hardware oder software Compresser, EQ's etc.

Also, ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Produzieren... hab gute monitore, ne vernünftige Soundkarte, einige synths (hardware wie Software) und habe mich bis vor kurzem eher mit dem Musik machen an sich beschäftigt als mit dem abmischen, Mastern etc.

So langsam sammel ich immer mehr erfahrung und probiere auch "alte" sachen von mir (Sound)Qualitätstechnisch schöner zu machen.

Nun muss ich sagen, dass ich in mein neues projekt (1 min sample mit viel abwechslung) unglaublich viel arbeit ins abmischen etc. gesteckt habe um einfach mal etwas Lautes, Klares und Druckvolles hinzubekommen. Abgesehen vom Track an sich. Diesmal ging es mir echt nur um die Qualität...
hab alles meiner meinung nach optimal gemacht, alles hört sich völlig klar und schön an (auch im vergleich mit anderen Tracks von "großen" Produzenten) (auf Yamaha HS80M mit nach Focusrite Scarlett 18i6).
Nun hab ich das ganze mal auf na großen Anlage gehört (Nexo Ps15 und Nexo AlphaE) und ich war total enttäuscht.

das könnte natürlich an vielen faktoren liegen und in erster Linie sicherlich an meiner leihenhaften vorgehensweise und mangelnder erfahrung, dennoch nun meine eigentliche Frage:
wie viel unterschied macht das abmischen, speziel jetzt einfach mal auf die meiner meinung nach wichtigstens sachen wie compressor/sidechain und Eq aber auch delays und reverbs zb., von Hardware geräten zu Software... Wo man bei Software auch nochmal unterscheiden muss zwischen Ableton Standart Effeckten und vernünftigen VST's.

Wie kann man das in relation setzen? hab da leider keinerlei vergleichswerte... sind solche Hardware geräte echt eher für den Profi gebrauch (Perfektion für den verkauf der Musik), vergleichbares geht aber auch mit softwaren? oder macht das schon n gewaltigen unterschied? Lohnen sich solche geräte für nen kleines Hobby-Studio?
 
achja wenn jmd interessiert ist kann ich mein mixing/Mastering versuch auch gerne ma hochladen ;-)
muss nur jmd sagen wo ^^ oder ich schicks per mail oder so
 
ja das dacht ich mir... ist noch kein mastering gott vom Himmel gefallen :D
aber davon abgesehen geht es mir halt darum wie die möglichkeiten sind mit software zu mischen und zu mastern... wie die unterschiede zu hardware sind... ob sich lohnt mal nach nem vernünftigen eq oder compressor ausschau zu halten oder obs auch die software tut...
und falls software, tun es auch die ableton standart sachen wie eq eight, eq three und compresser mit sidechain oder sollte man sich dann schon eher n vernünftiges vst holen von NI zb.?
 
Hypnotic...Super Thema. Ich schließe mich Dir an. Das beschäftigt mich auch schon eine Weile.

Mythen über Mythen...was ist dran?

Ich persönlich fange an, die Ableton internen Sachen zu mögen.
Was nicht heisst, das weitere Vst's Keine Option wären.

Mich interessiert z.B. was die ganzen UAD Sachen taugen.
 
Macht es Sinn, die Wave Datei eines Tracks seines geschätzten Künstlers in die eigene Daw zu laden um den Sound mit dem eigenen zu vergleichen? Ist das dann eine verlässliche Referenz?
 
ViolinVoice schrieb:
Macht es Sinn, die Wave Datei eines Tracks seines geschätzten Künstlers in die eigene Daw zu laden um den Sound mit dem eigenen zu vergleichen? Ist das dann eine verlässliche Referenz?

Klar macht das Sinn, wenn es hilft.
 
Zum Thema:

Ich benutze Hardware-Compressoren gerne für die Aufnahme.
Ein kleiner Geheimtipp ist übrigens der Empress Effects - Compressor.
Absolut feines Teil im Bodentreterformat.

Dabei muss einem natürlich bewusst sein, dass einmal wegcomprimiertes Zeuch nur schwer wieder zu beschaffen ist.
Gleichzeitig kann einem das beim Mischen die Arbeit erleichtern. Und bei der Aufnahme natürlich.

