Neu

OnTopic Bewertung eigener Abhörbedingung + Findung optimaler Abhöre zum Mitmachen!

  • Ersteller Ersteller ModernerPurist
  • Erstellt am Erstellt am
Bitte genau im Thema bleiben (wie es im ersten Beitrag steht). Bei neuen oder anderen Themen bitte einen eigenen Thread aufmachen!
  • #31
Hast du die Linkslastigkeit bei einigen Titeln auch gehört? Werd´s nachher mal mit Kopfhörern nochmal gegenchecken,
aber entweder stimmt hier was nicht oder die Apple Music Daten sind Fehlerhaft :D

Ok, diese seltsame Stereoverteilung in den Tracks, ist tatsächlich da. Höre es auch auf den LCDx

und auch viele andere Punkte fallen auch auf Kopfhörern in´s Gewicht, werden aber zum Teil maskiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #32
Hast du die Linkslastigkeit bei einigen Titeln auch gehört? Werd´s nachher mal mit Kopfhörern nochmal gegenchecken,
aber entweder stimmt hier was nicht oder die Apple Music Daten sind Fehlerhaft :D
Nein, ich habe teilweise WAV-Dateien von Titeln aus meiner alten CD-Sammlung, abgeglichene Titel (Apple) und was von YouTube genommen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #33
Das heisst du hörst keine Änderungen in der Basslautstärke wenn du durch den Raum wandelst?
Eigentlich hielte ich das ohne massivste Bassfallen nicht für möglich. Durch Samtvorhänge schonmal gar nicht.
Oder liegen die einfach nur an Positionen wo du dich nicht befindest?

Oder die Physik ist in der Gegend einfach ganz anders als an anderen Orten.

Andererseits wissen wir ja auch nicht, wie dick ihre Samtvorhänge so sind. Wenn sie 40 Centimeter dick sind, dann langt das problemlos für eine Wellenlänge für 85 Hertz. In der Dicke ist das dann aber schon der berühmte Alle-Samt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • HaHa
M.i.a.u.: Akai und sllk
  • #34
Bei 50qm sinken die Raummoden deutlich. Kann mir schon vorstellen, dass es da auch unbehandelt annehmbar klingt.
Die Nachhallzeiten über alle Frequenzbereiche würde mich interessieren.
Würde mich auch mal.
Schwerer Stoff, gut gerafft macht schon was…ab ~500hz wird der Absorptionsgrad halbwegs interessant. Wenn man sich dann auf 50qm, gut zwischen ein paar Möbeln und unter einem Deckensegel positionieren kann. Ist das zwar noch weit entfernt von optimal aber auch auch nicht schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #35
Der Junkie XL bspw. hatte im alten, großen Studio keine Behandlung und im Neuen auch nur recht wenig gemacht.

Scheint also zu funktionieren in großen Räumen.
 
  • #36
Kommt immer drauf an. Wer leise mischt , bekommt oft den Badewanneneffekt.
Da die Klasiks eh schon zw. 5-8khz nen kleinen boost haben, hatte ich es mal mit
einem Basspush probiert (1-2db angehoben mitm Shelve), war aber dann doch nicht das wahre.
Wenn man mehrere EQ Einstellungen (auch damit man beim Musik machen seinen Spaß hat, Frequenzen mitbekommt die man sonst überhören würde etc.) und Abhören wechselt kann man versuchen einen Kompromiss zu finden der auf möglichst vielen Endgeräten funktioniert.
 
  • Daumen hoch
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Scenturio, ModernerPurist und claudio
  • #37
Sagt sich immer so einfach. Es ist schon seltsam. Zum Einen referenziert man seine Umgebung mit seiner Referenzmusik
und nimmt an, wenn die toll klingt, dann muss das, was man macht, dem auch entsprechen und zum anderen kann es schnell
passieren, dass man dann zu Über- oder Unterbetonungen neigt - Trotz Referenzhören.

Ich denke das hängt auch viel damit zusammen, dass man sowohl Künstler, als auch Mischer ist. Man produziert,
arbeitet an Details und mischt gleichzeitig. Andere nehmen das Ergebnis dann auch völlig anders wahr
und zufrieden ist man eh nie.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: claudio
  • #38
Ich denke das hängt auch viel damit zusammen, dass man sowohl Künstler, als auch Mischer ist. Man produziert,
arbeitet an Details und mischt gleichzeitig.
Das!

