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ASM Leviasynth

  • #61
Wenn man zum Beispiel beim Kurzweil, der auch so “sauber” im Grundsound mit Pegelung auf 256 Stimmen klingt, nur mono spielt und den Gain bis an die digitale Verzerrungsgrenze (kurz darunter) anhebt und volume dahinter anpasst, ändert sich das bei dem drastisch.
Aber beim Kurzweil hat man doch zahlreiche Möglichkeiten dem Sound Dreck zu verpassen, auch wenn ich bisher immer noch nicht dazu gekommen bin das anzutesten. Das hat bei den Demos vom Leviasynth eher was vom Modwave, bei dem sich auch eine (wenn auch anders geartete) Textur durch den Sound zieht.
 
  • #62
Beim Leviasynth klingt es eher bandlimitiert, gesäubert im Vergleich. Beim Kurzweil wird es schnell brachial, wenn man zum Beispiel Shaper einsetzt und die richtig einpegelt (nicht ganz einfach, weil die Pagel-Range sehr groß ist und die sinnvolle Range irgendwo da drin, aber es lohnt sich definitiv).
 
  • #63
Ich denke ASM ist als US Firma angemeldet... Also wie Apple und Co eine Firma die in Amerika ihren Sitz haben und dann fallen die zusätzlichen Kosten einfach an.

Nein, das ist nicht die Erklärung für die Preisunterschiede. Ob und welche Zölle anfallen ist nicht davon abhängig, wo ein Unternehmen seinen (Haupt-)sitz hat, sondern wo die Ware hergestellt wird bzw. von wo sie eingeführt wird. Die Synths werden in China hergestellt und sehr wahrscheinlich direkt von dort nach Europa geliefert -- nicht über den Umweg USA. Es fallen also die ganz normalen Drittlandszölle an.
 
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M.i.a.u.: Kevinside, microbug, SirAdrianFish und eine weitere Person
  • #64
Die Beispiele klingen für meine Ohren eher suboptimal, haben ein (für mein Gefühl) eher unangenehmes Rauschen in den Höhen.

So sauber klingen die Soundcloud Demos gar nicht, klingt auch nicht nach typischer analoger Stättigung was ich da raushöre.
Ja, hier mal die Soundbeispiele im Vergleich von Behringer BX-1 und Korg Volca FM.



Hier ab 3.36:





Hier beim Kurzweil sind auch FM Sounds mit bei:


Yamaha TX81Z:

 
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  • #65
Beim Leviasynth klingt es eher bandlimitiert, gesäubert im Vergleich.
Wie schon geschrieben klingt es für meine Ohren alles andere als sauber sonder eher leicht "verschwurbelt", der eher digitale Grundklang des Hydrasynth würde für mein Geschmack eher zu 'nem FM-Synth passen. Aber Spekulationen bringen einen da nicht weiter, vielleicht lässt sich das ja irgendwie abstellen, die Ultranova Presets hatten ein ähnliches Problem das sich zum Glück umgehen lässt.
Beim Kurzweil wird es schnell brachial, wenn man zum Beispiel Shaper einsetzt und die richtig einpegelt (nicht ganz einfach, weil die Pagel-Range sehr groß ist und die sinnvolle Range irgendwo da drin, aber es lohnt sich definitiv).
Wär' nicht mein erster Shaper, von daher bin ich zuversichtlich :fresse:
 
  • #66
Beim Leviasynth klingt es eher bandlimitiert, gesäubert im Vergleich. Beim Kurzweil wird es schnell brachial, wenn man zum Beispiel Shaper einsetzt und die richtig einpegelt (nicht ganz einfach, weil die Pagel-Range sehr groß ist und die sinnvolle Range irgendwo da drin, aber es lohnt sich definitiv).
Ja stimmt, ich fand die Höhen irgendwie bedeckt, als wenn da eine Decke drauf ist.
 
