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Adobe CS Alternative

  • #61
Auch ich bin prof. unterwegs und kann mir nicht leisten, dass die Tools, die ich tagtäglich nutze, nicht vollständig und/oder unzureichend bez. Funktion + Kompatibilität funktionieren. Anders als jemand, der/die hin/wieder spaßeshalber was bearbeitet, bin ich auf die Dinger echt angewiesen, da es meine Arbeitswerkzeuge sind mit Hilfe den ich letztendlich bez. der Resultate meinen Lebensunterhalt bezahlen muss.
Ja, für viel Software gibt es einfach keine Alternative und wenn Zeit Geld ist, dann möchte man auch keine Kompromissen eingehen. Wenn ich Profi wären und Photoshop brauche, dann ist das so und da hilt dann auch keine andere Software und schon gar kein OpenSource was von der UI/UX für die Tonne ist. Da gibt es auch tolle Sachen wie Blender, aber 95% ist doch echter Mist wenn man auf guten Workflow steht.
 
  • #62
Unter welcher Open Source Lizenz lief es denn? Laut OSI (Open Source Initiative) muss der Code frei zugänglich sein, sonst ist es kein Open Source.
Die OSI verlangt: "Where some form of a product is not distributed with source code, there must be a well-publicized means of obtaining the source code for no more than a reasonable reproduction cost, preferably downloading via the Internet without charge.". Ein Versand nach Anfrage via E-Mail ist also absolut zulässig, selbst der Versand via CD-Rom geben eine kleine Gebühr ist erlaubt, und war früher auch nicht unüblich. Open Source gibt es als Konzept schliesslich schon deutlich länger als Github und Co.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: claudio und K4c38v5kdz7rv-332
  • #63
Ich finds beeindruckend, wie man einerseits gegen KI sein kann und die Markierung von AI-Bildern fordert, AI Musik verteufelt, weil es ja alles geklaut ist und auf Werken anderer aufbaut und dann sagt, das wären ja ganz andere Dinge als Software zu clonen. Es offenbaren sich menschliche Abgründe ;-) Deshalb wird das mit der Kontrolle von AI auch nicht funktionieren. Es wird immer Menschen geben die sich ein Vorteil dadurch verschaffen wollen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Archivicious, JayBee, argonaut und eine weitere Person
  • #64
Brauchbare Freeware finde auch ich super, sofern sie funktioniert und compatible mit dem (sagen wir mal) Referenz-Zeug auch ist (was sie in den meisten Fällen leider nicht ist, zumindest nicht vollständig).
Affinity habe ich damals auch gekauft, obwohl ich bereits das kleine Foto-Abo bei Adobe hatte. Das ist (Affinity) sauber programmiert und läuft auf dem Mac klasse (auf dem iPad übrigens auch). Und da es jetzt kostenfrei verfügbar ist = um so besser. Der Workflow ist da aber anders und sofern man Zeit und Wille mitbringt, könnte man durchaus vollständig von Adobe auf Affinity umsteigen (was mir persönlich noch nicht ganz gelungen ist).

Auch ich bin prof. unterwegs und kann mir nicht leisten, dass die Tools, die ich tagtäglich nutze, nicht vollständig und/oder unzureichend bez. Funktion + Kompatibilität funktionieren. Anders als jemand, der/die hin/wieder spaßeshalber was bearbeitet, bin ich auf die Dinger echt angewiesen, da es meine Arbeitswerkzeuge sind mit Hilfe den ich letztendlich bez. der Resultate meinen Lebensunterhalt bezahlen muss.

Sowas wie Libre Office & Co. funktioniert z.B. nur halbwegs. Das MS-Office hingegen läuft immer so, wie es soll (auch bei mir auf dem Mac). Man muss übrigens auch mal das Kleingedruckte der Freeware lesen - oft ist ein gewerblicher Einsatz ausgeschlossen und die Nutzung nur für private Zwecke erlaubt. Prüfen tut das wohl keiner - man sollte es aber schon wissen.

Als alter Adobe-User wurde mein kleines Foto-Abo von € 11,90/Monat auf € € 17,99/Monat angehoben, wobei ich als freischaffender die Nettopreis zahlen muss. Wer heute das kleine Foto-Abo abschließt, zahlt (meine ich) über € 20,-/Monat und das ist schon recht viel. Wenn man dann auf gute Freeware ausweichen kann .. warum nicht.

