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OnTopic Bewertung eigener Abhörbedingung + Findung optimaler Abhöre zum Mitmachen!

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ModernerPurist

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Moin Leute!

Disclaimer: Es ist nicht explizit Kaufberatung Monitore!

Ich suche seit langem neue Monitore für mein 1,4m Nahfeld, die auch in leisen Lautstärken gut funktionieren, was nicht so einfach ist, nicht nur wegen Fletcher-Munson
Bin eigtl zufrieden mit meinen APS Klasik 2020, aber die brauchen halt Pegel, funktionieren auf Zimmerlautstärke nicht so gut, wie ich es gerne hätte,
müssen mich dazu aber nicht anbrüllen. Ich hab da schon nen recht spezielles Usecase.
Hatte mir vor geraumer Zeit die AOS cm30c, die kleinen Kompakten gebaut, die aber für mich nicht so gut funktioniert haben
und deshalb gehen mussten. 3-Wege funzt hier wohl nicht.
Raum ist teiloptimiert, recht groß (30qm) aber Wohnzimmer, Mietswohnung.

Bin schon seit einigen Jahren am Brainstormen und es hat schon ne Zeit gedauert, bis ich für mich so herausgefunden habe,
was ich brauche, wo meine Fehler sind, welchen Geschmack ich habe usw.

Linearisieren erledigt hier das IKM ARC Studio

Für mich herauskristallisiert haben sich:
PSI a17m (a21m wahrscheinlich schon zu groß, da eher midfield)
Neumann KH150 (KH310 beste Wahl, funktionieren auch bei 1,4m sind mir aber platzmäßig wohl zu groß)
Genelec 8341/8351/8361 funktionieren alle hervorragend, ABER mir möglicherweise zu modern. Ich mach kein EDM.

Ziel ist nicht der perfekte Mix oder das perfekte Master und auch kein besonders tolles Hörvergnügen,
sondern ich möchte Mixentscheidungen bei leisen Lautstärken besser treffen können.
Dieses herumgeeiere ständig wieder was anpassen zu müssen nervt einfach.

Das beste wäre eh nen Studioraum, voll optimiert - Da wären die Klasik top!
Aber nun ... die Realität sieht gerade anders aus.

Mit Hilfe Chat GPT habe ich diese Liste ausgearbeitet, bei der jeder mitmachen kann,
was das Hören in eigener Umgebung betrifft. Vlt ergibt sich dadurch eine gewinnbringende Diskussion
aus Erfahrungen usw.

Ich bitte die @Moderation darum diesmal diese Liste, die ich zwar aus ChatGPT herauskopiert und mit
dessen Hilfe erstellt habe, nicht speziell als KI Inhalt zu markieren. Die Liste hat sich maßgeblich durch meinen Usecase-Einfluss geformt
und die meisten Punkte kommen durch meine prompts!
Mein Zutun war also mehr als nur ChatGPT nach einer Liste zu fragen. Sie hat sie nur durch mich sortiert,
angepasst und ergänzt.

Ich habe mit Absicht keine Youtube Videos angehängt, da die Youtube-Qualität hier doch herunterzieht.
Wer mitmachen möchte, sucht sich gezielt eh aus hochwertigen Quellen (bspw. Apple Music HighRes)
oder direkt von CD - Ausserdem macht es Sinn sich intensiv mit jedem Titel zu beschäftigen.
Ich höre mich gerade in die Liste ein, um die Titel, die ich nicht so gut kenne, kennenzulernen,
um mich dann nur auf´s Hören zu konzentrieren.

Viel Spaß schonmal beim Mitmachen!
"Und bei jedem Track:
👉 was du konkret hören MUSST
👉 speziell fokussiert auf dein Problem: leise Lautstärke, Bass vs Raum, EQ-Entscheidungen

WIE du diese Liste nutzt (entscheidend)​

Mach es genau so:

1. EXTREM leise starten​

wirklich Zimmerlautstärke

2. pro Track nur 3 Fragen:​

A) Bass​

  • zu viel?
  • zu wenig?
  • „wandert“ er im Raum?

B) Höhen​

  • scharf oder stabil?
  • werden sie lauter wahrgenommen als sie sind?

C) EQ-Feeling​

  • würdest du Bass / Höhen anders drehen als im Referenztrack?


