Waldorf Iridium - Desktop-Synthesizer (V.3)

ich habe mich mal durch den GL tread gekämpft und bin auf folgendes gestoßen.
Das hatte mich auch interessiert da ich den GR-1 auch mal hatte.

reply from Wildfrontiers on the Muffwigglers forum. Helpful info.

I have a GR-1 and just got an Iridium. This was definitely something I was interested in comparing and contrasting. These are early days, so my opinion may change or I may be wrong about something.

Just based on the main granular functions, GR-1 is more powerful. It has 128 grains per voice, with 11 voices. It's super, super, super lush. With Iridium, you can have 1 to 8 grains per voice. Across 16 voices (8 on the Quantum), that's nothing to sneeze at. GR-1 is just capable of a bit more.

Tasty Chips GR-1
128 grains max per voice
11 voices
5 seconds max grain length (this was just upgraded from 1 second in a recent firmware update)
2 to 4 part multitimbral
Sides, Tilt, and Curve controls for grain windowing

Waldorf Iridium
8 grains max per voice
16 voices
1 second max grain length (the manual says 250ms, but it goes up to 1000ms on the synth, must be a newer update)
2 part multitimbral
Attack and Decay controls for grain windowing

They both have grain density controls (called "Gate" on Iridium), sample scanning ("Travel" on Iridium), grain starting position controls, and position jitter ("Spray" on GR-1). GR-1 has reverse grains, I haven't been able to find that on Iridium yet.

Where the Waldorf shines is all the extra bells and whistles to support the granular engine. It seems that the granular engine supports all of the same multisampling features of the regular sample playback engine. That means you can load multisamples into the granular engine or just multiple samples of different sounds and map them all to different keys, key ranges, velocities, and velocity ranges. Or even just load a bunch of samples and trigger them round-robin style.

And that's before getting into the fact that a granular engine can be loaded in each of the 3 oscillators. So really, in some way you triple the amount of grains per voice. And you could really get crazy by going into bitimbral layer mode.

@temporubato Lieber Rolf, mehr Grains pro voice wäre etwas was ich mir definitiv wünschen würde.
Das ist mir schon beim Alchemy zu wenig, aber der ist Jahre alt
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist nicht schlecht, klingt aber als ob man mit den 8 Grains weniger hat und nicht damit arbeiten kann. Wenn man damit arbeitet, hat man schon eine gute Dichte. Das ist schon ziemlich wichtig. Interessant kann es aber trotzdem sein. Möchte es nur mal angemerkt haben.

Aber es ist sicher machbar.
 
Where the Waldorf shines is all the extra bells and whistles to support the granular engine. It seems that the granular engine supports all of the same multisampling features of the regular sample playback engine. That means you can load multisamples into the granular engine or just multiple samples of different sounds and map them all to different keys, key ranges, velocities, and velocity ranges. Or even just load a bunch of samples and trigger them round-robin style.

Das scheint sehr interessant zu sein, wie verhält sich dass denn, wenn man die Samples so durchwechselt, laufen die Grains aus dem Sample der vorherigen Taste noch aus oder wird das ziemlich abrupt gewechselt bzw hat man da Einfluss drauf, ändert es zB durch den Releasewert oder so?
 
Hallo zusammen. Habe gerade ne mail von JustMusic bekommen:
der Artikel *Waldorf Iridium* ist verfügbar!

Scheint auch in Muenchen anspielbar zu sein!

... und wieder weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
So mein B-iridium ist da. Hammerteil.
An die, die einen haben. Preset 003 über die Pads als Chords schnell gespielt, knackt. Bei Euch auch?
 
Airidium ist noch relativ unbekannt, Biridium dagegen schon mehr.

Mit dem Resonator scheinen auch nette Sachen zu gehen - es sind ja sogar auch Samples möglich. Macht mir gerade mehr Spaß als diese dorch häufig sehr mühsam zu bedienende Kernel-Geschichte. :opa: Vielleicht könnte ja jemand mal ein paar gute Videos dazu machen ?
 
Just based on the main granular functions, GR-1 is more powerful. It has 128 grains per voice, with 11 voices. It's super, super, super lush. With Iridium, you can have 1 to 8 grains per voice. Across 16 voices (8 on the Quantum), that's nothing to sneeze at. GR-1 is just capable of a bit more.
Hmm... hat der Iridium nicht drei Oscillatoren, von denen jeder ein Granular sein kann? Das wären dann (wenn man es so abbilden möchte 24 grains per voice und nicht 8. Oder verstehe ich jetzt etwas falsch?
 
