Alte virtuell analoge Synthesizer aus heutiger Sicht

Ich hatte auch beides benutzt und konnte da keinen Unterschied feststellen...Das Plugin klang sogar besser, da die Blue White Interfaces einfach die besseren Wandler hatten...Immerhin kostete ein 192er wesentlich mehr als ein Virus...
Wie es bei der Powercore Version war, kann ich nicht beurteilen, aber ich testete die Hardware mit dem Plugin und die raw Wellenformen waren identisch...

Wie auch immer...

Ändert ja nichts an der Tatsache, daß VAs Software mit haptischer Bedienoberfläche sind....
Mich stört das nicht, da ich selbst sehr gerne meine Nord Leads verwende...
Auf der anderen Seite freut es mich sehr, das Zen Core auch das Licht der Welt erblickt hat als Soft Synth.
Und so habe ich Zugriff auf alles, was Zen Core ausmacht inklusive aller Model Expansions...

Würde mich interessieren was aus dem Code von AN1x passiert ist...
 
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Würde mich interessieren was aus dem Code von AN1x passiert ist...

Im "Safe" verschwunden, wie bei den Japanern so üblich, oder in der Versenkung.

Der Code wurde allerdings für die im AN-1x und den PLG-Boards verwendeten Custom-DSP geschrieben.

Der Satz "ist ja nur Software mit Knöpfen" mag bei so Kisten wie den Creamware ASB und allen mit handelsüblichen DSPs gelten, weil dann auch austauschbar, bei Geräten, die mit Spezialchips aufgebaut sind, geht das allerdings drüber hinaus, da man das nicht einfach durch reine Software ersetzen kann.
 
Aktuell sind hinter meinem AN1X: lexicon mpx100, dbx166xl, eventide timefactor .
In ableton wird dann per eq untere Frequenzen beschnitten, ein bisschen komprimiert und ein bisschen limitiert und dann mit klanghelm vu Pegel beobachtet und nötigenfalls am soft.limitier korrigiert.
Meistens wird per sidechain (mpc 2xl mit 8 einzelouts füttert alle sc) via dbx166xl seq. Oder Pads, oder Sonstiges "geformt" (meistens 1/8). Ja, ich mach da auch mal sehr gerne "Trance-Gate", aber halt wie es bei mir so passt.

So genug der Vorrede: hauptklangerzeuger bei den Synthesizern sind JD990, pulse2. Roland jx03, an1x UND seit ein paar Monaten: sequential pro3.
Ich verwende weder beim an1x, noch beim pro3 interne effekte.
Bitte nicht falsch verstehen, der pro3 ist (hab schon länger gebraucht für überzeugende, gut zu verwendende eigene Sounds programmieren) ein sehr sehr Wertiges und super klingendes Instrument. Aber genau das sind meine "2 Cents": es wird mir nach all der Zeit (hab den Yamaha damals neu gekauft) immer mehr klar was ich an dem habe (nein nicht die Plaste hardware und Optik, sondern die synthesemöglichkeiten).
Die internen Effekte hätte ich schon viel früher auf Bypass setzen sollen. Die rauschfahne mit Gate besser in griff genommen, usw..
Letztlich hat dieser Synth sehr sehr viel Potential, ist immer noch günstig zu bekommen und
Das macht ihn für mich sogar mehr als aktuell, sondern zeitlos .
 
Im "Safe" verschwunden, wie bei den Japanern so üblich, oder in der Versenkung.

Der Code wurde allerdings für die im AN-1x und den PLG-Boards verwendeten Custom-DSP geschrieben.

Der Satz "ist ja nur Software mit Knöpfen" mag bei so Kisten wie den Creamware ASB und allen mit handelsüblichen DSPs gelten, weil dann auch austauschbar, bei Geräten, die mit Spezialchips aufgebaut sind, geht das allerdings drüber hinaus, da man das nicht einfach durch reine Software ersetzen kann.
Was ist mit dem Yamaha Reface CS? Das ist doch ziemlich AN-Engine.
 
Das fände ich spannend. Den Reface CS kannte ich nie.

