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OnTopic Bewertung eigener Abhörbedingung + Findung optimaler Abhöre zum Mitmachen!

  • Ersteller Ersteller ModernerPurist
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  • #61
Die ursprüngliche Frage war doch BR vorne oder hinten...
...
Weil im Artikel mehrmals wiederholt darauf eingegangen wird das es völlig egal ist ob das BR nun vorne oder hinten ist, bin ich davon ausgegangen das sich das von selbst erklärt. Mein Fehler.;) Entschuldigung.
Meine ursprüngliche Frage zielte auf BR vorne oder hinten, wegen dem Matsch....also ja.

Ich dachte wenn BR hinten, dann Matsch. Wenn BR vorne, kein Matsch. Nach Deinem Link dachte ich es wäre egal, aber jetzt verstehe ich auch dass das nicht das selbe ist.
Dann dürfte ich mit nur 8'' also recht nah ran, auch wenn BR hinten ist.👍
 
  • #62
Habe ich selbstverständlich.

im grunde genommen steht da "es kommt darauf an".

Ich dachte wenn BR hinten, dann Matsch. Wenn BR vorne, kein Matsch.

das wäre vermutlich bei 100 hertz ganz anders zu beantworten als bei 50 oder bei 25.

bei 25 ist der schalldruck überall gleich hoch, egal wo irgendein loch ist. (sonst würde es ja nicht funktionieren, das loch nach hinten oder nach oben zu machen)

bei 50-100 hertz befindest du dich im bereich der raummoden eines handelsüblichen wohnzimmerstudios (6-12 meter wellenlänge), da hast du erst mal ganz andere probleme als die lautsprecherentfernung zur rückwand (nämlich die dämmung der rückwand.)
 
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M.i.a.u.: Kick
  • #64
Das wundert mich jetzt, da ich, wie schon gesagt, das meiste auch auf Kopfhörern nachvollziehen konnte.
Lass mich falsch liegen, aber man könnte auch schlussfolgern,
dass die Hedds eher schönfärben - Wenn du da rein gar nichts nachvollziehen kannst, würde mich das stutzig machen.

Schönfärben kann ich nicht bestätigen. Eine Umstellung gegenüber anderen Boxen waren für meine Hörgewohnheiten die klareren Höhen/Hochmitten.
 
  • #65
Warum nicht optimal nahe der Wand? Wegen dem Bass?
Nein, weil man es ja nicht machen soll. Geht aber nicht anders. Mir fällt klanglich aber auch nichts nachteiliges auf. Die Boxen sind so zirka einen Meter auseinander und ich sitze in einem Meter von ihnen entfernt. Ich habe sie nach vorne hin offen.
 
  • #66
Das Ergebnis der KH120 II zusammen mit dem Messsystem von Neumann sind ein rundum sorgenfreies Paket für höchste Ansprüche, auch in schwierigen Situationen. Das Ergebnis ist auch besser als mit externen Systemen zur Linearisierung. Das liegt daran, das Messsystem greift direkt auf die Filter in den Lautsprechern zu, korrigiert Phasen und Laufzeiten auch in der Frequenzweiche. Das Messsystem selbst kann dadurch auch die Basserweiterung , selbst mit mehreren Subwoofern einstellen und das auf den Punkt, unter Berücksichtigung aller Laufzeiten.

Meiner Erfahrung nach, sind hochwertige Produkte , daraus eingemessene Systeme in guter Umgebung im Blindtest nicht nennenswert unterscheiden..
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #67
Meiner Erfahrung nach, sind hochwertige Produkte , daraus eingemessene Systeme in guter Umgebung im Blindtest nicht nennenswert unterscheiden..
Naja, mit einer gesunden Portion Moonshinesnakeoil und Selbstbeschiss lässt sich alles schön reden;)
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Akai
  • #68
Um nochmal aufs Thema Monitore zurückzukommen

Hab mich mal etwas quergelesen bei Reddit, den Gearschlampen und auch in deutschsprachigem Raum.
Die Klasiks sind für den Preis quasi unschlagbar.
Einige User schruben, dass sie deutlich besser als KH120, focal shape 65 usw wären und verglichen sie eher mit deutlich teureren PSI.

Ich brauch also im günstigen Bereich gar nicht gucken,
sondern muss tatsächlich bei deutlich teureren ab 4000€ Paarpreis schauen und da sind für mich nur psi a17m/a19m, kh310 (einfach nur weil quasi standard), genelec 8341/8351 interessant, evtl noch gebrauchte ATC SCM25/SCM45

Dazu würd ich aber wirklich nach Berlin fahren, ist mir zuviel Kohle fürn Blindkauf.

Wohl am wichtigsten für mich: Mittenauflösung, Tiefendarstellung und Impulseverhalten bei leisen Lautstärken.

Hmm ... mal sehen
 
  • #69
Naja, mit einer gesunden Portion Moonshinesnakeoil und Selbstbeschiss lässt sich alles schön reden;)

Ich finde prinzipiell solche Unterhaltungen über Wahrnehmung interessant. Also aktives Hören nennt man das glaube ich. Warum auch nicht, sich mit jemanden über ein Erlebnis austauschen ist eine Form von Kultur und das möchte ich niemandem absprechen. Das geht natürlich im Fall Ton nur über Bildsprache als Transfer, daher wirkt eine Unterhaltung über Ton auch immer etwas blumig.

