Tom Noise
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Eigentlich ging es um analoge Synthesizer laut dem ersten Post.wir reden hier aber schon noch über Musik , oder?
Eigentlich ging es um analoge Synthesizer laut dem ersten Post.wir reden hier aber schon noch über Musik , oder?
Auf so etwas habe ich nur gewartet. Passt zu Dir. Wir haben hier die Leute, die dieses Land am laufen halten. Bauern, Handwerker, Ärzte, Lehrer, Ingenieure. Alles hart arbeitende Menschen, die die dekadenten Städter mit ihren Produkten und ihren Steuern durchfüttern.
Man ist so satt mit Möglichkeiten und oft schlicht überfordert, eine Wahl zu treffen.
Macht sich das auch musikalisch bemerkbar? Ist der Anteil der DAW-User in der Stadt höher als auf dem Land? Wie siehts aus mit der Akzeptanz von Zwölftonmusik oder Kirmestechno? Dazu könnten beide Kontrahenten sich mal äußern!
Ich beiß mich nicht so fest an dem Beatsurfing Teil - ich hab das genommen, weil es anders ist und nicht analog und Software und Darstellung.Darauf wolle ich garnicht hinaus. Mir ging es darum was ich dann im darauffolgenden Posting schrieb. Auch das coolst aussehende Plugin macht nichts neues (es sind auch nur resonierende Delays). Deswegen halte ich den Diskurs analog/digital für uninteressant. Wenn hier was interessant ist, dann ist es doch die Bedienoberfläche, die die digitale Realisierung erlaubt, und die bei einer analogen Realisierung enorm kompliziert/teuer wäre.
Und warum lautet der Threadtitel dann „Analoge Synthesizer haben ausgedient …“?1) Was meine Urfrage eigentlich ist: KANN technisch gesehen ein analoger Synthesizer heute noch innovativ sein oder ist das eigentlich per Design nicht möglich?
Ah, eine Stechfrage. Nimm Clickbait und geh weiter - falls du keinen Bock drauf hast ist das ok -Und warum lautet der Threadtitel dann „Analoge Synthesizer haben ausgedient …“?
Dass impliziert doch was völlig anderes, ist nicht als Frage sondern Feststellung formuliert und taugt maximal als Clickbait.
Ossy bringt es auf den Punkt
Nein. Sind sie nicht. Im Gegensatz zu Dir arbeite ich täglich mit jungen Menschen. Und mit Software kannst Du die nicht begeistern. Absolut nicht. Mit echten Instrumenten dagegen schon. Ist so. Du bist von vorgestern. Sieh es ein.Hardware-Synths sind halt für junge Leute wie Volksmusik damals
Das steht da und ich finde die Frage auch berechtigt - kann analog denn noch was innovatives neues bringen - Klanglich?
JA? Nein? Warum?
Was würdest du dir da wünschen?Wenn der technische und finanzielle Aufwand keine Rolle spielt, dann ja.
Ich habe mir das mit dem Modularsystem zusammengebaut. Da ist wirklich alles drin, was ich mir vorstellen kann an analoger Synthese - und der Signalweg ist wirklich rein analog - sogar die Effekte. Analoger Chorus, Federhall, BBDelay, Phaser. Eine analoge, multitimbrale Traum-Workstation und dabei sogar auf Wunsch polyphon, wenn auch nur vierstimmig - in diesem Part dann. Was insbesondere Doepfer und Ladik da anbieten, ist wirklich sehr, sehr gut ... ganz im Gegensatz zu dem Ruf, den Doepfer früher mal hatte im Vergleich zu den 5HE-Systemen. Die neueren Module klingen wirklich alle super. Blitzschnell zufassende Hüllkurven, hervorragend skalierte LFOs, sauber trackende VCOs, tolle Filter-Module. Alles richtig klasse.Na, wir sind Musiker - wir dürfen einfach so schreiben, was wir haben wollen.
Das ist jetzt OT und müsste ausgelagert werden. @Moogulator?Der Stand-Land-Widerspruch ist in mancher Hinsicht ein ernstes Thema, auch politisch. Klimaschutz, Mobilität und andere Themen.
Macht sich das auch musikalisch bemerkbar? Ist der Anteil der DAW-User in der Stadt höher als auf dem Land? Wie siehts aus mit der Akzeptanz von Zwölftonmusik oder Kirmestechno? Dazu könnten beide Kontrahenten sich mal äußern!
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