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Der Schlüssel zum Glück ist Wahrhaftigkeit

  • #151
Die Theorie bringt dir nur Regelkonformität und Grenzen, wo keine sein sollten - Auch wenn der Gedanke des anderen
richtig oder nur richtig formuliert ist.

Deine Musik auf Soundcloud finde ich aber schon SEEEEHHR regelkonform.
Ich möchte das keineswegs abwerten, aber es erfüllt Deinen eigenen Anspruch nicht.

Kleiner Tipp:
Blooming Cirquit - Hihats sind viel zu laut, bei 100Hz würde ich 1-2db zugeben
Overclocked - die Mitten sollten deutlich mehr nach vorn gemischt werden, beim Kick würde ich die 4K mehr betonen
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #152
Nein.

Philosophie ist eine Wissenschaft wie jede andere. Und wenn man das halbwegs vernünftig machen möchte, muss man sich die Grundlagen dieser Wissenschaft aneignen. Ein Physiker kann auch nicht sagen: Nöö, also Newton oder Einstein brauche ich nicht. Das sind nicht meine Gedanken. Das ist natürlich absoluter Unsinn. Beim Lesen der oben genannten Literatur hatte ich unglaublich viele Aha-Momente. Und die kann sich niemand mal eben "from the scratch" selbst erarbeiten. So, wie wir uns alle auch nicht Newtons Mechanik alle allein herleiten. Der Erfolg der Menschheit beruht auf dokumentiertem Wissen, dass an die Folgegenerationen weitergegeben wird.

Was Du hier schreibst ist reine Polemik. Nicht mehr.


Ebenso fragwürdig sehe ich Deine Aussage zur Musik. Wie genau machst Du denn "frei Schnauze Musik"? Drückst Du überall nur den Random-Button oder lässt die Katze übers Keyboard laufen? Selbst ein 4/4-Takt ist eine Regel, die man dann auch missachten sollte. Das bringt dann tatsächlich Neues, wenn es Dir allein darum geht. Ob sich das jemand anhört, ist ja in dem Kontext nicht relevant.

Vielleicht ein kleiner Tipps: Wirklich gute "neue" Musik entsteht immer "post-kreativ". Man zerstört oder reduziert nur Dinge, nachdem man sie aufgebaut hat. Am Ende bleibt eine Art Essenz, ein Filtrat. Der Prozess lässt sich nämlich nicht dadurch abkürzen, dass man weniger Aufwand betreibt und direkt aus den Zutaten die Essenz herstellen will. Den Instantkaffee kann ich nicht direkt aus den Bohnen gewinnen.

Will sagen: wenn Du irgendwas Neues machen möchtest, musst Du erst durch den konventionellen Teil. Ganz gleich, ob das Musik, Philosophie ist oder Kochen.

Philosophie ist keine Wissenschaft, nur Geschwurbel, welches man weder beweisen, noch widerlegen kann. Philosophie ist eine Meinung, kein Fakt. Das macht Philosophie nicht nutzlos, sie ist wie ein Schlaflied, sie lullt uns ein.
 
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M.i.a.u.: ganje
  • #153
Philosophie ist keine Wissenschaft, nur Geschwurbel, welches man weder beweisen, noch widerlegen kann. Philosophie ist eine Meinung, kein Fakt. Das macht Philosophie nicht nutzlos, sie ist wie ein Schlaflied, sie lullt uns ein.

Puuuhh, okay.
Ein schönes Leben dann noch.
Ich bin raus.
 
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M.i.a.u.: treponema
  • #154
Philosophie ist keine Wissenschaft, nur Geschwurbel, welches man weder beweisen, noch widerlegen kann. Philosophie ist eine Meinung, kein Fakt. Das macht Philosophie nicht nutzlos, sie ist wie ein Schlaflied, sie lullt uns ein.

So ja nun auch nicht - Gerade das trennt reines denken und Philosophie als Wissenschaft

Philosophie besteht aus Denken, aber nicht jedes Denken ist Philosophie.