Könnte aber auch sein, dass Adobe pleite geht, die Software nicht mehr weiterentwickelt wird und gerade die Profis ein Problem bekommen, weil die Profi-Software dann zu einer "schlechten" Freewarelösung wird die nur noch von Hobby Vibe Codern betreut wird?
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: oli
  • #65
Die OSI verlangt: "Where some form of a product is not distributed with source code, there must be a well-publicized means of obtaining the source code for no more than a reasonable reproduction cost, preferably downloading via the Internet without charge.". Ein Versand nach Anfrage via E-Mail ist also absolut zulässig, selbst der Versand via CD-Rom geben eine kleine Gebühr ist erlaubt, und war früher auch nicht unüblich. Open Source gibt es als Konzept schliesslich schon deutlich länger als Github und Co.
Genau so ist es, weiß man aber nur wenn man sich mal näher mit der Thematik beschäftig hat.
 
  • #66
ch finds beeindruckend, wie man einerseits gegen KI sein kann und die Markierung von AI-Bildern fordert, AI Musik verteufelt, weil es ja alles geklaut ist und auf Werken anderer aufbaut und dann sagt, das wären ja ganz andere Dinge als Software zu clonen. Es offenbaren sich menschliche Abgründe ;-) Deshalb wird das mit der Kontrolle von AI auch nicht funktionieren. Es wird immer Menschen geben die sich ein Vorteil dadurch verschaffen wollen.
Ja natürlich, alles was mehr Profit verspricht wird auch gemacht. Gehts du nicht mit, gehst du halt unter oder bleibst als Mensch oder Land außen vor.
Na zur Doppelmoral äußere ich mich lieber nicht, finde ich einfach nur💩!!!
 
  • #67
Könnte aber auch sein, dass Adobe pleite geht, die Software nicht mehr weiterentwickelt wird und gerade die Profis ein Problem bekommen, weil die Profi-Software dann zu einer "schlechten" Freewarelösung wird die nur noch von Hobby Vibe Codern betreut wird?
Wenn ich solcher Philosophie folgen würde, dann dürfte ich auf gar keine Software setzen - weder Kauf/Abo noch Freeware.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #69
Habe mir EffectCraft auf meinem M1 Macbook installiert. Das klappt tatsächlich komplett ohne Anmeldung oder sonstige Zwänge. Jetzt ziehe ich mir ein paar passende Adobe After Effects Tutorials rein. Erstaunlich... Mal Abwarten wie Adobe reagiert, wenn sie überhaupt reagieren können.
Adobe hat doch selber einiges "geklaut".zumindest InDesign ist doch stark von Quark xpress "inspiriert".glaub nicht, das jemand diese Dinge patentieren kann.
Frag Mal Uli 😃
 
  • #70
Ich sehe das zwiegespalten. Es gibt auch sehr kritische Punkte an "mit Vibe-Coding anderer Arbeit nachbauen". Bei Musik wart ihr da komischer Weise auf den Barrikaden. Hier scheint es ok. Seltsame Welt oder? Wenn es sich nicht mehr lohnt mit Musik Geld zu machen, dann ist das meiner Meinung eher positiv, es wird wieder das was es mal war. Wenn es sich nicht mehr lohnt eigene Programme zu erschaffen, weil 3 Tage später das Vibe-Coding Tool davon raus kommt...

Ich finds auch interessant wie wenig Aufmerksamkeit hier auf Dinge gelegt wird, die mit Vibe-Coding neue kreative Dinge erschafft und alles davon abgewertet wird, aber wenn man ein Programm mit Vibe-Coding "koperiert" dann ist das super. Strange.
Ich versteh den Einwand und muss gestehen, bin mittlerweile nicht mehr extremer ai Gegner, wie noch vor kurzem...🫣
Schwierig.... 😄
 