1. Pink Floyd – „Money“​

Was prüfen:

  • Basslinie + Kick Separation
  • „Low-mid clarity“ bei leiser Lautstärke
  • wie laut der Bass gefühlt bleibt ohne zu dominieren
👉 Wenn dein Setup korrekt ist:

  • Bass bleibt stabil definiert, nicht schwammig
  • Snare sitzt klar über dem Bass
  • kein „Hausdröhnen“-Gefühl bei kleinen Pegeln

2. Pink Floyd – „Time“​

Was prüfen:

  • Transienten bei leise
  • Raumanteil der Drums
  • wie schnell Höhen „überpräsent“ wirken
👉 Achte:

  • HiHats bleiben kontrolliert, nicht scharf
  • Kick bleibt „körperlich“, nicht dünn

3. Daft Punk – „Giorgio by Moroder“​

Was prüfen:

  • Low-End + Kick Konsistenz über lange Zeit
  • Sprachverständlichkeit bei leise
👉 Solltest du hören:

  • Bass bleibt konstant, egal wie leise
  • keine „EQ-Änderung im Kopf“ beim Volume-Switch

4. Massive Attack – „Angel“​

Was prüfen:

  • Subbass Kontrolle
  • Raumfüllung im Bass ohne Übertragung ins Gebäude
👉 Wichtig:

  • Sub ist riesig, aber kontrolliert
  • wenn dein Raum „mitwackelt“ → Problem sichtbar

5. Burial – „Archangel“​

Was prüfen:

  • Low-Level Balance (extrem wichtig für dich)
  • Mitten vs Höhen bei sehr leise
👉 Soll:

  • Snare klar bleiben ohne Schärfe
  • Bass nur „angedeutet“ aber stabil

6. Basic Channel – „Phylyps Trak“​

Was prüfen:

  • Dub Techno Raumtiefe
  • wie dein Raum Hall „verschluckt oder übertreibt“
👉 Soll:

  • Tiefe wirkt endlos
  • kein Hochton-Hype bei leise

7. Deepchord – „Vantage Isle“​

Was prüfen:

  • Sub + Reverb Balance
  • Low-End Gleichgewicht im Raum

8. Boards of Canada – „Dayvan Cowboy“​

Was prüfen:

  • Höhenwirkung bei leise
  • „Analog warmth vs harshness“
👉 Soll:

  • Höhen weich, nicht spitz
  • Bass nicht überbetont trotz Ruhe

9. Aphex Twin – „Alberto Balsalm“​

Was prüfen:

  • Midrange EQ Balance
  • psychoakustische Lautheit

10. Kiasmos – „Looped“​

Was prüfen:

  • Kick + Sub Separation
  • leises Monitoring Verhalten
👉 Soll:

  • Kick bleibt definiert auch sehr leise
  • kein „Bass wandert in Raum“

11. Moderat – „A New Error“​

Was prüfen:

  • Low-End + Aggressivität bei leise

12. Burial – „Ghost Hardware“​

Was prüfen:

  • Tiefenstaffelung bei sehr leise
  • Mittenmaskierung

13. Sven Väth – „L’Esperanza“​

Was prüfen:

  • klassischer Techno Bass im Raum
  • Club-Translation

14. Jeff Mills – „The Bells“​

Was prüfen:

  • Transienten + Kick Durchsetzung
  • harte Peaks bei leise

15. Amelie Lens – „Exhale“​

Was prüfen:

  • moderner Techno Low-End Druck
  • Balance Kick/Sub

16. Charlotte de Witte – „Selected“​

Was prüfen:

  • Mono-Kompatibilität Bass
  • Kick Durchsetzung im Raum

17. Calibre – „Even If“​

Was prüfen:

  • Drum & Bass Low-End Balance
  • Bassline Stabilität bei leise

18. Goldie – „Inner City Life“​

Was prüfen:

  • komplexe Low-Mid Mischung
  • Raum + Snare Definition

19. Jon Hopkins – „Emerald Rush“​

Was prüfen:

  • dynamische EQ Balance
  • sehr wichtige Low-Level Kontrolle
👉 Soll:

  • Bass wächst mit Lautstärke linear
  • keine plötzlichen „EQ-Kippmomente“

20. Brian Eno – „An Ending (Ascent)“​

Was prüfen:

  • absolute Low-Level Raumauflösung
  • Höhenbalance bei sehr leise
👉 Soll:

  • nichts nervt im Hochton
  • Raum bleibt stabil, auch extrem leise

​

​

 
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M.i.a.u.: verstaerker
Apple Music Playlist dazu

 
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M.i.a.u.: verstaerker
Wird das eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme? Was zahlst Du pro Stunde?
 
