Neu

Der Schlüssel zum Glück ist Wahrhaftigkeit

  • #182
Studenten, die zuvor schon Kurse in Philosophie belegt hatten, schneiden bei den Eingangstest der amerik. Eliteuniversitäten am besten ab, besser auch als die MINT-Leute (welche nur bei Zählen und Rechnen vorne liegen).


Es wurde natürlich herausgerechnet, dass durch 'Interesse für Philosophie' vorab schon die Schlausten selektiert waren (und sie nur deswegen vorne lagen).

--

Philosophie verkündet übrigens keine Wahrheiten, sondern denkt u.a. darüber nach (und stellt Rüstzeug dafür bereit).

Wenn man etwas gar nicht kennt, sollte man mit der Bezeichnung 'Geschwurbel' vorsichtig sein; das wäre dann ja nahe an dem, was das Netz 'Dunning-Kruger' nennt...

A propos 'eigene Gedanken machen': wir wären ja dumm, nicht nachzuschauen, ob in den letzten 3000 Jahren nicht schonmal jemand was Schlaues über ein Thema, das uns gerade beschäftigt, geschrieben hat...
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Jörg, debloat, mookie und 2 andere
  • #183
Studenten, die zuvor schon Kurse in Philosophie belegt hatten, schneiden bei den Eingangstest der amerik. Eliteuniversitäten am besten ab, besser auch als die MINT-Leute (welche nur bei Zählen und Rechnen vorne liegen).


Es wurde natürlich herausgerechnet, dass durch 'Interesse für Philosophie' vorab schon die Schlausten selektiert waren (und sie nur deswegen vorne lagen).

--

Philosophie verkündet übrigens keine Wahrheiten, sondern denkt u.a. darüber nach (und stellt Rüstzeug dafür bereit).

Wenn man etwas gar nicht kennt, sollte man mit der Bezeichnung 'Geschwurbel' vorsichtig sein; das wäre dann ja nahe an dem, was das Netz 'Dunning-Kruger' nennt...

A propos 'eigene Gedanken machen': wir wären ja dumm, nicht nachzuschauen, ob in den letzten 3000 Jahren nicht schonmal jemand was Schlaues über ein Thema, das uns gerade beschäftigt, geschrieben hat...

Und genau hier liegt das Problem. Du hast eine Studie und du stellst das Ergebnis völlig unsachlich dar. Die Studie besagt, dass Philosophie-Studenten gut im Law School Admission Test und im GRE Verbal Test sind. Was ja auch normal sein sollte, viele Geisteswissenschaften, wie Theologie, Englisch, Theaterwissenschaften schließen in diesen Tests gut ab. In Problemlösung und echten Wissenschaften schneiden sie hingegen dramatisch schlechter ab, als alle Studenten aus echten Wissenschaften. Das macht Philosophie nicht nutzlos. Auf gar keinen Fall. Man muss es halt nur einordnen können. Für mich sind auch Theaterwissenschaften nicht nutzlos, ganz im Gegenteil.

Der Ausgangspunkt war hier auch ein anderer. Inhaltsleere Aussagen wie "Der Schlüssel zum Glück ist Wahrhaftigkeit" sind einfach wahnsinnig gefährlich, weil Leute da irgendwas reininterpretieren und dann durchziehen. Würde wir einen AfDler fragen, ob sein streben wahrhaftig ist, würde er das sicherlich bejahen. Ist Philosophie nützlich? Auf jeden Fall, auch Religion hat seinen Nutzen oder Gesetze. Aber man muss auch die Limitierungen verstehen.
 
  • #184
Das Leben ist an sich wahnsinnig Gefährlich.
Aber auch schön.
Vielleicht gibt es gar kein Problem.
Zumindest keins das du lösen kannst, bist ja eh nur ein Teil von einem Programm das schief läuft.
So zu tun als wäre Philosophie das Problem und nicht Dummheit, Gier ,Gewalt, Mangel an Einfühlungsvermögen etc, etc.....
ist ein Standpunkt der völliger Energieverschwendung gleich kommt.
Aber diskutiere ruhig weitert auf dem Platz der unüberprüfbaren Gemeinplätzchen.

Man merkt , so richtig glauben tust du dir dein eigenes Geschwätz auch nicht .Normal.

Es grüßt sie der Club der Gewaltbereiten Philosophiestudenten. Die waren ja schon immer das Problem.

 
Zuletzt bearbeitet:
  • #185
Man muss definieren WAS Wahr und was Falsch ist . Echte Wahrheit bestätigt sich selbst . Wer sich auf den Weg macht Wahrheit zu finden , wird diese finden . Nur ist es nicht immer einfach angelernte Brillen abzulegen , manch einer wir da überrascht was was ist - oft gibt es ein ernüchterndes Erwachen , siehe "Matrix" . Wahrheit finden befreit von den energiesaugenden Kontrolleuren ...
 
  • #186
Und genau hier liegt das Problem. Du hast eine Studie und du stellst das Ergebnis völlig unsachlich dar.