Man sollte eigentlich gezielt Pausen zwischen tracken, produzieren, mischen, mastern machen und eventuell auch Umgebungsbedingungen ändern, damit im Mindset klar ist: "jetzt mache ich das". Ich verzettel' mich da gerne, wenn ich mich nicht organisiere.
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: einseinsnull, sllk und ModernerPurist
  • #39
Würde mich auch mal.
Schwerer Stoff, gut gerafft macht schon was…ab ~500hz wird der Absorptionsgrad halbwegs interessant. Wenn man sich dann auf 50qm, gut zwischen ein paar Möbeln und unter einem Deckensegel positionieren kann. Ist das zwar noch weit entfernt von optimal aber auch auch nicht schlecht.
Wenn man zB gedämpfte einfach-verschalte Rigipswände hat, geht da schon einiges. Deswegen funktionieren Dachböden auch oft gut im Bassbereich.
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: ModernerPurist und sllk
  • #41
Würde mich auch mal.
Schwerer Stoff, gut gerafft macht schon was…ab ~500hz wird der Absorptionsgrad halbwegs interessant. Wenn man sich dann auf 50qm, gut zwischen ein paar Möbeln und unter einem Deckensegel positionieren kann. Ist das zwar noch weit entfernt von optimal aber auch auch nicht schlecht.

der vorteil von dünnem, leichten zeug ist klar: man kann ohne viel aufwand den ganzen raum damit zukleistern und hat, wie du sagst, im stimmbereich durchaus einen effekt damit.
nur, dass das im bassbereich aufräumen würde ist natürlich eine fragwürdige feststellung.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Akai und sllk
  • #42
Dachböden klar, schön schiefe Wände.
Mmmh, weiss nicht, digga....:)
Ne, meinte schon die standardmässig eingebauten Bassabsorber. So schräges Gewänds macht ja schnell andere Probleme,
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #43
der vorteil von dünnem, leichten zeug ist klar: man kann ohne viel aufwand den ganzen raum damit zukleistern und hat, wie du sagst, im stimmbereich durchaus einen effekt damit.
nur, dass das im bassbereich aufräumen würde ist natürlich eine fragwürdige feststellung.
Ich empfehle ja immer Noppenschaum. Je mehr und je dünner, umso cooler siehts aus....
 
  • HaHa
M.i.a.u.: ModernerPurist, claudio und sllk
  • #44
Mmmh, weiss nicht, digga....:)
Ne, meinte schon die standardmässig eingebauten Bassabsorber. So schräges Gewänds macht ja schnell andere Probleme,
Doch, finde schon das schräge Wände und oder Decke nicht verkehrt sind, wenn man bisschen kreativ ist;)
 
  • #45
Dachböden klar, schön schiefe Wände.

Eigtl nicht so relevant. SBIR verhält sich nur anders und muss dennoch gedämpft werden, aber Basswellen gehen halt einfach durch
und werden teils von der Dackdämmung absorbiert. funktioniert extrem gut!

Es wirklt halt schnell etwas topfig, wenn man nix macht
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: sllk, Akai und claudio
  • #46
Ich hatte mir hoch und heilig geschworen, nie wieder Akustikdiskussionen in Foren.
Aber einen kurzen Post erlaub ich mir. Bitte einfach ignorieren (oder halt verinnerlichen).
-Symmetrie, am besten cm genau, ist das allerwichtigste. Ein Fenster rechts und Wand links, is scheisse. Gena6so wie unterschiedliche Wandaufbauten. Egal, ob vor, hinter oder neben den Lautsprechern.
- dann: möglichst dicke Bassabsorber (40cm+) aus Steinwolle in alle Ecken und Kanten von Wand/Decke (8x).
- alle direkten Reflexionsflächen, auch vor und hinter den Boxen mit minimum 20cm dämmen.
-grosser Producerdeck = scheisse!
- nein, ein Bücheregal ist kein Akustikelement

Oder halt konsequent Kopfhörer.
 
  • hilfreich
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: ModernerPurist, sllk und claudio
  • #49
Ich habe die Titel Deiner Liste einmal auf den HEDD Type 07 MK2 durchgehört. Sie stehen bei mir in nicht optimaler Position (da zu nah an der Wand), Zimmerlautstärke habe ich nicht gemessen, aber so laut gehört, dass man sich ohne Anstrengung dabei in normaler Lautstärke unterhalten können. Die von Dir gewünschten Eigenschaften schaffen die Boxen - bis auf einen DubTechno Track, den empfand ich als höhenbetont. Aber vielleicht auch nur, weil Du darauf hingewiesen hattest, dass er es nicht sein soll.