Beim Mischen und Mastern benutze ich (bis dato) Software bei den Compressoren.
 
ich hatte diverse billiger hardware komoressoren und würde sagen dass die alle schlechter sind als plugins

und auch bei dem einen oder anderen hochpreisigen teil kann ich im prinzip keinen relevanten unterschied zu vsts merken.

ich hatte mal einen nicht ganz billigen 1176er clone und der klang im prinzip 1:1 wie das softube plugin
und ich habe einen buzz audio optokompressor der zwar toll klingt aber bei (durchaus beliebigen) tests gegen anders vst kompressoren kein staunen herrvorruft.

also in allem würde ich das sehr viel subjektive psychologie dahinter vermuten warum man mit einem 4000 euro kompressor möglicherweise "viel zu friedener" ist als mit einem plugin um 100 euro - welches man auch noch in zig instanzen und totall recall mässig einbinden kann.

und wenn etwas vielleicht selbst 10% besser klingen würde würde ich aktuell dafür nicht mehr einen preis im mehrfachen 1000% bereich zahlen wollen. das kann man immer noch machen wenn man nach 500.000 verkauften tonträgeren abschreibposten benötigt :)
 
khz schrieb:
Keine Ahnung ob das sinnvolle Links aber wollte mal Mixbus erwähnen und goggle tutorials mastering.


das bringt aber nur was wenn man den sound von harrison mag.
ich hatte mal den harrison eq von great river gekauft und war von dem überhaupt nicht begeistert.

überhaupt habe ich auch bei andern nicht billigen hardware eqs festgestellt dass ich digitale eqs (selbst die standard sachen) angenehmer im resultat empfinde.

aber geschmäcker sind verschieden.
 
okay danke schonmal... werde mich dann mal auf software fokusieren... was meiner meinung nach eh vorteile hat da das signal nicht hin und her geschickt werden muss, sondern nur aufm rechner bearbeitet wird ^^
dachte nur wenns n riesen qualitäts unterschied macht hätte es sich natürlich gelohnt... so aber für mich eher nicht ^^
 
tom f schrieb:
khz schrieb:
Keine Ahnung ob das sinnvolle Links aber wollte mal Mixbus erwähnen und goggle tutorials mastering.


das bringt aber nur was wenn man den sound von harrison mag.
ich hatte mal den harrison eq von great river gekauft und war von dem überhaupt nicht begeistert.

überhaupt habe ich auch bei andern nicht billigen hardware eqs festgestellt dass ich digitale eqs (selbst die standard sachen) angenehmer im resultat empfinde.

aber geschmäcker sind verschieden.
Ja.
Wollte nur mal die Software erwähnt haben (hat die jemand schon mal getestet / nutzt die wer?) da ich selbst keine/kaum Erfahrung mit Mastern habe.

### XTools for Mixbus: XT-ME Mastering Equalizer
 
Hypnotic schrieb:
okay danke schonmal... werde mich dann mal auf software fokusieren... was meiner meinung nach eh vorteile hat da das signal nicht hin und her geschickt werden muss, sondern nur aufm rechner bearbeitet wird ^^
dachte nur wenns n riesen qualitäts unterschied macht hätte es sich natürlich gelohnt... so aber für mich eher nicht ^^


sagen wir mal so: sinnvoll ist es den finanziellen aufewand in relation zum endprodukt rational zu halten.

wenn jetzt geld vollkommen nebensächlich wäre würde es sicher - allein wegen der haptik und dem flair - mehr spass machen ein studio voll mit 4000.- racks zu haben, dann aber auch mit eigenem tachniker der alles wartet und sich um die verkabelung und das wiederherstellen der settings kümmert :mrgreen:

was am ende allerdings dann "qualität" ist ist ja sehr subjektiv und auch eine frage des zeitgeistes.
ich zb finde alte black sabbath sachen im sound besser als das neue album von ihnen mit rick rubin - rein von der "technischen logik" und der erfahrung von rick rubin dürfte es das aber nicht geben :)

mfg
 
Ich hatte Harrison vor nem Jahr mal im Test unter Windows & Mac, war ein Dead on Arrival . Danach gab es dann keine demoversionen mehr. Ob es jetzt funktioniert kann ich nicht sagen....
 
ich habe die erfahrung gemacht, dass es vor allem sehr wichtig ist den sound so zu recorden wie man den haben will - und zusätzlich noch eine spur clean um später nochmal die FX-kette nochmal zu recorden -> im normalfall sind das bei mir bei ner monoaufnahme also 3 spuren = der sound so wie ich ihn haben will + sound clean + fx clean. manchmal geht das nicht aber bei "normelen" synthsounds mache ich das so -> dann fliegt am ende entweder die cleane version von sound und FX weg (wenns gut ist) oder öfter der fal ich benutze die cleane version und mische in ner subgruppe zusammen wobei oft die FX noch mit dem cleanen signal gesidchaint werden -> oder seltener ich recorde mit der cleanen version die FX nochmal.