Wenn es jetzt halt um eine professionelle Umsetzung innerhalb der Tontechnik geht, ist das ganze nüchterner. Es sollte auch nichts spitz da oder ein Bauch hier sein. Da spielt es auch keine Rolle, ob ich eine L Acoustic PA einmesse oder eine Studio Abhöre. Also das ist meine Erfahrung. Auch sowas wie Tiefe und Räumlichkeit, hat was mit sauberer Umsetzung zu tun und klar, da gibt es auch wiederum Systeme, die nicht hochwertig genug sind. Aber ab einem gewissen Level, ..
 
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M.i.a.u.: Audiohead und sllk
  • #70
Um nochmal aufs Thema Monitore zurückzukommen

Hab mich mal etwas quergelesen bei Reddit, den Gearschlampen und auch in deutschsprachigem Raum.
Die Klasiks sind für den Preis quasi unschlagbar.
Einige User schruben, dass sie deutlich besser als KH120, focal shape 65 usw wären und verglichen sie eher mit deutlich teureren PSI.

Ich brauch also im günstigen Bereich gar nicht gucken,
sondern muss tatsächlich bei deutlich teureren ab 4000€ Paarpreis schauen und da sind für mich nur psi a17m/a19m, kh310 (einfach nur weil quasi standard), genelec 8341/8351 interessant, evtl noch gebrauchte ATC SCM25/SCM45

Dazu würd ich aber wirklich nach Berlin fahren, ist mir zuviel Kohle fürn Blindkauf.

Wohl am wichtigsten für mich: Mittenauflösung, Tiefendarstellung und Impulseverhalten bei leisen Lautstärken.

Hmm ... mal sehen

Das sind alles Monitore , die per Definition für größere Hörabstände ausgelegt sind und damit auch mehr Energie in den Raum geben.

Aber warum nicht..

Zu den 310, da hat vor kurzem erst ein Kollege erstaunt geschaut, wie mein 2.1 Neumann Set im Vergleich zu seinen 310 ( im falschen Raum, nicht einmessbar ..) klingt.

Der KH750 passt sich natürlich unbemerkt ins Klangbild ein, das Neumann System erweitern ja wie gesagt schon alle Komponenten auf Laufzeiten und Frequenzgang und Pegel ! Und der 750 massiert bei Bedarf auch mal die Magengrube. Dabei fällt auf, das er die Wellenformen einwandfrei zeichnet, wo günstige Woofer nur Boom machen… durch diese Präzise Abstimmung sind auch höhere Trennfrequenzen unproblematisch, aber das SYstem nimmt die 80Hz

Das sind in der Summe Eigenschaften der Anpassung, die andere Systeme nicht unbedingt bieten. Da verwundert es aber nicht, das es nur im A/B Vergleich auffällt, was wiederum die Trägheit und Anfälligkeit des eigenen Gehörs beweist. Daher auch so manches Urteil im Internet ruhig in Frage gestellt werden kann ;)
 
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M.i.a.u.: Audiohead
  • #71
Eignen sich alle für bzw ab 1-1,5m, das passt.
 
  • #72
Das sind alles Monitore , die per Definition für größere Hörabstände ausgelegt sind und damit auch mehr Energie in den Raum geben.

Aber warum nicht..

Zu den 310, da hat vor kurzem erst ein Kollege erstaunt geschaut, wie mein 2.1 Neumann Set im Vergleich zu seinen 310 ( im falschen Raum, nicht einmessbar ..) klingt.

Der KH750 passt sich natürlich unbemerkt ins Klangbild ein, das Neumann System erweitern ja wie gesagt schon alle Komponenten auf Laufzeiten und Frequenzgang und Pegel ! Und der 750 massiert bei Bedarf auch mal die Magengrube. Dabei fällt auf, das er die Wellenformen einwandfrei zeichnet, wo günstige Woofer nur Boom machen… durch diese Präzise Abstimmung sind auch höhere Trennfrequenzen unproblematisch, aber das SYstem nimmt die 80Hz
Fand die 120er im Direktvergleich auch "realistischer" klingend. Liegt vermutlich am Zweiwegekonzept. Aber insgesamt waren die Neumanns für mich eher enttäuschend.
Bin aber eh ein Freund puristischer passiver Systeme (die sich nicht ohne Grund, gerade im Mastering, auch immer noch großer Beliebtheit erfreuen). Hochwertige Treiber plus Amps sind für mich viel wichtiger als tausende auf dem Papier beeindruckende Features. Moderne Aktiv-LS kranken mEn gerne daran, daß an Treibern und Amps gespart wird, um dann hintenraus mit (Digital)-Technik alles gefällig glatt zu ziehen. Gibt natürlich auch tolle Aktive, kosten dann aber auch Unsummen.... (einfache Testrechnung: ein hochwertiger Stereo Amp kostet sagen wir 1000,-, was kosten dann wohl drei davon...Dazu dann die Kosten für den Rest Technik, das Gehäuse, Vertriebsmargen, Händlermargen. Da wirkt ein großes ATC dann gar nicht mehr so teuer).

