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Adobe CS Alternative

  • #31
@Martin Kraken ich bin nicht oft zu 100% Deiner Meinung, aber im vorliegenden Fall schon.
 
  • #32
Bei Musik wart ihr da komischer Weise auf den Barrikaden. Hier scheint es ok. Seltsame Welt oder?
Wieso "ihr"? Sah gerade ein bisschen danach aus, als ob nur wir beide eine Unterhaltung geführt hatten. :mrgreen:

Bei der KI-Musik bin ich auch auf den Barrikaden, da hast Du völlig recht! Ich finde das sind 2 unterschiedliche Dinge, die auch unterschiedlich gewertet/behandelt werden dürfen.

Bei mit-KI-erstellten DAWs sind die Leute hier schon viel empfänglicher:


 
  • #33
Ich sehe das zwiegespalten. Es gibt auch sehr kritische Punkte an "mit Vibe-Coding anderer Arbeit nachbauen". Bei Musik wart ihr da komischer Weise auf den Barrikaden. Hier scheint es ok. Seltsame Welt oder? Wenn es sich nicht mehr lohnt mit Musik Geld zu machen, dann ist das meiner Meinung eher positiv, es wird wieder das was es mal war. Wenn es sich nicht mehr lohnt eigene Programme zu erschaffen, weil 3 Tage später das Vibe-Coding Tool davon raus kommt...

Ich finds auch interessant wie wenig Aufmerksamkeit hier auf Dinge gelegt wird, die mit Vibe-Coding neue kreative Dinge erschafft und alles davon abgewertet wird, aber wenn man ein Programm mit Vibe-Coding "koperiert" dann ist das super. Strange.

Das war mir so ähnlich auch schon aufgefallen.
KI-Fotos für z.B. ein Album-Cover oder so ist völlig fein.
Aber KI bei Musik --> böse.

Ich glaube, den meisten Leuten isses einfach sehr sehr egal, wie etwas entstanden ist, wenn es a) ihr Hobby / ihre Leidenschaft oder b) ihre Art des Geldverdienens nicht "gefährdet" bzw. dieses gefühlt entwertet.
 
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M.i.a.u.: Ohrenherz
  • #34
hab mir mal photocraft erstmal gezogen,
als alternative für mein altes photoshop cs (welches auch frei ist).
 
  • #35
als alternative für mein altes photoshop cs (welches auch frei ist).
Da irrst Du. Adobe hat zwar 2013 eine allgemeine Seriennummer ins Netz gestellt, weil der alte Aktivierungsserver abgeschaltet wurde. Das war das aber nur für Personen gedacht, die damals tatsächlich eine Lizenz gekauft hatten. Frei geht anders.
 
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M.i.a.u.: Archivicious, dubsetter und claudio
  • #36
Das war mir so ähnlich auch schon aufgefallen.
KI-Fotos für z.B. ein Album-Cover oder so ist völlig fein.
Aber KI bei Musik --> böse.

Ich glaube, den meisten Leuten isses einfach sehr sehr egal, wie etwas entstanden ist, wenn es a) ihr Hobby / ihre Leidenschaft oder b) ihre Art des Geldverdienens nicht "gefährdet" bzw. dieses gefühlt entwertet.

Passt zwar nicht ganz zu diesem Faden, aber ich habe gestern im Zug eine Frau eine Reihe vor mir gesehen, die einen ganzen KI Film sich angesehen hat (wahrscheinlich nicht mal wusste das es KI ist). Aber mir war es sofort klar, immer 5-15 Sekunden Clips, dann Schnitt, dann andere Einstellung, Umgebungsdetails völlig verändert. War so ein Trash Liebesdrama. Den Leuten scheint das nicht mal aufzufallen und völlig egal zu sein.
 
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M.i.a.u.: Scenturio, oli und claudio
  • #37
Da irrst Du. Adobe hat zwar 2013 eine allgemeine Seriennummer ins Netz gestellt, weil der alte Aktivierungsserver abgeschaltet wurde. Das war das aber nur für Personen gedacht, die damals tatsächlich eine Lizenz gekauft hatten. Frei geht anders.
danke, das wusste ich tatsächlich nicht....
 