Vorgestern nach ca 5 Jahren den Nord Lead 3 aufgestellt. Vielleicht wegen diesem Thread. Ich war recht baff. Das Ding klingt ja geil und dick, sobald man AM (ist es AM?) oder RM macht. Oder natürlich FM. Unglaublich dreckig aber gut. Selbst als normaler VA klingts anständig.

Bei mir gibts ein Nord Lead Rivival.
 
Den Nord Lead 3 habe ich mir aufgrund eines Besuches bei Dir besorgt, ich lag eine Weile auf der Lauer... Vor allem wegen der FM-Optionen. Klanglich im VA-Bereich leider sehr dünn, es sei denn, man dickt mit dem Detune an, leider klingt das immer gleich und nicht so richtig sexy (im Vergleich zu "echten" analogen Synths). Auch ist es bei eigentlich allen Presets aktiv. Hat so ein wenig was vom omnipräsenten Phaser-Sound des Virus oder der blauen Hall-Sosse aus den Strymon-Kisten.
 
Bei mir gibt es Virus TI1, NL3, SN2, AN1x. Oft stehen NL3, Virus TI1, SN2 ohne Verwendung. An1x arbeitet jeder Tag wie ein Pferd. Ich mag sein Sound und seine Effekten. Vielleicht das ist Geschmacksache :) Ich habe alle OpAmp IC’s gewechselt auf High End IC’s und jetzt klingt der AN1x noch ein bisschen besser als mit NJMxxxx IC’s. Wobei Virus TI und SN2 mag ich auch.
 
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Den Nord Lead 3 habe ich mir aufgrund eines Besuches bei Dir besorgt, ich lag eine Weile auf der Lauer... Vor allem wegen der FM-Optionen. Klanglich im VA-Bereich leider sehr dünn, es sei denn, man dickt mit dem Detune an, leider klingt das immer gleich und nicht so richtig sexy (im Vergleich zu "echten" analogen Synths). Auch ist es bei eigentlich allen Presets aktiv. Hat so ein wenig was vom omnipräsenten Phaser-Sound des Virus oder der blauen Hall-Sosse aus den Strymon-Kisten.
Oh - es tut mir leid?🙈

Ich setze den NL3 nie als Analogersatz ein (habe ich auch nie bisher, auch nicht vor Jahren). Der macht immer dreckige Digitalsounds. Das kann er viel viel besser als meine aktuelleren Geräte wie z.b. Hydrasynth. Natürlich liegts auch an mir, aber auch der Quantum kann diese Art schief-schönen Modulations-Unsauberkeiten nicht für die ich den NL3 mag.
 
Was ist mit dem Yamaha Reface CS? Das ist doch ziemlich AN-Engine.
AN Engine basierte auf extra dafür entwickelten Customchips, die auch in den PLG-AN Boards verbaut wurden, die Refaces dagegen basierten auf neueren Custom DSPs, und die sind bei allen Refaces identisch, somit haben die das wohl emuliert. Japanische Customchips sind halt auch so eine Verschlußsache, keine Chance da an Details ranzukommen.
 
Den Nord Lead 3 habe ich mir aufgrund eines Besuches bei Dir besorgt, ich lag eine Weile auf der Lauer... Vor allem wegen der FM-Optionen. Klanglich im VA-Bereich leider sehr dünn, es sei denn, man dickt mit dem Detune an, leider klingt das immer gleich und nicht so richtig sexy (im Vergleich zu "echten" analogen Synths). Auch ist es bei eigentlich allen Presets aktiv. Hat so ein wenig was vom omnipräsenten Phaser-Sound des Virus oder der blauen Hall-Sosse aus den Strymon-Kisten.

Sein Unison ist kein Unison.... das ist Chorus :) Muss man Unison nicht benutzen, der Unison verschmiert den Sound …. Ohne Unison klingt der NL3 viel besser und wenn man noch einige Effekten zugeben, dann klingt er sehr gut für Ambient, New-Age, Lounge, Chillout, das ist sein Gebiet und der passt für diese Richtung super. Ohne Unison er kann auch für andere Richtungen passen. Aber Analog ist er nicht… Eher sind NL2 und NL2x sehr gut als "Analog".
 