Hmm... hat der Iridium nicht drei Oscillatoren, von denen jeder ein Granular sein kann? Das wären dann (wenn man es so abbilden möchte 24 grains per voice und nicht 8. Oder verstehe ich jetzt etwas falsch?

Man könnte sich ja mal den Spaß machen und für alle 3 OSC das gleiche Sample nehmen und dafür unterschiedliche Einstellungen.
 
Ich würde sogar noch weiter gehen. Mit den drei OSC kann man sicher noch viel abgefahreners machen als einfach nur mehr Grains für eine Voice. Irgendwie ist die Argumentation nicht zielführend. Das ist einfach nicht vergleichbar. Der GR-1 kann bestimmt super Granular .. aber eben genau nur daß und das auch nicht so flexibel wie der Iridium. Dafür kann der Iridium gleichzeitig in einer Voice eben noch ganz andere Dinge (FM, Wavetable, VA ... was das herz bergehrt). Und dann haben wir da ja noch die Filter ...
 
Gerade mal ausprobiert - es geht sehr komfortabel, weil man die einzelnen OSC kopieren kann. Die 3 x 8 Grains kann man ja dafür wirklich sehr unterschiedlich einstellen, modulieren etc. was sicher auch als Vorteil gesehen werden kann.
 
Habe mir jetzt mal den GR-1 angeschaut .. alle Informationen direkt von der Homepage des Herstellers:

Raspberry Pi3 inside: massive DSP power and easy to service ... (aha .... das ist heute also Massive DSP power .. )
12dB/oct digital multimode filter with direct and MIDI controls ... (nur ein Filter - immerhin multimode aber nur 12db)
2 assignable LFO’s with waveforms (nur 2 LFOs -> vs. 6)
ADSR amplitude envelope and Grain window envelope with direct controls (sind das jetzt 1 oder 2 ADSR)?

Also wie gesagt - man kann die beiden nicht vergleichen. Das ist ein VST in einem Blechgehäuse. Und wenn das die Marketingphotos sind, dann weiß ich nicht wie die Verarbeitungsqualität in der realität aussieht:
bilk1.jpg

Ich glaube da macht ein Granular VST einfach mehr sinn. Dafür sind die 850 ocken doch schon ganz schön happig.
 
ADSR ist für den VCA.
Die zweite Hüllkurve mit drei Reglern ist für die Grains.
Das Filter ist für mich nur ein „Hilfsmittel“, aber kein richtiges Filter.
Der GR-1 hat noch so einiges an Funktionen unter der Haube.
Die Verarbeitung wirkt auf mich gut.
Den Service der Jungs aus Utrecht empfand ich bisher als sehr gut.

Die technischen Daten sind nicht alles. Mir ist die Benutzerfreundlichkeit in der Praxis sehr wichtig.
 
Kann mir einer erklären wie man einen Sound speichert, von einem Init begonnen?
Ich gehe auf load, drücke auf init.
Stelle was ein, lade ein Sample...
Drücke auf save, gebe einen Namen drücke return und was man noch so schreiben kann.
Drücke auf save und werde aufgefordert einen Speicherplatz auszusuchen.
Drehe den Dataweel, unten steht in rot eine Programmnummer.
So, und dann nix, das einzige was da steht ist cancel.
 
Es ist wirklich erstmal etwas ungewohnt. Du mußt in der untersten Zeile eine Nummer eintippen und dann auf Save. So sollte es gehen.
 
Es ist wirklich erstmal etwas ungewohnt. Du mußt in der untersten Zeile eine Nummer eintippen und dann auf Save. So sollte es gehen.
Danke für die Rückmeldung, aber ich kann auf der Zeile nichts eintippen, obwohl es auf dem Bildschirm steht. Ich kann, wie oben geschrieben, die Nummer mit dem Dataregler verändern.
 
Die Zeile befindet sich ganz unten. Wenn man an die richtige Stelle tippt öffnet sich ein Zahlenfeld.

Den Drehregler benutze ich nicht - der ist ja eher dafür verantwortlich wenn man einen neuen Sound laden möchte.
 
Scheint ja von der Bedienung nicht so der Bringer zu sein. Nachdem ich mir das Video von Loopop angeschaut hab, dachte ich mir nur so "Ok, da würde ich im Leben nicht mit klarkommen"
 
Wenn Du meinst...