Ist natürlich rein subjektiv. Aber die Boxen könntest Du auch in die engere Wahl nehmen. Ich behaupte einmal frech, dass sie mindestens gleichauf mit den KH150 sind. (Vermutlich sogar mehr Bässe liefern können.)
 
  • #50
Ich habe die Titel Deiner Liste einmal auf den HEDD Type 07 MK2 durchgehört. Sie stehen bei mir in nicht optimaler Position (da zu nah an der Wand), Zimmerlautstärke habe ich nicht gemessen, aber so laut gehört, dass man sich ohne Anstrengung dabei in normaler Lautstärke unterhalten können. Die von Dir gewünschten Eigenschaften schaffen die Boxen - bis auf einen DubTechno Track, den empfand ich als höhenbetont. Aber vielleicht auch nur, weil Du darauf hingewiesen hattest, dass er es nicht sein soll.

Ist natürlich rein subjektiv. Aber die Boxen könntest Du auch in die engere Wahl nehmen. Ich behaupte einmal frech, dass sie mindestens gleichauf mit den KH150 sind. (Vermutlich sogar mehr Bässe liefern können.)

Das wundert mich jetzt, da ich, wie schon gesagt, das meiste auch auf Kopfhörern nachvollziehen konnte.
Lass mich falsch liegen, aber man könnte auch schlussfolgern,
dass die Hedds eher schönfärben - Wenn du da rein gar nichts nachvollziehen kannst, würde mich das stutzig machen.

Btw. bzgl des Themas ist mir gerade was übern Weg gelaufen:
IMG_4501.webp
 
  • #51
Sie stehen bei mir in nicht optimaler Position (da zu nah an der Wand)
Warum nicht optimal nahe der Wand? Wegen dem Bass?

Hier ab Beitrag #16 hatte ich das angesprochen, scheint aber weniger ein Problem zu sein....gerade wo bei den Hedd die Bassreflexöffnungen nach vorne zeigen.
 
  • #52
Warum nicht optimal nahe der Wand? Wegen dem Bass?

die wand reflektiert ja die bässe zum hörer, und zwar von unmittelbar neben dem lautsprecher. wenn jetzt auch noch der abstand zwischen membran und wand sehr kurz ist, überlagern sich tonale subbässe noch viel kürzer und das erzeugt noch mehr matsch.

am schlimmsten sind immer die erstreflektionen, die den kürzesten weg haben und am dichtesten am lautsprecher dran sind. und das ist zwischen den speakern und an der decke über dem hörer.

wenn man die reflektionen von der wand zwischen den speakern komplett wegdämmt, könnte man sie natürlich auch direkt davor stellen. das sind dann aber auch 50 centimer+ :)
 
  • #53
Warum nicht optimal nahe der Wand? Wegen dem Bass?

Wandaufstellung oder gleich in der Wand reduziert SBIR, bei frontseitigem BR unproblematisch oder bei großem Raum
weit entfernt von der Wand bei ca. 1/3 der Raumlänge mit dazugehöriger Dämmung.

Bei großen Räumen insgesamt unproblematischer, da Raummoden nach unten gedrückt werden. Hab auch lieber den Wulst bei 30Hz als fast in den unteren Mitten 😂
 
  • #54
die wand reflektiert ja die bässe zum hörer, und zwar von unmittelbar neben dem lautsprecher. wenn jetzt auch noch der abstand zwischen membran und wand sehr kurz ist, überlagern sich tonale subbässe noch viel kürzer und das erzeugt noch mehr matsch.
Davon bin ich bisher auch immer ausgegangen. Aber dort, siehe Link im verlinkten Thema, wird wieder was anderes gesagt:

Was stimmt denn nun?🤷‍♂️:grin:
 
  • #56
Man sollte das auch schon durchlesen.
Habe ich selbstverständlich. Nur habe ich Dich anscheinend schon damals falsch verstanden.

Du hast dort den Link ohne weiteren Kommentar abgesetzt. Ich kommentierte danach dort schon das selbe wie hier, dort kam von Dir aber kein Beitrag mehr. Du machst mich halt jetzt erst in diesem Thema auf ein Verständnisproblem aufmerksam.

Ich ging immer von dem, was hier gesagt wird aus, bis Du den Link abgesetzt hast...

Wäre schön, wenn Du zum Link auch gleich bisschen was erklärt hättest. : ) Bin eigentlich zum lernen hier...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #57
Davon bin ich bisher auch immer ausgegangen. Aber dort, siehe Link im verlinkten Thema, wird wieder was anderes gesagt:


Was stimmt denn nun?🤷‍♂️:grin:

Bassfrequenzen verhalten sich anders. Sie nutzen den gesamten Raum quasi als Resonator. Die Wandnahe Aufstellung wird empfohlen, um die Laufzeitdifferenz der Reflektionen höherer Frequenzen zu verkürzen.