Was ist eigentlich mit dem NL4? Den kenne ich gar nicht und irgendwie scheinen viele den A1 vorzuziehen. Die Beispiele auf YT klingen teilweise sehr gut. Ich las mal hier im Forum dass er nicht dieselben knackigen Hüllkurven hat.
 
Also ich mag meine nordlead 2x sehr und die bleibt auch bei mir.
Außerdem finde ich das Teil von Clavia vom Konzept her lehrreich und interessant und der Sound klingt für mich gut, und er ist robust gebaut.

Ich bin froh einen VA hier zu haben obwohl mir der genannte Rest viel wichtiger ist als das es ein VA ist.
 
Sein Unison ist kein Unison.... das ist Chorus :) Muss man Unison nicht benutzen, der Unison verschmiert den Sound …. Ohne Unison klingt der NL3 viel besser und wenn man noch einige Effekten zugeben, dann klingt er sehr gut für Ambient, New-Age, Lounge, Chillout, das ist sein Gebiet und der passt für diese Richtung super. Ohne Unison er kann auch für andere Richtungen passen. Aber Analog ist er nicht… Eher sind NL2 und NL2x sehr gut als "Analog".
Nur der Klarheit halber. Ich bezog mich auf das, was als Unison auf dem Panel bezeichnet wird.

Laut Handbuch:
To make a sound fatter, you can activate the Unison function. You adjust the detune by turning the DETUNE knob. Note that the Unison function is in stereo (if the Audio Routing is set to stereo, see page 125.) and does not reduce the polyphony!

Laut SOS Test:
The Unison feature is worth a mention, as it has undergone significant development. When you activate this feature from its dedicated front‑panel button (which you can do per Slot within a Program), you get five simultaneous voices per note, with two in the left channel, two in the right, and one in the centre, giving a good stereo spread. You can detune these voices against one another using the Detune knob to fatten up the sound. But even more impressively, Unison mode doesn't reduce the available polyphony — playing a single Program in Unison mode still gives you 24 voices!
 
Mit dem JP 8000 kam mehr Musik als man Denkt.
absolut.

nur dass man den heute vielleicht nicht mehr einfach mal so kauft, schätze ich. Also klar, wenn man Fan des gewissen Grundsounds bzw. vom Charme des JP-8000 ist und unbedingt damit Musik machen möchte. Allerdings schlägt das ganz schön ins Geldtäschel, der kostet heute schon 1100 - 1400 €. (krass, diese Preissteigerung, ich frag mich woher die kommt ... meinen hab ich Ende 2018 für 525 € gekauft). Aber heute, in 2021, zum "Probieren", vielleicht schon ein bischen zu viel Geld.

Aber der alte VA Klang hat eben was spezielles. Ich war ja auch kurz davor auf den AN1X zu gehen, hab es aber zugunsten des JP-8000 gelassen und es nie bereut.
 
Emulation diverser alter VAs:

Dazu haben wir hier auch einen Thread inkl Kompetenz für Fragen..

Muss nicht immer raus gehen dafür! ;-)
*Natürlich sind Links und Erweiterungen anderswo hin erwünscht, nur nicht damit hier komische Eindrücke entstehen. Das ist das Internet ;-)
 
Was ist eigentlich mit dem NL4? Den kenne ich gar nicht und irgendwie scheinen viele den A1 vorzuziehen. Die Beispiele auf YT klingen teilweise sehr gut. Ich las mal hier im Forum dass er nicht dieselben knackigen Hüllkurven hat.
Ich fand ihn super - hier meine Sounds aus dem Ding in 0 Zeit entstanden:

Mir gefällt da eigentlich alles gut - der kleine A1 ist einfach kompakter. Leider sind A1 und NL4 reduziert - sie können nur eine Synthese gleichzeitig, da man sie über so eine Art Syntheseauswahl aktiviert - beim NL1-3 ist das genau anders - in Sachen Synthese ist der NL3 der beste - in Sachen Sounds ist der NL4 nochmal eine Stufe cooler. Ich find ihn toll.

