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Alphaville - Gear seiner Zeit voraus?

  • #63
Mugge in Jena mit Alphaville.
(das Video gibts bei YT)
Ich war auch für das Eintreiben der Kohle zuständig.
Gezahlt wurde vor Veranstaltungsbeginn in bar natürlich.
Diesmal gab es haufenweise kleine Scheine, ergo von den Eintrittsgeldern.
Meine Geldbörse scheiße fett angeschwollen.
Kurz vor Beginn aufs Klo gegangen und mein Portemonnaie auf den Spülkasten gelegt.
Und liegen gelassen :-(
Am nächsten Tag zuhause, gerade aus dem LKW gesprungen, habe ich es bemerkt.
Ich bin wohl leicht weiß geworden.
Kennt ihr dieses kribbelnde Gefühl, was im Nacken anfängt und sich dann bis in den Magen vorabeitet?
Genau das mal 100!
Waren glaube ich 4000DM oder so.
Ich ärgere mich heute noch darüber.
Musste ich komplett aus eigener Tasche ersetzen...
 
  • ^
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M.i.a.u.: MartYATARI, Lefty de Vito, renewerk und 4 andere
  • #67
Und ich dachte grade, "die Anstalt" hat heute schon früher angefangen.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und Feedback
  • #68
Na, bis der Strate anfing, einen Alphaville Welthit im üblichen Revolverheld Stil runterzududeln war das ganz hörenswert.
 
  • #70
Fand ich jetzt nicht, war für mich eine schöne Zeitreise zurück in die eigenen Bandanfänge. Schmuddelige Proberäume und alle platzten vor Kreativität. War eine geile Zeit.

...das bei so einer Doku immer eine gewisse wohlwollende Übertreibung dabei ist sollte nicht weiter stören...
 
  • #71
Fand ich jetzt nicht, war für mich eine schöne Zeitreise zurück in die eigenen Bandanfänge. Schmuddelige Proberäume und alle platzten vor Kreativität. War eine geile Zeit. [...]

Auf genau das habe ich gewartet -- aus dem schmuddeligen Proberaum bin ich nie rausgekommen.

Was interessiert mich, was die heute machen? Große Erfolge in Osteuropa? Soll mir das imponieren? Die stehen da heutzutage auch noch immer auf Modern Talking...

Stephen
 
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M.i.a.u.: NPN
  • #72
Mugge in Jena mit Alphaville.
(das Video gibts bei YT)
Ich war auch für das Eintreiben der Kohle zuständig.
Gezahlt wurde vor Veranstaltungsbeginn in bar natürlich.
Diesmal gab es haufenweise kleine Scheine, ergo von den Eintrittsgeldern.
Meine Geldbörse scheiße fett angeschwollen.
Kurz vor Beginn aufs Klo gegangen und mein Portemonnaie auf den Spülkasten gelegt.
Und liegen gelassen :sad:
Am nächsten Tag zuhause, gerade aus dem LKW gesprungen, habe ich es bemerkt.
Ich bin wohl leicht weiß geworden.
Kennt ihr dieses kribbelnde Gefühl, was im Nacken anfängt und sich dann bis in den Magen vorabeitet?
Genau das mal 100!
Waren glaube ich 4000DM oder so.
Ich ärgere mich heute noch darüber.
Musste ich komplett aus eigener Tasche ersetzen...
Megaübel....
 
  • #73
@ppg360 Gehört halt auch dazu, stört mich jetzt weniger.

Ein bissl überzeichnet eben. Im Endeffekt spielen heutzutage -wie in der Doku auch gezeigt- andere Kaliber seine Brötchen ein.
Das GEMA Konto zur rechten Zeit / Dekade eröffnet, sollte zum sorgenfrei leben reichen...solange man die Libido und andere Verführungen im Griff hat

30 Konzerte im Jahr...lass da mal im Schnitt ein, mal zwei Tausender für ihn rausspringen + GEMA + Promidinner + Shoppingking + Dschungel + ...

Sammeln müssen wir noch nicht!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #75
The Night ist eine wahnsinnig gute Nummer, genau wie Hypnotic Tango. Da kommt so viel zusammen: Wunderbare Naivität, grenzenlose vocale Hingabe, und natürlich gute Arrangements und ein super Mix. Hypnotic Tango klingt auch auf einer aktuellen Clubanalge super gut. Das hier gehört für mich auch dazu:



Und sorry, da können Sandra und Michael nicht mithalten... ;-)


Glaube mal gelesen zu haben, dass "Fotonovela" komplett mit dem Solton Ketron Programmer 24 erstellt wurde. Mehr brauchste für Italodisco eigentlich nicht. ♥
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #76
Ja
Glaube mal gelesen zu haben, dass "Fotonovela" komplett mit dem Solton Ketron Programmer 24 erstellt wurde.


