Breath Controller

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von neoti, 13. November 2006.

  1. neoti

    neoti -

    mein CME Masterkeyboard hat einen Breath Controller Eingang. Zuerst wusste ich noch gar nicht was ein Breath Controller ist, jetzt habe ich mich informiert und mir gefällt die Sache.
    Ich habe nur meine Zweifel ob das Ganze so reibungslos funktioniert.
    Deshalb hier die Frage: Hat jmd schon Erfahrungen mit einem Breath Controller (zB Yamaha BC serie) gemacht? Eignet sich sowas zum Liveeinsatz? Was kann man damit ansteuern? Wie "genau" arbeitet er?

    So das wars, danke für jede Antwort!
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    ja, bc1 ist schon mit VIEL pusten verbunden, der bc2 ist etwas netter.. ein controller mehr, ob das toll aussieht, ist ne andere frage.. aber warum nicht.. solang der kopf nicht blau und grün vom blasen wird..

    für bühne und co war mir das zu viel gepuste und hatte das loch hinten abgeklebt, so war es dann ein pustdrucksensor.. aber bc1 sieht wirklich komisch aus..

    hab glaubich noch einen rumliegen irgendwo..
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Bekannt sind die Breath Controller insbesondere von den Yamaha FM-Synthesizern bzw. Expandern. Man kann damit verschiedene Modulationen steuern, und benutzt dann eben den Breath Controller und nicht ein Wheel oder Aftertouch.

    Da die Anwendung eben per Blasdruck passiert, eignet sich ein BC [​IMG] für alles, was entweder nicht mit den Händen oder Füßen zu realisieren ist, rein von der Performance her, oder eben für Sachen, die mit Blasinstrumenten zu tun haben.

    Ich blende z.B. eine Fläche dann per BC ein, wenn ich Piano oder E-Piano spiele und dann wegen des Damper Pedals keinen Fuß mehr frei habe.

    Ideal ist ein BC für die Gestaltung eines dynamischen Anblaseffekts bei Woodwinds oder Brass. Etwas Übung gehört dazu, denn da müssen Tastenanschlag und Atmung synchronisiert werden, das klappt meistens nicht auf Anhieb. Der Effekt ist aber die Arbeit wert.

    Die Sounds müssen entsprechend programmiert werden, d.h. die Modulation zuerst auf den BC geroutet und in seiner Intensität definiert werden. Da gibt es zwei Grundregeln: Bei Blasinstrumenten die Hüllkurven auf Organ Type einstellen und den kompletten Verlauf per BC steuern und bei Artikulationsklängen wie o.g. Fläche einblenden die gewünschte Klangfarbe auf den BC legen.

    Eine weitere Möglichkeit ist normales Vibrato, Tremolo und solche Effekte mit BC zu kontrollieren. Hier ist es inbesondere die Intensität, die sich dadurch schön dynamisch steuern lässt. Es ist schon ein Unterschied, ob man sowas mit der Hand auf dem Wheel oder per Aftertouch macht oder es der Atem ist.
     

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