CV controlled Microkorg, Bitrman und Metavox

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von boombaum, 18. Oktober 2010.

  1. Heyho!

    Hier Demos von LFO gesteuerten Microkorg, Bitrman und Metavox. Zu den einzelnen Mods wollte ich später ausführliche Demos machen, aber fürs Erste wird es reichen. Man sieht ja, dass es funktioniert.

    Im prinzip kann jeder Synth mit Mod Wheel und Pitch Bend auf diese Weise modifiziert werden, auch die meisten Effektprozessoren, nur manche verhalten sich nicht so super (knacksgeräushe bei schnellen Wertveränderungen). Bitrman ist da ein sehr dankbares Versuchsobjet. Genauso können übrigens auch MIDI-Controller mit Potis (nicht Endlospotis!) gesteuert werden. Mit Audiosignal funktioniert es auch.





     
  2. 7f_ff

    7f_ff aktiviert

    Schöne Sache!
    Ich würde gern ein paar ausführlichere Demos sehen :)
    Schön wäre auch, ein wenig mehr darüber zu erfahren.
    Klingt für mich recht vielversprechend!


    Grüße
     
  3. <kölsch mode on> kütt, kütt! <kölsch mode off>

    <normal mode on> kommt bald! <normal mode off>


    :mrgreen:
     
  4. 7f_ff

    7f_ff aktiviert

    Super :supi:


    Grüße
     
  5. das Prinzip ist relativ einfach: ein Regler auf dem Bitrman oder ein Mod Wheel von einem digitalen Synth steht am Analogeingang eines A/D konverters, der dann die Spannung in digitale Regelung umwandelt. Die Potibelegung ist dann (front view):

    -masse- -A/D Eingang- -Referenzspannung-

    Die Referenzspannug wird normalerweise an dem A/D Wandler-IC angezapft, er sorgt durch zusätzliche Schaltungen im Chip auch dafür, dass es keine Überspannung gibt. Natürlich kann man die Referenzspannung mit anderen Spannungsquellen mischen. Das kann CV von einem LFO, Envelope Generator (auch Envelope Follower), Analogsequenzer sein etc. Oder eben ein Audiosignal. Die Spannung kann wiederum außer mit Poti auch mit LDR oder Piezo beeinflusst werden.

    Dann kann man solche Effektprozessoren wie Bitrman, Ineko, Line6-Dinger etc in einen analogen Setup einbinden oder einfach mehr Eingenleben einhauchen. Mich hat es enorm gestört, dass gerade beim Bitrman keine Modulationsmöglichkeiten da sind, wie bei Metavox oder flangr etc. Auch der Ineko ist mit ein paar LFOs dran viel lustiger.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    hallo, da ich eine ganze batterie alesises mein eigen nenne, finde ich das besonders interessant :!:

    ich habe schon mal gelesen, das man den TAP an den alesis als sync umbauen könnte, aber so wie du das hier machst :lol:

    was würde ich dazu benötigen und was kostet das letztendlich :?: so nen verbandskasten find ich bestimmt auch noch :mrgreen: :mrgreen:
     
  7. Ich habe eine erweiterbare technisch etwas luxuriöse Version gebastelt. Mit Master-Voume, Dry/Wet Balance und Umschaltungen zu zweiten Reglern bzw CV Eingang. Wenn es dir nur um einen CV EIngang geht, den kann man entweder in dem Bitrman-Gehäuse unterbringen, oder man kann den mehrpoligen Anschluss an der Seite umbauen. Im letzteren Fall würde der CV Eingang an sich nichts kosten (außer Arbeitsaufwand natürlich)

    Ein LFO bzw mehrere LFOs kann man entweder nach Schaltplänen im Internet bauen (übrigens, auch nach denen von Simplesizer) oder vorgefertigte Platinen kaufen. Ich habe mal mehrere Platinen von Ken Stone gekauft und gerade mit den LFOs (Utility LFO und Super Psycho LFO) sehr zufrieden. Das Problem bei den meisten hochwertigen Synthesizer-LFOs ist, dass sie ein vernünftiges Netzteil mit "+" und "-" Ausgang benötigen, d.h. z.b. +12/0/-12 V. Die Bausätzefür solche Netzteile sind relativ teuer, man kann sich aber mit Schaltplänen (z.b. von Simplesizer) oder mit alten Netzteilplatinen von den alten Orgeln (Böhm, Elka, Wersi) abhelfen. Trotzdem ist das Netzteil das nervigste Part in der ganzen geschichte.

    Man kann auch LFOs bauen, die mit +9V bzw. +12V funktionieren, da kann man Schaltpläne von den Phasern bzw Flangern angucken. Auch XR-Oszillatoren funktionieren mit "single power supply", siehe z.B. hier http://www.elexs.de/sinus1.htm
     
  8. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    :supi:

    Entsprechende Netzteile gibt´s fertig für um die 30,- €.

    Kannst du mal ne Skizze o.ä. machen, was du wo angeschlossen hast? Pin vom AD-Wandler, Abgriff der Referenzspannung usw.
    Verstehe ich das richtig, dass du die ursprüngliche Regel-/Referenzspannung im FX abgreifst und moduliert wieder zurückführst? Wozu sonst die Ref-Spannung?
     
  9. Hmmm. Eigentlich, wird die Diskussion zunehmend DIY-verdächtig :roll:

    Netzteile für 30 EUR:
    30 EUR sind 30 EUR. Wenn du ein netzteil "Simplesizer Style" auf einer Rasterstreifenplatine lötest, kostet der Spaß kaum 10 EUR. Ein LFO braucht keinen hochwertigen Netzteil. Ein paar Schwankungen merkste da eh nicht.

    Ich könnte mal ein paar Zeichnungen machen, aber erst wenn ich Zeit hab. Das kann dauern :-|

    Ich habe wegen CV Eingängen etwas nachgedacht und ich glaube, die beste Lösung wäre, einen der Seitenanschlüsse (diese unnützen Sub-D Dinger) rauslöten und an dessen Stelle eine kleine Blende mit 1-4 Miniklinke-Buchsen anzubringen, die jeweils mit einem Mittelkontakt eines Potis verbunden ist. Die Masse muss natürlich auch verbunden sein. Ich glaube, so ein Mod mach ich auch, unabhängig von dem jetzigen. Dann sollte man aber die LFO-Spannung vor dem Eingang regeln, z.B. an einem Mixer.
     
  10. patilon

    patilon aktiviert

    Klingt super! davon bitte eine bebilderte Dokumentation und du bist unser Held!! :nihao:
     
  11. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Unnütz sind die vielleicht für dich. Ich hab mehrere der Alesis Effekte im Einsatz und da ist es schon ne super Idee, dass man die einfach als Kette aneinander stecken kann und keine Patchkabel zum Durchverbinden braucht.
     

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