Ja das kann gut sein. Seitdem sich das rumgesprochen hat kostet die Kiste über 1k. ;) Italo geht aber mit vielem, vom Grundsound ist da ja nichts kompliziert.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und Soljanka
  • #78
Auch das einfach nur auf der Höhe der Zeit, wenn man ein gut ausgestattetes Studio hatte ;-) wenn man lange genug in den Synths der Zeit sucht, findet man vielleicht sogar die dazugehörigen Presets.

Auch von 1983



I Remember What You Like - Jenny Burton

und das:



Freeez - I O U (1983)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #79
Anfang des Jahres hatte ich das große Vergnügen, in Berlin mit Wolfgang Loos plaudern zu können, der das erste Alphaville Album produziert hatte. Ein viel eingesetztes Instrument war demnach sein PPG System (Wave + Waveterm A mit B upgrade). Die Vermutung, bei FY könne das Trumpet Sample vom PPG eingesetzt worden sein, ist daher nicht weit hergeholt.
Anfang der 80er waren offensichtlich verrückte Zeiten in Berlin, in denen Musiker und Produzenten noch Vorschuss auf ein Album erhielten......
 
  • #80
Schöne Doku über die Entstehung des Albums "Forever Young",
sowie Infos über die wichtigsten ersten Titel.

Ich hätte z.B. nicht gedacht, dass im Refrain von "Big in Japan" ein recht großer Chor
im Hintergrund singt, wenn auch ziemlich leise.

Überrascht bin ich auch über die einzelnen Original-Spuren der bald 40 Jahre alten Songs,
welche Bernhard Lloyd am Rechner zeigt. Egal ob Gesang, Synth oder Drums.
Warum sind diese Spuren eigentlich noch vorhanden, ich meine, mal eben die original Bass-Spur
von "Sounds like a Melody" abzufeuern, ich finds krass und bemerkenswert.

Wurden / werden alle Einzel-Spuren von allen Songs eigentlich archiviert?
Das muss ja zumindest damals massig Tonbänder gebraucht haben, Schränke voll.



https://youtu.be/Kwo0DpzESA8
 
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M.i.a.u.: dilettant, T.O.M., Horbach und eine weitere Person
  • #81
Wurden / werden alle Einzel-Spuren von allen Songs eigentlich archiviert?
Das muss ja zumindest damals massig Tonbänder gebraucht haben, Schränke voll.
Ja, wenn die Bänder nicht überspielt wurden oder verbrannten (alles vorgekommen). Sogar das erste „echte“ Demo meiner alten Punkband wurde 1998 in „Gerds Garage“ auf 16 Spuren(!) aufgenommen, die uns der liebe Gerd danach für 50 Mark auf ADAT (glaube ich) mitgab. Fliegen noch beim Schlagzeuger rum.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und intercorni
  • #83
Schöne Doku über die Entstehung des Albums "Forever Young",
sowie Infos über die wichtigsten ersten Titel.

Wurden / werden alle Einzel-Spuren von allen Songs eigentlich archiviert?
Das muss ja zumindest damals massig Tonbänder gebraucht haben, Schränke voll.
Kann ich, wenn vielleicht auch ein bissel spät, vielleicht aufklären: Die Doku ist auf einer DVD zur Special Edition der Remastered-Version von Forever Young dabei - zusammen mit einer weiteren CD mit Maxies und eine mit B-Seiten. Ich denke, dass Bernhard wegen der Bearbeitung die einzelnen Spuren auf dem Rechner hatte.

Forever Young ist für mich seit seinem Erscheinen mein Lieblingsalbum schlechthin, was aber vor allem nostalgische Gründe hat - jedes mal wenn ich es höre, sehe ich mich als 13-jähriger mit meinen Legos bauen (ja, das hat man damals in dem Alter noch gemacht)...ich will nicht wissen, aus wie vielen besch..... Zeiten mich das Album begleitet und wieder rausgeholt hat....wenn die Scheibe sprechen könnte.

Musikalisch finde ich Afternoons un Utopia im einiges besser, schön episch, cooler Jules-Verne-Soundtrack. Auch die B-Seiten waren immer klasse. Aber es blieben immer Fragen, die mir keiner beantworten konnte: Wer ist Nelson und was hat es mit seiner "Highrise" auf sich? Ist Carol die gleiche Person wie Caroline? Wir werden es wohl nie erfahren.

