Beratung für Synthesizer-Neuling

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von Oskars Meister, 27. November 2005.

  1. Erstmal hallo,

    Hoffentlich ist das hier die richtige Kate


    Erstmal hallo,

    Hoffentlich ist das hier die richtige Kategorie für mein Anliegen.
    Ich habe vor mir einen Synthesizer zuzulegen, da ich aber noch ein absoluter Neuling auf dem Gebiet bin und mein Wissen über die Materie noch recht gering ist, wollte ich mich mal beraten lassen, welcher passend für mich wäre.
    Der Synthesizer sollte recht vielseitig sein, da ich recht unterschiedliche Musik machen will: Klassische Instrumente, aber dann auch wieder Stücke in Richtung (Dark-)Wave, Industrial und Noise und das alles in Kombination mit meiner E-Gitarre.

    Ich weiß leider nicht was ihr noch für wichtige Informationen braucht, also einfach fragen, wenn noch was offen ist.

    Ansonsten welchen Synthesizer würdet ihr dafür empfehlen?

    Eine Drum-Machine für die Drumparts brauche ich dann wohl auch noch. Was ist in dem Bereich besser, eine Hardware- oder eine Software-Drum-Machine? Gibt es da gravierende Unterschiede bei der Funktionalität (mal von Live-Auftritten abgesehen)?

    Schließlich müsste ich meinen PC noch ein bißchen aufrüsten, d.h. neue Soundkarte und Software zum Aufnehmen, Abmischen, etc...Bei Punkt zwei wurde mir Cubase empfohlen, wäre das eine gute Wahl oder gibt es doch noch bessere Alternativen?
    Zur Soundkarte: Mir wurde gesagt ich solle besser eine externe Soundkarte nehmen. Existiert da ein Unterschied zu internen Karten, von der Tatsache, dass sie sich außerhalb des PCs befindet abgesehen?
    Und auf was muss ich beim Kauf einer Soundkarte achten, wenn darüber Synthesizer, E-Gitarre und eventuell noch ein Mikrophon mit dem PC verbinden will?

    Wie gesagt, falls noch Informationen fehlen einfach fragen, läge dann nämlich nicht an meiner Faulheit, sondern an meinem Unwissen^^

    Grüße,
    Oskars Meister
     
  2. ich beschr

    ich beschränke mich mal auf den Synthesizer. Wieviel Kohle möchtest Du denn investieren?
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    glaube, du solltest dir wohl in Richtung sampl orientieren,

    glaube, du solltest dir wohl in Richtung sampl orientieren, da du ORCHESTER-Sounds willst und Industrial und Co eh mit Samples nicht schlecht ausgestattet..

    Mit dem Sampler kannst du zumindest Drums und Co schonmal machen..
    in deinem Fall am besten als KEyboard, sowas kostet zzt wirklich wenig.. siehe https://www.sequencer.de/blog/?p=223

    ich gehe davon aus, das du deinen Computer als <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a> vielleicht nutzen wirst/willst? oder alles mit Hardware?

    Drummachine also gespart.. alternativ wäre natürlich ne GRoovebox denkbar, die auf BEATS spezialisiert ist,was mit industrial ebenfalls SUPER zusammengeht.. diese maschine müsste aber SAMPLEN können ,sonst wärs nicht gut.. aber: fette flächen oder schichtungen gehen damit wiederum nicht.. also orchester und co..

    sprich: das ist eine frage der anordnung.. der ausrichtung..
    man kann ja mit mehreren wegen nach rom besuchen..

    Es gibt auch Synthesizer mit Samplemöglichkeit , was aber nur neuere beherrschen.. das wäre dann die Reihe Workstations (Fantom,Motif, Triton..) siehe <a href=http://www.synthesizerdatenbank.com>Synthesizer Datenbank™</a> dafür, wie die so drauf sind .. können alle samples verarbeiten und haben einen <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a> an bord..

    katzendarm: tja, den solltest du eher durch samples oder mittels HD-recording aufnehmen..

    "ein micro mit dem pc verbinden" heisst aufnehmen per computer.. also ein audio interface! es gibt auch einfache billigere teile.. man sollte aber nicht zu viel sparen..

    einsteiger:
    www.Sequencer.de/specials/einsteiger_synthesizer.html
     
  4. [quote:beadd4beaf=*Moogulator*]glaube, du solltest dir wohl

    Gibt es denn einen großen qualitativen Unterschied zwischen reinen Samplern und Workstations?
    Und welche wären denn da jeweils zu empfehlen?
    (Erstmal unabhängig vom Preis, wüsste nur gerne mal welche gut sind.)

