Definition: Arpeggiator

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von Anonymous, 22. Januar 2008.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    hallo

    welcher von denen ist eurer meinung nach der intuitivste oder auch beste und in welchem gerät ist er zu finden?

    was ist daran gerade so toll?

    warum gibts den dann heute vielleicht garnicht mal mehr in nem aktuellen gerät?

    brauch man heute noch so was? ist doch ein abgespeckter sequencer?


    als bsp:

    der arpeggio im AKAI mpk 49 ist ja echt geil, vor allem, das man da in 4tel, 8tel usw direkt schalten kann, find ich klasse.

    der arpeggio der Korg tribe MX find ich etwas mau, weil oft (auch mit ähnlichen einstellungen) gleich klingende muster bei raus kommen.

    der arpeggio des Waldorf Q find ich zu "programmiertechnisch", deswegen wohl einfach zu selten genutzt bisher (hab gerad eine wieder hier rum stehen, leider nicht meiner :roll:)

    vielen dank
    jens
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    ja, braucht man.

    Es ist ja eher eine Spielhilfe und "Perlator", quasi eine "dümmere" Vorstufe zu Karma oder ähnlichen Ansätzen.

    Gut gemacht ist die bei Radias und Microkorg/MS2000, intuitiv auch bei Jupiter Serie und einigen anderen, Roland war ja sehr früh dran. Imo ist ein Arper Pflicht und sollte nicht zu umständlich sein, die Lautlichtfreischaltung mit Dynamik scheint mir da zzt der beste Kompromiss. Auch toll ist der "Arper" in den Tribes, wobei der vielmehr ein Notentriggerer ist als ein Arper.
     
  3. Gerade als spieltechnisches Embryo bringt mir ein Arpeggiator eine Menge. Den nutze ich beim Yamaha AN1x ziemlich oft. Und er fehlt mir beim Moog LP, wobei er dort eventuell per OS Update nachgereicht werden soll.
     
  4. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Ich empfehle den: http://www.retrosound.de/map1.htm

    Der ist extrem vielseitig und nach etwas Einarbeitung gut zu beherschen.

    Der K-5000 hat einen sehr umfangreichen Arpeggiator, auch der Prophet VS. Waldorf MW2 /XT natürlich auch noch.

    Dann gibt es noch den Oberheim Cyclone und den Waldorf Gecko.
     
  5. Gilt eigentlich auch eine per Kurzwahl abgefeuerte "RPS Phrase" als Arpeggio?

    Wenn ja, ließe sich vielleicht noch die Roland MC Serie mit einreihen, grade die Möglichkeit,
    ein Pattern als RPS zu triggern, macht mir bei meiner 505 immer noch sehr viel Spaß.
    Auch wenn die Kiste ja sonst nicht so hochgeschätzt zu sein scheint... ;-)

    LG Guido
     
  6. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Ein musikalisch brauchbarer Arpeggiator ist anscheinend schwieriger zu designen als man allgemein annimmt. Zu simpel gestrickt, liefert er nur langweiliges Rauf/Runter-Gedudel. Zu komplex gestrickt, törnt er ab und tötet jede Spontanität. Den goldenen Mittelweg beschreitet Korg im Microkorg und im R3: Simpel zu bedienen und doch vielseitig (Chord Trigger, 8 programmierbare Steps). Im Bereich Software isses der Albino 3, bei dem der Arp vorbildlich ist.
     
  7. Moogulator

    Moogulator Admin

    Toll ist eine Kombi mit Mod-Sequencer, sowas ist der Hammer für Elektro und so (im sehr weitgehenden Sinne).

    Korg, Korg, Korg..
    Wer einen Triggersequencer mit eingabe will: G2, damit kann man tolle Sachen bauen, den Arper vom <a href=http://www.sequencer.de/syns/alesis/AndromedaA6.html>Andromeda A6</a> find ich auch recht gut gelungen.

    Aber Trigger und Gatelängen, nicht zu viele Muster um der Muster willen ist gut.

    Ich pers. hab sogar lieber nur up,/down und co, Random und einen Steptaster-Triggerkram dran als sonen Programmerkram mit ? und > und < für irgendwelches Geschiebe, da man das SO doch selten nutzt, oder anders: DER GANZE ARPER IST PERFORMANCERELEVANT, also keiner der Parameter darf einem dumm kommen und umständlich umzustellen sein, am besten direkt über Regler, da würde ich also Microkorg/R3 auf der sicheren Seite sehen ;-)

    Wenn der Arper MIDI Noten ausgibt: Sehr sehr gut, machen die Korgs übrigens auch.

    alles muss "während der Fahrt" und mit "zugekloppter Birne" gehen. Also intuitiv.

