Wieso "ihr"? Sah gerade ein bisschen danach aus, als ob nur wir beide eine Unterhaltung geführt hatten.Bei Musik wart ihr da komischer Weise auf den Barrikaden. Hier scheint es ok. Seltsame Welt oder?
Ich sehe das zwiegespalten. Es gibt auch sehr kritische Punkte an "mit Vibe-Coding anderer Arbeit nachbauen". Bei Musik wart ihr da komischer Weise auf den Barrikaden. Hier scheint es ok. Seltsame Welt oder? Wenn es sich nicht mehr lohnt mit Musik Geld zu machen, dann ist das meiner Meinung eher positiv, es wird wieder das was es mal war. Wenn es sich nicht mehr lohnt eigene Programme zu erschaffen, weil 3 Tage später das Vibe-Coding Tool davon raus kommt...
Ich finds auch interessant wie wenig Aufmerksamkeit hier auf Dinge gelegt wird, die mit Vibe-Coding neue kreative Dinge erschafft und alles davon abgewertet wird, aber wenn man ein Programm mit Vibe-Coding "koperiert" dann ist das super. Strange.
Da irrst Du. Adobe hat zwar 2013 eine allgemeine Seriennummer ins Netz gestellt, weil der alte Aktivierungsserver abgeschaltet wurde. Das war das aber nur für Personen gedacht, die damals tatsächlich eine Lizenz gekauft hatten. Frei geht anders.als alternative für mein altes photoshop cs (welches auch frei ist).
Das war mir so ähnlich auch schon aufgefallen.
KI-Fotos für z.B. ein Album-Cover oder so ist völlig fein.
Aber KI bei Musik --> böse.
Ich glaube, den meisten Leuten isses einfach sehr sehr egal, wie etwas entstanden ist, wenn es a) ihr Hobby / ihre Leidenschaft oder b) ihre Art des Geldverdienens nicht "gefährdet" bzw. dieses gefühlt entwertet.
danke, das wusste ich tatsächlich nicht....Da irrst Du. Adobe hat zwar 2013 eine allgemeine Seriennummer ins Netz gestellt, weil der alte Aktivierungsserver abgeschaltet wurde. Das war das aber nur für Personen gedacht, die damals tatsächlich eine Lizenz gekauft hatten. Frei geht anders.
Hier hat eine Community mal eben die Adobe kreative Suite als opensource "nachgebaut". Alles kostenlos (außer den paid plans mit ki Credits), läuft als App oder im Browser. Alles fühlt sich fast 100% nach Adobe an. Alternative zu Photoshop, Illustrator, after effects, lightroom, indesign, acrobat und Premiere. Kommt mit allen Dateiformaten klar etc. Was will man mehr?
Ich sehe das zwiegespalten. Es gibt auch sehr kritische Punkte an "mit Vibe-Coding anderer Arbeit nachbauen". Bei Musik wart ihr da komischer Weise auf den Barrikaden. Hier scheint es ok. Seltsame Welt oder? Wenn es sich nicht mehr lohnt mit Musik Geld zu machen, dann ist das meiner Meinung eher positiv, es wird wieder das was es mal war. Wenn es sich nicht mehr lohnt eigene Programme zu erschaffen, weil 3 Tage später das Vibe-Coding Tool davon raus kommt...
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Crafting Apps: open-source creative tools
Image editing, vector illustration, video, photography, PDFs, motion graphics, page layout, interface design, word processing, audio, presentations, CAD and spreadsheets: thirteen native, open-source apps from the ArtCraft team, built in Rust and free to use.getartcraft.com
Ich finde krass, dass das hier etwas untergeht.
Einige Apps habe ich ausprobiert und finde es großartig!
Das Argument verstehe ich. Aber ich komme aus der Branche und arbeite seit fast 30 Jahren mit den Adobe Tools. Damals noch richtig als Software erworben, immer brav Updates gekauft. Dann hatte man aber auch erstmal paar Jahre Ruhe. Irgendwann kam das Abo. Ich bin ne kleine Freelancerin - im Osten - und kann mein Geld nicht mit beiden Händen aus dem Fenster kippen. Ich finde es unverschämt, dass Adobe NUR Einzelapps anbietet oder das komplette Paket. Jede App kommt ~25 EUR/Monat und komplett 70 EUR. Da ist aber so viel Kram drin, den ich gar nicht brauche. Ich haue doch nicht fast 1K€ im Jahr für Software raus, die ich nicht nutze. Man hätte ja auch mal sagen können für 35-40 EUR kannste dir 3 Apps auswählen. Nöö, machen die nicht. Also sucht man sich natürlich Alternativen.
Adobe ist für mich so ein Vorzeigeladen für den modernen Turbokapitalismus geworden. Die scheißen auf die User, wissen aber, dass diese auf sie angewiesen sind. Für mich stellt das kein schönes Kundenverhältnis dar, weil ich mich nicht wertgeschätzt sehe, sondern Renditen von Anlegern finanziere. Man überlädt die Apps mit immer mehr Funktionen und rechtfertigt damit eine unfaire Preispolitik. Jahrzehntelang gab es keine Alternativen. Adobe konnte da so richtig brandschatzen. Mittlerweile arbeite ich sehr viel mit Affinity. Illustrator hat das komplett abgelöst und Indesign kommt auch bald weg. DieCraft-Apps können das super ergänzen.
Ich bezahle gern für Arbeit, finde es aber scheiße abgezockt zu werden.
Und genau das macht Adobe.