Letztendlich ist JEDES Design halt immer ein riesengroßer Haufen Kompromisse. Man kommt einfach nicht umhin, da das für sich passende rauszuhören. Auf ein Datenblatt würde ich wenig geben und mir lieber wie der TE im Vorfeld eine strikte Prioritätenliste erstellen und die Kandidaten dann mit den immer gleichen Referenzen auf Stärken, Schwächen und allgemeinen Charakter abzuklopfen. So funktioniert das auch in unterschiedlichen Räumen ganz gut.

Und dann sollte man nach dem Kauf zu Hause eh noch ausgiebig mit der Aufstellung spielen (10cm machen Unterschiede) und seinem Gehirn Zeit geben sich zu justieren. Das blödste was man machen kann, ist einfach nur nach antrainierter Hörgewohnheit kaufen. MEn abstrahiert mit der Zeit das Gehirn zB Freqgänge viel einfacher als zB Phasengang.

Ein LS, der beim Testhören die Stücke maximal unterschiedlich darstellen kann, macht schon mal viel richtig imho


Protipp: wer handwerklich geschickt ist, baut sich seine Abhöre nach Bauanleitung selbst und kauft sich gebraucht eine HIFI Endstufe. Besser und günstiger gehts definitiv nicht.

Aber letztendlich bringt die ganze Korinthenkackerei auch nix. Der Raum muss die Qualität des LS ja auch matchen (und da wirds dann richtig aufwendig). Ich würde meinen die meisten Hobbyisten sind mit vernünftigen Kopfhörern besser aufgestellt.
Ich war auch ewig lang sehr skeptisch ggüber Kopfhörern und hab im vollausgebauten und eingemessenen Studio auch nie das Gefühl gehabt das sie mir eine sinnvolle Perspektive bieten. Aber jetzt hier mit Bastelecke im Wohnzimmer, da lasse ich meine LS lieber eingelagert und erfreue mich an Kopfhörern.
 
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  • #73
Fand die 120er im Direktvergleich auch "realistischer" klingend. Liegt vermutlich am Zweiwegekonzept. Aber insgesamt waren die Neumanns für mich eher enttäuschend.
Bin aber eh ein Freund puristischer passiver Systeme (die sich nicht ohne Grund, gerade im Mastering, auch immer noch großer Beliebtheit erfreuen). Hochwertige Treiber plus Amps sind für mich viel wichtiger als tausende auf dem Papier beeindruckende Features. Moderne Aktiv-LS kranken mEn gerne daran, daß an Treibern und Amps gespart wird, um dann hintenraus mit (Digital)-Technik alles gefällig glatt zu ziehen. Gibt natürlich auch tolle Aktive, kosten dann aber auch Unsummen.... (einfache Testrechnung: ein hochwertiger Stereo Amp kostet bspw 1000,-, was kosten dann wohl drei davon...).

Letztendlich ist JEDES Design halt immer ein riesengroßer Haufen Kompromisse. Man kommt einfach nicht umhin, da das für sich passende rauszuhören. Auf ein Datenblatt würde ich wenig geben und mir lieber wie der TE im Vorfeld eine strikte Prioritätenliste erstellen und die Kandidaten dann mit den immer gleichen Referenzen auf Stärken, Schwächen und allgemeinen Charakter abzuklopfen. So funktioniert das auch in unterschiedlichen Räumen ganz gut.

Und dann sollte man nach dem Kauf zu Hause eh noch ausgiebig mit der Aufstellung spielen (10cm machen Unterschiede) und seinem Gehirn Zeit geben sich zu justieren. Das blödste was man machen kann, ist einfach nur nach antrainierter Hörgewohnheit kaufen. MEn abstrahiert mit der Zeit das Gehirn zB Freqgänge viel einfacher als zB Phasengang.

Ein LS, der beim Testhören die Stücke maximal unterschiedlich darstellen kann, macht schon mal viel richtig imho


Protipp: wer handwerklich geschickt ist, baut sich seine Abhöre nach Bauanleitung selbst und kauft sich gebraucht eine HIFI Endstufe. Besser und günstiger gehts definitiv nicht.

Du müsstest den MK2 nochmal eine Chance geben, komplett andere Widergabe nach der Einmessung.. Das ist beim umschalten eine andere Box , nicht zu vergleichen mit der MK1 oder eben der nicht eingemessenen MK2. Dazu schweigt sich das Internet auch komplett aus. Also gerade was Staffelung angeht, ist das plötzlich eine komplett andere Liga. Nicht nur in die Tiefe, es positionieren sich auch Schallquellen vertikal sauber , also das ist schon nicht mehr Mittelmäßig
 
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M.i.a.u.: Audiohead, sllk und Akai
  • #74
Protipp: wer handwerklich geschickt ist, baut sich seine Abhöre nach Bauanleitung selbst und kauft sich gebraucht eine HIFI Endstufe. Besser und günstiger gehts definitiv nicht.

ATC SCM50 für unter 4000€ ... Besser gehts wohl kaum. Ich hatte mir die Kompakten cm30c gebaut,
aber die waren mir zum einen zu groß am Abhörplatz und zum Anderen hatte ich das Gefühl, dass die eher für´s Midfield was
sind, weshalb ich sie relativ schnell wieder verkaufte. Aus dem Grund sind die KH310 auch eher mit ??? zu sehen.
Bei 1,4m Abstand sehe ich keine 3-Wege.

