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Behringer Mini Pops 7 (Korg Mini Pops 7)

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Professor Shay ist Java Jim!
Am 12. Juni 2024 redete Behringer* zum ersten Mal laut über einen Nachbau der Korg Mini Pops 7 (auf Facebook bzw. hier im Thread):


The Challenge of Reverse Engineering a 40-Year-Old Product

Reverse engineering a 40-year-old product is incredibly challenging. Many original components are obsolete, requiring recreation or substitution with modern equivalents, which must match the original specs closely to maintain performance and sound quality.

Testing is rigorous, involving both electronic and listening tests that can take years to perfect. Dismantling and studying the original product in detail is essential to understand its design and function.

Recreating vintage products is often harder than designing new ones because it involves preserving the original's essence while integrating modern manufacturing techniques. This balance makes the task challenging yet rewarding, showcasing the dedication and skill required to bring these classic designs back to life.

Our purpose is to bring those historical instruments back to life and preserve their musical contribution, while making them affordable for everyone.


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M.i.a.u.: VEB Synthesewerk
Danach wurde es ruhig... bis jetzt plötzlich die Mini Pops 7 in der Liste der verwalteten Geräte in SynthTribe 3.2.2 auftauchte:


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Man kann also davon ausgehen, dass das Gerät in nicht allzuweiter Zukunft released werden dürfte. Derzeit ist es das noch nicht.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI, Bernie, sllk und 2 andere
Meine Minipops hat nur Preset-Pattern. So mit Lauflicht kann das ja nichts werden. Spannend werden die Sounds werden. Bei meiner klingt die Guiro anders als bei der Jarre-Referenz.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und VEB Synthesewerk
Meine Minipops hat nur Preset-Pattern. So mit Lauflicht kann das ja nichts werden. Spannend werden die Sounds werden. Bei meiner klingt die Guiro anders als bei der Jarre-Referenz.

Eine Frage der internen Kalibrierung (es gibt ein oder zwei interne Trimmer zur Abgleichung des Guiro-Effekts, wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

Die Univox SR-95 klingt nochmals ganz anders und hat -- glaube ich -- auch nicht alle (oder dieselben) Instrumente an Bord.

Stephen
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
Eine Frage der internen Kalibrierung (es gibt ein oder zwei interne Trimmer zur Abgleichung des Guiro-Effekts, wenn ich das richtig in Erinnerung habe).
Und vermutlich der Bauteil-Toleranzen. Plus Alterung selbiger.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
nachdem ,
wie das bei der rd 78 lief würde ich da nicht all zuviel erwarten...
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und Darwinian
Eine Frage der internen Kalibrierung (es gibt ein oder zwei interne Trimmer zur Abgleichung des Guiro-Effekts, wenn ich das richtig in Erinnerung habe).
So etwas in der Richtung. Ich habe das mal recherchiert, ist aber zu lange her, als dass ich mich an die Details erinnern würde. Mein Punkt war, wie das Behringer* realisieren und abstimmen wird.

Gerade nachgeschaut, es gibt einen Trimmer für GUI Pitch Control. Und jede Menge Spulen insgesamt.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
ist so ein Teil heute noch so relevant, dass man da wirklich die Hardware braucht? Für die handvoll Gelegenheiten, wo ich Minipops-Sounds benötige, reichen mir Samples (oder der Bucket Pops). Aber Uli wird natürlich wissen, was er tut. :-)
 
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M.i.a.u.: PhonicGate, MartYATARI und exitLaub
ist so ein Teil heute noch so relevant, dass man da wirklich die Hardware braucht? Für die handvoll Gelegenheiten, wo ich Minipops-Sounds benötige, reichen mir Samples (oder der Bucket Pops). Aber Uli wird natürlich wissen, was er tut. :-)
Ich denke, es geht bei der Mini Pops 7 einzig darum, das Gerät für den berühmten Oxygene Sound bereitzustellen. Für Männer gesetzten Alters, die Oxygene geil fanden bzw. finden, weil es irgendwie Teil ihrer Jugend oder Kindheit war. Klar kann man das auch über ein Samplepack auf dem Rechner haben, aber so ein Stück Hardware, wo plötzlich ein prägnanter Sound von damals ertönt, das ist doch noch viel geiler.
 
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M.i.a.u.: ikonoklast, MartYATARI, VEB Synthesewerk und eine weitere Person
  • #10
ja ... aber ich frage mich, wie viele Oxygene-Cover diese Männer damit tatsächlich produzieren. Bei mir war nach 1,5 eigentlich Schluss, und dann wäre das Teil noch als Shelf Queen gut. ;-)
Zugegeben, das war eine eher ketzerische Frage, aber die Produktentwicklung bei Musictribe wird sich ja überlegt haben, wie viele sie von den Teilen voraussichtlich absetzen können.
 