Ich denk, da triffst du ziemlich den Punkt. In den ersten Jahren war Photoshop und dann auch der Rest der Suite noch ziemlich innovativ. Man hatte immer das Gefühl, dass man sich bei Adobe wirklich den Kopf zerbricht, wie man die Software besser machen kann.
Erst jedes Programm einzeln und dann die Intergration aller Programme / Apps untereinander.
Und in den letzten 10 - 15 Jahren ist dieses Thema gefühlt auserzählt. Ja, es gibt noch Verbesserungen. Aber mit etwas Aufwand kann man die meisten neuen Funktionen mit früheren Versionen nachbauen. Also man muss halt ein paar mal mehr klicken und hat vielleicht etwas weniger Komfort.
Das alles hätte zu Pre-Abo Zeiten kaum noch Leute motiviert, ständig die neueste Version zu kaufen.
So ging irgendwann die Schere immer weiter auseinander zwischen der Leistung, die man bekommt und der Preis, den man zahlt. Und das hat ziemlich viele Leute angepisst.
Deshalb ist das Gefühl an der Stelle vielleicht gar nicht so falsch, dass es hier mal die Richtigen trifft.
ich hatte die CS2 als Vollversion gekauft, das war so um 2005, dann jeweils einen Major übersprungen und upgegraded bis zur CS6. Die Preise weiss ich nicht mehr genau, sondern nur in etwa und ich hatte weder die Basisversion noch die Master Collection mit dem Dutzend Apps sondern irgend ein Paket in der Mitte, die Upgradelizenzen kosteten so um einen Fünftel der Vollversion und man konnte wie gesagt zeitlich begrenzt einen Major Release überspringen. Grob gesagt waren das bei mir insgesamt 4-5kCHF, welche man sich aber auf 10 Jahre schönrechnen konnte oder auch länger, denn eigentlich läuft meine steinalte CS6 immer noch, zwar in einer 32bit VM aber läuft.
Man konnte allerdings die alten Versionen nicht verhökern, da sie lizenztechnisch Teil der Upgradeversionen waren, man musste da auch beim Upgrade oder einer Neuinstallation die ollen Datenträger, vorherige Updates und Lizenzschlüssel bereithalten. Das fand ich absolut in Ordnung, weil die Upgrades in Relation zum vollen Preis recht günstig bepreist waren.
30€ bzw CHF monatlich war damals aber nicht die Ansage als ich aus dem Zug abgesprungen bin. Ich habe so knapp einen Hunni im Monat in Erinnerung. Mittlerweile sind die Preise ein wenig nach unten angepasst worden, aber sie gehen ja wieder nach oben.
Open Source muss aber nicht zwingend über das Internet runterzuladen sein. Und es gibt ne Menge Open Source Software die grottig ist, aber auch Sachen die richtig gut sind.Nochmal zur Klarstellung: Open Source heißt: Kostenloser, frei zugänglicher Quellcode einer Software, Anwendung. Punkt! Sonst ist es kein Open Source. Alles drum herum, Support, Produkte, Weiterentwicklung, kompilierte Pakete, usw. darf Geld kosten. Sonst würde das ganze wirtschaftlich auch nicht funktionieren.
Aber selbst sogenannte “IT-Experten” verstehen Open Source und das Ökosystem dahinter nicht. Meine Erfahrung der letzten ca. 30 Jahre im IT-Bereich. Es gibt sogar heute noch den Spruch: “Was nix kostet, taugt auch nix.”. Momentan kristallisieren sich viele Open Source Systeme als einzige Chance der Datensouveränität bzw. als Alternativen gegenüber den großen USA-Datenkraken heraus. Aber das wird jetzt zu off topic.
So mache Ich das derzeit auch. Ein auf meine Bedürfnisse angepasster Photoshop Klon steht als nächstes an. Die grottigen Open Source Alternativen bin ich leid!Inzwischen mache mich mir für das meiste ein eigenes Tool mit AI.
Ich glaube das haben die nicht wirklich. Wenn du Profi bist, dann jucken dich erstens die Abokosten nicht großartig, kann man vielleicht sogar steuerlich besser absetzen, und die Industrie braucht ja Standards und Adobe hat da so einige geschaffen.Wenn ich Herr Adobe wäre, hätte ich starke Bedenken bezüglich meines Geschäftsmodells.
Es ist ein Hype und was für einer. Aber es wird wohl bleiben. Man könnte auch von einer Disruption sprechen.Lustig sind die "Ist ja nur ein Hype" Leute!
Ich glaube das haben die nicht wirklich. Wenn du Profi bist, dann jucken dich erstens die Abokosten nicht großartig, kann man vielleicht sogar steuerlich besser absetzen, und die Industrie braucht ja Standards und Adobe hat da so einige geschaffen.
So für uns Hobbydudes ist das natürlich ganz anders. Wir erschauffen ja auch nichts, was die sich irgendwie groß verkaufen lässt. Wir machen das ja alles nur aus Spaß und das Ergebnis ist der Welt da draußen so ziemlich egal.
Erstmal danke für deinen Einblick. Ich bin ja nur in der Software Entwicklung seit jahrzehnten Profi, da brauch mir hier keiner was erzählen. Musikmachen ist hingegen nur ein Hobby und ich bin auch kein Musiker, von daher war es sehr schön was darüber zu lesen.Genau das ist ja der extreme Irrglaube, den man überall wahrnimmt. Alles bekommt immer mehr Features - noch dies, noch das. Aber das ist halt der Fluch des ewigen Wachstums.
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