    Wie ist es eigentlich mit Musik Richtung Wave/Dark-Wave, besser Synthesizer/Workstation oder auch Sampler dafür, oder ist das relativ egal?

    Ja, ich will meinen PC als Sequencer benutzen.
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    eigentlich nicht, die workstations sind nur vollst

    eigentlich nicht, die workstations sind nur vollständige rompler mit viel ram und rom sounds und haben einen <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a> an bord und sind meist auch rel. teuer..
    mittlerweile landen sie aber schon so bei 1.5kEuro.

    gut sind aber auch ältere sampl <-- da hab ich mal die alten gelistet, und was einen da erwartet..

    gute synthesizer können auch jeden stil ;-)
    das ist vollkommen wurst.. es ist nur zur einordnung der sounds, die du so machen wirst.. und der stil ist ohnehin nicht falsch in zusammenhang mit samples.. wobei: wenn du damit die neueren trancelilke dinger meinst "future pop" genannt, dann ist das heute synthesizerbetonter.. nicht mehr so samplingintensiv wie die sachen vor '95...

    pc als <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a> : sehr gut.. dann kannst du rel. unabhängig was kaufen.. du brauchst ansich keine workstation dann.. da reicht was, wo kein <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a> drin ist.. nur : da gibts in der alten garde eben nur "reine" sampl und workstations hatten noch keine samplemöglichkeit.. es gibt aber günstig so teile wie die K2000 und K2500 serie von <a href=http://www.sequencer.de/syns/kurzweil>Kurzweil</a> , die sind sogar das,was heutige workstations eigentlich auch zu bieten haben und haben eine flexible synthese.. und billig auch noch..
    es gibt zwar nachfolger K2660, aber muss ja nix neues sein, oder? ;-)

    denke damit kommst du sehr gut durch, hat ne hohe lernkurve, aber das macht hoffentlich nix?..

    sampler sind iDR anspruchsvoll, weil sie eine struktur haben ,die man als einsteiger nicht immer sofort verinnerlicht.. aber imgrunde sind sie schon früh fast synthesizer gewesen, nur das sie eben oszillatoren haben ,die samples abspielen.. wenn du so gedanklich rangehst, wirst du recht schnell damit umgehen lernen ..

    an synthesizern für synthpop oder darkwave find ich immernoch <a href=http://www.sequencer.de/syns/oberheim>Oberheim</a> sehr fein (matrix und co)..
    aber auch rompler mit vielen röchel und chorsounds für die darken sachen..

    daher: sample es dir selbst.. das ist einfach zzt günstig zu bekommen..
    am anfang vielleicht sone sache, wenn es keine vollen rom bereiche gibt.. aber im kurzweil gibts das ja ..

    natürlich gäbe es auch andere ansätze.. der virus als synthesizer ist auch viel eingesetzt in dem bereich, weil er diesen future pop sounds von sich aus schon hat.. a la vnv und co.. aber er kann natürlich nicht samplen..

    "real" klingendes ist sampling..
     
  6. als synthi fällt mir immer ROLAND XP30 ein....3 boards einge

    als synthi fällt mir immer ROLAND XP30 ein....3 boards eingebaut....

    gutes orchestra-board....

    dazu wäre das vintage-board zu empfehlen....

    für geringes geld bekommt man da ne menge gute, brauchbare sounds....

    dazu ein sampler mit guter libary....

    fertig....
     
  7. COS

    COS -

    JUNO

    Hi,
    Ich würde dir einen Juno-D empfehlen,
    für 470 bei Musci store
    gruß
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: JUNO

    :hallo:

    Der XP-30 ist auf jeden Fall besser als der Juno-D,
    also ich würd den Juno-D jedenfalls nicht empfehlen.
     
  9. Jörg

    Jörg |

    Och wieso... zum Anfixen...
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Aber wenn man für dasselbe Geld nen XP-30 bekommt.
     
  11. Jörg

    Jörg |

    jo, hasse eigentlich recht
     
  12. COS

    COS -

    JUNO

    Guck mal bei ebay: Xp-30 ab 520€.
    Außerdem ist der Juno-D besser für Anfänger (Editorsoftware,
    Sonal LE ) Außerdem ist ein Software-Sequenzer dabei: Sonar LE und
    der kostet allein schon 350€ (einzelliznez).
    Außerdem hat der Juno-D 3 Jahre garantie.

