Dreadbox TYPHON 4.X.X.

Bei Dreadbox (und etwas mehr Budget) vermutlich NYX v2 oder Erebus v3. Ersterer hat Hall, letzterer Echo und einen Oszillator mehr.

Dass der Typhon knopfmäßig etwas eingeschränkt ist, muss man ob des Preises hinnehmen - ich komme trotz Display relativ gut mit ihm zurecht, weil quasi alle Parameter direkt über die unter dem Display gelegenen Schieberegler gesteuert werden.

Etwas mehr stört mich, dass es zu wenig Taster gibt - einen eigenen für Amp- und Filter-Hüllkurve hätte es m.E. geben können, und vielleicht noch 1-2 mehr für die Speicherung und Benennung der Patches und die Bedienung der Modmatrix. Da finde ich den schwergängigen Encoder mit Druckfunktion etwas spartanisch ... zum Glück muss man nicht dauernd in dieses Menü.

Was mich beim Typhon allerdings am meisten stört ist, dass man keine Midi-Controller (z.B. Aftertouch oder Modwheel) auf den Amount bestimmter Modulatorenziele legen kann. Damit kann man zwar per Modwheel die Filterfrequenz (oder die Frequenz eines LFOs) erhöhen, aber z.B. kein Vibrato in der Stärke steuern.

Dass ich dafür jeden Modulator (die als LFO, Stepper oder Hüllkurve arbeiten können) mehreren Zielen mit unterschiedlichen Stärken zuweisen kann, gleicht das für meine Bedürfnisse nicht aus. :dunno:
 
Also wird es wohl doch der Vermona. :)
das muss jede(r) für sich selbst entscheiden. :dunno:

Der Vermona hat (ohne Modularerweiterung)
- kein Sync, kein Crossmod, kein Filter-FM
- nur ein LFO
- nur eine ADSR-Hüllkurve
- keine FX

Der Typhon hat
- 2 ADSR-Hüllkurven plus drei "Modulatoren", die wahlweise als Hüllkurve, LFO oder Mini-Step-Sequenz laufen können. Die Ziele sind dabei frei und multibel zuweisbar.
- einen FM-Modus zwischen den Oszillatoren
- zuschaltbare Filter-FM
- drei parallele Effekte (Distortion, Chorus/Delay/Flanger, Reverb)
- die Möglichkeit, Patches zu speichern und einen Step-Sequencer
- Audio In, um ihn als Effektbox zu nutzen

Funktional sind die Geräte wie schon gesagt nicht wirklich vergleichbar. Wo man dann selbst die Prioritäten setzt, ist individuell. Am besten ist es immer, wenn man die Möglichkeit hat, die Geräte mal anzutesten ...
... oder einfach beide zu nehmen ;-)
 
Wichtig sind nicht nur die Synthmodelle an sich, sondern auch, wie sie dein bestehendes Setup sinnvoll ergänzen.
richtig - vielleicht kann es auch ein SE-02, eine BS2 oder ein Model-D werden ... (in der Ausgangsfrage wurde ja der Sirin genannt, also wird es wohl schon in Richtung Ladderfilter o.ä. gehen sollen)
 
Hallo Forum! Ich hab hier einen gebraucht gekauften typhon stehen, der keinen Mucks mehr von sich gibt...
Erst lief er super. Doch dann wollte ich ein preset speichern auf Bank D. Nach Bestätigung zum Speichern ertönte ein schmerzlich hoher Ton aus den Boxen und das Display (bzw. der ganze Synth) frohr ein mit einer Botschaft wie "saving... do not unplug typhon" oder so ähnlich. Seitdem schwarzes Display nach neustart. Willkommensbotschaften auf dem Disply kommen aber noch... Hat jemand eine Idee?
*edit: verschiedene USB-Kabel hab ich schon getestet. Der synth lief ja auch schon mit dem einen Kabel.
**software updater läuft leider hier nicht, hab high sierra als os :-|
 
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Hallo Forum! Ich hab hier einen gebraucht gekauften typhon stehen, der keinen Mucks mehr von sich gibt...
Erst lief er super. Doch dann wollte ich ein preset speichern auf Bank D. Nach Bestätigung zum Speichern ertönte ein schmerzlich hoher Ton aus den Boxen und das Display (bzw. der ganze Synth) frohr ein mit einer Botschaft wie "saving... do not unplug typhon" oder so ähnlich. Seitdem schwarzes Display nach neustart. Willkommensbotschaften auf dem Disply kommen aber noch... Hat jemand eine Idee?
*edit: verschiedene USB-Kabel hab ich schon getestet. Der synth lief ja auch schon mit dem einen Kabel.
**software updater läuft leider hier nicht, hab high sierra als os :-|
Klarer Fall für den Dreadbox Support.
 
