Andreas Krebs: Improvisation X - Harmless. Unfortunately?

Dieses Thema im Forum "Your Tracks" wurde erstellt von AndreasKrebs, 20. Juni 2010.

  1. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

  2. Phil999

    Phil999 aktiviert

    Re: Andreas Krebs: Improvisation X - Harmless. Unfortunately

    wieder eine gelungene Sache. Der Vorteil der Liveimprovisation ist, dass man von selbst den Zeitpunkt erkennt, ein Klangereignis zu ändern oder das Tempo wie z.B. beim Schluss des Stücks. Bei patternbasiertem Sequencing, also der vielleicht weitverbreitesten Art der elektronischen Musik heute, hat man oftmals den Fluss des Geschehens nicht im Überblick, und dann kann es schnell langweilig werden für den Zuhörer.

    Gute Sounds, auch die Mellotronstreicher passen, sie öffnen den Raum. Die Doepfer-Hüllkurven sind schon toll, habe auch drei A-140. Werde mir bei Gelegenheit noch eine modulierbare Variante anschaffen.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Andreas Krebs: Improvisation X - Harmless. Unfortunately

    Richtig, wenn man die Klangentwicklung live mitverfolgt, fühlt man auch die klangliche Entwicklung und spürt dann auch, wann sich etwas wo ändern muss/sollte/könnte. Im Arrangementfenster hin- und herzuklicken und immer nach ähnlichen Schemen Automationskurven einzuzeichnen, führt meiner Meinung nach zu langweiligeren Ergebnissen, die Spontanität fehlt. Allerdings empfinde ich auch zuwenige interessante Wechsel bei der Live-Improvisation eher langweilig, ich meine das jetzt unabhängig von diesem Stück hier im Thread. Die Bassline hier stockt irgendwie am Schluss des Motivs durch die Betonung.

    Ansonsten, ich verstehe diese Musik nicht. :)
     
  4. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

    Re: Andreas Krebs: Improvisation X - Harmless. Unfortunately

    Vielen Dank für die Rückmeldungen!

    Ja, die sind bei Bedarf superschnell! Die modulierbare hatte ich mir auch mal überlegt, bin dann aber beim A-142 VC Decay/Gate gelandet: platzschonend (8TE), meistens will ich Modulation eh nur auf perkussive Klänge (obwohl ein von der Keyboard-Anschlagstärke moduliertes Attack schon auch was hat...), und dann hat das auch noch einen netten Trigger-nach-Gate-Umwandler.

    Die variiert sogar: Die Start- und Ende- Steps vom Bass-Sequenzer werden im Laufe des Stücks (so etwa ab 4:50) mit zwei langsamen LFOs moduliert, so dass sich der ganze Rhythmus vom Bass gegen den von den Drums verschiebt. Und die werden hin und wieder mitten im Takt "auf eins" zurückgesetzt. Ist nicht unbedingt als Tanzmusik geeignet :P

    Ist jetzt auch nicht wirklich "zum Verstehen" gedacht, d.h. es gibt da kein "Konzept" in mehreren Nachlass-Bänden oder sowas, das man gelesen haben muss. (Will nix gegen Concept Art sagen, das hier ist lediglich keine. Nur Improvisation, bei der ich vor der Kiste rumhample und versuche, etwas für mich musikalisch Stimmiges zu schrauben / spielen.) Wenn's Dich als Musik, so wie gehört, "anspricht", prima. Wenn nicht: schade - aber es gibt ja noch andere Musik :D

    Andreas
     

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