ich das Buch "Über Pop-Musik" von Diedrich Diederichsen empfehlen.


 
Da ist ein filter drauf wegen der schrillen höhen - werde ich aber ändern...
Danke für das feedback!
 
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DAS hat auch glaube ich niemand behauptet, im Gegenteil….

Du, ich sprech ausschliesslich für mich alleine, von meinen Erfahrungen und Einschätzungen und hab nicht behauptet das irgend jemand was behauptet hat. In keinster Weise.
Ich denke wir sind alle erwachsen genug das man sich ganz normal auf Augenhöhe unterhalten kann. Auf so Rechthaberei Bullshitting hab ich keine Lust.

Für MICH ist der 909 Sound jedenfalls kein Masterprint und auch kein Ideal mehr nutze das Drumset aber trotzdem. Zwar immer seltener, aber die Kiste steht nunmal hier rum.

Wir werden es nie erfahren warum sich eine 909 durchgesetzt hat und keine DMX, das ist ne kleine Ewigkeit her und weil wir alle seit Jahrzehnten mit diesen Kisten konditioniert wurden und vermutlich garnicht mehr objektiv urteilen koennen vertritt halt jedes "seinen" Standpunkt was okay ist. Aber darum fechten muss ich nun wirklich nicht. :)
 
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Du, ich sprech ausschliesslich für mich alleine, von meinen Erfahrungen und Einschätzungen und hab nicht behauptet das irgend jemand was behauptet hat. In keinster Weise.
Ich denke wir sind alle erwachsen genug das man sich ganz normal auf Augenhöhe unterhalten kann. Auf so Rechthaberei Bullshitting hab ich keine Lust.

Für MICH ist der 909 Sound jedenfalls kein Masterprint und auch kein Ideal mehr nutze das Drumset aber trotzdem. Zwar immer seltener, aber die Kiste steht nunmal hier rum.

Wir werden es nie erfahren warum sich eine 909 durchgesetzt hat und keine DMX, das ist ne kleine Ewigkeit her und weil wir alle seit Jahrzehnten mit diesen Kisten konditioniert wurden und vermutlich garnicht mehr objektiv urteilen koennen vertritt halt jedes "seinen" Standpunkt was okay ist. Aber darum fechten muss ich nun wirklich nicht. :)

Öhh, keine Ahnung, was dich da jetzt so getriggert hat, ich will hier sicher auch nichts ausfechten. :lol:

Ich denke, da hast du irgendwas falsch verstanden……
 
Das klingt mMn vor allem auch deshalb dumpf weil die Drumsounds nicht räumlich voneinander getrennt sind und garnicht atmen können.

Müsste ich mal sehen wie man das auf einer MPC 4k realisiert - was anderes mach ich ja nicht.

Wie geht man denn da grunsätzlich vor!? Ich mache ja alles aus dem bauch heraus :cool:

Ok - panning, fequenzen trennen - gibts noch etwas anderes?
Gibt man jedem instrument/klang ein eigenes reverb mit?
 
Gibt man jedem instrument/klang ein eigenes reverb mit?

Du sagst es: „…aus dem Bauch heraus…“ :lol:

bzw. Florian hat das ja weiter vorne sehr gut beschrieben, also eher in einen gemeinsamen Raum.
Einzelne Sounds dann nochmal separat zu verhallen fällt meiner Meinung nach dann schon wieder in den Bereich Sounddesign…..
 
unterschiedliche Reverbs kann man machen, muss man aber nicht.

eher arbeite man mit unterschiedlichen Sends, und einem kurzen Room und einem längerem Reverb.

Oder man arbeitet den Frequenzgang des Reverbs so raus dass Hats zB wenig, Snare mehr und BD weniger Reverb haben.

Auch Kompression nach dem Reverb kann gut subtil Räumlichkeit reinbringen, da due Drums unterschiedlich ausklingen hallen sie dann auch unterschiedlich.

Usw.

Reverb auf Drums muss man nicht als Hall hören jedenfalls nicht unbedingt sondern als "Luftigkeit". Einfach mal n kurzes Reverb rein und rausdrehen und auf die Räumlichkeit achten.
 
Das ist ganz einfach. Man macht das, was für ein echtes Drumkit sowieso gilt: man stellt alles in einen gemeinsamen Raum. Auf Drums ist bei mir immer ein gemeinsamer Raum/Early-Reflection Effekt. Die Snare und Claps vielleicht mehr als andere Instrumente, aber auch Hihats, Becken und Percussion bekommen in diesen kurzen Hall. In eigentlich allen meinen Mischung sind fast alle Signale in so einem Raum drin. Meist in so geringem Anteil, dass man es nicht direkt hört, aber wenn man dann den Effekt Return mutet, fällt der Mix merklich auseinander.
 
Ja danke, übersehen, hatte ich gelesen - aber es geht da ja eher um "vereinheitlichung" - so verstehe ich das.
Anyway...

Das ist ja nichts neues - auch für mich nicht - ich hab´s hier nicht berücksichtigt (MPC4k), hab ich einfach daran erfreut, aber ich muss wohl auch besser werden was das angeht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie geht man denn da grunsätzlich vor!? Ich mache ja alles aus dem bauch heraus :cool:

Ok - panning, fequenzen trennen - gibts noch etwas anderes?
Gibt man jedem instrument/klang ein eigenes reverb mit?
Wenn du die Drumelemente in einen gemeinsamen Raum stellst wird das konsistenter, als wenn jedes Element in einem eigenen Raum ist.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
Als ganz klassisches Beispiel sei hier "Gated Reverb" auf der Snare genannt, aber da will man die Snare auch besonders hervorheben.