  • #67
ASM mag seinen Sitz in USA haben, gefertigt wird aber bei der Mutterfirma Medeli in Hongkong bzw Shanghai, und Ich glaube nicht, daß die Geräte den Umweg über die USA nehmen.

Ich seh grad, daß Glenn Darcey inzwischen CEO ist und die Tochter des Medeli-Chefs die ursprünglich als CEO fungierte, offenbar die Position ihres Vaters eingenommen hat, der laut Text auf der Webseite verstorben sein muß und das Ganze jetzt von seinen Kindern weitergeführt wird (neben ihr sind noch 2 Geschwister im Unternehmen tätig).
Ja, Ursprungsland der Ware ist China. Der Firmensitz bzw. der Geldfluss spielt da vermutlich aber auch eine Rolle. Ansonsten müssten sich Firmen wie Apple und Co. ja auch keine Sorgen wegen irgendwelcher EU-Zölle machen. Vieles, was US-Unternehmen verkaufen, wird ja nicht in den USA, sondern billig in China produziert. Mit zollrechtlichen Dingen kenne ich mich aber zu wenig aus. Anders kann ich mir die Preisdifferenz von 30 Prozent jedoch nicht erklären.

PS: Ich habe auch schon Geräte aus den USA importiert, die ursprünglich in Deutschland produziert und in die USA exportiert wurden. Das dürften dann s.g. Reimporte gewesen sein. Zoll (und Einfuhrumsatzsteuer) musste ich dafür trotzdem entrichten.
 
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  • #68
Ja, hier mal die Soundbeispiele im Vergleich von Behringer BX-1 und Korg Volca FM.



Hier ab 3.36:





Hier beim Kurzweil sind auch FM Sounds mit bei:


Yamaha TX81Z:


Das ist weit weit weniger als das was der Leviasynth kann, ob das Ding kommt ist eh unklar. Das ist ja eigentlich noch oldschool.
Eigentlich muss man hier ja 8OP Synths vergleichen, strukturell ist es ja eher Opsix und Iridium.
Es gibt 2 digitale Filter und die Parameter vom Stepsequencer und Arpegiator sind in der Modmatrix auch als Ziele vorhanden.
Das steht doch oben alles - braucht keine Screenshots:
Analog Filter: 4-pole Low Pass (24 dB/octave)
Digital Filter: 18 types (LP-BP-HP, LP-NO-HP, LP Ldr12, LPLdr24, LP Fat12, LP Fat24, LP Gate, LP MS20, HP MS20, LP 3-Ler, BP 3-Ler, HP 3-Ler, LP Stn12, BP Stn12, HP Stn12, LP 1 Pole, LP 8 Pole, Vowel)

Will's nur nochmal reposten von oben.

Soll nur helfen, sind aber weitgehend Hydra.
 
  • #69
Wie sieht es denn mit Feedbackwegen aus? Ist bei FM ja nicht ganz unbedeutend. Kann man die in den Algos auch frei einstellen?
 
  • #71
Jooo, das GAS rotiert wieder.
Ich denke schon, das ist ein FM Synth wie er sein sollte, was die DX-Serie nie war. Zugängliche Kontrollen, schneller programmierbar. Hammergeiler FM-Synth mit 8 Operatoren, dazu Filter, fette FX-Sektion. Ja was träumt man mehr.
Letztlich gehe ich da mit den Erwartungen aber mit M.Kraken - die Leute werden bis auf ein paar grützige Sounds, die meistens auf auto-generiertem Knopf-drücken basieren, selbst nicht viel machen, und noch weniger mit ziegerichteter Kontrolle, weil nur ganz wenige wissen wie man das mit FM richtig macht. Es ist nun mal sehr komplex und schreit dazu auch noch nach sauberer Abstimmung mit Anschlagdynamik und PolyAT - eine weitere Aufgabe die einge Zeit braucht bis ein Sound rund läuft und gut klingt. Und sich auch noch gut anfühlt beim spielen.
Mehr als eine stolze und teure Presetschleuder wird´s nicht werden. Die gleiche Karriere wie beim DX7, nur mit weniger verkauften Exemplaren.