Was wir hier machen ist halt Stammtischs hwurbeln, vor sich hin "philosophieren", hat aber mit der Wissenschaft an sich nix zu tun

Man könnte sagen: Philosophie = Denken + Methode + Kritik + Begründung
 
  • #156
philosophie ist liebe zur wahrheit.
die annahme, dass man allein durch denken zu wahrheit kommt und sich die philosophie im verständnis und in der methodik der akademiker erschöpft, ist klassische hybris der westlichen kultur.
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome und _thomas_
  • #157
Philosophie ist keine Wissenschaft, nur Geschwurbel, welches man weder beweisen, noch widerlegen kann. Philosophie ist eine Meinung, kein Fakt. Das macht Philosophie nicht nutzlos, sie ist wie ein Schlaflied, sie lullt uns ein.
Dass Philosophie nutzlos sei, ist selbst eine philosophische Position. Willkommen im Club.

Logik, Ethik, Erkenntnistheorie, das ist alles Philosophie. Sogar die wissenschaftliche Methode selbst ist ein Produkt der Philosophie. Wenn du sagst, dass nur was beweisbar ist, zählt, dann triffst du damit eine erkenntnistheoretische Aussage, also Philosophie. Du betreibst gerade das, was du als Geschwurbel abtust.

Man kann es weder beweisen noch widerlegen... Das ist kein Argument gegen Philosophie, das ist buchstäblich die Definition von Philosophie vs. Empirie. Das ist so, als würdest du Musik kritisieren, weil sie keine Mathematik ist.

Du hast dich also gerade selbst als Schwurbler enttarnt. Logisch betrachtet solltest du dich dem Thread also besser fernhalten.
 
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M.i.a.u.: kernelkid
  • #158
Das ist und sollte ein Plausch sein, nicht unbedingt ein Kampf um etwas.
Wahrhaftigkeit als Wort kann so viel auslösen? Das ist verständlich, dennoch sollte das wichtigste sein, was leider immer weniger Leute können, die Aussagen und Ideen anderer gelten und stehen zu lassen zu können.

Ohne, dass was irgendwie gelabelt wird, idealerweise. Natürlich kann man das für sich bewerten - aber bei Wahrheit sicher noch mehr als bei Wahrhaftigkeit.

Und wir hatten hier schon Gespräche über "was ist Kunst" bis "analog vs. digital" - das ist normal, für Leute mit Gehirn, Augen, Empfindung, weil man sich das irgendwann fragt.
Ablehnen kann man das - aber es ist da, so wie der Tod, der kommt - auch wenn man das weg schiebt.

Lass die Gedanken kommen und gehen, atme ein und aus.
Zack - bist du sogar schon fast jemand, der eine Meditation macht. Gerade heute, wo man in 2 Lagern denken möchte, sind 100 weitere Lager irgendwo dazwischen trotzdem da.

"Die Liebe ist die größte Kraft"
 
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M.i.a.u.: Phil999, kernelkid und j3122
  • #159
Dass Philosophie nutzlos sei, ist selbst eine philosophische Position. Willkommen im Club.

Logik, Ethik, Erkenntnistheorie, das ist alles Philosophie. Sogar die wissenschaftliche Methode selbst ist ein Produkt der Philosophie. Wenn du sagst, dass nur was beweisbar ist, zählt, dann triffst du damit eine erkenntnistheoretische Aussage, also Philosophie. Du betreibst gerade das, was du als Geschwurbel abtust.

Man kann es weder beweisen noch widerlegen... Das ist kein Argument gegen Philosophie, das ist buchstäblich die Definition von Philosophie vs. Empirie. Das ist so, als würdest du Musik kritisieren, weil sie keine Mathematik ist.

Du hast dich also gerade selbst als Schwurbler enttarnt. Logisch betrachtet solltest du dich dem Thread also besser fernhalten.