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M.i.a.u.: PhonicGate und MartYATARI
  • #12
Mal ganz böse ausgedrückt: Wem die Fantasie für mehr als nur JMJ Coverversionen fehlt, für den ist das vermutlich nichts.
Ansonsten ist das halt einfach ein weiterer Drum Step Sequencer mit mehr oder weniger berühmten analogen Drumsounds. Kann man mal nutzen oder nicht.
Mir persönlich reichen dafür auch einfach Samples. Einen KR55 fände ich interessanter. Aber nur wegen Depeche Mode (hehe) ;-)
 
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M.i.a.u.: MartYATARI, phoges und exitLaub
  • #13
Damit kann man die Sounds bis zur Unkenntlichkeit verbiegen. Wenigstens ein paar Klangparameter würden so einem Klopfer in Hardware auch gut stehen. Oder zumindest dann über MIDI CC.

Ansonsten sind diese Gufti-Gufti Percussions bei mir auch durch. Sattgehört.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #14
Mal ganz böse ausgedrückt: Wem die Fantasie für mehr als nur JMJ Coverversionen fehlt
ja, das war relativ böse ausgedrückt. ;-) Ich würde dennoch vermuten, dass da der Bedarf geringer ist als bei ner 808 (und das sage ich als jemand, der a) beileibe kein 808-Fan ist und b) Minipops-Sounds schon für mehr als nur Jarre-Covers eingesetzt hat (das war natürlich auch Polemik von meiner Seite)).

Bei der Hardware wird man vermutlich aufs Modding hoffen dürfen - z.B. Maffez hatte da ja schon einige interessante Mods für Behringer*-Geräte veröffentlicht.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #15
ja ... aber ich frage mich, wie viele Oxygene-Cover diese Männer damit tatsächlich produzieren. Bei mir war nach 1,5 eigentlich Schluss, und dann wäre das Teil noch als Shelf Queen gut. ;-)
Man muss ja nicht Oxygene nachspielen, man kann sich ja auch vom Sound inspieren lassen. So wie bei dem Album hier z.B.:


Außerdem wurde die MP7 auch noch auf anderen Alben verwendet, die aber eher weniger bekannt sind.

Zugegeben, das war eine eher ketzerische Frage, aber die Produktentwicklung bei Musictribe wird sich ja überlegt haben, wie viele sie von den Teilen voraussichtlich absetzen können.
Die MP7 hat eine ähnliche Zielgruppe wie der Kobol und auch der zukünftige Synthex-Nachbau. Und vom Kobol Expander kennt Behringer* ja schon die Absatzmöglichkeiten. Diese Geräte sind eigentlich hauptsächlich durch den Eisatz auf Jarre-Alben bekannt geworden, was in meinen Augen den Geräten nicht gerecht wird, aber so ist das nun mal. Und das ist nun mal keine kleine Zielgruppe und sie sind eher die, die nicht unbedingt nachdenken müssen, ob sie sich ein Gerät für 139€ (keine Ahnung, einfach eine Zah) leisten können. Also perfekt für einen Massenhersteller.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und Phil999
  • #16
Die sollten sich da drüben mal am Riemen reißen und einen gescheiten Clone von Simmons SDSV (ggf. auch inkl. optionaler Drum-Pads) raushauen, statt sich mit solchen Sachen, wie MP7 zu beschäftigen.
 
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M.i.a.u.: herr_dreier und MartYATARI
  • #17
Die MP7 hat eine ähnliche Zielgruppe wie der Kobol und auch der zukünftige Synthex-Nachbau.
vielleicht sehe ich das tatsächlich durch eine andere Brille. 🤷‍♂️ Für mich ist ein Minipops deutlich mehr "One Trick Pony" als ein Kobol, der zwar eher ein Exot, aber doch sehr vielseitig einsetzbar ist.

Aber ich würde auch nie ein ganzes Album nur mit 808 oder 909-Drumsounds machen (und das haben viele getan, offensichtlich).

einen gescheiten Clone von Simmons SDSV
auch da reicht mir der VSDSX - aber man sieht schon: ich bin in sofern Drumbanause, als dass mir da tatsächlich die digitalen bzw. Softwarekollegen reichen, weil ich mir immer hier und da was zusammensuche.

Das einzige analoge Drumteil, was mich zumindest etwas interessiert hat, war der Syncussion.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #18
Ja nun, die Behringer* Clones sind halt schon qua Konzept rückwärtsgewandt.
Wenn sie zu viele Zusatzfunktionen einbauen, beschweren sich Leute über die andere Bedienung oder Menüdiving.
Den Sequencer der RD Reihe damit zu verheiraten, ist an sich ja fast gewagt. Sicherlich werden da auch wieder einige über Details meckern.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #19
[...] Außerdem wurde die MP7 auch noch auf anderen Alben verwendet, die aber eher weniger bekannt sind. [...]