Es wird nicht lange dauern bis die Fragen kommen, ob man auch DX7 Sounds ´reinladen kann. Das kommt dann als Firmware-Update später. Oder isses schon drin? Egal, wird kommen.
 
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M.i.a.u.: Summa und ganje
  • #72
Das ist weit weit weniger als das was der Leviasynth kann, ob das Ding kommt ist eh unklar. Das ist ja eigentlich noch oldschool.
Eigentlich muss man hier ja 8OP Synths vergleichen, strukturell ist es ja eher Opsix und Iridium.

Ja mir ging es ja mehr um die Klangästhetik. Folgende These könnte lauten das FM nur in der klassischen Yamaha Konfiguration gut klingt also die vom DX7 und nur eine Handvoll Sounds gut klingen wie Epiano, Slapbass, Softpad unsw.. Verlässt man diese Pfade und erweitert man eine FM Engine mit massig Features, geht der Sweetspot verloren und der Prozessor hat nicht genügend Leistung um das mit brillianten Höhen und druckvollen Transienten zu erzeugen.
 
  • #74
Es wird nicht lange dauern bis die Fragen kommen, ob man auch DX7 Sounds ´reinladen kann. Das kommt dann als Firmware-Update später. Oder isses schon drin? Egal, wird kommen.
Das könnte schon an den ADSR Operator Hüllkurven scheitern, aber zumindest haben sie (anders als Korg beim Opsix) an den Start bzw. "Intial Level" der Operatoren gedacht
 
  • #77
  • #79
Das gleiche Teil ohne analoge Filter, dafür aber um das eingesparte Geld weniger, was ja nicht so wenig sein dürfte, wäre glaube ich die bessere Entscheidung gewesen. Eventuell kann man das ja noch nachholen wie Waldorf mit dem Quantum/Iridium.

Und natürlich hat man die Wavetables weggelassen um nicht dem Hydrasynth das Wasser abzugraben aber es wäre schon geil, wenn das ginge.

Ansonsten eine durchaus interessante Kiste wie der Hydrasynth vorher auch schon. Vorallem, weil mit den LED Kränzen die Regler immer richtig stehen, von mir aus könnte das gerne konsequent für alle Regler bis auf das Main-Volume gelten.
 
  • #80
Wartet doch einfach mal ab. Es ist doch toll, das ASM hier mal was Neues mit einem anderen Ansatz ausprobiert. Ihr müsst es ja nicht kaufen. Klangtechnisch sind die Soundbeispiele im Bobeats Review gar nicht so übel und im jeden Fall besser als die ASM eigenen Soundcloud Demos, die meiner Meinung auch eher unspektakulär sind. Der Synth kann toll klingen, aber ich hab den Eindruck das man, wie auch beim Hydrasynth, dafür arbeiten muß. Das war auch einer der Kritikpunkte von Bo. Tolles Insrument, aber komplex und mit steiler Lernkurve.

Und für die Sparbrötchen unter uns....wenn der sich gut verkauft, macht ASM bestimmt noch eine "Explorer" Version, ohne analoge Filter. für den halben Preis vom Desktop. Wetten?
 
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M.i.a.u.: colectivo_triangular, robworld, GDU und eine weitere Person
  • #81
Das klingt wie ein weiterer langweiliger Synthesizer, der zwar noch mehr kann, aber zum intuitiven Musik machen zu viel und den man sich schnell übergehört hat.
Und wer FM Sounds sucht, findet heute sehr günstige Geräte auf dem Markt. Hier wollte man wieder viel reinpacken. Die Erfahrung zeigt aber, dass man das Wenigste davon wirklich nutzt.
 
