Digital/Hybrid - Welche der neuen (Wavetable-)Synths beeindrucken Euch am meisten?

Digital/Hybrid - Welche der neuen Synths beeindrucken Euch am meisten?

  • Arturia MicroFreak

    Wahl: 10 14,5%
  • ASM Hydrasynth

    Wahl: 22 31,9%
  • Modal Argon8

    Wahl: 15 21,7%
  • Novation Peak/Summit

    Wahl: 11 15,9%
  • Waldorf Kyra

    Wahl: 3 4,3%
  • Waldorf Quantum

    Wahl: 30 43,5%

  • Anzahl Votes
    69

sägezahn-smoo

||||||||||
Nochmals zur Frage von Moogulator: Ich bin echt begeistert vom Quantum. Noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viele Presets erstellt, freiwillig. Fast jedes Mal habe ich was neues. Heute (!) erwachte ein Phasersound mit dem Mischpult EQ zum Leben. Erst dann ist mir eingefallen, dass der Quantum auch ein EQ hat. Also den EQ nachgebaut was den gesamten Charakter umgeändert hat. Absolut happy bin ich mit Pads (bester Padsynth den ich kenne) und Leadsounds. Bässe habe ich noch keine gemacht, ich mags hier analog (pro one/Model D steht daneben)
Die Oberfläche ist riesig. Dürfte auch kleiner sein. Bei den Filtern fehlen mir ein paar Taster.

Grundsätzlich bin ich extrem happy. Der Quantum ist nicht wegzudenken und hat mein Interesse an anderen Polysynths fast zum Erliegen gebracht. Fast, denn der ASM Hydra ist vorbestellt.

Auch eine Stärke des Quantums ist der Soundnachbau. Extrem rasch sind sehr viele Parameter erreicht mit sehr drastischen Änderungen. Hier kenne ich nichts besseres. Es ist ja auch viel einfacher einen Sound mit Wavetables nachzubauen als mit FM. Und er hat (fast) alle Regler dazu im Direktzugriff.

bei den Hüllkurvenformen wünsche ich mir mehr Flexibilität, da ich immer wenns geht an der Expokurve rumschraube. Nicht probiert habe ich Hüllkurvenfeedback zur Verbiegung von Hüllkurvensegmenten. Mal schauen ob das geht. Das geht bei praktisch keinen digitalen Hüllkurven aber bei allen analogen.
 
Zuletzt bearbeitet:

[Artinus]

||||||||||
Ich sags mal so, die kohle hab ich momentan nicht und eigentlich wäre mir rack auch lieber. Von daher muss der quantum warten. Ich bin aktuell eh mehr am setup verbessern als erweitern. Stereoping programmer ist da ein verdammt gutes Stichwort;-)
 
dann würde er aber abheben... :schwachz:

Im Ernst: Verstehe das "Mobilitäts"-Argument gut. Auf der anderen Seite kann es auch schön sein, eben eine derart großzügige Oberfläche zu haben, die eben praktisch keine Kompromisse eingeht. Das ist das, was mich am Quantum wirklich beeindruckt. Der Workflow halt.

Ich habe mein Live-Setup jetzt auf den Quantum + MPC Live + Sipario + Boss-Looper (202) reduziert. Das finde ich "noch" handlich genug. Habe aber halt auch ein Auto, in dem ich den ganzen Kram unterbringen kann. Hängt halt von der persönlichen Arbeitsweise und den Vorlieben ab.
Ich gehe davon aus, dass man in den nächsten 5-10 Jahren kaum noch irgendwo mit dem Auto hin kommt und daher die Sache mit Bus & Bahn gemacht werden muss - ich find den Quantum wie eine Immobilie - das tu ich mir nicht mehr an - als Studioinstrument ist er toll - aber - leider reduziert das bei mir den Doppelnutzen massiv, weil ich Live und Transport echt wichtig finde - das ist sicher nicht bei jedem so - puha - ich hab auch schon mal so einen 20Kilo-Synth und noch anderes mitgeschleppt, vollkommen wahnsinnig. Das geht nur, wenn das entsprechend bezahlt und so weiter ist.
Was ich aber am Quantum toll finde ist das Granularzeugs und damit könnte man schon viel machen, weil man es so schön "anfassen" kann. Aber sowas müsste eigentlich in eine Groovebox - ist aber mein Problem - nicht euers. Ich halte Sampling für etwas, was einfach gut zu Sequencer-Mitverbau gehört.

Es kann sein, dass ich da nur einfach andere Prioritäten setze, aber ich finde es in Menge auch nicht übertrieben, da geb ich dir recht - hab auch einige Zeit mit VSynth und Electribe performt - mit 2 Triebes. Der V hat eine gute Tastatur, D-Beams und so - super für Performance, ist auch nicht so schwer - aber groß halt .. den Job macht jetzt ein iPad - Zwack - mein Case ist heute so groß wie der Quantum insgesamt.

MPC Live ist das kleinere Ding von Akai, das andere ist die MPC X. Sehr umfangreich sind aber beide.

