Digital Hardware und Digital Software klingen anders!?

Nick Name schrieb:
MIr ist mal aufgefallen, dass Digital Hardware für mich eher spannend ist - im gegensatz zu Digital Software.
Daraus schließe ich, das bei hardware noch irgendwas dazu kommt, was ich akustisch reizvoll finde (was immer das ist: z.b. wandler).
Also, ich hab' hier Dexed und ein TX81Z. Mir fiel ebenfalls auf, daß im Klang der Hardware irgendwas "besser" ist. Sie klingen ungefähr "gleich gut", gleich voll. Dabei müßte Dexed als DX7-Emulation mit 2 Operatoren mehr eigentlich "besser" klingen.

Andererseits vergleicht der Entwickler von Hexter hier sein Programm mit einem TX7:

http://smbolton.com/linux.html




In each one, hexter is panned hard right, and my TX7 (a DX7 in module form) is panned hard left.
Aber bei Direktvergleichen kommt Software irgendwie oft ganz gut weg, fällt mir auch auf.
Ich weiß nicht, was es ist. Aber wenn ich bestmöglichen Klang haben will, tendiere ich nach wie vor auch immer noch zu Hardware.
Am Ende denke ich aber manchmal auch "so viel Arbeit, die Hardware aufzubauen. War es das wert, klingt das jetzt (im Mix) wirklich so viel besser?"
 
Gegensatz zum Threadstarter nicht, dass "das bei Hardware noch irgendwas dazu kommt" (zumindest nicht objektiv, für den einzelnen kann es schon was bringen, wenn da eine extra Kiste steht)

Genau das meine ich - diese "Irgendwas" Es sind sicherlich softskills und auch nicht rational! Dewegen aber doch beschreibbar!?

Das technisch zu beurteilen heißt: Das ergebnis ist immer das gleiche: Es klingt gleich!!!!!! (Siehe eingangspost!)
 
starling schrieb:
Bug2342 schrieb:

Naja und dann hab ich gemerkt daß die aus Plastik gegossen war und ziemlich billig war
und dannach klang sie auch genau so,
wie Plastik halt.
leute denen es so geht sind im grunde genommen nicht fähig Musik "wirklich" zu hören, d.h. über die sinne und nicht über den kopf,
über den all so konditionierungen laufen.

ich hätte jetzt das wort "Idioten" benutz, aber nachem das beispiel direkt eine anwesende person betraf...........besser nicht :lol:


umgekehrt betrachtet ist es aber ein sehr schönes Beispiel dafür das Musik immer an verschiedenen Parametern aufgehängt werden kann und wohl nicht zu unoft Sounds/Musik die "besser" erscheint ( nicht im kontext vs. was anderes) eigentlich durch schwächen oder fehlen am einen parameter oder dem anderen ihre wohlgefälligkeit bezieht
 
was ich posten wollte:
mir gehts wie dem OP, -beziehe mich auf modular digital:

Hardware digital im modular klingt einfach.
bringt auch ne gewisse "direktheit" rüber währenddem software das für mich NIE tut.

Ich mache zwar seit fast 10 jahren nichts mehr mit software, hatte mir aber 1-2 tolle VSTs besorgt und etwas rumgetestet ( aktuellere NI sachen )
die VSTs haben für mich immer nen gewissen faktor "weichgespültheit", was nicht generell schlecht sein muss.
Man kann es auch zu "Hi-Fi mässig" transferieren.
aber es steht irgendwie immer hinten, nie vorne.........wirkt immer leicht weich.....während die besagten digitalen Module im modular da ganz anders sind.

d.h. ich Frage mich schon lange woran das liegen kann ?
die Wandler sinds ( alleine) nicht. Irgend ne weitere Grösse muss da im spiel sein.
 
siebenachtel schrieb:
wirkt immer leicht weich.....während die besagten digitalen Module im modular da ganz anders sind.

d.h. ich Frage mich schon lange woran das liegen kann ?

Ohne konkrete Geräte zu kennen: Vielleicht daran, dass Algorithmen mit Ganzzahlarithmetik berechnet werden - manchmal sogar nur in 16 oder 8 Bit. Oder daran, wie beispielsweise gepitcht wird - z.Bsp. über die Variation der Samplerate / Clock bei mancher digitaler Hardware.
 
Hardware digital im modular klingt einfach.
bringt auch ne gewisse "direktheit" rüber währenddem software das für mich NIE tut.

Geht mir auch so - das hat mich auch zu meiner fragestellung geführt.
 


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