  • #71
Adobe hat doch selber einiges "geklaut".zumindest InDesign ist doch stark von Quark xpress "inspiriert".glaub nicht, das jemand diese Dinge patentieren kann.
Frag Mal Uli 😃
Vorallem ist Klauen, oder höflich gesagt Inpiration, das was die meisten tun, egal in welchem Fach- oder Kunstbereich.
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #73
Die Antwort verstehe ich leider nicht. Bitte nochmal erklären.
Könnte aber auch sein, dass Adobe pleite geht, die Software nicht mehr weiterentwickelt wird und gerade die Profis ein Problem bekommen, weil die Profi-Software dann zu einer "schlechten" Freewarelösung wird die nur noch von Hobby Vibe Codern betreut wird?
Übertrage das, was du hypothetisch animmst bez. Adobe auf alle anderen Softwareentwickler - egal ob Freeware oder nicht.
Füge Deiner Überlegung hinzu, dass nach einer Insolvenz (von wem auch immer) die Software gar nicht mehr (von niemanden) weiter gepflegt oder angeboten /
ggf. auch der Dienst (passiert oft gerade bei Freeware) vollständig aufgehoben wird.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #74
Übertrage das, was du hypothetisch animmst bez. Adobe auf alle anderen Softwareentwickler - egal ob Freeware oder nicht.
Füge Deiner Überlegung hinzu, dass nach einer Insolvenz (von wem auch immer) die Software gar nicht mehr (von niemanden) weiter gepflegt oder angeboten /
ggf. auch der Dienst (passiert oft gerade bei Freeware) vollständig aufgehoben wird.

Äh? Sorry, verstehe es immer noch nicht. Mein Aussage bedeutet: Wenn jeder alles sofort klont, dann wird keiner mehr Software entwickeln und dann wird es auch keine Firmen mehr geben, die große Produkte pflegen, weil das eben viel Geld kostet. Wenn Firmen wie Adobe pleite gehen, dann hat man die geklonte Ist-Form der Software und das wars. Alles weitere ist dann Freeware-Hobby-Vibe-Coding.

Ich finde das macht das Problem von AI sehr gut klar, wir werden alle möglichen Dinge verlernen, es wird ein riesigen Boost geben, der dann in 10-20 Jahren stagniert, weil keiner mehr was kann, nichts neues mehr hinzu kommt. Es ist wie eine große Manifestation des Istzustands. Aber wir werden es zu spät merken und da wieder raus zu kommen, wenn wir alles verlernt haben...wird schwierig.
 
  • #75
Übertrage das, was du hypothetisch animmst bez. Adobe auf alle anderen Softwareentwickler - egal ob Freeware oder nicht.
Füge Deiner Überlegung hinzu, dass nach einer Insolvenz (von wem auch immer) die Software gar nicht mehr (von niemanden) weiter gepflegt oder angeboten /
ggf. auch der Dienst (passiert oft gerade bei Freeware) vollständig aufgehoben wird.
ICQ ist mehr oder weniger wegen msn immer schwächer geworden...
 
  • #76
Äh? Sorry, verstehe es immer noch nicht. Mein Aussage bedeutet: Wenn jeder alles sofort klont, dann wird keiner mehr Software entwickeln und dann wird es auch keine Firmen mehr geben, die große Produkte pflegen, weil das eben viel Geld kostet. Wenn Firmen wie Adobe pleite gehen, dann hat man die geklonte Ist-Form der Software und das wars. Alles weitere ist dann Freeware-Hobby-Vibe-Coding.

Ich finde das macht das Problem von AI sehr gut klar, wir werden alle möglichen Dinge verlernen, es wird ein riesigen Boost geben, der dann in 10-20 Jahren stagniert, weil keiner mehr was kann, nichts neues mehr hinzu kommt. Es ist wie eine große Manifestation des Istzustands. Aber wir werden es zu spät merken und da wieder raus zu kommen, wenn wir alles verlernt haben...wird schwierig.
Nur hat Adobe auch andere Firmen geschwächt oder ganz "gekillt"....
 
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M.i.a.u.: dubsetter
  • #77
Mein Aussage bedeutet: Wenn jeder alles sofort klont, dann wird keiner mehr Software entwickeln und dann wird es auch keine Firmen mehr geben, die große Produkte pflegen, weil das eben viel Geld kostet.
Dabei sollte man bedenken, dass heute große, kostenlose Produkte von großen Firmen entwickelt und weiterentwickelt werden, obwohl das viel Geld kostet. Die größten Open Source Projekte werden von großen Unternehmen gesponsert, auch mit Entwicklungleistung. Ich vermute, der Markt wird sich ändern, z.B. mit neuen Bezahlmodellen, aber dass keine Software mehr entwickelt wird, glaube ich nicht.
 