Zusammenbau war einfach. Schallwand gab´s dazu, nur Gehäuse muss man selber Bauen.
Zuschnitt im Baumarkt MDF, ne Lamerllofräse, Leim und paar Schraubzwingen und die Kübel sind
schnell zusammengedegelt. Amps bekommen externes Gehäuse. Die CM38 für Leute mit viel Platz sind ein Traum für sich.
Vlt bau cih mir die nochmal fürs Wohnzimmer,
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #75
Naja, mit einer gesunden Portion Moonshinesnakeoil und Selbstbeschiss lässt sich alles schön reden;)

wofür gibt es denn samtvorhänge und goldene klinkenbuchsen.

aber ich verstehe es, bei mir hört das auge auch mit, wider besseren wissens, und wie oben jemand richtig sagte, es sind eh immer alles nur kompromisse.
 
  • #76
Moin Leute!

Disclaimer: Es ist nicht explizit Kaufberatung Monitore!

Ich suche seit langem neue Monitore für mein 1,4m Nahfeld, die auch in leisen Lautstärken gut funktionieren, was nicht so einfach ist, nicht nur wegen Fletcher-Munson
Bin eigtl zufrieden mit meinen APS Klasik 2020, aber die brauchen halt Pegel, funktionieren auf Zimmerlautstärke nicht so gut, wie ich es gerne hätte,
müssen mich dazu aber nicht anbrüllen. Ich hab da schon nen recht spezielles Usecase.
Hatte mir vor geraumer Zeit die AOS cm30c, die kleinen Kompakten gebaut, die aber für mich nicht so gut funktioniert haben
und deshalb gehen mussten. 3-Wege funzt hier wohl nicht.
Raum ist teiloptimiert, recht groß (30qm) aber Wohnzimmer, Mietswohnung.

Bin schon seit einigen Jahren am Brainstormen und es hat schon ne Zeit gedauert, bis ich für mich so herausgefunden habe,
was ich brauche, wo meine Fehler sind, welchen Geschmack ich habe usw.

Linearisieren erledigt hier das IKM ARC Studio

Für mich herauskristallisiert haben sich:
PSI a17m (a21m wahrscheinlich schon zu groß, da eher midfield)
Neumann KH150 (KH310 beste Wahl, funktionieren auch bei 1,4m sind mir aber platzmäßig wohl zu groß)
Genelec 8341/8351/8361 funktionieren alle hervorragend, ABER mir möglicherweise zu modern. Ich mach kein EDM.

Ziel ist nicht der perfekte Mix oder das perfekte Master und auch kein besonders tolles Hörvergnügen,
sondern ich möchte Mixentscheidungen bei leisen Lautstärken besser treffen können.
Dieses herumgeeiere ständig wieder was anpassen zu müssen nervt einfach.

Das beste wäre eh nen Studioraum, voll optimiert - Da wären die Klasik top!
Aber nun ... die Realität sieht gerade anders aus.

Mit Hilfe Chat GPT habe ich diese Liste ausgearbeitet, bei der jeder mitmachen kann,
was das Hören in eigener Umgebung betrifft. Vlt ergibt sich dadurch eine gewinnbringende Diskussion
aus Erfahrungen usw.

Ich bitte die @Moderation darum diesmal diese Liste, die ich zwar aus ChatGPT herauskopiert und mit
dessen Hilfe erstellt habe, nicht speziell als KI Inhalt zu markieren. Die Liste hat sich maßgeblich durch meinen Usecase-Einfluss geformt
und die meisten Punkte kommen durch meine prompts!
Mein Zutun war also mehr als nur ChatGPT nach einer Liste zu fragen. Sie hat sie nur durch mich sortiert,
angepasst und ergänzt.

Ich habe mit Absicht keine Youtube Videos angehängt, da die Youtube-Qualität hier doch herunterzieht.
Wer mitmachen möchte, sucht sich gezielt eh aus hochwertigen Quellen (bspw. Apple Music HighRes)
oder direkt von CD - Ausserdem macht es Sinn sich intensiv mit jedem Titel zu beschäftigen.
Ich höre mich gerade in die Liste ein, um die Titel, die ich nicht so gut kenne, kennenzulernen,
um mich dann nur auf´s Hören zu konzentrieren.

Viel Spaß schonmal beim Mitmachen!
"Und bei jedem Track:
👉 was du konkret hören MUSST
👉 speziell fokussiert auf dein Problem: leise Lautstärke, Bass vs Raum, EQ-Entscheidungen

WIE du diese Liste nutzt (entscheidend)​

Mach es genau so:

1. EXTREM leise starten​

wirklich Zimmerlautstärke

2. pro Track nur 3 Fragen:​

A) Bass​

  • zu viel?
  • zu wenig?
  • „wandert“ er im Raum?

B) Höhen​

  • scharf oder stabil?
  • werden sie lauter wahrgenommen als sie sind?

C) EQ-Feeling​

  • würdest du Bass / Höhen anders drehen als im Referenztrack?