  • #38
habe mir gerade mal photocraft und pdf craft installiert..
sieht auf jeden fall erstmal vielversprechend aus..
(mal sehen, was da in zukunft noch kommt/verbessert wird)

über den launcher kann man dann
die versionen updaten...

verfolge ich mal weiter..
 
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M.i.a.u.: Kick und Solar Chrome
  • #39
Auf dem Discord-Server von Artcraft haben sich schon über 52 tausend Mitglieder angemeldet. Das Interesse ist auf jeden Fall gewaltig.
Update: Jetzt über 53.000 Mitglieder
 
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M.i.a.u.: dubsetter und Solar Chrome
  • #40
Hier hat eine Community mal eben die Adobe kreative Suite als opensource "nachgebaut". Alles kostenlos (außer den paid plans mit ki Credits), läuft als App oder im Browser. Alles fühlt sich fast 100% nach Adobe an. Alternative zu Photoshop, Illustrator, after effects, lightroom, indesign, acrobat und Premiere. Kommt mit allen Dateiformaten klar etc. Was will man mehr?


Ich finde krass, dass das hier etwas untergeht.
Einige Apps habe ich ausprobiert und finde es großartig!


Ich sehe das zwiegespalten. Es gibt auch sehr kritische Punkte an "mit Vibe-Coding anderer Arbeit nachbauen". Bei Musik wart ihr da komischer Weise auf den Barrikaden. Hier scheint es ok. Seltsame Welt oder? Wenn es sich nicht mehr lohnt mit Musik Geld zu machen, dann ist das meiner Meinung eher positiv, es wird wieder das was es mal war. Wenn es sich nicht mehr lohnt eigene Programme zu erschaffen, weil 3 Tage später das Vibe-Coding Tool davon raus kommt...

Das Argument verstehe ich. Aber ich komme aus der Branche und arbeite seit fast 30 Jahren mit den Adobe Tools. Damals noch richtig als Software erworben, immer brav Updates gekauft. Dann hatte man aber auch erstmal paar Jahre Ruhe. Irgendwann kam das Abo. Ich bin ne kleine Freelancerin - im Osten - und kann mein Geld nicht mit beiden Händen aus dem Fenster kippen. Ich finde es unverschämt, dass Adobe NUR Einzelapps anbietet oder das komplette Paket. Jede App kommt ~25 EUR/Monat und komplett 70 EUR. Da ist aber so viel Kram drin, den ich gar nicht brauche. Ich haue doch nicht fast 1K€ im Jahr für Software raus, die ich nicht nutze. Man hätte ja auch mal sagen können für 35-40 EUR kannste dir 3 Apps auswählen. Nöö, machen die nicht. Also sucht man sich natürlich Alternativen.

Adobe ist für mich so ein Vorzeigeladen für den modernen Turbokapitalismus geworden. Die scheißen auf die User, wissen aber, dass diese auf sie angewiesen sind. Für mich stellt das kein schönes Kundenverhältnis dar, weil ich mich nicht wertgeschätzt sehe, sondern Renditen von Anlegern finanziere. Man überlädt die Apps mit immer mehr Funktionen und rechtfertigt damit eine unfaire Preispolitik. Jahrzehntelang gab es keine Alternativen. Adobe konnte da so richtig brandschatzen. Mittlerweile arbeite ich sehr viel mit Affinity. Illustrator hat das komplett abgelöst und Indesign kommt auch bald weg. DieCraft-Apps können das super ergänzen.

Ich bezahle gern für Arbeit, finde es aber scheiße abgezockt zu werden.
Und genau das macht Adobe.
 
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M.i.a.u.: Fitzgeraldo, Archivicious, andre und 6 andere
  • #41
Ich denk, da triffst du ziemlich den Punkt. In den ersten Jahren war Photoshop und dann auch der Rest der Suite noch ziemlich innovativ. Man hatte immer das Gefühl, dass man sich bei Adobe wirklich den Kopf zerbricht, wie man die Software besser machen kann.

Erst jedes Programm einzeln und dann die Intergration aller Programme / Apps untereinander.