Ich habe geschrieben „nicht“ nutzlos. Sind Meinungen nutzlos? Jeder kann Behauptungen aufstellen, so wie du meinst, da gäbe es noch mehr als den evolutionären Antrieb. Aber benennen kannst du das dann nicht. Die Kunst der Philosophie ist es über unnütze Dinge so zu philosophieren, dass möglichst viele sich in den Worten wiederfinden. Es ist nicht mehr eine Wissenschaft als Astrologie. Man kann alles zur Geisteswissenschaft erheben, denn Geisteswissenschaften sind keine Wissenschaften. Ist Philosophie nutzlos? Ist small talk nutzlos? Sind Gesetze nutzlos? Sicher nicht, aber sie sind alle Produkt des evolutionären Antriebs Dinge zu tun, die dem Überleben der Spezies dienen.

P.S. Bitte nicht persönlich nehmen, wir können unterschiedliche Positionen zu einem Thema haben, aber ich finde dich nicht doof oderso und ich halte auch niemand für doof der eine andere Meinung hat.
 
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  • #162
Gute Frage. Ich tendiere zu ja, bin mir aber nicht ganz sicher. Überbewertet sind sie auf jeden Fall.

Wenn man es biologisch sieht, dann sind unterschiedliche Genkombinationen unterschiedliche Meinungen wie man überleben kann. Je nach Umwelt kann eine dieser Meinungen zutreffender sein oder nicht. Sind Meinungen also wichtig?
 
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  • #163
P.S. Bitte nicht persönlich nehmen, wir können unterschiedliche Positionen zu einem Thema haben, aber ich finde dich nicht doof oderso und ich halte auch niemand für doof der eine andere Meinung hat.

ah...

Letzte Zuflucht Philosophie. Die Esoterik des alten Mannes.

Verschwörungstheorieersatz für Gutmenschen mit naturwissenschaftlicher Bildungslücke. Philosophie ist wie diese Leute, die die ganze Zeit reden müssen, aber eigentlich nix zu sagen haben.

Wenn es dem einfachen Gemüt als Ersatzreligion dient, ist es immer noch besser als Drogen.

Ist nicht böse gemeint, aber einer muss ja die „circle jerks“ alter weißer Männer mal aus ihren starren Mustern holen.

Philosophie ist keine Wissenschaft, nur Geschwurbel

alles herabwertend, aggressiv, absichtlich provokativ und respektlos.

genau so wie das hier:
Ist das jetzt die neue Philosophie-Selbsthilfe-Gruppe?

und das:
Küchenphilosophie für Zukurzgekommene.

---
solche haltungen sind der grund, warum diese diskussion immer wieder in streit ausartet und nicht die leute, die darauf emotional reagieren.
 
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M.i.a.u.: dubsetter und ModernerPurist
  • #165
ah...











alles herabwertend, aggressiv, absichtlich provokativ und respektlos.

genau so wie das hier:


und das:


---
solche haltungen sind der grund, warum diese diskussion immer wieder in streit ausartet und nicht die leute, die darauf emotional reagieren.

Ist leider so, dass bei einem selbst sachlichen Beitrag nochmal nen persönlicher Nachtritt folgt,
nur als rhetorischer Nachtritt, um seiner Meinung mehr Gewicht zu geben.

Eine eigtl sehr ekelhafte Art der Diskussion - Betrifft hier aber viele, möchte mich da nicht ausnehmen.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann
  • #168
Bitte nicht persönlich nehmen
Ich nehme gar nichts persönlich. Dein Beitrag zeigt insgesamt aber im Grunde nur, dass du der Logik gar nicht folgen kannst, Philosophie bisher also gar nicht verstanden hast.