Unsinn, ich habe es kurz, aber nicht falsch oder unsachlich dargestellt.
Unsachlich ist das hier:

Die Studie besagt, dass Philosophie-Studenten gut im Law School Admission Test und im GRE Verbal Test sind. Was ja auch normal sein sollte, viele Geisteswissenschaften, wie Theologie, Englisch, Theaterwissenschaften schließen in diesen Tests gut ab. In Problemlösung und echten Wissenschaften schneiden sie hingegen dramatisch schlechter ab, als alle Studenten aus echten Wissenschaften

Mit gutem GRE und LSAT kommt man nach Harvard, Harvard Law School, das sind keine Sekretärinnentests. Mit knapp 400.000 Samples über 10 Jahre kann man was anfangen.

Ich habe auch nicht von Theaterwissenschaften oder Theologie geschrieben, was soll diese Nebelkerze.

Beim GRE quantitative wird gerechnet, da sind Physiker, Mathematiker und Ingenieure vorn. Von denen sind aber schon Biologen, Pharmazeuten, Economics/Finance/Accounting-Studenten weiter entfernt, als die Philosophen von wiederum diesen. Die von Dir genannten Geisteswissenschaften werden dagegen deutlich von den Philosophen angeführt. Dein 'dramatisch' ist also auch eine Nebelkerze, denn warum schneiden die schlauen Physiker und Ingenieure bei logical and verbal reasoning so schlecht ab, ist das der 'echten' Wissenschaft etwa fremd?

Die These "Studying Philosophy Does Make People Better Thinkers" hast Du also nicht widerlegt (auch das Einstreuen von 'völlig', 'dramatisch' oder 'wahnsinnig' hilft nicht).
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: mookie
  • #187
Kraken steht über allen, er hat es einfach durchschaut.
2700 Jahre Philosophie - für die Katz'. 🤷
 
  • #188
Kraken steht über allen, er hat es einfach durchschaut.
Der hat gar nichts durchschaut. Der trollt einfach nur herum. Schade um das interessante Thema. Aber man sieht hier mal wieder, dass ein Einziger reicht um eine Diskussion komplett zu torpedieren. Da hilft eigentlich nur ignorieren. Ein etwas beherzteres Eingreifen des Moderatoren-Teams wäre auch noch hilfreich, btw...
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: debloat und ModernerPurist
  • #189
Unsinn, ich habe es kurz, aber nicht falsch oder unsachlich dargestellt.
Unsachlich ist das hier:



Mit gutem GRE und LSAT kommt man nach Harvard, Harvard Law School, das sind keine Sekretärinnentests. Mit knapp 400.000 Samples über 10 Jahre kann man was anfangen.

Ich habe auch nicht von Theaterwissenschaften oder Theologie geschrieben, was soll diese Nebelkerze.

Beim GRE quantitative wird gerechnet, da sind Physiker, Mathematiker und Ingenieure vorn. Von denen sind aber schon Biologen, Pharmazeuten, Economics/Finance/Accounting-Studenten weiter entfernt, als die Philosophen von wiederum diesen. Die von Dir genannten Geisteswissenschaften werden dagegen deutlich von den Philosophen angeführt. Dein 'dramatisch' ist also auch eine Nebelkerze, denn warum schneiden die schlauen Physiker und Ingenieure bei logical and verbal reasoning so schlecht ab, ist das der 'echten' Wissenschaft etwa fremd?

Die These "Studying Philosophy Does Make People Better Thinkers" hast Du also nicht widerlegt (auch das Einstreuen von 'völlig', 'dramatisch' oder 'wahnsinnig' hilft nicht).

Du musst schon versuchen zu verstehen, was ich schreibe. Geisteswissenschaften sind keine echten Wissenschaften. Sie schaffen kein echtes Wissen. Sie erstellen von Menschen erschaffene Konstrukte, keine Fakten. Da geht es um Konstrukte wie Ethik oder Recht. Das ist aber kein echtes Wissen. Was ich dir zeigen wollte ist, dass Philosophie in eine Gruppe gehört wie Theologie oder Theaterwissenschaften. Die schneiden nämlich auch nicht schlecht in diesen Verbal- und Recht-Tests ab. "Better Thinker" bedeutet hier nichts anderes als "habe das gesellschaftliche Konstrukt verstanden und kann es wiedergeben und mich in ihm bewegen". Ist das nützlich? Ja, sicherlich, es ist wie Religion, es gibt dem Zusammenleben Struktur. Ist es echtes Wissen? Nein. Es kann sich mit echtem Wissen in manchen Bereichen überschneiden, aber primär ist es ein menschliches Konstrukt, eine Meinung und kein Fakt.
 
  • #191
Der hat gar nichts durchschaut. Der trollt einfach nur herum. Schade um das interessante Thema. Aber man sieht hier mal wieder, dass ein Einziger reicht um eine Diskussion komplett zu torpedieren. Da hilft eigentlich nur ignorieren. Ein etwas beherzteres Eingreifen des Moderatoren-Teams wäre auch noch hilfreich, btw...