Hallo Forum! Ich hab hier einen gebraucht gekauften typhon stehen, der keinen Mucks mehr von sich gibt...
Erst lief er super. Doch dann wollte ich ein preset speichern auf Bank D. Nach Bestätigung zum Speichern ertönte ein schmerzlich hoher Ton aus den Boxen und das Display (bzw. der ganze Synth) frohr ein mit einer Botschaft wie "saving... do not unplug typhon" oder so ähnlich. Seitdem schwarzes Display nach neustart. Willkommensbotschaften auf dem Disply kommen aber noch... Hat jemand eine Idee?
*edit: verschiedene USB-Kabel hab ich schon getestet. Der synth lief ja auch schon mit dem einen Kabel.
**software updater läuft leider hier nicht, hab high sierra als os :-|
ok. hat sich erledigt. Falls jemand mal das gleiche Problem hat: Hab den typhon an einen windows10 rechner angeschlossen und das update 3.1.1 drauf gespielt. jetzt läuft er wieder..:cool:
 
Hab gesehen, dass es eine Betaversion 3.1.2 zum Download gibt. Hat das schon jemand aufgespielt und weiß etwas zu berichten?
 
Hab gesehen, dass es eine Betaversion 3.1.2 zum Download gibt. Hat das schon jemand aufgespielt und weiß etwas zu berichten?
Sieht so aus als ob sich das nur auf die Desktop Software bezieht. Jedenfalls gibt's keinen Changelog für die Firmware Version...
 
Class Compliant USB MIDI + Audio
vielleicht ist das eher ein separates Thema wert, aber mich interessiert mal, ob und wie ihr das alles nutzt:

- auf der einen Seite gibt es ja immer noch Win-User. Die können (asio4all mal ausgenommen, was aber heute als Krücke gilt) eh nur ein Interface zur Zeit.
- können die Latenzen mit guten Interfaces mithalten? Ich mein, einige von uns diskutieren hier TB und immer kürzer werdende Latenzzeiten, und gerade bei Drums und knackigen Bässen (und zB Piano) kann ich das gut nachvollziehen - und auf der anderen Seite kommen 300-500 Eur-Kisten, die eigentlich Instrumente sind und bieten das auf ähnlichem Niveau nebenher, wie hier als Update an?
- USB & Midi - ist irgendwie nicht robust und wirklich immer funktionierend umgesetzt, s. "Hall of Shame".
(also ich wollte das neulich mal mit meiner Kyra testen - toll, aber selbst da - mein Test mit symmetrischen Klinken steht noch aus - fiept es, sobald das USB-Kabel gesteckt wird. Am Hub sogar etwas weniger als wenn ich es direkt mache)

Ich gehöre immer noch zu denen, die alles was auf Din Midi geht nutzen, vielleicht weil ich ein alter Sack bin, auch, wenn mir dann gewisse schöne Features fehlen (aber eben nur "schön", nice to have, Stabilität, Performance und Zuverlässigkeit gehen vor). Ich hatte jetzt alles über mein MioXm (und in Zukunft XL) laufen, sogar RTP, wobei ich lese, dass da ohne Not/Bedarf doch USB besser sei, also gehe ich vlt wieder zurück, obwohl RTP bei mir gut funktioniert. (ohne Midi-Latenzen gemessen zu haben und grosse Setups seriös getestet zu haben)

Sind Audio und Midi über USB an immer mehr Geräten nett, weil technisch machbar oder nutzt ihr das auch ernsthaft in der (grösseren) Studioumgebung?
 
Zusammengefasst: Class Compliant USB MIDI + Audio.
Leider bei mir absolut nicht nutzbar, denn sobald ich den Typhon über USB am Rechner hängen habe gibts ein USB Summen/Fiepsen des Grauens! Absolut unbrauchbar, leider. Keine ahnung ob es am Typhon liegt oder an meinem Gear und der ganzen Verkabelung. Schade, hatte mich doch darauf gefreut...
 
@tonstoff Beim Typhon war doch das mitgelieferte USB-Kabel Schrott. Ich hab den Synth zwar nicht, aber das habe sogar ich mitbekommen, weil's überall stand.
 
Sind Audio und Midi über USB an immer mehr Geräten nett, weil technisch machbar oder nutzt ihr das auch ernsthaft in der (grösseren) Studioumgebung?

Midi über USB schon, mein Keystep hängt so am Rechner. Audio über USB nicht, da es sich bei Windows dann nicht mit meinem Interface vertragen würde.
 
@tonstoff Beim Typhon war doch das mitgelieferte USB-Kabel Schrott. Ich hab den Synth zwar nicht, aber das habe sogar ich mitbekommen, weil's überall stand.
Ja, das habe ich natürlich ausgetauscht und am Mixer macht der auch keinen Piep. Wenn ich den aber an den Rechner hänge fängt der an zu sausen.
 
