Audiomixer - Klangformung mit Charakter?

Sekim

Sekim

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Mir ist schon seit einiger Zeit bewusst geworden, daß im Audioweg z.B. auch VCAs einen nicht unerheblichen Einfluß auf den Klang haben. Einen Umstand, den ich auch beim patchen nutze.

In letzter Zeit haben aber ein paar neue Module auf dem Eurorackmarkt mein Interesse auf Audiomischer gelenkt, die wohl auch dezidiert dazu ausgelegt sind, bei entsprechenden Einstellungen Audiosignale klanglich zu beeinflußen.
Dazu gehören:
- ein Buchlaklon von Catalyst Audio, der Model 106 Mischer
(http://www.schneidersladen.de/de/catalyst-audio-model-106.html)
- der Sergeklon Equal Power Stereo Mixer von Random*Source
(http://www.schneidersladen.de/de/random-source-stereo-mixer.html)
- und möglicherweise ein weiterer Sergeklon, der Serge Audio Mixer von ARC
(http://www.schneidersladen.de/de/arc-audio-mixer.html)

Mich würde es freuen, wenn ich Stimmen zum Thema hören könnte. Vielleicht hat auch jemand diese oder ähnlich gelagerte Module im Betrieb und kann seine Eindrücke schildern?

Alles Gute!
 
Zuletzt bearbeitet:
siebenachtel

siebenachtel

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gibt zwei teile (mixer) die haben ne sättigunsschaltung oder sowas ähnliches von Moog drin

eins heisst glaub ich cp3 ? hexinverter oder so.
das andere heisst "mix" , ...hat so´n männchen drauf das frontpanel. Name der bude vergessen. baut auch 5U


ich selbst hab so moog curcuitry mixer und finds total ......ich brauchs nicht.
hat mir nie was gebracht.
insofern, kann mein sättigungs-mischer modul auch gerne verkaufen


filter fahren auch in die sättigung btw, .......die einen halt mehr und interessanter als andere.
 
siebenachtel

siebenachtel

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poah, was fürn bullshit

zum buchla mixer:
<<wirkt aber zunächst nicht besonders aufsehenerregend. Dies ändert sich schlagartig, sobald man die Schaltung hört. Im Gegensatz zu vielen modernen Mixern nimmt das Model 106, dank diskretem Transistor-Signalweg mit niedrigem Headroom, schnell Einfluss auf Audiomaterial.>>
( gibts hier auch nen quote button ? )

ich hatte mir mal selber 1-2-3 buchla module ausm 100er geklont.
auch eins zwei rein auf transistoren aufbauend, keine op amps.........


jo, wenn der tag lang ist oder wenn die leute stutz machen wollen können sie dir viel erzählen.
will damit nicht sagen dass man nichts hören kann.
......aber ich mit meinen patches konnte es nicht.
d.h. das sind subtilitäten die deine Musik nicht plötzlich besser klingen lassen


and the bullshit continues:
<<Im Gegensatz zu vielen modernen Mixern nimmt das Model 106, dank diskretem Transistor-Signalweg mit niedrigem Headroom, schnell Einfluss auf Audiomaterial. Die nichtlinearen Verzerrungen sind warm und kernig, aber keineswegs zerstörerisch. Vielmehr addieren sie eine Portion kräftigen Analogcharme.>>

don´t belive the hype
 
telefonhoerer

telefonhoerer

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Die nichtlinearen Verzerrungen sind warm
sagen die Röhren-Fans nicht immer das lineare Verzerrungen warm klingen im gegensatz zu den harschen hässlichen nichtlinearen Verzerrungen der Transistoren???? Schneider's Produktbeschreibungen könnten von den Manufactum-Leuten stammen
 
telefonhoerer

telefonhoerer

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als einen 2 zu 1 Mischer der auf jedenfall den Klang verändert benutzen wir häufig den Frequncy Central Vouge oder den Schippmann VCF-2
 
Sekim

Sekim

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Vielen Dank für eure Einschätzungen und Hinweise!
Ich hatte vermutet, daß die Möglichkeiten der Übersteuerung und Verzerrung möglicherweise gerade für die Buchla und Serge "Philosophie" essentiell sein könnten.

Alles Gute
 
xenosapien

xenosapien

unbekannt verzogen
CP3 - Typ mixer verzerren recht angenehm, kann man schon machen.

Distortion ist KEIN Voodoo, sondern ein völlig legitimes und alt bewährtes Mixing-Tool oder eben ein Effekt.

Über Marketing-BS-Sprech kann man auch (zu Recht) lachen ohne dass man ignoriert dass halt doch n Stück Wahrheit dran sein kann ;-)
 
fanwander

fanwander

*****
Ich habe seeehr lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass man mit dem alten A-116 Waveformprocessor von Doepfer ganz prima "warm" machen kann; nein, nicht durch "Modul in Ofen werfen", sondern wirklich Signal durchgeben, und dann ganz vorsichtig, das Signal leicht unsymmetrisch verbiegen. Es ist extrem hilfreich, das ganze erstmal ausgiebig mit einem Sinus und einem Oszilloskop auszuprobieren, da die Bedienung echt nicht intuitiv ist. Wenn man dann am Scope anhand des Sinus sieht, wie die Regler miteinander interagieren, dann kann man das auch auf "normale" Audiosignal übertragen.
 
 


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