1. Pink Floyd – „Money“​

Was prüfen:

  • Basslinie + Kick Separation
  • „Low-mid clarity“ bei leiser Lautstärke
  • wie laut der Bass gefühlt bleibt ohne zu dominieren
👉 Wenn dein Setup korrekt ist:

  • Bass bleibt stabil definiert, nicht schwammig
  • Snare sitzt klar über dem Bass
  • kein „Hausdröhnen“-Gefühl bei kleinen Pegeln

2. Pink Floyd – „Time“​

Was prüfen:

  • Transienten bei leise
  • Raumanteil der Drums
  • wie schnell Höhen „überpräsent“ wirken
👉 Achte:

  • HiHats bleiben kontrolliert, nicht scharf
  • Kick bleibt „körperlich“, nicht dünn

3. Daft Punk – „Giorgio by Moroder“​

Was prüfen:

  • Low-End + Kick Konsistenz über lange Zeit
  • Sprachverständlichkeit bei leise
👉 Solltest du hören:

  • Bass bleibt konstant, egal wie leise
  • keine „EQ-Änderung im Kopf“ beim Volume-Switch

4. Massive Attack – „Angel“​

Was prüfen:

  • Subbass Kontrolle
  • Raumfüllung im Bass ohne Übertragung ins Gebäude
👉 Wichtig:

  • Sub ist riesig, aber kontrolliert
  • wenn dein Raum „mitwackelt“ → Problem sichtbar

5. Burial – „Archangel“​

Was prüfen:

  • Low-Level Balance (extrem wichtig für dich)
  • Mitten vs Höhen bei sehr leise
👉 Soll:

  • Snare klar bleiben ohne Schärfe
  • Bass nur „angedeutet“ aber stabil

6. Basic Channel – „Phylyps Trak“​

Was prüfen:

  • Dub Techno Raumtiefe
  • wie dein Raum Hall „verschluckt oder übertreibt“
👉 Soll:

  • Tiefe wirkt endlos
  • kein Hochton-Hype bei leise

7. Deepchord – „Vantage Isle“​

Was prüfen:

  • Sub + Reverb Balance
  • Low-End Gleichgewicht im Raum

8. Boards of Canada – „Dayvan Cowboy“​

Was prüfen:

  • Höhenwirkung bei leise
  • „Analog warmth vs harshness“
👉 Soll:

  • Höhen weich, nicht spitz
  • Bass nicht überbetont trotz Ruhe

9. Aphex Twin – „Alberto Balsalm“​

Was prüfen:

  • Midrange EQ Balance
  • psychoakustische Lautheit

10. Kiasmos – „Looped“​

Was prüfen:

  • Kick + Sub Separation
  • leises Monitoring Verhalten
👉 Soll:

  • Kick bleibt definiert auch sehr leise
  • kein „Bass wandert in Raum“

11. Moderat – „A New Error“​

Was prüfen:

  • Low-End + Aggressivität bei leise

12. Burial – „Ghost Hardware“​

Was prüfen:

  • Tiefenstaffelung bei sehr leise
  • Mittenmaskierung

13. Sven Väth – „L’Esperanza“​

Was prüfen:

  • klassischer Techno Bass im Raum
  • Club-Translation

14. Jeff Mills – „The Bells“​

Was prüfen:

  • Transienten + Kick Durchsetzung
  • harte Peaks bei leise

15. Amelie Lens – „Exhale“​

Was prüfen:

  • moderner Techno Low-End Druck
  • Balance Kick/Sub

16. Charlotte de Witte – „Selected“​

Was prüfen:

  • Mono-Kompatibilität Bass
  • Kick Durchsetzung im Raum

17. Calibre – „Even If“​

Was prüfen:

  • Drum & Bass Low-End Balance
  • Bassline Stabilität bei leise

18. Goldie – „Inner City Life“​

Was prüfen:

  • komplexe Low-Mid Mischung
  • Raum + Snare Definition

19. Jon Hopkins – „Emerald Rush“​

Was prüfen:

  • dynamische EQ Balance
  • sehr wichtige Low-Level Kontrolle
👉 Soll:

  • Bass wächst mit Lautstärke linear
  • keine plötzlichen „EQ-Kippmomente“

20. Brian Eno – „An Ending (Ascent)“​

Was prüfen:

  • absolute Low-Level Raumauflösung
  • Höhenbalance bei sehr leise
👉 Soll:

  • nichts nervt im Hochton
  • Raum bleibt stabil, auch extrem leise

​

​

sehr vielseitige Stücke die wirklich interessante Klang-Aspekte aufzeigen

Fazit ist das Raum und Monitore gut eingestellt sind hier

P.S. die Kick bei Massive Attack "Angel" ist extrem gut gemischt. Das ganz Stück.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #77
Was mir aufgefallen ist, rein aus Beoabachtung ist, dass eine ordenliche Abhöre und Abhörsituation einen Unterschied machen könnte und das auch immer wieder tut.
Und trotzdem gibts ja auch diese Ausnahmen, die mit schrottboxen, schlechten Raumverhältnissen oder mit Köpfhörern super mixe machen.
Wären die besser, wenn sie alles optimieren würden oder wäre das fast, wie nochmal von vorne beginnen?
Die Ausnahmen scheinen zu zeigen, dass sich die Gehörwahrnehmung flexibel anpassen kann, um eine schlechte Hörsituation ausgleichen zu können.