Und in den letzten 10 - 15 Jahren ist dieses Thema gefühlt auserzählt. Ja, es gibt noch Verbesserungen. Aber mit etwas Aufwand kann man die meisten neuen Funktionen mit früheren Versionen nachbauen. Also man muss halt ein paar mal mehr klicken und hat vielleicht etwas weniger Komfort.

Das alles hätte zu Pre-Abo Zeiten kaum noch Leute motiviert, ständig die neueste Version zu kaufen.

So ging irgendwann die Schere immer weiter auseinander zwischen der Leistung, die man bekommt und der Preis, den man zahlt. Und das hat ziemlich viele Leute angepisst.

Deshalb ist das Gefühl an der Stelle vielleicht gar nicht so falsch, dass es hier mal die Richtigen trifft.
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome, SirAdrianFish, dubsetter und 2 andere
  • #42

Ich finde krass, dass das hier etwas untergeht.
Einige Apps habe ich ausprobiert und finde es großartig!




Das Argument verstehe ich. Aber ich komme aus der Branche und arbeite seit fast 30 Jahren mit den Adobe Tools. Damals noch richtig als Software erworben, immer brav Updates gekauft. Dann hatte man aber auch erstmal paar Jahre Ruhe. Irgendwann kam das Abo. Ich bin ne kleine Freelancerin - im Osten - und kann mein Geld nicht mit beiden Händen aus dem Fenster kippen. Ich finde es unverschämt, dass Adobe NUR Einzelapps anbietet oder das komplette Paket. Jede App kommt ~25 EUR/Monat und komplett 70 EUR. Da ist aber so viel Kram drin, den ich gar nicht brauche. Ich haue doch nicht fast 1K€ im Jahr für Software raus, die ich nicht nutze. Man hätte ja auch mal sagen können für 35-40 EUR kannste dir 3 Apps auswählen. Nöö, machen die nicht. Also sucht man sich natürlich Alternativen.

Adobe ist für mich so ein Vorzeigeladen für den modernen Turbokapitalismus geworden. Die scheißen auf die User, wissen aber, dass diese auf sie angewiesen sind. Für mich stellt das kein schönes Kundenverhältnis dar, weil ich mich nicht wertgeschätzt sehe, sondern Renditen von Anlegern finanziere. Man überlädt die Apps mit immer mehr Funktionen und rechtfertigt damit eine unfaire Preispolitik. Jahrzehntelang gab es keine Alternativen. Adobe konnte da so richtig brandschatzen. Mittlerweile arbeite ich sehr viel mit Affinity. Illustrator hat das komplett abgelöst und Indesign kommt auch bald weg. DieCraft-Apps können das super ergänzen.

Ich bezahle gern für Arbeit, finde es aber scheiße abgezockt zu werden.
Und genau das macht Adobe.

Also ehrlich gesagt kann ich dem teilweise zustimmen, aber andererseits auch nicht. Die letzte Photoshop-Version hat 1200 Euro gekostet. Nur Photoshop. Das war nie eine App für kleine Freelancer. Das ist ein absolutes Profi-Tool. 3 Apps hätten dann wahrscheinlich an die 3000 Euro gekostet. Wenn du heute halbwegs clever in der Birne bist, dann bekommst du das Cloud-Abo für 350 Euro (das sind deine 30 Euro die du hier gefordert hast) im Jahr und weniger. Das braucht viele Jahre bis du da auf 3000 Euro kommst. Ist es teuer? Ja absolut. Es ist eigentlich keine Software für den normalen Verbraucher, der ein paar Bilder bearbeiten will. Ich meine, schon damals gab es zig Alternativen zu Photoshop und den anderen Tools von Adobe und wenn ich wirklich auf Photoshop angewiesen bin und kein anderes Tool besser ist, ich damit Geld verdiene, dann scheint 35 Euro pro Monat für alle Adobe Produkte gerade zu ein Schnäppchen.

Ob das jetzt ein Argument dafür ist, dass wir jetzt jede Software "klonen" dürfen, nur weil uns die Geschäftspolitik eines Unternehmens nicht gefällt ...von mir aus, aber dann bitte nicht selektiv. Dann auch jede Musik, deine Bilder, jeden Film, einfach alles klonbar machen. Aber Menschen sind schreckliche Ego-Arschlöcher und reden sich ihr Arschloch-Verhalten immer schön.
 