Hab mir vom Update was anderes erhofft. Nämlich key trigger hold für den Sequenzer.
Ich hoffe, dass das auch noch kommt. Den USB-Kram sollen die sich doch bitte in die Haare schmieren!
 
Sind Audio und Midi über USB an immer mehr Geräten nett, weil technisch machbar oder nutzt ihr das auch ernsthaft in der (grösseren) Studioumgebung?
Kenne das von den Elektrongeräten und das funktioniert super. Spart mir eine Menge Aufwand um alles auf Einzelspuren aufzunehmen. Habe auch kein großes Audiointerface, da kommt sowas sehr gelegen.
Finde auch eine Kabelverbindung sinnvoller als Audio/Midi mit mehreren Kabeln zu verbinden.
 
Kann man den Audio in für externe Instrumente benutzen um die Effekte mit der internen Klangerzeugung zu mischen?
 
Kann man den Audio in für externe Instrumente benutzen um die Effekte mit der internen Klangerzeugung zu mischen?
In der Anleitung findest Du auf Seite 4 dieses etwas eigenwillige Diagram für den Signalfluss:
1631130999804.png

Da kannst Du sehen, dass die externe Input durch den Filter und Amp geht. Solange also Filter und Amp nicht offen sind, gibt's leider kein Durchkommen.
 
Kurze Frage:
Kann man den Typhon(-Sequncer) von Extern via Volcas oder anderen Midi-Geträten aus syncen ??
Möchte ihn als slave in das Setup einbinden.

Danke für jede Hilfe!
 
Ja, geht mit Midi Clock wie gewohnt eigentlich. Ich musste ds nichts einstellen, der hat das auf anhieb verstanden. Musst Du halt gucken ob dein Mastergerät Midi Clock sendet.
 
Danke @ tonstoff!!!
Dann hol ich mir das kleine Schätzchen (liebäugelte schon mit Arturias Mikrofreak und dem ASM Hydrasynth Desktop),- aber der analoge Sound und die digitalen Effekte (auch als Effektgerät nutzbar) des Typhons haben mich überzeugt! Auch noch so schön klein… Schade nur kein An/Aus Schalter! Hoffe, der kommt direkt mit Firmware 4.x ? Muss mir nur noch ein extra gutes Usb Kabel holen !? (Vom Werk wohl Schrott…?)…….. Freu :).

Hab mal irgendwo gelesen: das was der Typhon in seiner (Preis)Klasse unter den Analogen ist, ist der Mikrofreak unter den Digitalen….. Danke nochmal!
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe vorhin den Sprung von Firmware 1.0 auf die aktuellste 4er Beta gemacht - und muss feststellen, dass sich der Nutzwert des Typhon damit nochmal richtig erhöht hat. :supi:
Endlich kann man (mit den Custom-Modzielen) auch den Amount der Modulatoren über Modwheel oder Aftertouch steuern, um z.B. ein Vibrato zu steuern. Und die neuen Reverb-FX sind auch nicht schlecht.

In letzter Zeit musste ich allerdings feststellen, dass der Typhon empfindlich auf die Stromversorgung reagiert.
Bisher hatte ich ihn an einem ca. 3m langen USB-Kabel, das im USB-Powerport einer Mehrfachsteckerleiste steckt betrieben. Damit kommt es aber häufig vor, dass nach dem Start Nebengeräusche bei den Oszillatoren auftreten und/oder ein Oszillator komplett oder ab einer bestimmten Tonhöhe verstimmt ist.

Versorge ich ihn über einen aktiven USB-Hub, der am Mac hängt, ist in der Richtung alles in Ordnung, aber es gibt ein lautes Brummen/Sirren (nicht unüblich in solchen Setups). Vorhin habe ich ihn mal testweise mit einem USB-Netzteil getestet, das ich noch rumfliegen hatte, aber damit gab es ein leichtes Flackern im Display und noch stärkere Artefakte bei den Oszillatoren. :dunno:
Jetzt betreibe ich ihn wieder am USB-Out meiner Mehrfachsteckerleiste mit einem kürzeren USB-Kabel - das läuft ganz gut, aber ich bilde mir ein, dass es immer noch leichte Nebengeräusche gibt (klingt etwas wie ein leichtes Röcheln/Krächzen je nach Oszillator-Mix und Filtereinstellung). Hat da jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

USB verwende ich beim Typhon nur für die Stromversorgung, ansonsten steckt nur DIN-MIDI In und Audio Out drin ...
 
Bei mir hängt der Typhon per 20cm USB Kabel an ner Powerbank, Störgeräusche nehme ich keine wahr. Laut Hersteller kann man den Typhon mit einer 20.000mA Powerbank bis zu 60 Stunden betreiben.
 


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