Davon bin ich bisher auch immer ausgegangen. Aber dort, siehe Link im verlinkten Thema, wird wieder was anderes gesagt:
Was stimmt denn nun?🤷♂️
das kannst du im zweifel alles anhand der wellenlänge ausrechnen zu welchen erstreflektionen welche aufstellung führt, und vermutlich gibt es da auch keine goldene regel.
ich denke man kann so gaaanz grob sagen, dass je näher sie dran stehen, desto breiter ist das spektrum des kammfilter effekts, der durch überlagerung entsteht.
meine boxen sind so groß, dass die membran selbst dann noch 45 centimeter von der wand wegstehen würde, wenn man sie direkt dran stellt, deswegen stehen sie lieber noch mal weitere 35 centimeter weiter davon weg.
auf der anderen seite kann es auch einen unterschied machen wie dick die wand ist. denn bei einer sehr dünnen wand gehen die gaaanz tiefen töne ja auch dort fast eher durch, als dass sie zurückgespiegelt werden würden. die nicht ganz to tiefen hingegen...
ach ja, und man könnte auch einfach vermeiden wollen, dass die laufzeiten der reflektion vorne mit der seitlichen identisch ist. oder genau doppelt so lang for that matter. auch das kann beeinflussen, welches die bessere aufstellung in einem raum ist.
das einzige was an "wand" gut ist... man könnte die boxen dann auch direkt an der wand befestigen. das eliminiert intermodulationsverzerrung und/oder mitschwingende metallständer.
mach das aber nicht mit boxen die hinten offen sind, sonst entstehen pfeifgeräusche. :)