Musikalisch konnten Alphaville für mich mit der Prostitute dieses Gefühl noch mal hoch holen, aber ab Salvation war es in meinen Augen nur noch gewöhnlicher Elektro-Pop. Ich gönne Marian den Erfolg, aber mit den neuen Sachen kann ich nichts mehr Anfang...das ist für mich kein Alphaville in dem Sinne mehr. Aber ich habe ja die alten Sachen...^^
 
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M.i.a.u.: Sebastian R.
  • #85
Absolut auch meine offene Fragen und Empfindungen bezüglich Alphaville.
Auch die heutigen Live-Konzerte, kaum Interesse mehr.
Leider oft auch peinlich: Singen zum Playback visuell oft nicht synchron, Instrumente zum Playback falsch gespielt;
gut, Kabel ragten aus den Keys eh nicht heraus, aber die menschliche Performance war zudem oft nicht stimmig
Meckern auf hohem Niveau ....
Respekt im Nachhinein: sie griffen immer sämtliche Musik-Genres auf, Klasse.
Auch extrem abwechslungsreich innerhalb eines Songs, Strophe und Refrain hatten oft immer verschiedene Lines,
keine Wiederholungen / Kopien (Beispiel "Jerusalem")
Ich hätte noch zig weitere Fragen, wie z.B.:
- welche Drummachine machte BD und SD bei "Sounds like a Melody"?
- wie wurde der geniale Beginn von "Lassie come Home" performt?
- wer spielte die (wohl echten) Drums bei "Forever Young" ein? Und: wie?
- bestand die Trumpet im End-Part von "Forever Young" nur aus einem einzigen 8-Bit-Sample?
- "Big in Japan": kam die Plug-Melo aus einem DX7? Wie genau war der Bass-Sound aufgebaut? Eine Quarte mischte wohl mit ...
- die genauen Noten von "Sounds like a Melody" im Hintergrund sind (von mir zumindest) noch nicht ganz "entschlüsselt"
- welche Drums sind bei "To Germany with Love" verwendet worden (was für ein musikalisch dramatisch guter Song)
- was für ein Piano war das bei "Lies" / glitt das wirklich von den Dreien jemand über einem ac. Klavier im Keller?
- Rückseite von "Sounds like a Melody" (The Nelson´s Highrise), unfassbar geiles Stück, alles analog erzeugt?
- zu meinen obigen Spur-Fragen, heute sind´s nat. STEMS :-)
- 100 weitere Fragen .......
 
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  • #86
Ich glaub die Soundfragen stellst du am besten im entsprechendem Unterforum, da auch schon zu dieser Zeit viel mit Presets gearbeitet wurde
kann es auch hilfreich sein sich die entsprechenden Emulationen anzuschauen.
Was die Noten betrifft, MIDI File Suchen, Notenblatt kaufen etc. etc. https://musescore.com/user/34534555/scores/6091505
 
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M.i.a.u.: Sebastian R.
  • #87
- wer spielte die (wohl echten) Drums bei "Forever Young" ein? Und: wie?
Bei den Credits wird nur "Curt Cress" genannt.
- "Big in Japan": kam die Plug-Melo aus einem DX7?
Glaube ich nicht, die ist doch erst '83 rausgekommen, oder? Das Album wurde ja teilweise (und BIJ auch) '83 aufgenommen. Ich weiß nur, dass er Ton total interessant ist: Im Grunde setzt sich dieser aus zwei verschiedenen Klängen zusammen, einer links, der andere rechts. Deswegen hört sich das Ganze ganz anders an, ob man es unterm Kopfhörer oder vor den Lautsprechern hört - bei letzterem mischen sich die Klänge zu einem neuen Klang.

Wie genau war der Bass-Sound aufgebaut? Eine Quarte mischte wohl mit ..
Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe, aber für mich hört sich das in die Richtung I–V–vi–iii–IV–I–IV–V an - also Canon in D Dur von Pachelbel.
- 100 weitere Fragen .......
Immer her damit.

Ach ja, was mir noch einfällt - eine Sache, die immer wieder falsch genannt wird: Die Streicher auf SLAM waren nicht die von den Berliner Philharmonikern, sondern die von der Deutschen Oper in Berlin...^^
 
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M.i.a.u.: Sebastian R.
  • #88
Ich weiß nicht, ob ich Dich richtig verstehe, aber für mich hört sich das in die Richtung I–V–vi–iii–IV–I–IV–V an - also Canon in D Dur von Pachelbel.
Jepp, ich glaube Du sprichst die Kadenz an, ich meine den Sound des Basses selbst, ein 5th-Anteil im Synth-Bass-Fundament
 
  • #89
Jepp, ich glaube Du sprichst die Kadenz an, ich meine den Sound des Basses selbst, ein 5th-Anteil im Synth-Bass-Fundament
Über die Sounds mache ich mir bei den alten Sachen keine Gedanken mehr, zumindest hat das bei mir div. meiner alten Helden vom Sockel gestoßen. Die kochen halt auch nur mit Wasser bzw. Presets. Könnte einfach nur ein Sub Oscillator -7 Semi sein der unter dem Oszillator liegt und den Rest der "Magie" macht die Filtersättigung.
 
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