Du hast ja nicht nur beim Mischen diese Effekte, die den Klang verfälschen, sondern auch beim Musikhören, im Club oder sonst wo.
Ist dieser künstliche Ansatz der Optimierung vielleicht komplett entkoppelt von realen Situationen. Viele hören dann eh wieder im Auto oder auf kleinen Boxen ab.
Zumindest scheint das zu funktionieren und hat sich bewährt. Als so eine Art neutralzustand im Studio. Mittelpunkt.

Frage mich aber ob das nötig ist oder nur Gewohnheit. Vielleicht auch weil es übertragbar, erklärbar und dokumnetierbar ist.
Vielleicht kann man sich an viele uinschöne Hörsituationen anpassen, mit ein paar harten Grenzen vielleicht.
?

Man macht das zur Orientierung. Bei Umzügen oder Umbauten kann man einigermaßen wieder zum selben Zustand kommen. Macht in der Realität kaum ein Hobbymusiker.
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #78
Guter Gedanke. Naja, was akkurate Raumoptimierung vor allem tut, ist den permanenten Abstraktionsstress vom Hirn zunehmen. Man kann, auch mit massig Talent, viel länger und ermüdungsfreier, arbeiten. Bleiben auch mehr Kapazitäten fürs kreative....
 
  • #79
Das heisst du hörst keine Änderungen in der Basslautstärke wenn du durch den Raum wandelst?
Eigentlich hielte ich das ohne massivste Bassfallen nicht für möglich. Durch Samtvorhänge schonmal gar nicht.
Oder liegen die einfach nur an Positionen wo du dich nicht befindest?

Natürlich höre ich da Veränderungen. Meine Monitore sind aber vom Untergrund entkoppelt und erzeugen keine Resonanzen.
Dennoch mische und mastere ich ja nicht da hinten meinen Tracks oder laufe dabei durch den Raum, sondern sitze vorn an der Konsole in einem festen Bereich und den stimme ich bestmöglich ab. Dazu nutze ich eine Reihe von Referenztracks, an denen ich mich orientiere. Das mag für Dich seltsam klingen, aber ich mache das alles schon verdammt lang und habe gelernt "aufm Klo" zu mischen.

Hier im Forum hat man mir mehrmals gesagt, dass der Samt meinen Raum totdämpfen würde, aber das ist völliger Bullshit. Die Raumakustik ist einfach richtig gut. Die Balance zwischen dry und wet ist exzellent und hat auch nicht diese unterschwellige Plate-Komponente, die man oft in Räumen hat. Hier könnte ich Vocalaufnahmen machen. Mir macht es Spaß an diesem Ort zu arbeiten.

Wir sprechen auch oft über die technische Qualität von Aufnahmen oder Sounds, aber selten darüber ob es sich überhaupt lohnt irgendwelchen Aufwand zu betreiben. Man kann natürlich immer der Meinung sein, dass Musik durch die künstlerische Freiheit gedeckt ist. Was bringt dir ein akustisch optimiertes Studio, wenn die Musik diesen Anspruch gar nicht erfüllt?

Die oberste Priorität hat bei mir immer eine gesunde Balance zwischen Aufwand und Nutzen. Für mich bedeutet das, dass ich allen wichtigen Punkten eine gleiche Bedeutung bemesse und mich nicht an Perfektion aufhalte, die sowieso niemand irgendwo erreicht. Meine Arbeit erfolgt praxistauglich und nicht nach theoretischen Überlegungen. Ich mastere einen Track kostenlos und wer es scheiße findet, muss ja nix mit mir machen.
 
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  • #80
Mag jeder anders empfinden, aber ich finde diesen Song von Telefon Tel Aviv nach wie vor echt spannend, was die Breite und Raumstaffelung angeht. An solchen Dingen orientieren mich gern.

 
  • #81
Natürlich höre ich da Veränderungen. Meine Monitore sind aber vom Untergrund entkoppelt und erzeugen keine Resonanzen.
Dennoch mische und mastere ich ja nicht da hinten meinen Tracks oder laufe dabei durch den Raum, sondern sitze vorn an der Konsole in einem festen Bereich und den stimme ich bestmöglich ab. Dazu nutze ich eine Reihe von Referenztracks, an denen ich mich orientiere. Das mag für Dich seltsam klingen, aber ich mache das alles schon verdammt lang und habe gelernt "aufm Klo" zu mischen.

Hier im Forum hat man mir mehrmals gesagt, dass der Samt meinen Raum totdämpfen würde, aber das ist völliger Bullshit. Die Raumakustik ist einfach richtig gut. Die Balance zwischen dry und wet ist exzellent und hat auch nicht diese unterschwellige Plate-Komponente, die man oft in Räumen hat. Hier könnte ich Vocalaufnahmen machen. Mir macht es Spaß an diesem Ort zu arbeiten.

Wir sprechen auch oft über die technische Qualität von Aufnahmen oder Sounds, aber selten darüber ob es sich überhaupt lohnt irgendwelchen Aufwand zu betreiben. Man kann natürlich immer der Meinung sein, dass Musik durch die künstlerische Freiheit gedeckt ist. Was bringt dir ein akustisch optimiertes Studio, wenn die Musik diesen Anspruch gar nicht erfüllt?