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M.i.a.u.: Archivicious und JayBee
  • #43
Ich denk, da triffst du ziemlich den Punkt. In den ersten Jahren war Photoshop und dann auch der Rest der Suite noch ziemlich innovativ. Man hatte immer das Gefühl, dass man sich bei Adobe wirklich den Kopf zerbricht, wie man die Software besser machen kann.

Erst jedes Programm einzeln und dann die Intergration aller Programme / Apps untereinander.

Und in den letzten 10 - 15 Jahren ist dieses Thema gefühlt auserzählt. Ja, es gibt noch Verbesserungen. Aber mit etwas Aufwand kann man die meisten neuen Funktionen mit früheren Versionen nachbauen. Also man muss halt ein paar mal mehr klicken und hat vielleicht etwas weniger Komfort.

Das alles hätte zu Pre-Abo Zeiten kaum noch Leute motiviert, ständig die neueste Version zu kaufen.

So ging irgendwann die Schere immer weiter auseinander zwischen der Leistung, die man bekommt und der Preis, den man zahlt. Und das hat ziemlich viele Leute angepisst.

Deshalb ist das Gefühl an der Stelle vielleicht gar nicht so falsch, dass es hier mal die Richtigen trifft.

Ja und jetzt kannst du mal überlegen warum sie das Abo-Modell eingeführt haben und was mit der Software passiert wäre, wenn Adobe pleite gegangen wäre. Dann hätte die nämlich auch niemand mehr benutzen können oder erwartest du dann, dass die ehmaligen Mitarbeiter die Software pflegen und z.B. auf das tolle neue Mac Betriebssystem updaten? Ich verstehe den Unmut, aber ich glaube, die meisten hier brauchen gar kein Photoshop oder irgendwelche Tools von Adobe, das nen Profi-Tool. für Profis und Adobe hat damals ne Lösung gesucht, nicht pleite zugehen und das kann ihnen keiner verdenken. Wir werden das gleiche bei den Pluginherstellern sehen. Es ist auch der Grund warum Native Instruments* nicht mehr aus der Krise raus kommt. Wer das Zeug einmal gekauft hat , kauft nicht jedes Jahr nen Update, sondern vielleicht alle 5 Jahre und bis dahin ist man pleite.
 
  • #44
ich hatte die CS2 als Vollversion gekauft, das war so um 2005, dann jeweils einen Major übersprungen und upgegraded bis zur CS6. Die Preise weiss ich nicht mehr genau, sondern nur in etwa und ich hatte weder die Basisversion noch die Master Collection mit dem Dutzend Apps sondern irgend ein Paket in der Mitte, die Upgradelizenzen kosteten so um einen Fünftel der Vollversion und man konnte wie gesagt zeitlich begrenzt einen Major Release überspringen. Grob gesagt waren das bei mir insgesamt 4-5kCHF, welche man sich aber auf 10 Jahre schönrechnen konnte oder auch länger, denn eigentlich läuft meine steinalte CS6 immer noch, zwar in einer 32bit VM aber läuft.

Man konnte allerdings die alten Versionen nicht verhökern, da sie lizenztechnisch Teil der Upgradeversionen waren, man musste da auch beim Upgrade oder einer Neuinstallation die ollen Datenträger, vorherige Updates und Lizenzschlüssel bereithalten. Das fand ich absolut in Ordnung, weil die Upgrades in Relation zum vollen Preis recht günstig bepreist waren.

30€ bzw CHF monatlich war damals aber nicht die Ansage als ich aus dem Zug abgesprungen bin. Ich habe so knapp einen Hunni im Monat in Erinnerung. Mittlerweile sind die Preise ein wenig nach unten angepasst worden, aber sie gehen ja wieder nach oben.
 