  • HaHa
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M.i.a.u.: Würze, Summa, Synthesilent und 2 andere
Was ist den bei Dir @ModernerPurist Zimmerlautstärke?
Bei mir wären das im Mittel 60/65db während ich rumfummel. Um die Energie aber richtig einschätzen zu können muss ich auch mal lauter machen, weil es sonst suboptimal wird.
 
Zimmerlautstärke ist nicht klar definiert und richtet sich im rechtl. Kontext an die Empfindsamkeit der Mitmenschen und sollten beim Empfänger nicht mehr als 30-40dB betragen.

60-65dB am Abhörplatz wären für mich schon über Zimmerlautstärke, aber wohl noch moderat ok - würde es jetzt, je nach bassanteil, auf 50-70dB einstufen.

Ich bewerte diese Liste sehr leise, weil meine Abhörbedingung gerade so ist - aber das muss jeder für sich selbst beurteilen.

Referenzen sollen ja bestenfalls in jeder üblichen Lautstärke funktionieren. Interessant ist, ob sich die eigene Beurteilung bei unterschiedlichen Lautstärken ändert und ob das bwi jeder Musik gleich ist durch Fletcher-Munson-Effekte oder ob es an Abhöre bzw Abhörbedingungen liegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zimmerlautstärke ist nicht klar definiert und richtet sich im rechtl. Kontext an die Empfindsamkeit der Mitmenschen und sollten beim Empfänger nicht mehr als 30-40dB betragen.


Referenzen sollen ja bestenfalls in jeder üblichen Lautstärke funktionieren. Interessant ist, ob sich die eigene Beurteilung bei unterschiedlichen Lautstärken ändert und ob das bwi jeder Musik gleich ist durch Fletcher-Munson-Effekte oder ob es an Abhöre bzw Abhörbedingungen liegt.
Deswegen habe ich ja gefragt. Zimmerlautstärke ist schon klar geregelt aber trotzdem individuell.

Dieses Selbststudium, da musst du schon ganz alleine durch.

Für meinen Teil, bin ich zu dem Entschluss gekommen die Gegenwärtigen Gegebenheiten hinzunehmen und zu lernen damit umzugehen.

Was ich zb. als. nicht zu vernachlässigen erachte, sind der aktuelle Gemüts/Gesundheitszustand. Und das viel mehr als Der Raum oder die Lautsprecher.
 
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M.i.a.u.: Horn und electric guillaume
Deswegen habe ich ja gefragt. Zimmerlautstärke ist schon klar geregelt aber trotzdem individuell.

Die Regel regelt halt die Emissionen, die beim Nachbarn ankommen. :)

Dieses Selbststudium, da musst du schon ganz alleine durch.

Für meinen Teil, bin ich zu dem Entschluss gekommen die Gegenwärtigen Gegebenheiten hinzunehmen und zu lernen damit umzugehen.

Was ich zb. als. nicht zu vernachlässigen erachte, sind der aktuelle Gemüts/Gesundheitszustand. Und das viel mehr als Der Raum oder die Lautsprecher.

Ein anderer Aspekt ist, ob es wirklich notwendig ist, täglich und stundenlang zu mischen. Das machen ja nicht mal Leute, die das hauptberuflich machen.

Wenn jemand, sagen wir mal, jeden Monat ein Album produziert und jedes Track davon insgesamt 3 mal mit 70 db anhört, und von diesen 3 Stunden, die das in der Summe ergibt, der Nachbar eine Stunde sowieso nicht da ist, dann muss er das 2 Stunden pro Monat aushalten.

Wenn man tatsächlich mehrere Tage pro Track "mischt", dann hat man ganz andere Probleme.
 
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M.i.a.u.: claudio und sllk
Genelec 8341/8351/8361 funktionieren alle hervorragend, ABER mir möglicherweise zu modern. Ich mach kein EDM.
Als ob gute Monitore für eine bestimmte Musikrichtung sind. Ich hab damit hervorragend von Aphex Twin bis ZZ Top gehört

P.S. ich würde die nicht zu groß nehmen.. die müssen zum Raum passen, sonst klingen die teureren 8361 schlechter als die 41er
die 41er sind für kleine biss mittlere Räume gut. Die 51er brauchen schon ein bisschen mehr Raum und Lautstärke um sich voll zu entfalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
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M.i.a.u.: Synthesilent und sllk
  • #10
Die Regel regelt halt die Emissionen, die beim Nachbarn ankommen. :)



Ein anderer Aspekt ist, ob es wirklich notwendig ist, täglich und stundenlang zu mischen. Das machen ja nicht mal Leute, die das hauptberuflich machen.
Ja natürlich, aus Beruflichen Gründen hab ich damit zu tun.