Ich find den Quantum als Synth super - auch die Bedienung ist optimiert - könnte aber mit einem Rack leben oder Desktop - dann könnte man die Tasten selbst wählen - das Problem ist halt das Format und Gewicht. Denke, dass das für meine Anforderungen auch nicht nötig ist. Auch das ist mein Problem .. ich hab auch Synths, die ich nie nie niemals mitnehmen würde.

Wer nen Quantum hat - muss man da unbedingt noch einen Hydrasynth haben?
So prinzipiell? Ich bin da auch immer versucht nicht zu ähnliche Dinge doppelt abzudecken. Aus einer Art von Ökonomie gesehen und er wirkt halt etwas bassschwach in den Demos - aber hab ihn halt nie direkt gehört.
 
Zuletzt bearbeitet:

borg029un03

Elektronisiert
Mit Waldorf werd ich nicht warm, kann viel klingt aber alles nicht nach etwas was ich mag.
Besonders der Quantum war mir dann doch zu verschachtelt.

Der Microfreak ist bei dem Preis ein klassischer NoBrainer, kann viel und klingt spannend.

Peak ist ein schöner Synth ich glaub als Summit noch besser, aber ich mag den Klang nicht, btw. bei Waldorf mag ich alles irgendwie nicht ;-)

Hydrasynth sieht toll aus, die Features hören sich super an, aber ich hab noch keine Sounddemo gefunden die mich überzeugt hat.

Und Modal, die klingen immer geil. Der Argon könnte der erste sein, der bezahlbar ist und sich vernünftig bedienen lässt.
 

Sulitjelma

||||||||||
Vielleicht wird das ja doch irgendwann etwas mit einer Desktop-Version - gerne etwas abgespeckter und günstiger. Für granular und Resonator habe ich bisher keine Hardware - o.K. vielleicht für letzeres vielleicht "Plucked String" beim Kronos.
 

spk

||||||||||||
Waldorf könne ja als Desktops die einzelne Syntheseformen günstiger und mit mehr Stimmen (wenn sinnvoll) anbieten, z.B. ein Granular-Desktop. Keine Ahnung ob das generell Sinn machen würde.
 
Den Wavetable desktop gibbet ja schon (Blofeld). Einen Granular wäre natürlich genial. Auch einfach ein Quantum Desktop ... toll ... das Problem ist nur - die vielen Knöpfe brauchen halt schon ne Menge Platz. Ob das im Desktop dann ohne Matrix sinnvoll ist?
 
So weit mir bekannt ist lautet die Philosophie hinter dem Quantum " Komplex aber nicht kompliziert ".

Also viele Soundschöpfungsmöglichkeiten bei zugänglicher Bedienung...

Eine Reduzierung auf ein Desktop Quantum "mit drei Knöpfen" widerspricht dem Konzept des Quantums und wird vermutlich nicht kommen...
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Schaut man sich die Oberfläche an, ist 'ne Menge redundant: Oszillator, Envelope, LFO, Effekte - das könnte man wählbar machen. Mit dem analog Filter Bereich geht's mir wie @Moogulator - einfach ersatzlos für eine Budget Version streichen. Das Konzept könnte man imho schon ohne großen Verlust was die Zugänglichkeit betrifft schrumpfen, für den direkten Zugriff während des Spiels müsste man dann einen möglicherweise schon vorhandenen HW-Controller bemühen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bjørn-65

.....
So weit mir bekannt ist lautet die Philosophie hinter dem Quantum " Komplex aber nicht kompliziert ".

Also viele Soundschöpfungsmöglichkeiten bei zugänglicher Bedienung...

Eine Reduzierung auf ein Desktop Quantum "mit drei Knöpfen" widerspricht dem Konzept des Quantums und wird vermutlich nicht kommen...
Sehe ich grundsätzlich auch so, dass ein "Eindampfen" der Bedienoberfläche eigentlich der hinter dem Quantum stehende Idee, eine Vielzahl von Syntheseformen tatsächlich in einer übersichtlichen, live "schraubbaren" Oberfläche unterzubringen, zuwiderläuft.

Auf der anderen Seite gab es ja auch bei Waldorf in der Vergangenheit nach den großen gut beknopften Versionen immer auch sehr taugliche Kleinversionen mit sparsamer bis minimaler Oberfläche. Möglich ist alles.
 

sägezahn-smoo

||||||||||
Wer nen Quantum hat - muss man da unbedingt noch einen Hydrasynth haben?
So prinzipiell? Ich bin da auch immer versucht nicht zu ähnliche Dinge doppelt abzudecken. Aus einer Art von Ökonomie gesehen und er wirkt halt etwas bassschwach in den Demos - aber hab ihn halt nie direkt gehört.

Guter Einwand: Aber: Wer einen Juno60 hat kauft sich aber auch oft noch einen Jupiter 6, einen 106 und mehrere andere. Und Wavetables sind ja das neue analog. Ich denke der Hydra ist ziemlich anders in einigem und in anderen Dingen sehr ähnlich. Ich habe z.B.vor den direkt vor den Modularen zu platzieren wegen den Minijacks. Ausserdem bin ich auf das Wavetable-Unison scharf was es im Quantum nicht gibt. Bei einigen Sounds aus dem Quantum denke ich aber oft: Besser geht nicht mehr.
 


Neueste Beiträge

News

Oben