Die Beatles

sadnoiss

sadnoiss

...
wer braucht schon ht wenn er die Beatles hören kann :D

Aber ernsthaft: so doof find ich die gar nicht, nur ziemlich "totgespielt"
 
Moogulator

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Admin
Coverversionen? Laibach!! Let it be wurde vorzüglich gekoffert.
 
sinot

sinot

.
wer brauch schon beatles.... lol ich mag nur trostlos kaputtes zeug...

-> joy division! *grins*

mfg sinot

ps: den film "control" von anton corbijn kann ich empfehlen!
 
Moogulator

Moogulator

Admin
schon mal Revolution #9 oder Tomorrow never knows gehört? Ich bin auch alles andere als ein Beatles-Kenner oder Fan, aber..

Vielleicht kann Dirk oder jemand der mehr aus der Generation ist, ein paar experimentelle Hörtipps geben? Die waren schon mehr als das, was man heute noch mehr oder weniger als "Indie" heute so hören kann. Das muss sogar ich einsehen.
 
M

Markus Berzborn

..
Das experimentellste Stück der Beatles wurde nur einmal öffentlich vorgeführt (d.h. als Tonband) bei irgendeinem Festival. Es heißt Carnival of Light und dauert ca. eine Viertelstunde. Paul McCartney hat letztes Jahr angekündigt, es nach über vierzig Jahren endlich veröffentlichen zu wollen. Er braucht dazu aber die Zustimmung von Ringo Starr und der zwei Beatles-Witwen.
Wie man hört, wollte McCartney den Track schon beim Anthology-Projekt in den 90ern unterbringen, die anderen sollen aber dagegen gewesen sein.

Die Meisterwerke der Beatles sind für meine Begriffe:
I Am the Walrus
Strawberry Fields Forever
A Day in the Life
Lucy in the Sky with Diamonds
Being for the Benefit of Mr. Kite

Finde ich uneingeschränkt bewundernswert.

Gruß,
Markus
 
suomynona

suomynona

µ◊÷‡∞
A

Anonymous

Guest
Sich nur einzelne Songtipps wie Revolution No. 9 reinzuziehen, um daraus Rückschlüsse auf die Experimentierfreude ziehen zu wollen, ist der Sache unwürdig. Diese Titel stehen in einem Zusammenhang, den man nicht ignorieren sollte. Daher lieber einmal komplett und am Stück das White Album anhören, soviel Zeit sollte man sich ruhig mal nehmen. Das gilt auch für Abbey Road und Sergeant Pepper, letzteres ist speziell aus der Perspektive Konzeptalbum interessant. Den Anteil von George Martin darf man nicht unterschätzen. All das geht auch ohne ein Fan zu sein oder jemals gewesen zu sein, und dient einfach der musikalischen Bildung. Und alleine die Tatsache, dass Pet Sounds Inspiration für Sergeant Pepper war, dürfte belegen wie zusammenhängend manchmal die Dinge sind.
 
EinTon

EinTon

......
Markus Berzborn schrieb:
Das experimentellste Stück der Beatles wurde nur einmal öffentlich vorgeführt (d.h. als Tonband) bei irgendeinem Festival. Es heißt Carnival of Light und dauert ca. eine Viertelstunde.

Ist es eigentlich belegbar, dass Stücke wie "Revolution 9" auch von Stockhausen und anderen "E-Musik"-Tonbandkomponisten beeinflußt waren? (Das Stockhausen-Bild auf dem "White-Album"-Cover ist für mich übrigens noch kein Beleg dafür...)
 
M

Markus Berzborn

..
EinTon schrieb:
Ist es eigentlich belegbar, dass Stücke wie "Revolution 9" auch von Stockhausen und anderen "E-Musik"-Tonbandkomponisten beeinflußt waren?

Ja, klar. Abgesehen von entsprechenden Interview-Äußerungen - meinst Du im Ernst, die Beatles wären als erste auf solche Ideen gekommen?

Das Stockhausen-Bild finde sich übrigens auf der Sgt. Pepper. Das White Album hat gar kein Cover, darum heißt es auch so. ;-)

Gruß,
Markus
 
A

Anonymous

Guest
Abgesehen von dem Tibetanischen Totenbuch, dem exotischen Klang der Tambura und der Tatsache, daß John wie ein mystischer Zombie klingen wollte, wurde dem Song noch mehr Übernatürliches und Wundersames hinzugefügt, und zwar von Paul. Paul war damals sehr stark in die sogenannte Avantgarde involviert. Modeme Kunst und Literatur, moderne Musik in der Art von John Cage, Stockhausen - all die Sachen, die er im inspirierenden Dunstkreis der Asher-Familie hörte. Die Ashers, die Paul unter ihre Fittiche genommen hatten, als er anfing, mit Jane auszugehen, waren außerordentlich scharfsinnige Menschen, hochintelligent und sehr musikalisch. Obwohl man nicht sagen konnte, daß sie irgend etwas für die Avantgarde übrig hatten, bestärkten sie Paul in seinen autodidaktischen Bestrebungen, musikalisch herumzuexperimentieren und unabhängig zu werden.

zu "Tomorrow never knows"

George Martin
Summer of Love – Wie Sgt. Pepper entstand
Henschel Verlag
 

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