Notwendigerweise finde ich das absolut nicht notwendig, aber eine gewisse Konsistenz bei der Arbeit ist wiederum notwendig.
 
  • #11
Als ob gute Monitore für eine bestimmte Musikrichtung sind. Ich hab damit hervorragend von Aphex Twin bis ZZ Top gehört

P.S. ich würde die nicht zu groß nehmen.. die müssen zum Raum passen, sonst klingen die teureren 8361 schlechter als die 41er
die 41er sind für kleine biss mittlere Räume gut. Die 51er brauchen schon ein bisschen mehr Raum und Lautstärke um sich voll zu entfalten.
Ein wichtiger Punkt, das passende Volumen zu nehmen. Dann passt das auch mit der Lautstärke.
 
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M.i.a.u.: verstaerker
  • #12
Ja natürlich, aus Beruflichen Gründen hab ich damit zu tun.

Notwendigerweise finde ich das absolut nicht notwendig, aber eine gewisse Konsistenz bei der Arbeit ist wiederum notwendig.

wenn man es geschäftsmäßig aber nicht gewerblich macht sollte es kein problem sein beim geräusche produzieren sich überwiegend auf "eigentlich zu leise" oder kopfhörer zu beschränken, oder die termine zum "laut genug" hören so zu legen, dass möglichst wenig nachbarn im haus sind.
 
  • #13
wenn man es geschäftsmäßig aber nicht gewerblich macht sollte es kein problem sein beim geräusche produzieren sich überwiegend auf "eigentlich zu leise" oder kopfhörer zu beschränken, oder die termine zum "laut genug" hören so zu legen, dass möglichst wenig nachbarn im haus sind.
Besser lässt es sich kaum zusammenfassen.
 
  • #14
Als ob gute Monitore für eine bestimmte Musikrichtung sind. Ich hab damit hervorragend von Aphex Twin bis ZZ Top gehört

P.S. ich würde die nicht zu groß nehmen.. die müssen zum Raum passen, sonst klingen die teureren 8361 schlechter als die 41er
die 41er sind für kleine biss mittlere Räume gut. Die 51er brauchen schon ein bisschen mehr Raum und Lautstärke um sich voll zu entfalten.

Sind zu präzise, zu genau, zu exakt - Warum EDM? Weil da die Produktionsmethoden genau das brauchen.

Gibt auch genaue Monitore, die musikalischer sind. Das wären dann meine Klasiks, PSI, Atc.
 
  • #16
Bin mir gerade nicht so sicher, ob ich bereits Probleme der Mix an sich höre oder meine Bedingungen diese Probleme provozieren.
Vermutlich beides mit Gewichtung zu Letzterem. Bei 50dB Abhörlautstärke kann man zwar hören, aber machen wird schwer - ich neige da dazu
Bass zu laut zu mischen - Kopfhörer provozieren das auch nochmal. Bin mir sicher, dass ich hier 2 Resonanzen habe. Irgendwo bei 100-150Hz (getriggert durch tiefere Raummode)
und irgendwo zwischen 2500-3000Hz (SBIR, vlt Reflexion von Tisch/Synths etc) . Seltsamerweise klingen einige Titel richtig gut und andere eben nicht, was mich letztendlich zweifeln lässt,
ob das nun wirklcih Abhörbedingung oder die Titel wirklich Probleme haben und das hier nur hörbar wird (was gut wäre)

Hier mal meine Notizen dazu

Mit ARC Studio neu Kalibriert. Abhörlautstärke 50dB.

1) Pink Floyd Money
Bass ist hör- aber nicht fühlbar, kick ist obenrum hörbar
Snare ist zart, minimal über bass

2) Pink Floyd Time - transienten der Toms und Raum im Intro gut hörbar.
Schlagzeug selbst hat keine Raumanteile, recht trocken.
Hihats heben sich ab
Körper der Kick, sie ist da, aber nicht körperlich

3) Bass viel körperlicher, ganz tief unten wirds leiser, aber klingt gleich viel besser als Pink Floyd,
Bass wirkt stabil, aber aufgrund der leisen Pegel eher subtil. Sprache dominiert klar.
Beim Arp-Synth sind selbst feine Verzerrungen in den Obertönen hörbar. hihats nicht aufdringlich.
Irgendwas wirkt leicht phasig, muss Morgen nochmal etwas lauter einmessen.