Um den Drums etwas mehr Räumlichkeit zu verleihen, empfehle ich auch eher mit kurzem Ambience Hall statt großen Räumen zu arbeiten und den auch nur ganz subtil beizumischen.
 
Ich sehe gerade: das war alles mono Haha :)

Ich mach das jetzt in stereo: Panning, wie beschrieben 2x reverbs kurz und lang: In der 4K kann man das toll unterschiedlich und ganz dezent verteilen.
Gehe so vor:
Panning: Die Tiefen töne kommen weitgehends in die mitte, die Mitten kommen nach aussen und die schrillen höhen kommen wieder in die Mitte
Allen gebe ich vertschiedene anteile von hall...

Das klingt frischer und moderner - aber das in mono hatte mir ja auch gefallen - vielleicht fängt man in mono an und schaltet dann um...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist gerade bei Drumsounds doch garnicht schlimm, bzw evtl sogar von Vorteil ( bei Kicks zb).
im Stereofeld verteilst Du die Sounds wahrscheinlich ja eh später und räumlichkeit bekommst du auch durch den Stereo-Hall….
 
ps:
Ich frage auch deswegen weil ich anfangen möchte meine eigenen drum-sounds zu machen und das stellt sich als erstes die frage: Monophoner synth versus drumsynthesizer

A) Monophoner synth: Man kann nur an einem sound schrauben - sampeled den und macht dann den nächsten sound usw - vorteil: Ist eventuell weniger eingeschränkt, also vielseitiger und experimenteller

B) Drum synthesizer: Man kann parallel an alle arbeiten und gegenseitig spontan nach gehör anpassen - das ist vielleicht ein vorteil

Ich kann mich nicht zwischen A) und B) entscheiden. (Kaufentscheidung - Kriterien)

Ich sehe bei beiden vorteile - allerdings habe ich jetzt die erfahrung gemacht, wenn ich an einem synth schraube immer nur ähnliche drum-sounds entstehen -
Da fehlen mir die sound-design skills - sodass an einem drumsynth evntuell doch mehr variationen entstehen!?

Gibt es etwas was ich noch nicht berücksichtigt habe!?

____________________________

Für version A) steht der Korg MS20 mini oder das original (Mit neuem filter) im raum - das ist mehr oder weniger entschieden - toller synth, gerade weil der so agro ist, super für perc...

Für verion B) Vermona (langweilig) oder LXR MK2 (Antrengend zu programmieren)) (Der Perkons ist für mich ein reines solo instrument!)
 
Zuletzt bearbeitet:
was ist denn eigentlich genau der Unterschied, wenn ich z.B. eine Snare in einer Audiospur ,die ich als Monospur eröffnet habe links und rechts verschiebe, und in einer Stereospur?
Ich nehme Drums und Perkussions eigentlich immer auf Monospuren auf es sei denn ich benötige z.B. ein Ping Pong Delay oder Stereo Effekt wie Chorus, was bei Drums eher selten der Fall ist.
Rein vom Panning reicht doch eine Monospur oder?
 
was ist denn eigentlich genau der Unterschied, wenn ich z.B. eine Snare in einer Audiospur ,die ich als Monospur eröffnet habe links und rechts verschiebe, und in einer Stereospur?
Ich nehme Drums und Perkussions eigentlich immer auf Monospuren auf es sei denn ich benötige z.B. ein Ping Pong Delay oder Stereo Effekt wie Chorus, was bei Drums eher selten der Fall ist.
Rein vom Panning reicht doch eine Monospur oder?
der hier schon genannte LXR hat zb. nur 4 Ausgänge (2 Stereo oder 4 Mono) Wenn man da alle 7 Drum-Spuren gleichzeitig nutzen will muss man die zwangsläufig auf Stereo routen und das Panning im LXR einstellen.
 
was ist denn eigentlich genau der Unterschied, wenn ich z.B. eine Snare in einer Audiospur ,die ich als Monospur eröffnet habe links und rechts verschiebe, und in einer Stereospur?
Ich nehme Drums und Perkussions eigentlich immer auf Monospuren auf es sei denn ich benötige z.B. ein Ping Pong Delay oder Stereo Effekt wie Chorus, was bei Drums eher selten der Fall ist.
Rein vom Panning reicht doch eine Monospur oder?

es gibt keinen Unterschied, solange du li und re nicht separat bearbetest zb mit irgendwelchen Stereo-Effekten….

Für Panning reicht auch ein Mono-Signal.

allerdings habe ich jetzt die erfahrung gemacht, wenn ich an einem synth schraube immer nur ähnliche drum-sounds entstehen

das könnte auch einfach damit zusammenhängen, das viele Monosynth doch sehr eingeschränkt sind.

Ich finde, wie schon erwähnt, die SOS Artikel geben einen ganz guten Einblick, was so ein „Drum-Synth“ an „Modulen“ btraucht.
Gerade bei Filtern ist das dann doch oft etwas dünn, im Modular benutze ich eigentlich fast immer ne Kombi aus zb TP und HP oder BP usw….
 
Richtig, ein ausgewiesener Drumsynthesizer ist genau dafür optimiert. Jeder Kanal bringt die "Module" mit, die es für den jeweiligen Klang (HH/Kick, Clap usw) braucht. Dafür kann man damit nicht sehr viele andere Sounds machen.
 


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