am ende liegt jeder sound in ner gruppe und ich mische nur die gruppen

oft mache ich cross-sidechain d.h. die BD comprimiert den bass und die fläche wärend wiederum die snare die BD comprimiert usw. das macht ordentlich luft


=> masterbus einfach nie mit irgendwass bestücken und ordentlich hoch mischen (aufnahmen ordentlich auspegeln beim recorden)

am ende muss ohne FX auf dem masterbus alles super klingen -> den rest macht der typ der das mastering macht => da das dein eigentliches ziel ist: wird dann ncohmal leicht komprimiert und EQ um alles etwas mehr zusammen zu bekommen - dann noch mono unter 250Hz ziehen und wenn man möchte kann man mit einen leichten klaren raum alles noch etwas zusammenziehen - oft aber gar nciht notwendig bzw. kannst du das ja auch mit FX sends vorher schon machen um zb deine toms nicht mit zu verhallen und evt. das hallsignal mit dem summensignal nochmal zu sidechainen ...


der rest ist experimentieren .... als ich mal jemenad gesprochen habe der mastering macht für vinyl und tracks vorgespielt habe war ich erstaunt wie wenig die leute gemastert haben wollen -> den ist das meißt am liebsten, wenn du den track gut mischst (siehe oben) und alle sounds im mix gut zur geltung kommen -> so eintrack kann dann gut bei -150der-17db durchschnittliche lautheit liegen = da dann ordentlich lautstärke rauszuholen scheint weniger das problem zu sein ... aber da kenne ich mich nicht aus = wissen aber andere hier ...
 
Hypnotic schrieb:
(auf Yamaha HS80M mit nach Focusrite Scarlett 18i6).
Nun hab ich das ganze mal auf na großen Anlage gehört (Nexo Ps15 und Nexo AlphaE) und ich war total enttäuscht.
Das eigentliche Problem hast Du mit diesem Satz beschrieben: Es geht NULL(!!!) um die verwendete hard- oder software, sondern einzig und allein um Deine Abhörsituation. Die große Anlage stand ja ziemlich sicher nicht in Deinem normalen Studio, sondern wo anders. Also: Nimm Deinen Rechner, geh in diesen Raum und arbeite die Produktion (inclusive Mix!) dort nochmal komplett dort durch. Dann geh mit dem Endergebnis in Dein eigenes Studio zurück und höre es Dir dort an. Wenn es dort noch immer gut klingt, dann bedeutet das, dass Deine Abhöre es Dir nicht erlaubt zwischen gut und schlecht zu unterscheiden. Konsequenz: ändere was an Deiner Abhörsituation.
 
fanwander schrieb:
Hypnotic schrieb:
(auf Yamaha HS80M mit nach Focusrite Scarlett 18i6).
Nun hab ich das ganze mal auf na großen Anlage gehört (Nexo Ps15 und Nexo AlphaE) und ich war total enttäuscht.
Das eigentliche Problem hast Du mit diesem Satz beschrieben: Es geht NULL(!!!) um die verwendete hard- oder software, sondern einzig und allein um Deine Abhörsituation. Die große Anlage stand ja ziemlich sicher nicht in Deinem normalen Studio, sondern wo anders. Also: Nimm Deinen Rechner, geh in diesen Raum und arbeite die Produktion (inclusive Mix!) dort nochmal komplett dort durch. Dann geh mit dem Endergebnis in Dein eigenes Studio zurück und höre es Dir dort an. Wenn es dort noch immer gut klingt, dann bedeutet das, dass Deine Abhöre es Dir nicht erlaubt zwischen gut und schlecht zu unterscheiden. Konsequenz: ändere was an Deiner Abhörsituation.

Ganz sicher, auch wenn du beim Nachbarn mixt, wird es dann bei dir enttäuschend klingen... :phat:

Erstmal, zuhause mixt man sehr leise (die Nachbarn...) wenn man es dann laut hört, klingts anders.
Dann, die hs80 m sind etwas schwach in den Bässen . Du wirst ganz sicher beim Nachbarn ein dumpfes wummern gehört haben, wo du sicher warst, vollkommen saubere, differenzierte Bässe zu haben.