4) Massive Attack Angel - Bass schon im Intro sehr körperlich, stabil. Kein Dröhnen oder so. Klingt gut.
Transienten aus Kick und Stick sauber, trocken hörbar. Gesang wirkt etwas leise.
Snare wirkt präsent, Raum deutlich hörbar. Gitarren sauber im Stereofeld ortbar, einzelne Töne und Anaschläge deutlich hörbar. Hihats wie sie sollen, Raum der Hihats subtil aber hörbar

5) Burial archangel wirkt satt. Bass eher subtil und tief, aber druckvoll, leicht dröhnig in oberen Lagen (100-150hz Problem?). Snare ist ja keine Snare, eher nen Stick. Kommt aber gut durch, inkl Raum. Auch klar erkennbar die Knister und Rauscheffekte, die sich subtil links und rechts verteilen.
Im voll optimierten Raum klang es räumlicher (Lautstärke oder Raumproblem?)

6) Basic Channel Phylips Trak - Räume sehr klar auszumachen, obere Mitten inkl Transienten sehr klar.
Ist der Mix linkslastig? Fehler oder ist der Mix so? monocheck klingt ok, aber das gesamte Drumming ist links (Fehleer im Apple Music?). Finde die Räumlichkeit ist zwar da, aber recht schwammig.

7) Deepchord Vantage Isle Sub extrem tief. Echos leise, aber lange hörbar, Hihats weich mit recht kleinem Raum. Auch hier etwas linkslastig - Schon der zweite Titel, werde ARC Einmessung wiederholen müssen.

8 Boards of Canada Dayvan Cowboy. Gitarren haben was störendes in den Mitten, würde ich im Mix rausziehen (Resonanz schätze 2500Hz rum). Bass etwas unterbetont für meinen Geschmack. Transienten kommen sonst sehr definiert durch, Mix wirkt breit. Obere cleane Gitarre oder E Piano, lässt sich schwer ausmachen, da resoniert auch etwas (unangenehm!)

9) Aphex Twin Alberto Balsam - Erster Titel der durchweg angenehm klingt. Keine Resonanzen, Hallräume klar hörbar, vlt minimal etwas dumpf, könnte nen Tick mehr Klarheit vertragen, dafür kommen die Hallräume gut durch insb. von Snare, E-Pianos und dem Geräusch, als würde jemand ein Treppengeländer anschlagen

10) Kiasmos - Looped Schöne Kick, klingt etwas hohl, aber soll wohl so. Piano im Intro ganz leichte (Eigen)Resonanz, Subbass subtil, aber stabil und deutlich hörbar, auch körperlich. ein wandern im Raum.

11) Moderat - A new Error Subbass ändert sich bei Kopfbewegung. Im eingemessen Abhörplatz gut und stabil, aber ändert sich schon bei leichten Kopfbewegungen (Ganz schlecht!), ansonsten klingt es für meinen Geschmack etwas zu dicht komprimiert und auch hier ist was in den Mitten w as mich stört.
Da muss ich nochmal ran!

12) UNfassbare Tiefe, auch im Reesebass, Vocal bei "Love you" etwas dröhnig. Der Bass drückt und drückt auch etwwas in die Mitten rein, maskiert aber nichts.

13) Sven Väth Lésperanza - Bass wirkt prominenter als die Drums, leicht dröhnig

14) Jeff Mills The Bells - FM-Bells resonieren schon leicht

15)Amelie Lens Exhale - Bass und Kick klar separiert. Bass drückt, könnte aber minimal lauter

16) Charlotte de Witte - Selected Track wirkt leicht linkslastig (oberes Layer der Kick?). Seltsam ist, dass ein Monocheck mitm Drawmer Monitorcontroller VOR Arc Studio dann absolut mittig klingt. Ist jetzt der dritte oder vierte Titel. Fehler bei Apple? Bei mir? Wäre Fehler bei mir, wäre würde man es beim Monocheck hören.

17) Calibre Even if - Kenne die Nummer gut. Sub ist satt, stabil. Drumming klar von Sub getrennt, wirkt aber als Einheit. Drumming saubere Transienten. Mainvocal sehr klar mittig, wenn auch nicht dominant, Stereovox etwas leise. Kick "kickt" schön.

18) Goldie Inner City Life - Sub wirkt in den untersten 2-3 Noten merklich leiser, aber noch deutlich da.
Es klingt wie gewollt, da er linear leiser wird oder Grenze der Abhöre? Klingt sauber und angenehm.