Die oberste Priorität hat bei mir immer eine gesunde Balance zwischen Aufwand und Nutzen. Für mich bedeutet das, dass ich allen wichtigen Punkten eine gleiche Bedeutung bemesse und mich nicht an Perfektion aufhalte, die sowieso niemand irgendwo erreicht. Meine Arbeit erfolgt praxistauglich und nicht nach theoretischen Überlegungen. Ich mastere einen Track kostenlos und wer es scheiße findet, muss ja nix mit mir machen.
Die Antwort verstehe ich als Reaktion auf meine interessierte Nachfrage nach deinem Raumklang nicht. Aber vielleicht beziehst du dich auf andere Reaktionen.

Es klingt für mich nicht seltsam das du das schon lang machst. Ich hab deine Erfahrung und Können nicht mal ansatzweise in Frage gestellt. Es tut mir leid falls das so rüber kam.
Ich hatte mich vor allem interessiert wie du es erreicht hast das es keine Bassresonanzen gibt.
Das man beim Mastern eines Tracks nicht im Raum umher läuft ist logisch. Ich weiß auch nicht wieso du mir so unsinnige Annahmen unterstellst.

De Samt wird den Raumklang in den oberen Frequenzen gut dämpfen, die positive Auswirkung auf das Klangempfinden logisch.
Eine Überdämpfung dürfte damit nicht erreicht werden können.
Du schriebst es gäbe keine Bassresonanzen.
In größeren Räumen fallen solche Raummoden wohl weniger deutlich aus. Gut.
Aber mit der Entkopplung der Monitore hat das doch nicht so wirklich was zu tun.

Raummoden entstehen ja durch Schallreflexion und die dadurch resultierenden Überlagerungen an bestimmten Positionen und Frequenzen.
Dämpfen kann man das im Tiefbass durch Bassfallen.
Laut Raummodenrechner ergibt sich, ähnlich wie bei mir, in der Mitte des Raumes ein deutliche Mode bei 49 Hz
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Nicht entkoppelte Monitore erzeugen Vibrationen der Oberflächen auf denen sie stehen und könnten in extremen Fällen zu hörbaren Summen führen. Dazu kann es zu einer gewissen Verzerrung des Sounds führen, wenn der Monitor selbst anfängt zu vibrieren.

Das sind völlig verschiedene Dinge.
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome, Akai und ModernerPurist
  • #82
Neue Lautsprecher hab ich erstmal in die Ferne geschoben und spiele momentan eher mit dem Gedanken Wohnen und Studio zu trennen, ne kleinere Butze zu mieten und extern ein Studioraum,
in dem ich auch mal lauter sein kann. Da wär ich auch freier in Akustischer Maßnahmen und Monitore.

Übergangsweise habe ich meine Mixcubes reaktiviert.
Langfristig wirds wohl eine Kombi aus den Auratone Ns10 und
irgendwas Richtung psi a21m, gen 8341/51.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #83
Die Antwort verstehe ich als Reaktion auf meine interessierte Nachfrage nach deinem Raumklang nicht. Aber vielleicht beziehst du dich auf andere Reaktionen.

Es klingt für mich nicht seltsam das du das schon lang machst. Ich hab deine Erfahrung und Können nicht mal ansatzweise in Frage gestellt. Es tut mir leid falls das so rüber kam.
Ich hatte mich vor allem interessiert wie du es erreicht hast das es keine Bassresonanzen gibt.
Das man beim Mastern eines Tracks nicht im Raum umher läuft ist logisch. Ich weiß auch nicht wieso du mir so unsinnige Annahmen unterstellst.

De Samt wird den Raumklang in den oberen Frequenzen gut dämpfen, die positive Auswirkung auf das Klangempfinden logisch.
Eine Überdämpfung dürfte damit nicht erreicht werden können.
Du schriebst es gäbe keine Bassresonanzen.
In größeren Räumen fallen solche Raummoden wohl weniger deutlich aus. Gut.
Aber mit der Entkopplung der Monitore hat das doch nicht so wirklich was zu tun.

Raummoden entstehen ja durch Schallreflexion und die dadurch resultierenden Überlagerungen an bestimmten Positionen und Frequenzen.
Dämpfen kann man das im Tiefbass durch Bassfallen.
Laut Raummodenrechner ergibt sich, ähnlich wie bei mir, in der Mitte des Raumes ein deutliche Mode bei 49 Hz
Anhang anzeigen 289107

Nicht entkoppelte Monitore erzeugen Vibrationen der Oberflächen auf denen sie stehen und könnten in extremen Fällen zu hörbaren Summen führen. Dazu kann es zu einer gewissen Verzerrung des Sounds führen, wenn der Monitor selbst anfängt zu vibrieren.

Das sind völlig verschiedene Dinge.

War doof von mir formuliert! Ich weiß, dass Bass-Resonanzen im Raum durch Überlagerung der Wellen entsteht und nicht durch Vibrationen zum Untergrund. Es gibt auch Resonanzen/Körperschall, die die Box selbst auf den Untergrund erzeugt. Sofern ich tatsächlich irgendwo geschrieben habe, dass mein Raum völlig resonanzfrei ist, korrigiere ich das hiermit gern. Sowas ist praktisch unmöglich. Da mein Raum aber recht groß ist und die Monitore einen ausreichenden Abstand zur Wand/Ecke haben, kann ich keine störenden Bassresonanzen feststellen, die ich sonst immer in kleinen Studios hatte. Leichte Überbetonungen wird es mit Sicherheit geben. Logisch.