    Ich selber hab nen Xp-30, Xp-60. Verglichen mit Juno sind
    die Schrott. Wenn man allerdings die Kohle hat würd ich nen V-Synth
    empfehlen (2300€)
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: JUNO

    Sonar LE kost doch keine 350 Euro.
    LE = abgespeckt

    Kannst Du mal ausführen, warum die XPs im Vergleich zum Juno Schrott sind?
     
  14. COS

    COS -

    Juno

    Erstmal Sorry. Sonar Xl kostet 350, Le nur 150

    Die Xps sind zwar sehr lustig, klingen gut etc.
    Aber der Juno arbeitet mit mehr Syntheseformen. Außerdem hat er Chord-Memory, Agrepiator und bessere Sounds. Er hat einen Sound Rom von 32 MB und der Xp meiner jedenfallls nur 25MB Sound Rom.
    Außerdem ist der Juno-D Baujahr 20004, der Xp 1999 und 5 Jahre
    sind eine Ewigkeit in der Computertechnick. Allein der Prozessor
    vom Juno hat die dopelte bis dreifache Leistung.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    Re: Juno

    Is mir neu, der hat doch blos ROM-Wellenformen + nachgeschaltetete subtraktive Synthese, genau wie die XPs.

    Das neuere Synthis nicht unbedingt besser sind, sieht man z.B. bei Alesis:
    QS 8.1 vs QS 8.2, da is der 8.1 deutlich besser und hat ne bessere Quali.

    An den nackten Specs kann man das auch nicht unbedingt sehen.

    Edit: Also laut Roland-Website hat der XP-30 64 MB Wellenformen:
    http://www.rolandmusik.de/seiten/produk ... /XP-30.htm
    Und man kann noch zwei Boards reinstecken.

    Ich würde die zwei zumindest mal anspielen (falls möglich), vielleicht gefällt einem einer von beiden ja direkt auf Anhieb besser.
     
  16. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Die ganzen JV/XP/Fantom Teile haben auch noch Structures mit Ringmod und "Booster" die man bei sonstigen Romplern eher nicht findet...
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Rind Mod gibt's auch beim Quasar. *duck und weg* :D
     
  18. Golfi77

    Golfi77 aktiviert

    Mmm, ich denke mal für 'nen Einsteiger in Sachen HW ist der Juno-D nicht schlecht. Letztlich ist es geschmackssache ob man 'nen XP-xx oder den Juno-D nehmen möchte. Im gleichen Preissegment liegt auch der Yamaha S03. Ich hab' den mal angetestet. Das Display find ich besch... Alles in allem eine plastikschleuder... Aber rel. günstig (für Yamaha) und klanglich ganz nett. Was haben wir sonst noch so an rel. modernen Gedöns in dem Preissegment?! Mmm, Grooveboxen en Masse, wenn man keine Tasten mag. Dann gibbet noch gebraucht (mit Tasten): Roland RS-5, Roland JX-305, Roland EG-101 (wohl eher ein Spielzeug), Yamaha AN-1x, Yamaha CS1x, CS2x & CS6x... Mmm, Korg hat da glaub' ich gar nix...

    Mein Tipp: Musikhändler des Vertrauens aufsuchen und durchtesten... Oder auf der Messe testen... Oder 'ne günstige Groovebox und einen schönen low-Budget analogen zum üben... A la alpha Juno, oder so...

    Da fällt mir ein... Im Dark-Wave, Gothic und Metalbereichwar mal der Korg N5 bzw. N5ex recht beliebt. Vielleicht wär das was für dich. Den findet man auch noch recht häufig auf dem Gebrauchtmarkt...

    Greetz,

    Golfi
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Von Emu gab's ja auch mal Tastenteile.

    XK-6 is z.B. die Tastaturversion vom XL-1.

    Aber kA wie da die Bedienung ist.
     
  20. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Auch hinter den Filtern?

    Meines Wissens arbeitet der Juno D nur mit 2 statt mit den 4 Tones (equivalent zu Oszillatoren) der XP/JV/Fantom Kisten. Von daher ist er XV etc. nicht ebenbuertig...
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nur als Effekt, war ja auch nur Spass.
     
  22. COS

    COS -

    Juno

    mit "verglichen mit Juno nur Schrott",meinte ich schrott für einen
    Anfänger, damit ich nicht fehlintepretiet werde.

    Ich empfehle eigentlich den V-Synth, aber auf mich hört ja keiner (Grins)
     

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