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M.i.a.u.: exitLaub und T.O.M.
  • #82
Schon lange bzw von Anfang an, daher auch das (R). Man kann es lizensieren, was Korg getan hat, daher werden sie auf der von Dir verlinkten Seite auch erwähnt.
Letztlich wird da einfach nur eine Leiste aus druckempfindlichen Sensoren a la PPC Pads unter die Tastatur geschraubt, und zwar an deren vorderen Rand. Wird theoretisch mit jeder Tastatur funktionieren, deren Tasten diese Sensoren entsprechend betätigen können. Der Text liest sich so, als ob die Tastatur selbst nicht Teil der Technologie ist, sondern nur die Sensorleiste und deren Elektronik für Tastaturen verschiedener Größe. Nochmal zu Erinnerung: Rein mechanisch ist PolyAT kein Hexenwerk, das was es problematisch macht ist Kalibrierung und Abgleich, denn es muß ja gleichmäßig funktionieren.
 
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M.i.a.u.: robworld, Kaffi und ganje
  • #83
Das Teil ist definitiv cool. Nicht "Kaffi-will-das-haben-cool" aber erwartungsgemäß ein gut durchdachtes und vor allem für FM-Synthese gut spielbares Gerät. FM Synth sind "berühmt" dafür dass sie sich sehr expressiv spielen lassen. Gute Soundsprogrammierung vorausgesetzt. Das 5-Oktavenkeyboard mit PolyAT und die weiteren Spielkontrollen sprechen weiter dafür, dass das ein Instrument für Musiker ist, die auch richtig spielen können (Und dann schicken die das dieser Pfeife als Youtuber... Nuja, Reichweite ist ja alles...)
Ich bin mir sicher dass man mit genug handwerklichen Skills spielerisch als auch programmiertechnisch fantastische Sachen damit machen kann.
In das Profil passen aber nur echt wenige Leute, auch im Profibereich, incl. Youtube.
Ich glaube das Gerät wird sich nach einer Initialzündung mit "hui, geil", eher schleppend verkaufen, wenn die unverzeihliche Realität der FM Synthese mit 8 OP ins Bewusstsein vordringt.
Es sei denn ASM schafft es richtig gute Sounds dafür bereit zu stellen., und das über einen längeren Zeitraum. Vielleicht hilft das?
Die Leute wollen simple Synth, nichts komplexes. Simpel zu bedienen und fett muss es klingen.
ASM sollte mit ihren Tastaturen mal ordenliche programmierbare Masterkeyboards herausbringen. Etwas schlanker und leichter als Hydra oder der neue, dafür mit einem größeren Reglerfeld, 16 Midikanälen frei konfigurierbar in Splits und Layers, eigenen Anschlagdynamiken, Druckpunkten für AT... usw.
EDIT: Ich wollte noch nachschieben: Bis auf das Feature mit dem PolyAT bietet das Gerät weniger als eine Multi-Engine Workstation, die sehr wahrscheinlich 90% von dem was das Gerät an Sounds kann, auch hergibt - und dazu noch einiges mehr. Bei gleichem oder sogar geringerem Preis.
Übrigens: Im Werk von Medeli werden auch die Kurzweils gefertigt.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep und microbug
  • #84
Ja mir ging es ja mehr um die Klangästhetik. Folgende These könnte lauten das FM nur in der klassischen Yamaha Konfiguration gut klingt also die vom DX7 und nur eine Handvoll Sounds gut klingen wie Epiano, Slapbass, Softpad unsw.. Verlässt man diese Pfade und erweitert man eine FM Engine mit massig Features, geht der Sweetspot verloren und der Prozessor hat nicht genügend Leistung um das mit brillianten Höhen und druckvollen Transienten zu erzeugen.
Ich nutze aus FM faktisch gar keine dieser Art Sounds, inkl "Lately Bass" - Die Ästhetik ist schon weit, was aber bitte keine Belehrung sein soll - das kann sein, dass das sich so liest.