Ich bin halt Musikerin und keine Raumakustikerin. Mir ist völlig bewusst, dass man in einem Studio eine gewisse Klangoptimierung vornehmen muss. Dazu habe ich mir Gedanken gemacht und meine Ohren sind zufrieden. Von Akustik haben Tausende Menschen deutlich mehr Ahnung, als ich. Wie weit man das treibt und ob das tatsächlich dann eine messbare Komponenten im Mix hinterlässt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mein Fokus lag und liegt immer auf dem Produzieren von Musik. Ich sehe eine gute Gewichtung der einzelnen Disziplinen als absolut essentiell an. Man kann kein Experte für alle sein. Wenn sich jemand ausgiebig mit Raumakustik befasst und da einen gewissen Aufwand betreibt, fehlt ihm die Zeit für andere Dinge. Ich versuche alles so abzuwägen, dass ich am Ende des Tages einen guten Song habe.

Eine gesunde Verhältnismäßigkeit ist manchmal das, was ich in den Diskussionen hier allgemein vermisse.
Gefühlt muss es immer das Beste vom Besten sein. Da frage ich mich ganz oft: Was für Musik machen die Leute damit?
Wenn man die Messlatte ganz weit oben ansetzt, ist es sicherlich schwer dieses Niveau über den gesamten Produktionsprozess aufrecht zu erhalten.
Mich würde einfach interessieren, WER das kann.
 
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M.i.a.u.: 5anir, claudio und verstaerker
  • #85
Eben, wenn ich da nur mal an mein 2. paar Monitore denke. Gut die sind DIY aber als fertiges Produkt wäre das sowas wie Amphion One 15 mit Amp 700, zumal Amphion damals das gleiche Anaview Board in ihren Amps benutzt/e wie hier läuft.

Natürlich wird hier und da sicherlich noch mehr aufwand betrieben, aber nicht jeder setzt sich hin sucht Chassis die man auf dem ganzen Planeten für Geld und gute Worte bekommt und baut Lautsprecher daraus….obwohl das viele Leute machen.
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #86
Lieber ne billige DIY Spanplattenkiste mit Scan Speaks und solidem ClassAB als eine fancy Alugussform mit billo Treibern und Stangen Class D... :opa:
 
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  • HaHa
M.i.a.u.: Plasmatron und sllk
  • #87
Cooles Tool und das stimmt auch in etwa überein.
Die Frage ist nur, ob man sowas mit überschaubaren Aufwand lösen kann oder erstmal 2k investieren und das Studio komplett ausräumen muss.

Bass-Absorber sind ja einfach selbst zu bauen. Da brauche ich aber schon zwei größere.
Mache ich mal wenn ich Lust und Geld übrig habe.


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  • #88
Du hast mir Plattenschwingern ein besseren Effekt im
Bass als mit porösen Material. Sind auch nicht schwer zu bauen, bzw. kann man sich das alles anfertigen lassen und muss es nur montieren. Ich meine meine nicht Helmholzresonatoren

Platzssuche ist einfach. Die Raummode als Testton in den Raum geben, dann mit dem Ohr an der Wand lang. Da wo man den Bass/Testton am wenigsten hört, muss der Plattenschwinger hin.
 
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M.i.a.u.: sllk und verstaerker
  • #89
Diese Rechner lohnen sich auch nur in der Planung, um sich ein grobes Bild zu machen, wieviel Material benötigt wird. Die Realität sieht dann doch meist anders aus.

Akustiker mögen so arbeiten können, aber wenn man das alles selbst machen will, was ohne weiteres geht, macht es aus meiner Sicht mehr Sinn
den Leerraum zu messen und dann systematisch anzufangen.

Zuerst Eckabsorber, in jede Ecke, bis unter die Wand, je mehr, desto besser.
Wenn man kann und bock drauf hat, ringsum die Ecken an der Decke gleich mitmachen.
Dann Seitenreflektionen mit Hilfe eines Spiegels ausloten. Absorber min 20cm dick.
Dann hinter den Lautsprechern und die dazugehörige Rückwand.
Dann Deckensegel.

und zwischendurch immer mal messen.

Ist der Raum überdämmt, insb in den Höhen, die Absorber mit Laminatplatten beplanken.
Zwischen den Platten 2cm Luft lassen, dazu noch Diffusoren.

Wenn man dann noch ne Mode im Bass hat, kann man sich über Plattenschwinger oder Helmholtzresonatoren Gedanken machen,
aber da ist man eh schon deutlich über das hinaus, was fürs Mixing notwendig wäre. Mal abgesehen davon, müssen die Dinger, genau
wie Subwoofer richtig positioniert werden und wer will schon irgendwo so´n Klotz stehen haben?

Um als Hobbyist Spaß zu haben, reichen Eckabsorber+Seiten+Vor und Rückwand völlig aus. Da stünde man schon sehr gut da.

und wenn der Raum gefüllt wird, sieht das eh wieder anders aus. :D
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #90
ich hab bei mir 4 dicke Bassfallen in den Ecken + 2 Breitbandabsorber + 4 dicke basotects an Decken und Seiten installiert.

Unterschied wie Tag und Nacht. Wesentlich kosteneffizienter als neue Monitore

Kosten waren ca 1000€ für fertige Module
 
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M.i.a.u.: vikke und sllk
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