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M.i.a.u.: Pete1
  • #45
ich hatte die CS2 als Vollversion gekauft, das war so um 2005, dann jeweils einen Major übersprungen und upgegraded bis zur CS6. Die Preise weiss ich nicht mehr genau, sondern nur in etwa und ich hatte weder die Basisversion noch die Master Collection mit dem Dutzend Apps sondern irgend ein Paket in der Mitte, die Upgradelizenzen kosteten so um einen Fünftel der Vollversion und man konnte wie gesagt zeitlich begrenzt einen Major Release überspringen. Grob gesagt waren das bei mir insgesamt 4-5kCHF, welche man sich aber auf 10 Jahre schönrechnen konnte oder auch länger, denn eigentlich läuft meine steinalte CS6 immer noch, zwar in einer 32bit VM aber läuft.

Man konnte allerdings die alten Versionen nicht verhökern, da sie lizenztechnisch Teil der Upgradeversionen waren, man musste da auch beim Upgrade oder einer Neuinstallation die ollen Datenträger, vorherige Updates und Lizenzschlüssel bereithalten. Das fand ich absolut in Ordnung, weil die Upgrades in Relation zum vollen Preis recht günstig bepreist waren.

30€ bzw CHF monatlich war damals aber nicht die Ansage als ich aus dem Zug abgesprungen bin. Ich habe so knapp einen Hunni im Monat in Erinnerung. Mittlerweile sind die Preise ein wenig nach unten angepasst worden, aber sie gehen ja wieder nach oben.

Ist schon spannend wie sich das entwickeln wird. Adobe hat den AI Zug ja ziemlich verpasst. Die CS6 Lizenz war ja lange Zeit Gold wert und man konnte sie zu guten Preisen verkaufen. Und ich muss zugeben, man hat ein mächtiges Problem, wenn man auf Adobe gelernt hat und dann umsteigen soll. Aber für Leute wie mich, die mal eine Ex aus irgendwelchen Fotos rausschneiden möchten oder den Konstrast einstellen möchten...eherlich gesagt braucht man dafür nicht Photoshop, das geht auch mit jedem kostenlosen Tool, man ist nur zu faul umzusteigen. Und ich gebe zu, ich kann das aus einer Arschlochposition heraus sagen, weil ich als es für mich mal 69 Euro gekostet hat, 5 Keys auf einmal gekauft habe und jetzt noch 3 Jahre die Cloud nutzen kann...und selbst diese 350 Euro waren eigentlich Verschwendung was ich damit mache, nen paar Bilder drehen und zurechtschneiden....lächerlich.

Inzwischen mache mich mir für das meiste ein eigenes Tool mit AI. PNGs in nem zip hochladen, resize, kompression einstellen und als jpg mit ner bestimmten numerierung zurück...das schaft selbtst gemini flash. Alles für den Browser in html.
 
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M.i.a.u.: K4c38v5kdz7rv-332
  • #46
Nochmal zur Klarstellung: Open Source heißt: Kostenloser, frei zugänglicher Quellcode einer Software, Anwendung. Punkt! Sonst ist es kein Open Source. Alles drum herum, Support, Produkte, Weiterentwicklung, kompilierte Pakete, usw. darf Geld kosten. Sonst würde das ganze wirtschaftlich auch nicht funktionieren.
Aber selbst sogenannte “IT-Experten” verstehen Open Source und das Ökosystem dahinter nicht. Meine Erfahrung der letzten ca. 30 Jahre im IT-Bereich. Es gibt sogar heute noch den Spruch: “Was nix kostet, taugt auch nix.”. Momentan kristallisieren sich viele Open Source Systeme als einzige Chance der Datensouveränität bzw. als Alternativen gegenüber den großen USA-Datenkraken heraus. Aber das wird jetzt zu off topic.
Open Source muss aber nicht zwingend über das Internet runterzuladen sein. Und es gibt ne Menge Open Source Software die grottig ist, aber auch Sachen die richtig gut sind.
Nextcloud hatte ich als letztes OpenSource Projekt privat getestet, das ist schon grottig wenn man anderes gewöhnt. Wer wie was nutzt ist jedem selbst überlassen, schlimm finde ich nur irgendwelche Missionare, die meinen ihre Ansicht ist die einzig richtige.
 
  • #48
Ich entwickel für jeden Job vom Prozessor und Mainboard hoch alles selbst, immer mit einem eigenen und angepassten OS. Alles andere wäre doch Kindergeburtstag.
 