Allerdings: Wandnahe Aufstellung erhöht den Bass, erst recht in den Ecken.

Egal wie man's dreht. Ein Lautsprecher in einem Raum ist halt ein ewiger Kompromiss, die 1/3 Regel oft nicht umsetzbar und Raumverschwendung.

Ich würd einfach dämmen. Ecken zuerst, dann Reflektionen links und rechts (position der absorber mit Spiegel ausloten), dann hinter den Lautsprechern, dann Deckensegel und Rückwand.

Da kommt man echte Studiobedingungen recht nahe (0,5 sek Nachhallzeit und +-3dB Linearität) übrig bleibt vlt ein bis zwei bereits abgeschwächte Moden.

Wenn man mag, kann man sich dafür noch nen Helmholtzresonator bauen (kostet Platz und muss ideal platziert werden) und paar Diffusoren an die Wände klatschen.

Zum (semi) professionellen Mischen reicht das allemal.
Im Selbstbau komplett vlt im oberen 3-stelligen Eurobereich

Wichtig dabei: immer mal wieder messen und auch hören.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: sllk
  • #58
Habe ich selbstverständlich. Nur habe ich Dich anscheinend schon damals falsch verstanden.

Du hast dort den Link ohne weiteren Kommentar abgesetzt. Ich kommentierte danach dort schon das selbe wie hier, dort kam von Dir aber kein Beitrag mehr. Du machst mich halt jetzt erst in diesem Thema auf ein Verständnisproblem aufmerksam.

Ich ging immer von dem, was hier gesagt wird aus, bis Du den Link abgesetzt hast...

Wäre schön, wenn Du zum Link auch gleich bisschen was erklärt hättest. : ) Bin eigentlich zum lernen hier...
Die ursprüngliche Frage war doch BR vorne oder hinten. Weil im Artikel mehrmals wiederholt darauf eingegangen wird das es völlig egal ist ob das BR nun vorne oder hinten ist, bin ich davon ausgegangen das sich das von selbst erklärt. Mein Fehler.;) Entschuldigung.
 
  • #59
Die ursprüngliche Frage war doch BR vorne oder hinten. Weil im Artikel mehrmals wiederholt darauf eingegangen wird das es völlig egal ist ob das BR nun vorne oder hinten ist, bin ich davon ausgegangen das sich das von selbst erklärt. Mein Fehler.;) Entschuldigung.

Bei vollem BR würd ich schon min 30-40cm Abstand lassen.
Gibt LS mit Entlüftung, die kein BR ist, da reichen 5-10cm
 
  • #60
Davon bin ich bisher auch immer ausgegangen. Aber dort, siehe Link im verlinkten Thema, wird wieder was anderes gesagt:


Was stimmt denn nun?🤷‍♂️:grin:

das kannst du im zweifel alles anhand der wellenlänge ausrechnen zu welchen erstreflektionen welche aufstellung führt, und vermutlich gibt es da auch keine goldene regel.

ich denke man kann so gaaanz grob sagen, dass je näher sie dran stehen, desto breiter ist das spektrum des kammfilter effekts, der durch überlagerung entsteht.

meine boxen sind so groß, dass die membran selbst dann noch 45 centimeter von der wand wegstehen würde, wenn man sie direkt dran stellt, deswegen stehen sie lieber noch mal weitere 35 centimeter weiter davon weg.

auf der anderen seite kann es auch einen unterschied machen wie dick die wand ist. denn bei einer sehr dünnen wand gehen die gaaanz tiefen töne ja auch dort fast eher durch, als dass sie zurückgespiegelt werden würden. die nicht ganz to tiefen hingegen...

ach ja, und man könnte auch einfach vermeiden wollen, dass die laufzeiten der reflektion vorne mit der seitlichen identisch ist. oder genau doppelt so lang for that matter. auch das kann beeinflussen, welches die bessere aufstellung in einem raum ist.

das einzige was an "wand" gut ist... man könnte die boxen dann auch direkt an der wand befestigen. das eliminiert intermodulationsverzerrung und/oder mitschwingende metallständer.

mach das aber nicht mit boxen die hinten offen sind, sonst entstehen pfeifgeräusche. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
×
Dir gefällt Sequencer.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Neue Beiträge

Zurück
Oben