Im Gegenzug willst du aber dauernd belegen, dass Philosophie anscheinend eher Religion ist. Das ist ganz weit entfernt von der Realität und damit auch von irgendeiner Wahrheit. Um beim Thema zu bleiben. Das habe ich weiter oben ja belegt. Ich habe einfach nur deine eigene "Argumentation" genommen, mit der du dich selbst widerlegt und als Schwurbler (dein Wort!) geoutet hast. Und daraus logisch geschlussfolgert, dass diese Diskussion nichts für dich ist, da Philosophie ja nur Schwurbel ist. Kannst du dem Gedankengang folgen?
Das macht Philosophie nicht nutzlos, sie ist wie ein Schlaflied, sie lullt uns ein.
Sollte das der Nutzen sein, ist sie für mich nutzlos. Dann kann ich auch in die Kirche gehen. Das hätte ich so schreiben müssen. Das Gegenteil ist der Fall. Natürlich steht es dir frei, das bis an dein Lebensende zu leugnen.
Man kann alles zur Geisteswissenschaft erheben, denn Geisteswissenschaften sind keine Wissenschaften.
Wie bereits gesagt, das etablierte Konzept des philosophischen Diskurses begründet unser gesamte Wissenschaft.

Wahrheitsbegriff, Kausalität, Objektivität, methodische Gültigkeit... Das alles fußt auf dem Fundament der Philosophie. Wir können da gern weiter in die Tiefe gehen.

Du kannst das gern alles faktisch widerlegen. Wäre cool, denn damit hätte die Diskussion wieder ein gewisses Niveau.
pssst..... hat er schon "alte weisse säcke " gesagt.... ??
Jupp
 
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  • #170
Wenn man es biologisch sieht, dann sind unterschiedliche Genkombinationen unterschiedliche Meinungen wie man überleben kann. Je nach Umwelt kann eine dieser Meinungen zutreffender sein oder nicht. Sind Meinungen also wichtig?
Meinungen sind geistige Zusammenhänge. Genkombinationen als Meinungen zu bezeichnen funktioniert nur metaphorisch.
Aber wenn man es so betrachtet, wären "Meinungen" der Grundstein des Überlebens. Um sagen zu können ob diese "Meinungen" wichtig sind, müsste man erstmal klären ob das (Über)Leben wichtig ist.
 
  • #174
Im Prinzip können wir den Thread schließen, da die Rede und Gegenrede erfolgt ist und alle auf ihrem Standpunkt beharren. Der typische Verlauf hier im Forum.

Meine Empfehlung, um mal ein wenig runterzukommen:

 
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M.i.a.u.: Phil999, Scenturio und j3122
  • #176
Im Prinzip können wir den Thread schließen, da die Rede und Gegenrede erfolgt ist und alle auf ihrem Standpunkt beharren. Der typische Verlauf hier im Forum.

Meine Empfehlung, um mal ein wenig runterzukommen:


Man könnte sich auch den zeitgenössischen Fokus auf "Glück" genauer anschauen.
Glück, Quality Time, Work Life Balance usw. sind genau der Zeitgeist, der im Grund fern von Realität geschaffen wurde und Ausdruck der "Schwachen Menschen in guten Zeiten" ist.

Da fällt mir nur das zZt weit verbreitete Zitat aus der Soziologie von M. Hopf ein:

"Harte Zeiten schaffen starke Männer. Starke Männer schaffen gute Zeiten. Gute Zeiten schaffen schwache Männer. Und schwache Männer schaffen harte Zeiten."

Das macht deutlich wie relativ Glück und Wahrhaftigkeit ist. In schlechten Zeiten macht dich ein Apfel glücklicher, als ein Stück Luxus in guten Zeiten, an deren Ende wir uns scheinbar gerade befinden.
 
  • #177
Ich nehme gar nichts persönlich. Dein Beitrag zeigt insgesamt aber im Grunde nur, dass du der Logik gar nicht folgen kannst, Philosophie bisher also gar nicht verstanden hast.