  • Gute Idee
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M.i.a.u.: Fitzgeraldo, Scenturio, JayBee und eine weitere Person
  • #50
Mal von den Witzchen absehen, herrscht da gerade Goldgräberstimmung. Warum? Weil jeden weiß, die Preise bleiben nicht so günstig. Vielleicht werde ich schon nächstes Jahr nicht mehr für lächerliche 100,-EUR im Monat mir meine eigene DAW basteln können.

Lustig sind die "Ist ja nur ein Hype" Leute!
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #51
Wenn ich Herr Adobe wäre, hätte ich starke Bedenken bezüglich meines Geschäftsmodells.
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome und notreallydubstep
  • #52
Wenn ich Herr Adobe wäre, hätte ich starke Bedenken bezüglich meines Geschäftsmodells.
Ich glaube das haben die nicht wirklich. Wenn du Profi bist, dann jucken dich erstens die Abokosten nicht großartig, kann man vielleicht sogar steuerlich besser absetzen, und die Industrie braucht ja Standards und Adobe hat da so einige geschaffen.

So für uns Hobbydudes ist das natürlich ganz anders. Wir erschauffen ja auch nichts, was die sich irgendwie groß verkaufen lässt. Wir machen das ja alles nur aus Spaß und das Ergebnis ist der Welt da draußen so ziemlich egal.
 
  • #54
Und wie die KI bleiben wird! Ich habe in meinem Job noch nie so einen Wandel erlebt. Klar werden sich einige Firmen verzocken. So einiges wird nie wieder in eine Vor-KI-Zeit zurückkehren, sondern sich eher zwischen Hype und reallistischer Einsatzszenarien einpendeln. Kann schon sein, dass es ein wenig wie die Dot-Com-Blase wird. Wer sich da sicher ist, der kann sich eine goldene Nase verdienen, also nur zu!
 
  • #55
Ich habe das Gefühl, das da gerade immer mehr dazu kommt? Oder habe ich das nur nicht gesehen, jetzt nicht nur Klone von Adobe, auch Klone von ner DAW, Word, CAD...wenn die in der Geschwindigkeit weiter machen, haben sie in ein paar Tagen das ganze Internet gecloned.
 
  • #56
So panisch, wie die Leute gerade nach dem Staat rufen, scheint zumindest den Firmen (allen voran Microsoft) durchaus bewusst zu sein, dass hier gerade ein Paradigmenwechsel stattfindet und die Leute jetzt bei zunehmender Enshittification einfach Vibe-Coding dagegen werfen.
 
  • #57
Ich glaube das haben die nicht wirklich. Wenn du Profi bist, dann jucken dich erstens die Abokosten nicht großartig, kann man vielleicht sogar steuerlich besser absetzen, und die Industrie braucht ja Standards und Adobe hat da so einige geschaffen.

So für uns Hobbydudes ist das natürlich ganz anders. Wir erschauffen ja auch nichts, was die sich irgendwie groß verkaufen lässt. Wir machen das ja alles nur aus Spaß und das Ergebnis ist der Welt da draußen so ziemlich egal.

Ich bin Profi. Und ja, 70€/Monat würden mich nicht jucken. Aber dabei bleibt es ja nicht. Das sind ja nicht die einzigen Abokosten. Elementor, Kadence, KI-Credits, Plugins, etc. pp. Weißt Du, was an die Krankenkasse geht? Strom ist arschteuer, weil die Reiche ihre tollen Gaskraftwerke abgöttisch liebt. In Hamburg kannst Du problemlos nen Stundensatz von 100€ aufrufen, aber HIER geht das eben nicht.