African Resopal ist übrigens so, weil ich Bobby Mc Ferrins letzte Performance (damals) cool fand, der hat sowas mit der Stimme gemacht. Also natürlich mit Gesang und so, aber das hier ist meine Antwort. Ich find das sehr lebendig und dennoch sauber - grandios.
 
absolut.

nur dass man den heute vielleicht nicht mehr einfach mal so kauft, schätze ich. Also klar, wenn man Fan des gewissen Grundsounds bzw. vom Charme des JP-8000 ist und unbedingt damit Musik machen möchte. Allerdings schlägt das ganz schön ins Geldtäschel, der kostet heute schon 1100 - 1400 €. (krass, diese Preissteigerung, ich frag mich woher die kommt ... meinen hab ich Ende 2018 für 525 € gekauft). Aber heute, in 2021, zum "Probieren", vielleicht schon ein bischen zu viel Geld.

Aber der alte VA Klang hat eben was spezielles. Ich war ja auch kurz davor auf den AN1X zu gehen, hab es aber zugunsten des JP-8000 gelassen und es nie bereut.
Ja hab selber den SH-201.
Toll find ich ja das man mit dem Editor phrasen erstellen und diese dann auf der Tastatur legen kann. Über den Editor kann man sich dann noch das song Tempo was man haben will einstellen was dann auf der Hardware übertragen wird.
Find ich besser wie bloß ne Sequenz programmieren können weil musikalisch gehen ja mit phrasen mehr Berg und tal sachen.
Und leichter unkomplizierter.
Der JP 8000 hatt diese Möglichkeit glaube auch wenn mich nicht alles täuscht weil ähnlicher Synthesizer.
Viele Synthesizer die diese Funktion haben gibt es glaube ich nicht.
Eher ganz wenig.
Jedenfalls da sich da soviel angesammelt hat über die Jahre will ich den jetzt auch nicht mehr tauschen.
Wenn man mal noch was sucht für seine Nummer wird man in den Phrasen auf jeden Fall immer fündig.
Das ist das tolle daran.
Hätte ich den SH-201 nicht und es hätte ihn auch nie gegeben dann hätte ich aber
auf jeden Fall auch den jp-8000 genommen.
Auf ebay sieht man den zur Zeit gebraucht meistens so um die 700 Euro.
Glaub auch nicht das jemand den für mehr los wird.
Gerade jetzt wo Behringer und voll Analog bummt. ;-)
 
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Eine Sache oder Software muss nur alt genug sein, damit sie wieder einen gewissen Wert hat (Retro). Egal wie schlecht sie war, als sie noch aktuell war.
 
Das stimmt zum Glück nicht. Beispiel: Arboretum Hyperprism. Aus heutiger Sicht schlecht, damals gut, heute wertlos/vergessen. War mein erstes oder zweites VST.
 
Nur der Klarheit halber. Ich bezog mich auf das, was als Unison auf dem Panel bezeichnet wird.

Laut Handbuch:
To make a sound fatter, you can activate the Unison function. You adjust the detune by turning the DETUNE knob. Note that the Unison function is in stereo (if the Audio Routing is set to stereo, see page 125.) and does not reduce the polyphony!

Laut SOS Test:
The Unison feature is worth a mention, as it has undergone significant development. When you activate this feature from its dedicated front‑panel button (which you can do per Slot within a Program), you get five simultaneous voices per note, with two in the left channel, two in the right, and one in the centre, giving a good stereo spread. You can detune these voices against one another using the Detune knob to fatten up the sound. But even more impressively, Unison mode doesn't reduce the available polyphony — playing a single Program in Unison mode still gives you 24 voices!

Alles, was ich über Unison sagen wollte, habe ich bereits gesagt. Unison bei NL3 hört sich schlecht als bei anderen Synthesizer wie beim Virus und AN1x und auch bei JP80xx. Er klingt wie Chorus! Clavia hat das zu Unison gesagt, aber das ist eine große Lüge, er klingt genau wie Chorus und nicht anders, deswegen bei NL3 gibt es True Unison mode, weil für Chorus braucht DSP viel weniger Leistung als für ein echter Unison. Also ist ein Fake bei Clavia. Bei NL2x ist Unison Super, er klingt natürlich und widerspricht nicht.
 