19. Jon Hopkins . Emerald Rush - klingt sehr modern produziert, nicht mein Fall. aber am mix selbst nichts auffällig

20) Brian Eno An Ending Acent - Klingt schön, Räume verschmelzen mit den pads, nicht klar hörbar. Etwas resoniert leicht in den Mitten - das liegt definitiv am Raum
 
  • #17
Ich höre auch eher leise und habe in meinem recht großen Raum (25qm) vor allem im Bassbereich Schwierigkeiten gehabt. Meine Focal Solo6 Be klingen zwar wunderbar in Mitten und Höhen, kommen aber nicht tief genug. Und mit klassischen Subwoofern habe ich keine Abstimmung gefunden, das war immer zu viel beim leiseren Hören. Jetzt nutze ich den iloud Sub (da ist ARC schon eingebaut) und bin mit der Kombi sehr zufrieden. Knackiger, sauberer Bass, weder zu laut noch zu leise.
 
  • #18
@ModernerPurist

Zunächst erstmal: wirklich tolle Musikauswahl. Bei den meisten Titel bin ich wirklich mit dabei!

Mein Studio ist knapp 50qm groß und durch Samtvorhänge gedämpft. Dadurch erhalte ich eine sehr schönen, trockenen, detailreichen Klang mit den 8"-Monitoren. Es bilden sich keine Bass-Resonanzen, was mir oft in kleinen Räumen passiert ist. Ich bin mit dem Sound hier wirklich zufrieden.

Die Songs habe ich weitestgehend durchgehört, aber Apple macht bei 1:20 einen Cut. Bei einigen Songs kommt man also gar nicht bis zu den Drums. Im Großen und Ganzen kann ich aber Deiner Beschreibung der Songs zustimmen. Bei Jeff Mills merkt man natürlich, dass der Track fast auf Mono zusammengeschoben wurde und sehr laut und kompakt klingt. BOC oder Pink Floyd machen das natürlich völlig anders.

Ich denke auch, dass keine Abhörposition auf dieser Welt völlig neutral sein kann. Allein das System "Box" ist dazu gar nicht in Lage. Wichtig ist, dass man seinen Raum in die Boxen kennt und wie sie klingen. Dann kann man selbst auf günstigen Monitoren gute Mixes machen.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #19
Ich denke auch, dass keine Abhörposition auf dieser Welt völlig neutral sein kann. Allein das System "Box" ist dazu gar nicht in Lage. Wichtig ist, dass man seinen Raum in die Boxen kennt und wie sie klingen. Dann kann man selbst auf günstigen Monitoren gute Mixes machen.
das würde ich so unterschreiben. :-)
Ich wechsele häufig zwischen Monitoren und unterschiedlichen Kopfhörern und unterschiedlichen Abhörlautstärken. Man muss das "Kind" von unterschiedlichen Seiten betrachten ...
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome und claudio
  • #20
Gut das hat jetzt nur bedingt etwas mit der Abhörposition zu tun, aber das System
„Box“ ist sehr wohl dazu in der Lage sich zwischen Sender und Empfänger Akustisch absolut Neutral zu verhalten. Wenn dem nicht so wäre, hätten wir alle keine so guten Studiomonitore. ;)
 
  • #22
Mein Studio ist knapp 50qm groß und durch Samtvorhänge gedämpft. Dadurch erhalte ich eine sehr schönen, trockenen, detailreichen Klang mit den 8"-Monitoren. Es bilden sich keine Bass-Resonanzen, was mir oft in kleinen Räumen passiert ist. Ich bin mit dem Sound hier wirklich zufrieden.
Das heisst du hörst keine Änderungen in der Basslautstärke wenn du durch den Raum wandelst?
Eigentlich hielte ich das ohne massivste Bassfallen nicht für möglich. Durch Samtvorhänge schonmal gar nicht.
Oder liegen die einfach nur an Positionen wo du dich nicht befindest?
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #23
und jedes Track davon insgesamt 3 mal mit 70 db anhört
kommt hinzu, dass im Nahfeld zu laut arbeiten sehr ermüdend ist. Ich bin im Nahfeld gerne relativ leise unterwegs, aber höre mir dann hin und wieder einen Zwischenstand aber auf alle Fälle einen fertigen Mix auch mal laut an.

Einfach so für den Spass zocken mache ich sehr gerne in laut, weil ich ja eigentlich Bassist bin und das muss rumpeln ;-) aber konzentriert arbeite ich lieber leise, das hält man viel länger aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
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M.i.a.u.: Audiohead
  • #24
Ich kann das nicht streng technisch, oder professionell analysieren, sondern bewerte vor allem nach Gehör, ob mich etwas im Klangbild stört oder nicht.