Im Gegenzug willst du aber dauernd belegen, dass Philosophie anscheinend eher Religion ist. Das ist ganz weit entfernt von der Realität und damit auch von irgendeiner Wahrheit. Um beim Thema zu bleiben. Das habe ich weiter oben ja belegt. Ich habe einfach nur deine eigene "Argumentation" genommen, mit der du dich selbst widerlegt und als Schwurbler (dein Wort!) geoutet hast. Und daraus logisch geschlussfolgert, dass diese Diskussion nichts für dich ist, da Philosophie ja nur Schwurbel ist. Kannst du dem Gedankengang folgen?

Sollte das der Nutzen sein, ist sie für mich nutzlos. Dann kann ich auch in die Kirche gehen. Das hätte ich so schreiben müssen. Das Gegenteil ist der Fall. Natürlich steht es dir frei, das bis an dein Lebensende zu leugnen.

Wie bereits gesagt, das etablierte Konzept des philosophischen Diskurses begründet unser gesamte Wissenschaft.

Wahrheitsbegriff, Kausalität, Objektivität, methodische Gültigkeit... Das alles fußt auf dem Fundament der Philosophie. Wir können da gern weiter in die Tiefe gehen.

Du kannst das gern alles faktisch widerlegen. Wäre cool, denn damit hätte die Diskussion wieder ein gewisses Niveau.

Jupp

Ich kann deinem Gedankengang folgen, nur habe ich gar kein Problem, mein Aussagen hier als Geschwurbel zu bezeichnen. Ich halte das was ich hier sage nicht für Wissenschaft und da liegt eben der feine Unterschied. Ich denke, man sollte es eben nur richtig einordnen. Und das Problem besteht eben schon darin, dass für einige die Philosophie wie eine Religion ist, sie diese für extrem wertvoll halten mit extrem großen Wissensgewinn. Ist sie aber nicht, sie ist maximal eine Meinung zur aktuellen Lage. Ein Gedanke und nicht der Gedanke. Wie gesagt, Philosophie ist wie Astrologie, du kannst da alles reininterpretieren und sagen, dass alles auf dem Fundament der Philosophie beruht. Aber das natürlich nicht richtig. Das ist so ein Henne oder Ei-Problem. Man kann das eben nicht widerlegen, da es ja gar keine Grundlage hat, die man widerlegen könnte. Es sind halt Gedankenkonstrukte, die sich schlüssig anhören, ob sie schlüssig sind, lässt sich nicht beweisen und die Dinge die sich beweisen lassen, sind nicht mehr exklusiv Teil der Philosophie. Genauso gut könnte man sagen "Gedanken sind die Grundlage für alles". Du sagst, wir können da tiefer gehen...aber gibst im Prinzip gar keine Diskussionsgrundlage, sondern bleibst wolkig. Ich wüsste jetzt nicht mal welchen Fakt ich widerlegen soll. Es kann auch niemand widerlegen, dass es einen Gott gibt.
 
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  • #178
Regeln, welche Regeln? 😅

Ich treffe die Konformität nur zufällig, nicht absichtlich

Mit Zufall hat das nichts zu tun. Deine Hörgewohnheiten und Dein Anspruch haben die Produktion ganz bewusst in diese Ecke gelenkt. Du beachtest nicht bewusst irgendwelche Regeln, aber folgst unbewusst einem klaren Schema. "Frei Schnauze" funktioniert völlig anders. Dabei müsste man sich ja völlig von irgendwelchen Genres trennen und das fiele selbst mir schwer.

Um das aber nochmal zu konkretisieren: Mir geht es nicht darum DICH oder DEINE Arbeitsweise zu kritisieren, sondern lediglich deine Aussagen in einen Kontext zu bringen. Fakt ist, dass sich jeder von uns beeinflussen lässt und damit sind sehr prägenden Dinge verbunden. Das kann auch, wie in Deinem Fall, völlig passiv passieren. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es viel schwieriger unkonventionelle Musik zu machen, als solche, die klaren Regeln folgt.

Du kannst Dich ja gern mal an einer innovativen IDM-Nummer ausprobieren. Da bin ich ganz Ohr!!