Sweetspot ist bei FM eher nicht groß, was aber nicht schlimm ist - da muss man eh anders vor gehen - der Leviasynth wird ganz sicher schon aufgrund der vielen Waves mit FM eine Menge Sounds erzeugen können, die nur in sehr spezielle Musik sich einfügen lässt.

Ich finde, dass beim Levia auch vorn ist, quasi diese Opsix-Advanced-Idee weiter zu bringen, das finde ich das spannende an ihm.
Bin nicht sicher, ob ich beim Algo-Morph wirklich gezielt arbeiten könnte - ich mag das zwar auch - aber es ist dann doch schwerer gezielt etwas wirklich zu machen - allerdings bei gezielt wählbaren Algos - hab ich mir das sogar mal gewünscht, was aber nur in einigen Sounds wirklich voll zur Geltung kommen wird, 8x morph ist schon krass.

Aber ein flaches Alg. mit vielen Trägern und einem wandernden Modulator oder sowas - das könnte ganz gut passen.
Auch der Druck - da bevorzuge ich immer das nicht extern zu machen, wenn der Synth nicht von selbst "Druck" hat, würde ich sogar eher nicht kaufen und warten.

Heute ist Leistung nicht das Problem - FM ist eigentlich nicht so rechenintensiv, auch wenn es so superdigital klingt - ein VA hat deutlich mehr zu rechnen. Interessanterweise. Aber auch erwartungsgerecht.
 
  • #85
unverzeihliche Realität der FM Synthese mit 8 OP ins Bewusstsein vordringt.
Eigentlich hast du Recht, denn für einige war der DX7 schon eine Herausforderung. Deshalb wird es weniger theoretische Käufer geben als bei den einfachen Synths wie OBX8, Jupiter 8 oder Super 6 etc, wo wirklich das raus kommt was man gezielt haben will.

Der Zufall macht bei FM tatsächlich schnell auch mal kaputt statt besser. Ein musikalisch guter Sound (das kann vieles sein) und spielbar ist weniger gut machbar als wenn man weiss, was man tut. Das ist auch dem Nord G2 zum Verhängnis geworden. Deshalb bauen die keine Modulars mehr (schade!)

Das ist bei Nerdsynths oft so, weshalb ich dankbar / froh bin, dass Hersteller sowas bauen. Das gilt auch für Iridiums Kernel und ähnliches, wo die Haptik eher eine untergeordnete Rolle spielt. Vom FS1R gar nicht zu reden… Beim Iridium wünsche ich mir noch immer eine Bedienumstellung der ENV und OSC Knöpfe, da könnte man erheblich schneller mit arbeiten. Korg hat es auch nicht perfekt, aber in Teilen schon anfassbarer gemacht.

Der Fs1R wäre ggf. mit einer Community gut bedacht und mit einer besseren Oberfläche auch weiter gekommen? Ich korrigiere mich schon jetzt: leider muss man ja auch da etwas Synthese verstanden haben, aber besser machen ist nicht unmöglich, wirklich nicht. Aber das könnte ein Bremser sein,
denn Wavemorph verstehen sicher mehr Leute als FM über 8OPs.

Also - Goth schütze die FM - Stereo und mit 8OP - sowas wollte ich schon immer, aber mir war das bisher zu klobig. Ich finde es unfassbar gut, dass ASM konsequent überall Polypressure und MPE nutzen!

Da stimme ich dir total zu. Ich glaube, dass das durchaus Leute mit Ohren und Feingefühl fördern kann. Wer das Geld ausgibt, der weiss eh was er da kauft. Ich würde hier hart überlegen müssen, als Osmotiker kann man das auch mit dem Desktop - aber die Bedienung kann schon helfen, beim Hydra hingegen erfreut mich der Explorer schon.

