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Tastaturen (das neue Jahr hätte ja so schön werden können.....)

  • #31
Ich habe mir diese Tage einen Yamaha CK61 zugelegt. Dachte mir: Warum gehen da meine Läufe plötzlich so zackig und mühelos von statten? Hab grad nachgemessen: die ist tatsächlich auch kürzer!
Ich bin nicht unglücklich darüber, allerdings bin ich auch nicht der beste Spieler, ich muss noch zuschauen, wo meine Finger sich gerade bewegen.
 
  • #32
Prinzipiell ist das berechtigt, ich bin zwar oft Freund von kleineren Tasten, zB der Jupiter 6 hat auch schmalere Tasten, nicht Minitasten - nur schmaler als normal - ich find sowas ja gut, so es Dynamik und Poly AT gibt, heute - der Jp6 hat beides nicht , meiner hat's weil der hat eben AT und Dynamik - aber dafür muss man umbauen.

Der MODXM hat ja nunmal den "ich bin die Billigversion des Montag" Ruf und Funktion - da ist das klar, wichtiger fänd ich hier, dass man - wenn es schon bilig ist, dass AT und VEL wenigstens bleiben, oft fällt ja AT ganz weg, wo Polypressure heute Standard sein sollte, eher MPE. ;)
Aber das geht eben zu anderen Preisen erst, beim ESI XSynth zB - der hat auch breitere Tasten aber mit superwenig Hub.
Das ist nicht so ideal - also nicht jeder liebt's - muss man also immer neu fair sehen - ob das wegen niedriger Preis oder was auch sonst ist.
Hier ja eindeutig - ja, soll es.
 
  • #33
Das Problem ist mir schon Anno 1998 aufgefallen, als ich meinen monatelang ersparten neuen Roland XP80 mit den sagenhaften 76 Tasten auspackte.
Irgendwie war da alles kleiner als bei meinem Quasimidi Raven mit der wertigen Fatar Tastatur, und das obwohl der Raven ja nur 61 Tasten hatte.
Musste dann nach ein paar Tagen nachmessen, und leider weiss ich nicht mehr, wieviel CM oder MM dann der Unterschied betrug.
Auf jeden Fall war der Roland so gesehen tatsächlich ein Schmalspur-Modell, was die Tastenbreite angeht.
Aber daran habe ich mich dann doch rel. schnell gewöhnen können. Für Akkorde ist es manchmal tatsächlich einfacher zu greifen.
Und der XP80 war auch mit den schmaleren Tasten schon wirklich lang genug - ein echtes Monster an Keyboard, auch noch richtig schwer. Natürlich immer noch
kein Vergleich zu einem Fender Rhodes, aber so ein Gerät hatte ich noch nie hier.
Da weiss man, was "schwer" bedeutet, wenn man so ein Rhodes mal schleppen durfte. Das Vergnügen hatte ich aber zum Glück auch noch nicht.

Ich finde es aber auch richtig dumm, dass hier Abweichungen sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies für Leute mit breiteren Händen und Fingern ein echtes
Problem sein kann. Ich habe sehr schmale Hände, von daher war es für mich keine schlimme Umstellung.

Da ist es dann noch was anderes mit dem Mikrokorg oder der Novation Mininova, oder mit dem Arturia Keystep. Das sind für mich dann auch nur Lösungen, um eben
Mal einen Bass oder eine Lead-Sequence, einen Arp-Sound einzuspielen. Viel mehr macht mir da dann auch nicht Spass. Da fehlen dann auch schnell Oktaven und Tasten im Alltag
bei beidhändigem Spiel.
 
  • #34
Die Yamaha Tastatur ist also 2 cm schmaler, das macht auf eine Oktave 4mm aus und das erklärt auch die kleine/grosse None.
Das ist nix Neues. Darüber bin ich selbst allerdings erst bereits beim Versuch, die Tastatur des JD-800 (Matsuhita SK-7) durch eine Fatar TP/9S zu ersetzen, gestolpert und hatte das hier im Forum auch schon mehrfach geschrieben.

Hat jemand das gleiche Problem oder bin ich überempfindlich ?
Siehe oben. Nicht beim Spielen, sondern eher bei der Technik. Bei einer 61er Synth-Tastatur macht das zwischen einer asiatischen und einer europäischen ganze 5mm aus, was letztlich zum Abbruch des o.g. Tatstaturtauschprojektes führte.
Wobei es bei den asiatischen Herstellern auch Ausnahmen gibt, wie hab MIDIPlus, da diese die ersten Keyboards für M-Audio bauten und deren Maße als Vorgaben bekamen. Die Tastaturen der großen Fantoms 6/7 haben auch Standardbreite, beim -0 hab ich es glaub mal gemessen, aber wieder vergessen. Die des Novation Summit und der SL MKIII Keyboards hat auch Normalgröße.
Huaxin (früher bei Sequential, Moog und Arturia verbaut) sind schmäler, zu Worlde und Ringway hab ich keine Angaben, weil keine Erfahrung - da müßte jemand mal einen Moog Subsequent 37 nachmessen, in dem eine Tastatur von Ringway steckt.
Manche Tastaturen sind aber auch schon deswegen breiter, weil der Spalt zwischen den Tasten recht groß ist wie zB beim Summit.

Die Maße des Prophet VS verwundern mich grad. Eigentlich lautet meine Information, daß da bereits eine Matushita drinsteckt (oder war das erst ab dem Sixtrak?), die Maße sprechen aber für eine amerikanische Pratt-Read wie im Prophet-5 bis Rev3.

DSI Prophet 08, 5 Okt + C = 83,7 cm / einzelne Tastenbreite weiß = 22 mm
Huaxin Tastatur (Chin. Hersteller)
Roland Juno 6 = 83,7 cm / 22 mm
Korg DW 8000 = 84,5 cm / 22 mm
Hier stammen beide von Matsushita (Japan)
 
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M.i.a.u.: Valis
  • #36
Arturia KeyLab Mk 3 - Tasten 22mm oder halt 2,2cm! Diese Diskusion erinnert mich die Relevanz der "Schnittbohnenfrage"
 

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