Ich finde es sehr nützlich per Zahleneingabe direkt auf gespeicherte Sounds und auf freie Speicherplätze zugreifen zu können. Bei anderen Synths kurbelt man sich da einen Wolf. Bei ca. 9000 Plätzen (genaue Zahl müßte ich nachschauen) hätte ich da jedenfalls keine Lust zu.
 
In Nuendo clock auf den Iridium geschickt (auch bei Stopp). Über usb verbunden. Im Iridium extern sync auf midi gestellt. Kommt scheinbar nichts an, da steht: keine clock erkannt... meint Als Quelle Midi im Iridium nicht Usb Midi sondern nur Din?
Oder läuft was anderes falsch?
Edit:
war nach dem nächsten Neustart und Reset der Midi Verbindungen in Nuendo in Ordnung
 
Zuletzt bearbeitet:
Iridium bei JustMusic Dortmund auf Lager!
-> und weg...
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe den Iridium seit dem 15.08.20. Sehr vielschichtig, aber auch in manchen Bereichen unnötig kompliziert bzw. aufwändig. So müssen für jeden Oszillator einzeln die Pitchbending-Werte eingestellt werde. Warum nicht auch eine gemeinsame Einstellmöglichkeit? Weiter sind die Lautstärkeunterschiede von Programm zu Programm irrsinnig groß. Die Reihenfolge der Destination orientiert sich zwar an der Klangstruktur. Da aber jedes Element umfangreich moduliert werden kann, landet man bei wichtigen Funktionen (z.B. Cut-off) dort erst nach tagelangem Scrollen. Über die sehr engen Abstände zwischen den Poties im rechten Bereich wurde schon berichtet. Ansonsten wirklich ein überwiegend sehr gut klingendes, für Waldorf sehr ausgereiftes Gerät.
 
Habe den Iridium seit dem 15.08.20. Sehr vielschichtig, aber auch in manchen Bereichen unnötig kompliziert bzw. aufwändig. So müssen für jeden Oszillator einzeln die Pitchbending-Werte eingestellt werde. Warum nicht auch eine gemeinsame Einstellmöglichkeit? Weiter sind die Lautstärkeunterschiede von Programm zu Programm irrsinnig groß. Die Reihenfolge der Destination orientiert sich zwar an der Klangstruktur. Da aber jedes Element umfangreich moduliert werden kann, landet man bei wichtigen Funktionen (z.B. Cut-off) dort erst nach tagelangem Scrollen. Über die sehr engen Abstände zwischen den Poties im rechten Bereich wurde schon berichtet. Ansonsten wirklich ein überwiegend sehr gut klingendes, für Waldorf sehr ausgereiftes Gerät.
Zu dem tagelangem Scrollen: bei der Auswahl des Mod-Zieles kann man durch Druecken des Einstellknopfes ganze Bereiche ueberspringen, dadurch geht es etwas schneller...
 
Danke für den Tipp! 2 Fragen hätte ich noch: 1. Wie kann ich ein Backup machen oder die Werkseinstellungen wieder herstellen?
2. Habe das 3er-Set von Cosma gekauft. Fast jeder der QX7-Sounds knackt deutlich. Das habe ich auch bei anderen Sounds schon festgestellt. Kann das einstellungsseitig behoben werden oder ist das ein Bug der Kernel-Synthese für die man dringend ein Update benötigt?
 
Danke für den Tipp! 2 Fragen hätte ich noch: 1. Wie kann ich ein Backup machen oder die Werkseinstellungen wieder herstellen?
2. Habe das 3er-Set von Cosma gekauft. Fast jeder der QX7-Sounds knackt deutlich. Das habe ich auch bei anderen Sounds schon festgestellt. Kann das einstellungsseitig behoben werden oder ist das ein Bug der Kernel-Synthese für die man dringend ein Update benötigt?
zu 1. :
backup: ich habe mal versucht ein backup der daten auf einen korrekt erkannten und ausreichend grossen usb-stick zu ziehen: hat jedesmal (2x) beim laden einer groesseren datei schlapp gemacht und sich nicht mehr geruehrt. evtl. klappt es in einzelnen kleineren teilen ohne fehler ...
werkseinstellungen : ~ herstellen geht glaube ich nicht so einfach (bei anderen geraeten gibt es ja of so eine simple software-option - hier wohl nicht). habe mal etwas gesucht und aehnliche fragen beim quantum wurden so in der art beantwortet, dass man sich ein paket runterladen soll und das dann aufspielen muss.... fuer den iridium habe ich noch nix derartiges gelesen/gefunden. hoffe da kommt noch was.
zu 2. kann ich nix sagen
 


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