    Dann ist das fein.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    na vielen dank

    ist dieser kleine waldorf gecko halbwegs vernünftig zu bedienen, wenn es überhaupt irgendwo einen gibt?

    der MAM schaut für meine begriffe sehr schick aus, wenn es denn einen zu bekommen gibt!?
     
  9. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Der Gecko gehört den langweiligen Vertretern, der hat nur das Allernotwendigste drauf und ist umständlich/unspontan zu bedienen (beim Gecko Chord funzt das mit einem Knopp ja prima, aber beim Arp geht das voll in die Hose).

    Den MAM hatte ich auch mal und hab ihn ganz schnell wieder vertickt. Den MAM verbuche ich unter "von Techniker für Techniker". Dem fehlen ein paar ganz entscheidende Features (weiß nicht mehr welche das waren). Ähnliches gilt auch für den Oberheim Cyclone (ich kann mich noch an das lebensgefährliche Originalnetzteil meines Exemplars erinnern): Tonnenweise Funktionen, aber selten das, was musikalisch Sinn macht. Außerdem hat das Ding voll die abtörnende Bedienung.
     
  10. DrJay

    DrJay -

    Ich finde die beiden Arpeggiatoren im Quasimidi Cyber6 klasse. Bei dem kann man einzelne Steps muten.

    Wenn man das Prinzip erstmal verstanden hat, kann man damit viel Spaß haben.
    Und ein tolles Masterkeyboard bekommt man gratis dazu ;-)
     
  11. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Ja, das war eine der besten Produktideen von Quasimidi. Leider ist das Ding so klobig und schwer. Aber die ersten Hersteller greifen diese Idee ja wieder auf (Akai, Yamaha). Vielleicht kommt demnächst ja ein zeitgemäßes Produkt, das es mit Cybersex aufnehmen kann.
     
  12. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Und die beste Tastatur die ich jemals gespielt habe. Stimmt, der Cyber-6 hat zwei sehr ausgefuchste Arps, die Bedienungs ist am Anfang etwas schwer zu kapieren und umständlich aber wenn man den Dreh erstmal raus hat , kann man enormen Spass mit dem Teil haben.
     
  13. sinot

    sinot -

    Mal eine dumme Frage von mir, was braucht man für eine Hardware (sofern es eine gibt) womit man wie bei einem Arpeggiator wo fertige Abläufe programmiert sind, selbst welche zu machen?

    Dann noch anschließend einen beliebigen Sound genommen und abgespielt oder ist das quasi handarbeit und ich schneide mir das mit dem Sound selber in tagelanger arbeit zurecht? :shock:

    Nur da vorfertige Sachen hinunterdudeln ist nicht so das optimale und mit gespielten Melodien bekommt man keine komplexen Soundstrukturen.

    kein Plan!

    mfg sinot
     
  14. Steril

    Steril aktiviert

    Also, bei mir ist sie sehr hoch geschätzt! Auch wenn ich die Sounds in Studioproduktionen nicht mehr einsetze, live ist die MC505 seit Jahren aufgrund der RPS-Funktion und des durchsetzungsfähigen Sounds nicht wegzudenken!

    Alesis Micron sollte hier auch mal genannt werden, zur Zeit spottbillig neu zu bekommen und hat sowohl mehrstimmigen Stepsequencer als auch Arpeggiator (man kann sogar Stepsequenz in Arpeggio konvertieren) und sendet auch per MIDI raus...
     
  15. Moogulator

    Moogulator Admin

    Gecko ist 1-Knopf bedient, ziemlich unbrauchbar im wirklichen Leben.
    MAM ist selten.
     
  16. reset

    reset -

    Elektron Monomachine hat nen sehr guten arp mit viel aber einfacher Kontrolle.
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    weis du zufällig, ob das bei einem Roland D2 auch so ähnlich sein könnte?

    micron schau ich mir auch mal an. und für den cyber6 ist mir es wohl zu sperrig.

    ja quasimidi und ihre ideen dazu.
    wird zeit, das es wieder in diese richtung ginge oder wegen mir kopiert wird und wo anders eben auch zu finden ist.
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    oh, die hätte ich durchaus gern, doch leider ist mir das zu teuer :roll:
     

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