Benutzt eigentlich jemand 30-Band Equalizer als Hardware?

gerwin
gerwin
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Mir ist da ein Gerät zugeflogen, von dem ich nicht weiß, ob ich es in mein Setup einbinden soll. Eigentlich habe ich eine Mastering-Software auf dem iPad. Der Equalizer dieser App hat nur zehn Bänder, läßt sich dem entsprechend schnell einstellen und ist Stereo.
Bei dem 30-Band EQ gibt es keine Stereo-Schaltung. Da muss man alles doppelt einstellen.
Benutzt man so etwas überhaupt für Mastering oder ist das eher etwas für die Wiedergabe?DE6711DC-9B17-472A-BB1D-66D31FFEEF68.jpeg
 
devilfish
devilfish
alles kann, nix muss..
Klemm doch mal rein in die Kette oder als Effekt. Wenn’s klingt gut, wenn nicht weg!
 
Plasmatron
Plasmatron
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Mir ist da ein Gerät zugeflogen, von dem ich nicht weiß, ob ich es in mein Setup einbinden soll. Eigentlich habe ich eine Mastering-Software auf dem iPad. Der Equalizer dieser App hat nur zehn Bänder, läßt sich dem entsprechend schnell einstellen und ist Stereo.
Bei dem 30-Band EQ gibt es keine Stereo-Schaltung. Da muss man alles doppelt einstellen.
Benutzt man so etwas überhaupt für Mastering oder ist das eher etwas für die Wiedergabe?Anhang anzeigen 117618

Kann man schön Pseude Stereo machen, in dem man absichtlich links und rechts unterschiedlich einstellt.. Würde das Teil eher experimentell benutzen ,

Ja oder wirklich Wiedergabekette..

Stellst einen Osziallator auf die Frequenz des jeweiligen Bandes und regelst dann alle Bänder das sie gleich laut sind.. so die unteren 10 Bänder machen Sinn..
 
gerwin
gerwin
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Behalten.
Ich benutze übrigens diesen hier zum Mastern mit 2x 31 Bändern:

Gehört zum Verein und steht jederzeit zur Verfügung. Behalten oder weg ist nicht so die Frage, sondern, ob es sich lohnt, das Teil ins Setup einzubauen. Aber wenn du so etwas zum Mastern nutzt, kann ich das vielleicht auch mal probieren.
 
fanwander
fanwander
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ob es sich lohnt, das Teil ins Setup einzubauen
Was meinst Du mit "Setup"? Feste Liveinstallation? Deine persönliche Homerecordinginstallation?

Solche EQs sind hauptsächlich dafür konzipiert, im Zusammenspiel mit einem Analyzer die Raumresonanzen bei wechselnden Veranstaltungsorten auszugleichen. (für Festinstallation sind parametrische Filter wirkungsvoller)

Für kreative Klanggestaltung kann man sie wie von @Plasmatron beschrieben verwenden, oder in Serie geschaltet als recht heftige statische Filter: alle Bänder runterziehen und nur wenige Bänder hoch - auf beiden Kanälen die gleichen. 24dB Anhebung ist dann schon eine Ansage.
Allerdings würde ich diese Sorte von Klanggestaltung nicht in Live machen, weil das ohne Berücksichtigung im Mix auch sehr extrem und krätzig klingen kann.
 
gerwin
gerwin
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Was meinst Du mit "Setup"? Feste Liveinstallation? Deine persönliche Homerecordinginstallation?

Solche EQs sind hauptsächlich dafür konzipiert, im Zusammenspiel mit einem Analyzer die Raumresonanzen bei wechselnden Veranstaltungsorten auszugleichen. (für Festinstallation sind parametrische Filter wirkungsvoller)

Für kreative Klanggestaltung kann man sie wie von @Plasmatron beschrieben verwenden, oder in Serie geschaltet als recht heftige statische Filter: alle Bänder runterziehen und nur wenige Bänder hoch - auf beiden Kanälen die gleichen. 24dB Anhebung ist dann schon eine Ansage.
Allerdings würde ich diese Sorte von Klanggestaltung nicht in Live machen, weil das ohne Berücksichtigung im Mix auch sehr extrem und krätzig klingen kann.
Danke für die Info. Es ist nur für Homerecording. Ich glaube ich lass es lieber.
 