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Weder der Nord Lead 4 noch der A1, sind ja wirklich alt...
Beide klingen sehr druckvoll und funktionieren perferkt im Mix. Vorallem die Filter Emus sind richtig gut...(Moog unf TB)...
Toll ist auch den TB Filter polyphon zu nutzen...
Beide Synths sind halt doch unterschiedlich... NL4 hat 2 Osc, die verschieden verschaltet werden können (Hard Sync,Soft Snyc,FM usw.) Die FX Sektion unterscheidet sich auch... Jeder hat da wahrlich seine Vorteile...
Der A1 arbeitet halt anders... Es gibt nur unterschiedliche Osc Modelle, die je nach Auswahl einen 2ten Osc als Kopie oder Sinus dazu schalten... Dafür gibt es beim A1 ein durchgängige Shape Möglichkeit, was zu wahrlich sehr interessanten Ergebnissen führt...

Beide klingen sehr gut...

Eines ist für mich Fakt... VA hat sehr reale Vorteile gegenüber Analogen Synths....

Polyphonie... Analoge Synths sind da immer limitiert... 16 Voices maximal... (Moog One,Rev 2,Prolouge)
VAs übertreffen das natürlich...
Klingen heutige VAs schlechter als Analog Synths... Bei Nord Keyboards kann ich das tatsächlich nicht feststellen...
Gut, aber ich bin ja auch ein Fan...

Nun die Frage VAs aus heutiger Sicht? Alles hat seine Vorteile und Nachteile...

Und zu alten "Retro Softsynths"

Ich gestehe, ich nuzte auch heute noch Absynth,FM8,Imposcar 2 usw...
Also auch langlebige Softsynths haben heute noch immer ihren Wert...zumindest bei mir...
 
Im "Safe" verschwunden, wie bei den Japanern so üblich, oder in der Versenkung.

Der Code wurde allerdings für die im AN-1x und den PLG-Boards verwendeten Custom-DSP geschrieben.

Der Satz "ist ja nur Software mit Knöpfen" mag bei so Kisten wie den Creamware ASB und allen mit handelsüblichen DSPs gelten, weil dann auch austauschbar, bei Geräten, die mit Spezialchips aufgebaut sind, geht das allerdings drüber hinaus, da man das nicht einfach durch reine Software ersetzen kann.
Also klingt ein Algorhitmus auf der einen Plattform besser als auf der anderen? Welche klingt denn dann am miesesten? X86?
 
Weder der Nord Lead 4 noch der A1, sind ja wirklich alt...
Beide klingen sehr druckvoll und funktionieren perferkt im Mix. Vorallem die Filter Emus sind richtig gut...(Moog unf TB)...
Toll ist auch den TB Filter polyphon zu nutzen...
Beide Synths sind halt doch unterschiedlich... NL4 hat 2 Osc, die verschieden verschaltet werden können (Hard Sync,Soft Snyc,FM usw.) Die FX Sektion unterscheidet sich auch... Jeder hat da wahrlich seine Vorteile...
Der A1 arbeitet halt anders... Es gibt nur unterschiedliche Osc Modelle, die je nach Auswahl einen 2ten Osc als Kopie oder Sinus dazu schalten... Dafür gibt es beim A1 ein durchgängige Shape Möglichkeit, was zu wahrlich sehr interessanten Ergebnissen führt...

Beide klingen sehr gut...

Eines ist für mich Fakt... VA hat sehr reale Vorteile gegenüber Analogen Synths....

Polyphonie... Analoge Synths sind da immer limitiert... 16 Voices maximal... (Moog One,Rev 2,Prolouge)
VAs übertreffen das natürlich...
Klingen heutige VAs schlechter als Analog Synths... Bei Nord Keyboards kann ich das tatsächlich nicht feststellen...
Gut, aber ich bin ja auch ein Fan...

Nun die Frage VAs aus heutiger Sicht? Alles hat seine Vorteile und Nachteile...