Es kann aber auch nicht jeder aus den ländlichen Regionen abhauen und ich will das auch nicht mehr. Großstadtlärm macht mich einfach krank. Ich bin Musikerin und kein Noise-Core-Artist. Die Leute machen ihre Ohren kaputt. Ich weiß noch, wie ich die erste Nacht auf unserem Grundstück draußen stand und meinte, dass es hier wirklich ruhig ist. Also richtig ruhig - kein Geräuschteppich. Das ist großartig. Ich arbeite fast 100% remote und liefere auch absolut professionelle Ergebnisse. Aber ich bin halt nicht so fancy wie ne Hamburger Agentur, die sich in ner alten Fabrikhalle eingemietet hat und sich nen Kicker hinstellt. Oft zeige ich anderen, wo es langgeht, weil so unglaublich viele Leute halbherzige Dinge abliefern. Wie man es aber dreht, es kommt immer nichts Gescheites heraus - schon gar keine Kohle.

Insofern begrüße ich die Craft-Apps. Diese Monopol-Stellung von Adobe missfällt mir extrem. 80% der Designbuden könnten heute schon auf Affinity umsteigen. Ich habe das damals auch gekauft, jetzt ist es frei nach der Übernahme durch Canva. Es mag Agenturen geben, die auf diesen ganzen Cloudkram bei Adobe setzen, aber das macht deine Arbeit auch nicht besser. Noch mehr Tools machen fehlende Skills nicht wett und das sehe ich tagtäglich bei meiner Arbeit. Photoshop hat etliche Funktionen, aber immer noch keine Möglichkeit den Weißabgleich automatisch anzupassen. Das kann jede Handyapp. Oder ne einfach Vignetten-Funktion. Das sollte man eben auch mal sagen.

Genau das ist ja der extreme Irrglaube, den man überall wahrnimmt. Alles bekommt immer mehr Features - noch dies, noch das. Aber das ist halt der Fluch des ewigen Wachstums.
Wir bezahlen viel Geld, damit uns andere zuscheißen.
 
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M.i.a.u.: rauschwerk und K4c38v5kdz7rv-332
  • #58
Die Gefahr sind im Consumerbereich schon ein wenig die Vibecoder, aber wenn es um Business geht, dann können die Leute mit viel Fachwissen schon einiges in sehr kurzer Zeit auf die Beine stellen. Allein ein Experte einer beliebigen Fachdomäne und ein Softwareentwickler mit KI als Werkzeug – die können locker in Wochen oder Monaten das erreichen, wofür früher ein Team Jahre gebraucht hat.

So etwas wie Photoshop, Word, Excel oder hier auch DAWs und 99 % aller Plug-ins sind doch keine Projekte mehr für viele Leute über viele Jahre. Schon allein aus dem Grund nicht, weil so gut wie nie der gesamte Funktionsumfang gebraucht wird. Ein Photoshop-Klon muss für meine Zwecke doch nicht jeden Print-Hint des Originals haben, die Basics reichen.

Schaut euch GIMP an, das ist wirklich schrecklich zu bedienen, und erst jetzt wurde mit der GEGL-Einbindung so langsam das Non-destructive Editing eingebaut. Ich finde es immer noch fürchterlich. Mein nächstes Projekt nach der DAW wird ja ein privater Photoshop-Klon, mal schauen, wie schwer sich Opus 5.5 mit dem Ganzen tut. Sollte die App in zwei Wochen durch sein, werde ich wohl die meiste Software da draußen nicht mehr brauchen, sondern mir meine eigenen Sachen basteln, die ich jederzeit für jedes OS kompilieren kann.

Und die KI wird ja nicht schlechter. Ich nutze die Sachen jetzt seit ca. einem Jahr beruflich, und die Sprünge sind unglaublich: Wo ich vor einem halben Jahr noch viele Iterationen brauchte, bis es so war, wie ich es mir vorgestellt hatte, reichen jetzt ca. 1–3 Nachbesserungen.

Auch der Kontext der KI wird immer besser, also quasi das Kurzzeitgedächtnis des Modells. Erst mit 1M Token macht das doch so richtig Spaß. Wenn ich diese lokalen KI-Versuche mit ihren maximal 256k Kontextfenstern sehe, muss ich immer schmunzeln: Da geben die 11k für einen Mac aus, um dann mit einem KI-Stand vom letzten Jahr zu arbeiten. Ja klar, besser als nichts, aber erst mit den neuesten Modellen und viel Kontext machen größere Projekte so richtig Spaß.