**Bin selbst kein Soundkäufer oder Sharer, kann das hier aber gut nachvollziehen.
 
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M.i.a.u.: andreas2 und Kaffi
  • #86
Naja, man kann das Teil doch auch als/wie 8 stimmigen stereo “VA” benutzen, und dann verschiedene Settings morphen? Man muss den FM/PM/…-Matrix Kram ja nicht ausgiebig nutzen. Immerhin gibt es X waveforms. Wenn man eine Wave auch auf 0Hz festsetzen kann dann könnte man auch gut waveshaping machen. Also da geht bestimmt Einiges ohne tief in FM einzusteigen! Wäre interessant mal eher simple sounds zu hören, wie die dann klingen, wenn man ordentlich auspegelt.
 
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M.i.a.u.: kernelkid
  • #87
DX7 "für einige eine Herausforderung", das ist noch sehr höflich formuliert.
Ich glaube damals wie heute ist das eine Minderheit die überhaupt mal Sounds programmiert und noch weniger davon haben mit Plan gute Sachen hinbekommen.
Ich hab noch nie einen anderen Musiker getroffen, der eigene Sounds für einen DX programmiert hat. Nie, und ich mach seit 45 Jahren Musik. Die Leute machen das ja noch nicht mal mit ihren deutlich simpler zu verstehenden Workstations. Da werden Presets genommen und wenn da kein direkt anfassbarer Knopp ist um den Sound zu verändern, passiert da gar nichts.
Die meisten scheinen sogar mit einem Nord Stage überfordert.
Soundsets mit ziemlich simplen Synthsounds verkaufen sich ganz gut, muss ich sagen.

EDIT: Wenn ich so darüber nachdenke... ich habe sogar noch nie einen anderen Keyboard-Player getroffen der überhaupt Sounds selbst programmiert hat. Mir fallen nur mehrere ein, die Sounds gekauft haben. Zum Teil sogar auf Bestellung für bestimmte Songs ihrer Coverband.
Wir sind hier ein Nerdforum, aber "da draußen" sieht es mit der Fähigkeit sehr, sehr dünn aus.
 
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  • #88
Wer zu blöd ist einen DX7 zu programmieren, sollte das nicht auf den Synthesizer schieben. Es gab und gibt genug Anleitungen dazu. Wer faul ist, bleibt doof.
 
  • #89
Für den FM Synth Vergleich würde ich noch Essence FM in den Raum werfen.
Da kann man zwar waveforms laden, aber es gibt dann nicht so viele (48) und lange Samples sind es nicht.
Es gibt “nur” 6 Operatoren pro stimme, dafür 300 voices, keine Analogfilter und weniger und nur relativ einfache Filtertypen, bzw. einen multimode-filter.
Dafür gibt es 16-fachen multimode und 8 Audio outputs.
Sehr gutes user interface für FM. Damit macht FM-Soundbasteln und layern (Stimmen satt) echt Spaß!
Der Leviasynth kann vieles mehr (z.B. verschiedene Modulationsarten), also mehr als die Essenz von FM.
Das sieht eher wie eine Kombination von VA, Analog über FM aus.
Audio rate modulation aller Oszillatoren bzw. Operatoren untereinander in einer Matrix inklusive Feedback.
Das Grundkonzept finde ich übersichtlicher als das über eine kryptische Modmatrix-Liste zu machen und dann morphing da mit reinzubauen, was letzlich nur eine andere Ansicht ist. Die meisten Synth können Oszillatoren nur eingeschränkt audio-rate modulieren, hier ist das endlich mal komplett offen.
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish
  • #90
Wer zu blöd ist einen DX7 zu programmieren, sollte das nicht auf den Synthesizer schieben. Es gab und gibt genug Anleitungen dazu. Wer faul ist, bleibt doof.
... ich kenne einige Musiker, die daran gescheitert sind und die waren weder blöd noch faul (mich eingeschlossen).
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep

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