  • #79
Das Ding kann aber auch wieder ein Abo zu sein (für die KI Sachen offenbar), einmal kaufen bei Affinity war auch mal gut, Pixelmator auch, da hat aber der Besitzer auch gewechselt (heute: Canvas bzw Apple) - Acorn ist noch im Originalbesitz. Nur mal für alle anderen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #80
Nur hat Adobe auch andere Firmen geschwächt oder ganz "gekillt"....

Das eine hat mit dem anderen gar nix zu tun. Das ist ja ein generelles Problem, nicht ein spezielles Adobe Problem. Es wird sich nicht mehr lohnen Software zu programmieren, weil jeder die Software clonen kann und dann for free nutzen. Es geht also nicht darum das Adobe pleite geht, sondern jede andere Software-Bude auch und deshalb wird es keine professionellen Tools mehr geben. Das wird sich erstmal ganz toll anfühlen, weil man ganz viel neu kombinieren kann. Alle werden sagen wie toll es ist, aber so nach 5-15 Jahren sind die Neuentwicklungen weg und die AI bleibt auf der Codebasis steht, sie bekommt kaum noch neuen Input, neue Algorithmen und dann wenn wir das merken, hat sich die Branche schon in Luft aufgelöst.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #81
Brauchbare Freeware finde auch ich super, sofern sie funktioniert und compatible mit dem (sagen wir mal) Referenz-Zeug auch ist (was sie in den meisten Fällen leider nicht ist, zumindest nicht vollständig).
Affinity habe ich damals auch gekauft, obwohl ich bereits das kleine Foto-Abo bei Adobe hatte. Das ist (Affinity) sauber programmiert und läuft auf dem Mac klasse (auf dem iPad übrigens auch). Und da es jetzt kostenfrei verfügbar ist = um so besser. Der Workflow ist da aber anders und sofern man Zeit und Wille mitbringt, könnte man durchaus vollständig von Adobe auf Affinity umsteigen (was mir persönlich noch nicht ganz gelungen ist).

Auch ich bin prof. unterwegs und kann mir nicht leisten, dass die Tools, die ich tagtäglich nutze, nicht vollständig und/oder unzureichend bez. Funktion + Kompatibilität funktionieren. Anders als jemand, der/die hin/wieder spaßeshalber was bearbeitet, bin ich auf die Dinger echt angewiesen, da es meine Arbeitswerkzeuge sind mit Hilfe den ich letztendlich bez. der Resultate meinen Lebensunterhalt bezahlen muss.

Sowas wie Libre Office & Co. funktioniert z.B. nur halbwegs. Das MS-Office hingegen läuft immer so, wie es soll (auch bei mir auf dem Mac). Man muss übrigens auch mal das Kleingedruckte der Freeware lesen - oft ist ein gewerblicher Einsatz ausgeschlossen und die Nutzung nur für private Zwecke erlaubt. Prüfen tut das wohl keiner - man sollte es aber schon wissen.

Als alter Adobe-User wurde mein kleines Foto-Abo von € 11,90/Monat auf € € 17,99/Monat angehoben, wobei ich als freischaffender die Nettopreis zahlen muss. Wer heute das kleine Foto-Abo abschließt, zahlt (meine ich) über € 20,-/Monat und das ist schon recht viel. Wenn man dann auf gute Freeware ausweichen kann .. warum nicht.

Natürlich gibt es Industriestandards und wenn man die Tools nicht hat, guckt man schon ziemlich aus der Wäsche. Insofern werde ich Photoshop noch eine Weile behalten, wobei da Affinity in keinster Weise nachhinkt. Es ist nur reine Bequemlichkeit. Illustrator habe ich vor Jahren aufgegeben und habe mit dem Affinity Designer (bzw. V3) schon viele professionelle Layouts und Logos erstellt. Mit der V3 kam sogar eine sehr gute Vektorisierungsfunktion hinzu.

Indesign geht bei der V3 nahtlos in die anderen Apps über und dieser Ansatz ist schon sehr, sehr geil. Während Adobe immer irgendwas rumcontainert und andere Apps aufmacht, macht das Affinity alles innerhalb der Anwendung. Man kann da absolut professionell Layouts für Zeitschriften erstellen. Das geht alles. Ich layoute alle zwei Monate ein Magazin und möchte wirklich gern switchen. Indesign läuft sehr träge weil der Code einfach nicht gut optimiert ist. Affinity flutscht auf und hat deutlich mehr Schwuptizität als alle Adobe Tools. Auch die Craft-Apps.