Solar Chrome schrieb:
Ist das jetzt die neue Philosophie-Selbsthilfe-Gruppe?

Das war ironisch gemeint. Das sollte nur ein kleiner Spaß sein. 🫤
 
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M.i.a.u.: j3122 und ModernerPurist
  • #179
Mit Zufall hat das nichts zu tun. Deine Hörgewohnheiten und Dein Anspruch haben die Produktion ganz bewusst in diese Ecke gelenkt. Du beachtest nicht bewusst irgendwelche Regeln, aber folgst unbewusst einem klaren Schema. "Frei Schnauze" funktioniert völlig anders. Dabei müsste man sich ja völlig von irgendwelchen Genres trennen und das fiele selbst mir schwer.

Um das aber nochmal zu konkretisieren: Mir geht es nicht darum DICH oder DEINE Arbeitsweise zu kritisieren, sondern lediglich deine Aussagen in einen Kontext zu bringen. Fakt ist, dass sich jeder von uns beeinflussen lässt und damit sind sehr prägenden Dinge verbunden. Das kann auch, wie in Deinem Fall, völlig passiv passieren. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es viel schwieriger unkonventionelle Musik zu machen, als solche, die klaren Regeln folgt.

Du kannst Dich ja gern mal an einer innovativen IDM-Nummer ausprobieren. Da bin ich ganz Ohr!!

Ich glaube, du überschätzt ein bisschen, wie stark mein Vorgehen von bewussten oder unbewussten Mustern geprägt ist.
Ich mache da tatsächlich keinen großen Anspruch geltend ... weder an Innovation noch an Komplexität.

Für mich ist das Ganze in erster Linie ein Hobby. Mich interessiert vor allem die Technik und der Klang an sich,
weniger, wie das im größeren Kontext bewertet wird oder bei anderen ankommt.
Was ich etwas schwierig finde: dass meine Tracks oft genutzt werden, um Rückschlüsse auf meine Aussagen oder Arbeitsweise zu ziehen.
Das lenkt die Diskussion schnell auf eine persönliche Ebene, obwohl es mir eigentlich nur um den Austausch über Inhalte geht.
Ich halte es bewusst simpel!

Die Sachen, die ich hier poste, sind im Grunde einfach Experimente mit neuem Gear.
Die Musik selbst ist dabei eher Mittel zum Zweck. Ich arbeite tatsächlich ziemlich frei und ohne Referenzen
einfach so, wie es sich im Moment für mich richtig anhört.

Hier was aus einer anderen Zeit. Nur CS1x, Terratec EWS XXL mit Microwave PC, ging in CS1x Line in und dann auf Kassette.
EQ, Kompressor kannte ich damals noch nicht, paar mal habe ich sehr einfache Gitarren eingespielt, das war´s.
2,3 Titel sind wohl paar Jährchen jünger



Früher war das noch konsequenter, weil mir viele "Regeln" gar nicht bewusst waren.
Mein Anspruch heute ist eher, wieder zu diesem Sound zurückzufinden ... was gar nicht so leicht ist.
IDM ist für mich dabei kein konkretes Ziel. Ich verstehe den Reiz, aber mir persönlich ist das oft zu verkopft. Dieses ziellose, intuitive Arbeiten spricht mich mehr an
und ich habe eigtl noch viel zu viele Tools, die ich ausprobieren will - Wie bspw etwas mit einem Gerät hinzubekommen, das eigtl
die schlechtere Wahl ist. Das mache ich tatsächlich bewusst, siehe bspw Kick (Kick Lancet völlig ungeeignet für diese Art Kick!) oder Supersaw lead (Rev2) in Blooming Cirquit.
Die Fehler sind dabei willkommenes Nebenprodukt - Ich mag Fehler, ich mag wenn es mulmt, ich mag Resonanz und Unperfektion und
mache sehr oft das Gegenteil von dem was gerade State of the Art ist.
 
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  • Daumen hoch
M.i.a.u.: j3122

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