Ah, keine Argumente mehr? Ich dachte, dass was ich mache ist Philosophie...wenn euch eine Meinung nicht passt, dann ruft ihr nach dem Moderatoren-Team...ist das nicht peinlich. Gemein, gemein, der Kraken hat eine andere Meinung und mir fehlen die Argumente (obwohl ich doch so viel Philosophie studiert hab). Macht doch einfach weiter, ich diskutiere auch gerne darüber, ob Zufriedenheit das Ziel im Leben sein soll, wir können gerne weiter schwurbeln, äh philosophieren. Bedeutet Zufriedenheit nicht auch Stillstand? Ist Unzufriedenheit vielleicht das eigentliche Ziel? Verstehst? Verstehste nicht? Auf deinem Kreuzzug der Wahrhaftigkeit hast du den eigentlichen Sinn von Philosophie vergessen.
 
  • #194
"Better Thinker" bedeutet hier nichts anderes als "habe das gesellschaftliche Konstrukt verstanden und kann es wiedergeben und mich in ihm bewegen".
Das das der einzige Wert ist, wenn man Dinge wie "Wahrhaftigkeit" nicht für sich selbst anwendet, sondern als gesellschaftliche Floskel in einem Forum verwendet.
Bei Philosophie ist es genauso, es ist für das eigene Denken und Fortkommen wichtig, aber nicht als Gruppen- oder Gesellschaftsthema, da die meisten Menschen zwischen Denken und Handeln riesige Abgründe haben...
Das Problem mit den Gedanken anderer, die man sich zwar um die Ohren hauen kann, ist, dass es immer noch die Gedanken anderer sind.
Gerade, wenn man Philosophie nicht wissenschaftlich sieht, sondern es im privaten Rahmen frei laufen lässt, sind es die individuellen Ansichten
der Teilnehmer, die das erarbeiten der Gedanken ausmachen.

Was nützen einem Gedanken von Menschen, die lange tot sind? Gedanken von Menschen, die in einem völlig anderen, zeitlichen wie gesellschaftlichen, Kontext stehen?

Sie sind nichts wert. Sie nehmen dir nur die Freiheit selbst auf Gedanken zu kommen. Sie lassen dich gebildet und substanzlos schwafeln,
können beeindrucken, aber letztendlich sind sie nicht zielführend in der Gegenwart. Gebildete Schwafler ohne eigene Gedanken hat die Welt
wirklich genug.
Hier ebenfalls der eigentliche Punkt zum Thema: Wo fängt das eigene Denken an und wo schleppt man Jahrzehnte lang falsche Eindrücke der Gesellschaft mit, die zuerst entfernt werden sollten bevor man SELBST beginnt logische vernünftige Gedanken zu kreieren...
 
  • #195
Der Schlüssel zum Glück ist der beherzte Einsatz der ignore Funktion..
 
  • HaHa
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: dubsetter, sllk und kernelkid
  • #198
Wenn man nur diskutieren dürfte, wenn man Ahnung hätte, müsste ja jeder die Klappe halten.

Naja. "Die 808 ist doof" wird ja nur der schreiben, der sie kennt, heraushört und auch sagen kann, warum er sie doof findet. Alles andere ist Show.

Selbstreflexion gehört nämlich auch zur Wahrhaftigkeit, imho (wie @debloat schon in #2 geschrieben hat). Man sollte also bei bestimmten Aussagen beim Diskutieren halbwegs im Rahmen dessen bleiben, was man kann, weiß und ist.
 
  • Zustimmung
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: dubsetter und j3122
  • #199
Der TE hat über Wahrhaftigkeit geredet und nicht über Wahrheit. Scheint keinen zu interessieren, nicht mal den TE....oder deswegen vielleicht.

@Cee Sehr löblich, wie du geschickt wieder den Bogen zum Thema zurückgespannt hast. Wahrhaftig.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Phil999
  • #200
Die philosophische Intuition wird inzwischen in der Philosophie als sehr kritisch angesehen. Man könnte behaupten, in diesem Faden geht es primär um die philosophische Intuition. Im Prinzip gilt die alte Philosophie als überholt und minderwertig, da ihr jede evidenzbasierte Basis fehlt. Die philosophische Intuition wurde lange Zeit als ausreichende Evidenz verstanden und angenommen. In der heutigen Zeit zerbröselt diese Annahme natürlich komplett und deshalb gibt es auch weitreichende Diskussionen, ob man die Philosophie auflösen sollte und die sinnvollen Bestanteile einfach in andere Wissenschaften integrieren soll. Wie zum Beispiel Psychologie. Warum ist das so? Man hat in der Philosophie festgestellt, dass die oft genutzte philosophische Intuition sehr empfindlich ist für Framing. Genau das ist was hier passiert. Astrologie halt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Zurück
Oben