Was jetzt für mich wirklich wertvoll ist, sind Software-Konzepte, also Ideen und deren Umsetzung. Ist zwar irgendwie gemein: Da feilen Firmen jahrelang im Team daran, eine gute Idee mit gutem UI und UX auf den Markt zu bringen, und ich gucke mir das an und baue mir das Wichtigste in ein paar Tagen oder Wochen nach. Und ich brauche meine Sachen eigentlich gar nicht auf den Markt zu bringen, weil ich weiß, dass die Kollegen mit Fachwissen das in der Zeit auch nachbauen können.

Die Leute werden noch viel Geld für KI und Robotik ausgeben. Ich werde sicher mein 100,-EUR Abo behalten, die Ergebnisse der neusten Modelle auf hoch oder extra hoch sind einfach der wahnsinn.
 
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M.i.a.u.: Mr.Pink
  • #59
Genau das ist ja der extreme Irrglaube, den man überall wahrnimmt. Alles bekommt immer mehr Features - noch dies, noch das. Aber das ist halt der Fluch des ewigen Wachstums.
Wir bezahlen viel Geld, damit uns andere zuscheißen.
Erstmal danke für deinen Einblick. Ich bin ja nur in der Software Entwicklung seit jahrzehnten Profi, da brauch mir hier keiner was erzählen. Musikmachen ist hingegen nur ein Hobby und ich bin auch kein Musiker, von daher war es sehr schön was darüber zu lesen.

Craft-App finde ich einen sehr schönen Begriff. Ja, der Feature-Wahn ist der Marktwirtschaft geschuldet. Bis vor wenigen Wochen habe ich ja noch kommerzelle DAWs und Plugins genutzt und jedenfalls bei einer DAW war es mir lieber wenn die Leute mehr Workflow Geschichten eingebaut haben. Ich brauche nicht den 100ersten PultecEQ, der dann im Plugin Doctor sich in nichts unterscheidet was es schon gibt.

Das erinnert mich auch darin, dass ich noch viele Plugins verkaufen muss, da ich sie schlicht nicht mehr brauche und das bevor die Preise in den Keller gehen.
 
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  • #60
Brauchbare Freeware finde auch ich super, sofern sie funktioniert und compatible mit dem (sagen wir mal) Referenz-Zeug auch ist (was sie in den meisten Fällen leider nicht ist, zumindest nicht vollständig).
Affinity habe ich damals auch gekauft, obwohl ich bereits das kleine Foto-Abo bei Adobe hatte. Das ist (Affinity) sauber programmiert und läuft auf dem Mac klasse (auf dem iPad übrigens auch). Und da es jetzt kostenfrei verfügbar ist = um so besser. Der Workflow ist da aber anders und sofern man Zeit und Wille mitbringt, könnte man durchaus vollständig von Adobe auf Affinity umsteigen (was mir persönlich noch nicht ganz gelungen ist).

Auch ich bin prof. unterwegs und kann mir nicht leisten, dass die Tools, die ich tagtäglich nutze, nicht vollständig und/oder unzureichend bez. Funktion + Kompatibilität funktionieren. Anders als jemand, der/die hin/wieder spaßeshalber was bearbeitet, bin ich auf die Dinger echt angewiesen, da es meine Arbeitswerkzeuge sind mit Hilfe den ich letztendlich bez. der Resultate meinen Lebensunterhalt bezahlen muss.

Sowas wie Libre Office & Co. funktioniert z.B. nur halbwegs. Das MS-Office hingegen läuft immer so, wie es soll (auch bei mir auf dem Mac). Man muss übrigens auch mal das Kleingedruckte der Freeware lesen - oft ist ein gewerblicher Einsatz ausgeschlossen und die Nutzung nur für private Zwecke erlaubt. Prüfen tut das wohl keiner - man sollte es aber schon wissen.

Als alter Adobe-User wurde mein kleines Foto-Abo von € 11,90/Monat auf € € 17,99/Monat angehoben, wobei ich als freischaffender die Nettopreis zahlen muss. Wer heute das kleine Foto-Abo abschließt, zahlt (meine ich) über € 20,-/Monat und das ist schon recht viel. Wenn man dann auf gute Freeware ausweichen kann .. warum nicht.
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome
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