Die Yamaha Tastatur ist also 2 cm schmaler, das macht auf eine Oktave 4mm aus und das erklärt auch die kleine/grosse None.
Das ist nix Neues. Darüber bin ich selbst allerdings erst bereits beim Versuch, die Tastatur des JD-800 (Matsuhita SK-7) durch eine Fatar TP/9S zu ersetzen, gestolpert und hatte das hier im Forum auch schon mehrfach geschrieben.
Hat jemand das gleiche Problem oder bin ich überempfindlich ?
Siehe oben. Nicht beim Spielen, sondern eher bei der Technik. Bei einer 61er Synth-Tastatur macht das zwischen einer asiatischen und einer europäischen ganze 5mm aus, was letztlich zum Abbruch des o.g. Tatstaturtauschprojektes führte.
Wobei es bei den asiatischen Herstellern auch Ausnahmen gibt, wie hab MIDIPlus, da diese die ersten Keyboards für M-Audio bauten und deren Maße als Vorgaben bekamen. Die Tastaturen der großen Fantoms 6/7 haben auch Standardbreite, beim -0 hab ich es glaub mal gemessen, aber wieder vergessen. Die des Novation Summit und der SL MKIII Keyboards hat auch Normalgröße.
Huaxin (früher bei Sequential, Moog und Arturia verbaut) sind schmäler, zu Worlde und Ringway hab ich keine Angaben, weil keine Erfahrung - da müßte jemand mal einen Moog Subsequent 37 nachmessen, in dem eine Tastatur von Ringway steckt.
Manche Tastaturen sind aber auch schon deswegen breiter, weil der Spalt zwischen den Tasten recht groß ist wie zB beim Summit.
Die Maße des Prophet VS verwundern mich grad. Eigentlich lautet meine Information, daß da bereits eine Matushita drinsteckt (oder war das erst ab dem Sixtrak?), die Maße sprechen aber für eine amerikanische Pratt-Read wie im Prophet-5 bis Rev3.
DSI Prophet 08, 5 Okt + C = 83,7 cm / einzelne Tastenbreite weiß = 22 mm
Huaxin Tastatur (Chin. Hersteller)
Roland Juno 6 = 83,7 cm / 22 mm
Korg DW 8000 = 84,5 cm / 22 mm
Hier stammen beide von Matsushita (Japan)