Vielleicht hilft es schon, wenn du dir bei einem Stück, das du gut kennst, versuchst, die Unterschiede zwischen deiner und Nachbars anhöre bewusst zu machen....
 
mink99 schrieb:
Ganz sicher, auch wenn du beim Nachbarn mixt, wird es dann bei dir enttäuschend klingen... :phat:
Nö, eben nicht. Wenn die Abhöre "beim Nachbarn" gut ist, dann können Mixes dort so gut werden, dass sie dann auf der heimischen Abhöre eben auch gut klingen. Er hört ja auch Vergleichsproduktionen zu Hause an, und die klingen dort vermutlich nicht schlecht.
 
1. war ein scherz
2. wenn es auf ner richtig guten Anlage klingt, klingts dann auch auf ipad
3. du kennst den Studio Trick : der Gitarristen mault : ist nicht dynamisch genug , knallt nicht , Bass fehlt, maul maul maul
... Einfach lauter machen , "jetzt ist schon viel besser !"
 
Kurzes Googlen ergab, dass der "Nachbar" gerne Musik via Bühnenbeschallung hört.
Dass man darüber besser mischt als über ein paar HS80 bezweifle ich.
Es gibt sicher besseres als eben diese Yamahas aber dazu zählen doch sicher weder Bühnenlautsprecher noch irgendwelche HiFi-Anlagen von Nachbarn.
Vielleicht habe ich mich aber auch vergoogelt.

Fakt ist allerdings, dass man einen Mix vor dem Mastern bestenfalls schon mal auf verschiedenen Abspielgeräten testet.
Autoradio, Küchenradio, Rechnerspeaker, iPod, Nachbar etc.
An der Frage Hardware- oder Software-Compressor hängt es in dem beschriebenen Fall bestimmt nicht.
 
die frage ist auch was genau denn nun enttäuscht hat - entweder habe ich das überlesen oder es wurde noch nicht gesagt ...


wenn es um bass geht muss man sich eben auch auf seine abhörsituation einhören - ich habe das mit mehreren proben zwischen club-PA und zu hause gemacht und komme damit gut klar -> will man zu hause clubsound haben wirds auch schwierig ... habe die gleichen boxen und komme damit soweit gut klar (hat aber auch n paar wochen gedauert bis die gut standen)

ansosnten halt untenrum gut die frequenzen trennen und sidechainen ... lowcut etc wo es angebracht ist (also sowieso auf jeder spur aber eben mal höher und tiefer)



wenn es aber um klarheit geht wird die abhörsituation der boxen (ich weiß ja nicht wo de die abgehört hast = alos war das ein masteringstudio oder war das ein club etc. und waren die boxen neu bzw. noch gut etc.) und deren aktuelle qualität natürlich mit ins ergebnis ein -> eine gute platte klingt bei mir zu hause auch besser als im club

nur mal so ;-)
 
Bei neutralen Boxen muss man nicht zwingend laut hören um was zu hören.
Auch die Endstufe (wie auch die Wandler, usw. usf.) ist entscheidend.
Diese sollten ein neutrales, unverfälschtes, kraftvolles und differenziertes Klangbild liefern.
Beim Musik machen - wie auch beim hören - will ich dieses auch privat.
 
ich frag hier mal mit rein.

Ist eine UAD 1 heute noch Zeitgemäß? die werden einen ja fast schon hinterher geworfen ;-)
 
chain schrieb:
ich frag hier mal mit rein.

Und warum machst du das? Das hat mit dem Thema dieses threads rein gar nichts zu tun und kapert den thread mal eben.
Das ist a) nicht gut für den Wert des Forums und b) respektlos dem threadersteller gegenüber.

Mach doch einfach einen eigenen thread zu deinem Thema auf! ;-)
 
Soljanka schrieb:
chain schrieb:
ich frag hier mal mit rein.

Und warum machst du das? Das hat mit dem Thema dieses threads rein gar nichts zu tun und kapert den thread mal eben.
Das ist a) nicht gut für den Wert des Forums und b) respektlos dem threadersteller gegenüber.

Mach doch einfach einen eigenen thread zu deinem Thema auf! ;-)


seltsamer eindruck...weist du um den inhalt meiner Frage und was UAD speziell macht?
 
Ja, ich weiß was UAD speziell macht.
Und ich gehe davon aus, dass du eine UAD-Karte meinst.
Der Inhalt Deiner Frage ist, ob diese (UAD-1) heute noch Zeitgemäß ist und das gehört hier nun mal nicht her.
Die Karte ist schließlich nur die Vorraussetzung für diverse Plugins.
Falls ich das falsch verstanden habe, nehme ich mein Gemäcker zurück.

Falls deine Frage eigentlich auf die UAD-Plugins abzielte:
Die Hard- und Software- Compressoren von Universal Audio sind sehr gut.
Habe ich selbst teilweise.
 

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