Und zu alten "Retro Softsynths"

Ich gestehe, ich nuzte auch heute noch Absynth,FM8,Imposcar 2 usw...
Also auch langlebige Softsynths haben heute noch immer ihren Wert...zumindest bei mir...
Gott: in Anthony Rothers Studio sehen wir doch so ziemlich alles an roten synthies was wir und NORD uns nur vorstellen können. Der ist auch voll der Fan. Ich hab leider noch keinen. Gerade wird ein Nord modular hier im Forum angeboten. Hm ... . Ist nur 50 km von mir weg. Hm ... .
 
Also klingt ein Algorhitmus auf der einen Plattform besser als auf der anderen? Welche klingt denn dann am miesesten? X86?
Der Prozessor selbst entscheidet da wenig, das sind eher Wandler, Auflösung und das Design der analogen Ausgangssschaltung. Der Virus ist zB x86 basiert, DSPs aber Motorola, die Nords sind komplett Motorola, ebenso alle rein digitalen Waldorfs, und die alten Novations sind H8 und Motorola DSPs.

Bestes Beispiel ist der AN-1x. Die PLG-AN Karten haben die gleichen Custom DSPs, aber selbst wenn man zB einen CS-6x nimmt und 2 PLG-AN Karten reinsteckt klingt es nicht identisch, schon nicht mit nur einer solchen Karte drin.
 
Ich denke das müssen schon sehr alte und sehr schlechte Wandler sein, damit man da groß 'nen Unterschied hört ;-) Bei den PLG Karten wurden doch noch so ein paar Sachen verändert, mein AN200 (in dem so eine Karte steckt) ist nicht 100%ig identisch zum AN1x, der Filter interpoliert (per CC gesteuert) besser und es 'ne Supersaw bzw. Multisaw dazu gekommen. Zudem muss man die Sounds ohne FX vergleichen um das richtig beurteilen zu können, schon der FS1R ist FX technisch deutlich besser als der AN1x ausgestattet und viele der Effekte (und Elemente, wie Hüllkurven und ein klanglich leicht veränderter Filter mit zusätzlichen Modi) die ich vom FS1R kenne sind auch im Montage zu finden.
Es liegen halt dann doch noch mal 2 Jahre zwischen AN1x und PLG-150AN und es ist anzunehmen dass an der Code Basis weiter gearbeitet wurde und das Ganze imho ein System ist, bei dem sich div. Elemente zu einem neuen Klangerzeuger kombinieren lassen.
 
Auf ebay sieht man den zur Zeit gebraucht meistens so um die 700 Euro.

du meinst sicherlich Kleinanzeigen, oder? auf dem normalen Ebay und insbesondere Reverb sind die Preise für einen JP-8000 deutlich krasser. Da ist nichts unter 1000 €.

Ich sag mal so... dass ich den JP-8000 für etwas über 500 € kriegen konnte, war zeitlich einfach gut abgepasst. Die Preise für einen JP-8000 waren 2018, 2019 um die 500 - 600 €. In den letzten 2 Jahren ging es steil bergauf. Aus heutiger Sicht auf das Thema VA würde ich mir bei den Preisen wirklich 2x überlegen noch einen JP-8000 zu kaufen, ich würde es aber machen wenn ich bereit wäre länger zu sparen weil ich das Teil unbedingt doch noch haben wollen würde (aber selbst dann muss es irgendwo Grenzen geben). Gegebenenfalls macht ein AN1X daher heute mehr Sinn wenn man aufs Geld schaut. Soundtechnisch sind das ja noch mal ganz schöne Unterschiede, was den AN1X aufwertet ist FM und was ihn m.M.n. abwertet ist die Bedienung. Was den JP-8000 doppelt aufwertet ist sowohl die Bedienung als auch der Sound. Als Yamaha Fanboy gingen daher für mich die Punkte an den JP. Und ich hab es nie bereut. Wundervolle Pads und Filterfahrten, Motion Recording Phrasen und dieser spezielle eigene Klang.... ich hatte mir den JP-8000 gar nicht so sehr wegen der Supersaw gekauft, mir gings rein um den Basissound und die Modulationsmöglichen, die Bedienung. Die Supersaw war da ein nettes Nice-to-have. Aber sie macht sich schon super zum Teppichlegen.
 


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