gerwin
gerwin
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Dann entgeht dir evtl. was, wenn man gerne bastelt/experimentiert usw.. klemm den doch mal hinter deine Effekte, z.B.
Ich habe keine richtige Studioumgebung mit fester Installation aller Geräte und patchbay, sondern nur ein Rig mit Groovebox und vier kleinen Synthesizern. Ich habe auch nur ein kleines Mackiepult. Das wird mir alles zu üppig mit Rumgerödel und Verkabeln für die jeweiligen Zwecke.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
zum mastern benutzt man eigentlich überhaupt keinen graphischen EQ, auch keinen constant Q gedöns, aber für einiges andere geht es doch gar nicht ohne. (und man "probiert" auch nichts bei diesem vorgang. ;-) )

hardware wie diese hier hat man in den neunzigern en masse benutzt zum einem bei der beschallung, als track- oder group effekt, oder (wir techno heinies) beim sounddesign, z.b. wenn man einzelne sounds zunächst mit dem sampler aufnimmt, um sie von dort später wieder zu verwenden.

wobei für letzteres klark oder rane eigentlich schon fast zu teuer sind, da gibt es viele alternativen in allen preisklassen und ausführungen dazu. immer wieder gerne genommen (damals) auch einfach hifi geräte, z.b. von yamaha, die dinger sind richtig gut.


die fehlende link schaltung machen die dinger aus heutiger sich für stereo signale uninteressant, dafür sind wir heute zu faul.

witzig eigentlich, denn bei dynamik effekten ist channel link fast schon standard.

es gibt zunehmend hardware GEQs, die digital sind und die das - und das abspeichern von presets - dann kann. die besseren davon arbeiten parallel, d.h. nur das, was man ändert, wird digitalisiert.
 
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fanwander
fanwander
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witzig eigentlich, denn bei dynamik effekten ist channel link fast schon standard.
Naja, bei Dynamiksignalen musst Du nur die zwei Eingangssignale zusammen auf einen Signalfollower schalten und dann die steuerspannung auf bei VCAs umlegen. zweipoliger Umschalter.

Beim Grafik EQ bräuchtest Du Stereofader und 31 Umschaltrelais
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
Naja, bei Dynamiksignalen musst Du nur die zwei Eingangssignale zusammen auf einen Signalfollower schalten und dann die steuerspannung auf bei VCAs umlegen. zweipoliger Umschalter.

Beim Grafik EQ bräuchtest Du Stereofader und 31 Umschaltrelais

man braucht immer soviele relais zum syncen wie das gerät parameter und schalter hat.

bei meinem focusrite silver line sind das z.b. 21 - bei meinem square one immerhin noch 15. und das wohlgemerkt für jeden der bis zu 7 kanale.

keine ausrede also für einen 10 band eq, der insgesamt 13 parameter hat, das nicht auch so zu haben, nur weil 13 dann so viele wären. :)

bei einem terzband eq wie dem rane oben sind die frontplatten module mit flachbandkabeln mit ihrem ziel verbunden, das sollte doch total einfach sein, da noch einen schalter einzubauen. bei einem kompressor hast du hingegen lauter verschiedene signale mit unterschiedlichen eigenschaften.


wobei es glaube ich durchaus 2-kanalige EQs gibt, die erst gar keine getrennten regler haben. das ist ja dann schon mal was.

was halt am syncen bei GEQs oder PEQs toll wäre ist z.b. auch, dass man dann den einen kanal auf knopfdruck zwischen 2 einstellungen umschalten kann... für einen A/B vergleich.

ich selbst betrachte stereo eqs eh mehr als 2 kanaliges gerät denn als "stereo".
 
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einseinsnull
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[nur noch musik]
*grübel*

ich denke die erklärung ist eher, dass man fader einfach bei bedarf viel leichter manuell synchron einstellen kann als die drehregler von PEQs oder dynamics.

bei PEQs haben ja selbst billige geräte oft nicht nur sync für die bedienoberfläche sondern man kann sogar die filter verschieden auf IOs zuordnen.
 
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fanwander
fanwander
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bei meinem focusrite silver line sind das z.b. 21 - bei meinem square one immerhin noch 15. und das wohlgemerkt für jeden der bis zu 7 kanale.
Das sind Dynamik-Tools. Da werden nicht die Regler verknüpft, sondern Signale geroutet. Da genügt eine zweipoliger Schalter. 1 Pol fürs analyse Signal, 1 Pol für die Steuerspannung.
 
einseinsnull
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[nur noch musik]
und wo sollen die signale herkommen ohne die einstellung der regler und schalter? :)
 
 


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