Eher unangenehm / unausgewogen
Money – Die Gitarren wirken in den oberen Mitten (ca. 2–3 kHz) schrill und auf Dauer anstrengend.
Time – Ähnliche Probleme wie bei „Money“, nervige obere Mitten um 2–3 kHz.
Archangel – Zu wenig Druck im Subbass, Vocals etwas zu leise. Insgesamt wirkt der Mix unfertig.
Phylyps Trak – Kein wirklicher Hörgenuss. Klingt muffig, überladen und wenig ausgearbeitet; ich könnte mir den Mix deutlich besser vorstellen.
Dayvan Cowboy – klar, aber viel zu harsch
Ghost Hardware – eigentlich gut, aber irgendwas ist mir zu harsch
The Bells – Klanglich eher unangenehm: muffig, harsch und auf Dauer nervig.
Emerald Rush – Sehr anstrengend in den oberen Mitten, wirkt insgesamt aggressiv und ermüdend.

Positiv / ausgewogen
Giorgio by Moroder – Sehr aufgeräumt, warm und druckvoll. Nichts wirkt störend oder überbetont.
Vantage Isle – Sauberer Bassbereich, insgesamt angenehm und unaufdringlich abgestimmt.
Alberto Balsam – Sehr aufgeräumt und räumlich. Klingt ausgewogen, ohne nervige Frequenzen.
A New Error – Druckvoller Subbass, warmes Klangbild und insgesamt sehr sauberer Mix.
L'Esperanza – heute hätte der Mix wohl mehr Präzision, aber nichts wirkt wirklich störend.
Exhale – Klar, transparent, räumlich und sehr druckvoll
Selected – Etwas zu mittenbetont, insgesamt aber noch kontrolliert.
Even If – Vocals leicht zurückgenommen, vermutlich stilistisch gewollt. Insgesamt angenehm und unaufdringlich.
Inner City Life – Insgesamt stimmig, nichts wirkt störend oder unangenehm.
An Ending (Ascent) – eigentlich ok, aber irgendwo nervt noch was
 
Zuletzt bearbeitet:
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #25
Ich wechsele häufig zwischen Monitoren und unterschiedlichen Kopfhörern und unterschiedlichen Abhörlautstärken. Man muss das "Kind" von unterschiedlichen Seiten betrachten ...
Da wär' ich auch eher bei dir, hab' aktuell die Monitor Optionen (Boxen, Kopfhörer) an meinen Internet PC noch ein wenig erweitert, ich denke nur so kann man sich sicher sein die angedachten Zielgruppen abzudecken. Dazu kommt dass das empfinden der Frequenzen auch stark von der Lautstärke abhängig sind, daher experimentiere ich auch mit unterschiedlichen EQ Einstellungen, von Flat bis "Club".
 
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M.i.a.u.: Audiohead und Scenturio
  • #26
@ModernerPurist

Zunächst erstmal: wirklich tolle Musikauswahl. Bei den meisten Titel bin ich wirklich mit dabei!

Mein Studio ist knapp 50qm groß und durch Samtvorhänge gedämpft. Dadurch erhalte ich eine sehr schönen, trockenen, detailreichen Klang mit den 8"-Monitoren. Es bilden sich keine Bass-Resonanzen, was mir oft in kleinen Räumen passiert ist. Ich bin mit dem Sound hier wirklich zufrieden.

Die Songs habe ich weitestgehend durchgehört, aber Apple macht bei 1:20 einen Cut. Bei einigen Songs kommt man also gar nicht bis zu den Drums. Im Großen und Ganzen kann ich aber Deiner Beschreibung der Songs zustimmen. Bei Jeff Mills merkt man natürlich, dass der Track fast auf Mono zusammengeschoben wurde und sehr laut und kompakt klingt. BOC oder Pink Floyd machen das natürlich völlig anders.

Ich denke auch, dass keine Abhörposition auf dieser Welt völlig neutral sein kann. Allein das System "Box" ist dazu gar nicht in Lage. Wichtig ist, dass man seinen Raum in die Boxen kennt und wie sie klingen. Dann kann man selbst auf günstigen Monitoren gute Mixes machen.

Danke für die Rückmeldung. Dem entnehme ich, dass ich mit meiner Abhörbedingung doch nicht sooo verkehrt liege.
Zum Mischen reicht´s, wahrscheinlich deutlich besser, als bei den meisten anderen.

