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Musik 37 Dollar für 1 Mio Streams !

Nur Musik ist hier gefragt, pur! (nicht die komische Band, sondern…)
  • #961
Ich glaube als Musiker sollte man Spotify wirklich nicht verteidigen. Mit den Einnahmen werden vorwiegend der CEO, die 10 favorisierten Künstler und die Waffenindustrie gesponsert. Die Algorithmen können tatsächlich hilfreich sein, aber man kann auch Lotto spielen.
Waffenindustrie? Dass Firmen wie Paypal sich unrühmlich in dieser Art bekannt gemacht haben nach Recherche ist mir bekannt. Bei Spotify war ich mir dessen noch nicht bewusst.
 
  • #962

Das stimmt, aber Spotify hat auch 16 Jahre Milliarden an Verlusten gemacht. Das bedeutet halt auch, dass die Gesamtbilanz immer noch negativ ist. Es ist das erste Jahr wo Spotify überhaupt Gewinn gemacht hat. Ausschüttung sind über 10 Milliarden und über 500 Millionen nur an deutsche Künstler. Ein Plattenladen hat früher eine Marge von 30-40% genommen, das war ja auch ganz normal und da hat sich ja auch keiner beschwert. Dass im Kapitalismus eine Firma auch irgendwie Gewinne machen muss ist ja logisch. Alphabet macht einen Gewinn von 100 Milliarden Dollar, Meta 200 Milliarden. Dagegen sind die Gewinne europäischen Techfirmen wie SAP, Lidl oder Spotify Peanuts.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: robworld
  • #963
scheiss auf plays ! scheiss auf money !

sagt alles nichts über die qualität des songs aus !

wenn ein song großartig ist, braucht er keine plays und keine einnahmen um den interessierten hörer zu finden.
 
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  • #964
früher konnte man sich auch ein Studio mieten mit ein paar Leuten ,Tontechniker bezahlen und was aufnehmen
und 3000 Platten pressen lassen. Es gab schon in den 80ern Electro und Hip Hop Labels die kleine Auflagen gemacht haben. Das war Musik fernab komerzieller Vorgaben. Das war Underground und viele Platten haben heute hohen seltenheitswert. In der Technozeit haben viele Leute die nur wenig gear hatten für Labels wie Harthouse ne Masse Veröffentlichungen gemacht. Es gab Massig solcher Labels und eine große Vielfalt und enthusiasmus weil sich damals das Musikmachen gelohnt hat mehr oder

Aber die Gründe dafür sind eben, dass damals vielleicht ein paar hundert Leute auf der Welt Techno Musik gemacht haben und es proportional dazu sehr viele Hörer gab. Heute gibt es eben tausend neue Techno-Songs pro Tag, von zig Bedroom-Producern, die selbst mit freeware qualitativ so gut sein kann wie früher mit Geräten die viele tausend Euro gekostet haben.
 
  • #965
dank kapitalismus! so ein geld sklave ist schon praktisch.

du gibts ihm die illusion reichtum erlangen zu können und sie fallen alle drauf rein.

die zweifler bekommen einfach noch mehr illusion von noch mehr geld.
 
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  • Daumen hoch
M.i.a.u.: ModernerPurist und Smai-Lee
  • #967
Was war denn deine Kernaussage? Hobby-Musiker verkaufen wegen Spotify ihre Geräte nicht mehr, weil sie ihr brotloses Hobby nicht aufgeben, weil sie denken sie würden irgendwann ein Superstar?

EINE der Hauptaussagen steht im oben zu sehenden zweiten Absatz und hat etwas mit dem Klima zu tun.
Ich erkläre es dir aber gerne noch mal ganz plakativ:

Das ist die gleiche Klientel von Menschen, die für einen Minijob mit dem Auto irgendwo hindüsen, sich darüber ärgern, dass sie es müssen und dass das Benzin so teuer ist, deswegen rauchen oder ins Fitnessstudio strömen und sich am Ende des Monats darüber wundern, kein Geld zu besitzen, sich aber nicht darüber wundern, mit ihren Aktionen konträr im Sinne der Nachhaltigkeit und ihres eigenen Seins viel zu viel ins Negative verändert zu haben, ohne gleichzeitig jemals etwas wirklich ins Positive ausgestrahlt zu haben.


Aber genug der Philosophie, das Menschsein scheint zu vielen Menschen ein Mysterium zu sein.
 

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