Suicide:



Michael Garrison:



Ikke:



Was wollte ich diesen Sound 1991 haben... dauerte aber noch bis 1993 (und bis 1995, bis Hotte Theis mir eine Sync-Modifikation für das MP-7 einbaute).

Stephen
 
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M.i.a.u.: MartYATARI, Phil999 und phoges
  • #20
Ich finds gut. Für nen schmalen Taler? Ist doch ne super Lo-Fi Möhre für Minimal Wave und Co.
Dann in Zukunft gerne noch, wie von Tom angeschnitten, eine KR-55.
 
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M.i.a.u.: dcp, TommNoise und Feedback
  • #21
Ja nun, die Behringer Clones sind halt schon qua Konzept rückwärtsgewandt.
Wenn sie zu viele Zusatzfunktionen einbauen, beschweren sich Leute über die andere Bedienung oder Menüdiving.
Und fangen an, die Beta-Tester zu beleidigen ;-)

Den Sequencer der RD Reihe damit zu verheiraten, ist an sich ja fast gewagt. Sicherlich werden da auch wieder einige über Details meckern.
Recht sicher wird das passieren. Altes Thema, man kann es nie allen recht machen, irgendwas ist immer.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und TommNoise
  • #22
vielleicht sehe ich das tatsächlich durch eine andere Brille. 🤷‍♂️ Für mich ist ein Minipops deutlich mehr "One Trick Pony" als ein Kobol, der zwar eher ein Exot, aber doch sehr vielseitig einsetzbar ist.
Ja, das ist definitiv so. Ich habe auch eine original MP7 (warum wohl?) und der Einsatzzweck ist im Vergleich zum Kobol deutlich eingeschränkter. Was aber viele bei einem günstigen Preis nicht davon abhalten dürfte auf den Bestellbutton zu drücken, wenn die MP7 rauskommt.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und Scenturio
  • #24
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: Lauflicht, elbonzoseco, MartYATARI und eine weitere Person
  • #25
Ja ich habe es gelesen, aber wie gesagt: Die Testgeräte aus früherer Produktion haben diese Mängel nicht (was man, zumindest in meinen Videos, ja sehen kann). Dies hat Gründe, die außerhalb des Einflussbereichs der Tester liegen.
Aus User Sicht ist das ja auch verständlich, wenn man sich darüber ärgert. Ich würde so etwas, als Käufer, umgehend an den Händler zurückgeben.
 
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M.i.a.u.: FixedFilter
  • #26
Eine MP7 im 303-Gehäuse!
Und da dachte ich, ich hätte schon alles gesehen...

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: Lauflicht, MartYATARI und VEB Synthesewerk
  • #28
The Challenge of Reverse Engineering a 40-Year-Old Product

Reverse engineering a 40-year-old product is incredibly challenging.
Offenbar ist es schon challenging genug, die Anzahl der Jahre von 1966 (Quelle: Wikipedia) bis 2024 zu berechnen...

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: PhonicGate, Lauflicht, MartYATARI und 2 andere
  • #29
Offenbar ist es schon challenging genug, die Anzahl der Jahre von 1966 (Quelle: Wikipedia) bis 2024 zu berechnen...

Schöne Grüße
Bert
Ich gebe Dir recht, aber wer weiß schon, wer das geschrieben hat. Ich würde bei so Social Media Teams nicht davon ausgehen, dass die wirklich immer Ahnung davon haben, über was sie schreiben. Und wenn das jemand war, der 20 Jahre alt ist, dann spielt es auch keine Rolle, ob das 40 oder 50 Jahre sind, das ist dann einfach ALT und eh außerhalb des eigenen Scopes. Übrigens wurde die Mini Pops Serie m.E. bis in die späten 1970er Jahre gebaut. Aber ja, 50 oder 60 Jahre wäre auf alle Fälle sehr viel realistischer als 40 Jahre.

Ich wurde mal vor vielen Jahren von der Plattenfirma von Kitaro angeschrieben, weil sie eine Diskografie von ihm auf einer Webseite erstellen wollten und von manchen Platten keine Ahnung bzw. keine Bilder hatten. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine sehr umfangreiche Kitaro-Webseite. Die wußten nicht mal manche Veröffentlichungsdaten. Seine Plattenfirma hat keine Ahnung von der Historie ihres wichtigsten Künstlers. Fand ich schon spannend. Aber das ist das gleiche, da sitzt dann irgendwo irgendein Social Media Mitarbeiter und der bekommt einen Auftrag, aber nur weil der zufällig in der Firma arbeitet, hat der deshalb noch lange keine Ahnung von dem Künstler oder kennt dessen Musik.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
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