Das Entscheidende ist für mich dann eine Abhöre zu finden, die auf niedrigen Lautstärken gut performt.
Die meisten sind darauf ausgelegt bei 80dB gut zu klingen, stinken aber leise ab
 
  • #27
Das heisst du hörst keine Änderungen in der Basslautstärke wenn du durch den Raum wandelst?
Eigentlich hielte ich das ohne massivste Bassfallen nicht für möglich. Durch Samtvorhänge schonmal gar nicht.
Oder liegen die einfach nur an Positionen wo du dich nicht befindest?

Bei 50qm sinken die Raummoden deutlich. Kann mir schon vorstellen, dass es da auch unbehandelt annehmbar klingt.
Die Nachhallzeiten über alle Frequenzbereiche würde mich interessieren.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und verstaerker
  • #28
Ich kann das nicht streng technisch, oder professionell analysieren, sondern bewerte vor allem nach Gehör, ob mich etwas im Klangbild stört oder nicht.

Eher unangenehm / unausgewogen
Money – Die Gitarren wirken in den oberen Mitten (ca. 2–3 kHz) schrill und auf Dauer anstrengend.
Time – Ähnliche Probleme wie bei „Money“, nervige obere Mitten um 2–3 kHz.
Archangel – Zu wenig Druck im Subbass, Vocals etwas zu leise. Insgesamt wirkt der Mix unfertig.
Phylyps Trak – Kein wirklicher Hörgenuss. Klingt muffig, überladen und wenig ausgearbeitet; ich könnte mir den Mix deutlich besser vorstellen.
Dayvan Cowboy – klar, aber viel zu harsch
Ghost Hardware – eigentlich gut, aber irgendwas ist mir zu harsch
The Bells – Klanglich eher unangenehm: muffig, harsch und auf Dauer nervig.
Emerald Rush – Sehr anstrengend in den oberen Mitten, wirkt insgesamt aggressiv und ermüdend.

Positiv / ausgewogen
Giorgio by Moroder – Sehr aufgeräumt, warm und druckvoll. Nichts wirkt störend oder überbetont.
Vantage Isle – Sauberer Bassbereich, insgesamt angenehm und unaufdringlich abgestimmt.
Alberto Balsam – Sehr aufgeräumt und räumlich. Klingt ausgewogen, ohne nervige Frequenzen.
A New Error – Druckvoller Subbass, warmes Klangbild und insgesamt sehr sauberer Mix.
L'Esperanza – heute hätte der Mix wohl mehr Präzision, aber nichts wirkt wirklich störend.
Exhale – Klar, transparent, räumlich und sehr druckvoll
Selected – Etwas zu mittenbetont, insgesamt aber noch kontrolliert.
Even If – Vocals leicht zurückgenommen, vermutlich stilistisch gewollt. Insgesamt angenehm und unaufdringlich.
Inner City Life – Insgesamt stimmig, nichts wirkt störend oder unangenehm.
An Ending (Ascent) – eigentlich ok, aber irgendwo nervt noch was

Hast du die Linkslastigkeit bei einigen Titeln auch gehört? Werd´s nachher mal mit Kopfhörern nochmal gegenchecken,
aber entweder stimmt hier was nicht oder die Apple Music Daten sind Fehlerhaft :D
 
  • #29
das würde ich so unterschreiben. :-)
Ich wechsele häufig zwischen Monitoren und unterschiedlichen Kopfhörern und unterschiedlichen Abhörlautstärken. Man muss das "Kind" von unterschiedlichen Seiten betrachten ...

Selbstredend. Ich arbeite nicht nur auf Lautsprechern. Hab hier noch AA hi x65, LCDx, diese Slate Dinger, DT880, Car-Check
und natürlich meine Hifi-Anlage, die an High End kratzt.

Es ist bitter, dass man in Norddeutschland nichts mehr an großen Musikalienhändlern hat,
so muss ich anhand Erfahrungsberichten mich durcharbeiten.

Vlt fahre ich doch mal nach Berlin zum Da-x, die haben auch die Klasik 2020 im Angebot, sodass
ich da Referenzhören kann.
 
  • #30
daher experimentiere ich auch mit unterschiedlichen EQ Einstellungen, von Flat bis "Club".

Kommt immer drauf an. Wer leise mischt , bekommt oft den Badewanneneffekt.
Da die Klasiks eh schon zw. 5-8khz nen kleinen boost haben, hatte ich es mal mit
einem Basspush probiert (1-2db angehoben mitm Shelve), war aber dann doch nicht das wahre.
 
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