Ich bezahl gern für gute Musik, Software oder Plugins. Keine Frage. Andererseits merken die Leute aber auch, wenn sie verarscht werden. Bitwig kostet auch 160€/Jahr, aber ich habe das Gefühl, dass man mich als User irgendwo abholt. Bei Adobe hat man eher das Gefühl nur Zuschauer zu sein.
Sämtliche Linux OS sind frei und Open Source und ich liebe die. Im Entwicklerbereich (inkl. Arduino, Pico, ESP32, Retro-Computing) kommt man um Windows kaum herum und im Musikbereich ist Apple der Chef. Insofern muss man sich sein eigenes Portfolio aus Rechnern, OS und Tools zusammenstellen. Aufgrund meiner vielfältigen Tätigkeiten werden es immer einen bunten Mix all dieser Dinge geben.
 
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M.i.a.u.: rauschwerk, dubsetter und claudio
  • #82
Ich finde das macht das Problem von AI sehr gut klar, wir werden alle möglichen Dinge verlernen,
Das liegt in der Natur der Sache und war schon bei der Industriellen Revolution so. Nun haben wir solch einen Umschwung für die meisten geistigen und kreativen Geschichten: eine Maschine, die geistige Tätigkeiten sehr gut erledigen kann, und das auch noch interdisziplinär, wozu kein Mensch in dieser Form in der Lage ist oder je sein wird.

Die Kombination mit verbesserter Robotik kann einem dann schon ein wenig Sorge bereiten, und alles deutet darauf hin, dass der Mensch für 95 % der Tätigkeiten in absehbarer Zukunft nicht mehr gebraucht wird. Die Gewinner sind die KI- und Robotikfirmen. Wenn dieses Szenario auch nur im Entferntesten eintrifft, dann wird keine KI-Blase platzen, und die Firmen verdienen sich dumm und dämlich und bescheren der Welt noch ein paar Superreiche mehr, die dann das eigentliche Weltgeschehen sehr gut lenken könnten.

Alles sehr gruselig, und ich bin froh, nicht mehr allzu viele Jahrzehnte hier leben zu müssen, um das alles bis zum Ende mitzuerleben.
 
  • #83
Im Entwicklerbereich (inkl. Arduino, Pico, ESP32, Retro-Computing) kommt man um Windows kaum herum und im Musikbereich ist Apple der Chef.
Das kann ich so unterschreiben, ohne Windows macht da vieles keinen Spaß. Und auch das mit dem Musikbereich und Apple. Ich bin da eher eine Ausnahme, obwohl ich zweimal einen Applerechner hatte, habe ich das meiste seit Rebirth 338 unter Windows gemacht und hatte nie irgendwelche Probleme damit. Auch als ich einen Macbook hatte war das Musikmachen nicht automatsch besser damit. Aber für Leute die Multiaudio Geschichten machen oder für die 5ms Latenz nun besonders wichtig ist, für die führt kein Weg an Apple vorbei, oder wenn man auf dieses Logic steht.
 
  • #84
Ich finds beeindruckend, wie man einerseits gegen KI sein kann und die Markierung von AI-Bildern fordert, AI Musik verteufelt, weil es ja alles geklaut ist und auf Werken anderer aufbaut und dann sagt, das wären ja ganz andere Dinge als Software zu clonen.
Moralisch/ethisch verständlich, nur ist die Schutzlage bei Software eine andere. Es wird ja auch kein Code geklaut, sondern eine Funktionalität nachgebaut. Ist bei Hardware-Clones a la Behringer* ja ebenso, wobei dort sogar die Schaltung z.T. 1:1 kopiert wird. Geschützt sind dort aber die Produktnamen, dort musste in der Vergangenheit auch reagiert werden.
 
  • Daumen hoch
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Archivicious, claudio und dubsetter
  • #85
was @swissdoc schreibt. Algorithmen sind nicht patentierbar, zumindest nicht in Europa. Es gibt aber auch da eine Ausnahme: wenn durch Algorithmen direkt Maschinen angesteuert werden, ist das ganze Paket patentierbar. Das kommt ursprünglich aus dem Automobilbau, genauer aus den Fahrassistenzsystemen.
 
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