Doepfer A-100MC BK...

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von goinz, 30. Oktober 2012.

  1. goinz

    goinz -

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage zu dem kleinen Case. Ist das komplett Stand alone, also Stromkabel dran ab in die Steckeleiste und gut? Oder braucht man da noch etwas anderes?
    Mich irritiert auch ein wenig die Angabe bei dem Doepfer A-100MC Black, hat der nun 28 TE oder 32 TE Platz?
    Des weitern würde mich interessieren wenn ich dort einige Module zur Modulation einbauen würde ob das kompatibel ist mit dem Korg MS-10, MFB Microzwerg, Moog CP251 und Moog Slim Phatty?
    Meine Idee ist zum Beispiel den A-147 (VCLFO) und den Doepfer A-119 (External Input / Envelope Follower ) + Doepfer A-106-6 (XP Filter) dort einzubauen um damit die genannten Geräte zu Modulieren bzw. einen weiteren Filter zu haben. Am meisten interessiert es mich den VCLFO mit Midi zu syncen und damit z.b. den MS10 zu modulieren. Das sollte ja klappen mit nem CV/Gate oder?


    Ich bin noch neu in der Modularen Welt und beschränke mich im Moment nur auf die genannten Geräte würde aber gerne die Modulationsmöglichkeiten erweitern mit so einem A-100MC +Modulen.

    Würde mich freuen von erfahrenen Modular Usern einge Fragen beantwortet zu bekommen.

    Vielen Dank
    Marco
     
  2. Hallo Marco,

    Nicht Stromkabel, sondern Steckernetzteil. Aber sonst: ja.
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil: "nutzbare Breite 32 TE (z.B. vier Module mit 8TE), neu seit September 2008, die frühere Version hatte nur 28 TE" (http://www.doepfer.de/a100_mc.htm , Linke Spalte, dritter Absatz).

    Ja und Nein: Grundsätzlich geht das. Nur der MS-10 wird nicht mit dem Gate-Signal des A-119 zusammenarbeiten. Der MS-10 braucht Switchedtrigger, bzw invertierte Gate. Alles andere geht.
    Nein. Das geht nicht. CV-Steuerung von LFOs hat nichts mit Tempo-Synchronisation zu tun. Echte Temposynchronisation von LFOs bekommst Du nur auf der digitalen Ebene (also mit digitalen LFOs).

    Gruß Florian
     
  3. Geht schon: http://www.schneidersladen.de/synthetic ... ation-orgy
     
  4. Seufz! Den Satz "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil" setz ich demnächst auf eine Funktionstaste

    Florian:
    Schneidersbüro:
    Das 2260 ist ein digitales Modul... klar geht es damit. Mit den Modulen, die Freund goinz aufgezählt hat, geht das nicht.

    Ich tendiere ja eher selten zum Rumpflaumen. Aber kann es sein, dass ausgerechnet von Dir oft ... sagen wir es freundlich ... unbedachte Antworten kommen?
     
  5. goinz

    goinz -

    vielen Dank schon mal.
    Florian aber warum sind bei dem Bild nur 28TE drin und alles ist voll? Altes Bild? schon verwirrend...
    http://www.doepfer.de/A100_beauty_black.JPG

    und was bedeutet der Text hier zum A-147:
    Insbesondere ist es in Verbindung mit einem MIDI-Interface (A-190 oder A-191) möglich,
    die LFO-Frequenz per MIDI zu steuern.
     
  6. goinz

    goinz -

    ach ich seh schon zu steuern heißt ja nicht zu syncen ;-)
    übrigens lesen können heißt nicht verstehen können ;-)
     
  7. Nein, Florian.

    Schreib beim nächsten Mal einfach, womit es geht, dann ist dem User geholfen. :phat:
     
  8. Ja.

    Man kann zB die CV die aus den MIDI-aftertouchdaten generiert werden, die Geschwindigkeit des LFO einstellen. Je mehr man auf die Tastatur drückt, um so schneller läuft der LFO. Das hat aber nichts mit dem Tempo eines Sequencers zu tun.

    "Synchronisation" bedeutet: das Tempo des einen Gerätes (=Master) bestimmt das Tempo des anderen Gerätes (=Slave). Wenn das Tempo des Master sich ändert korrigiert sich der Slave automatisch.


    Achja: In grauer Theorie kann man einen VCLFO mit Sägezahn durchaus mit einem PLL oder einem Komparator, einem CV-Mixer und einem VC-Slewlimiter auf ein Tempo mit einem anderen Sägezahn syncen. Aber die Synchronizität dürfte einen seeeehr großen prozentualen Fehler aufweisen und das Einschwingen auf Synchronlauf dürfte viele Minuten dauern ;-) - von Tempoänderungen will ich mal nicht reden.
     
  9. Nein. Ich beantworte die Fragen, die die Leute stellen. Ich platziere nicht meine Vorstellungen davon, was die Leute tun sollten.
     
  10. goinz

    goinz -


    ;-) schon lustig, ich allerdings würde gerne eure alternativen hören da ich wie gesagt neu im modularen umfeld bin, jetzt mal meine Clavia Nord Modular Zeit ausgegrenzt.
     
  11. goinz

    goinz -

    bleibt die frage ob ich das modul 2260 auch in diesen mini Doepfer A-100MC bekomme rein spannungstechnisch, kompatibel ja / nein?
     
  12. Wie gesagt - Modulation Orgy. (gibt bestimmt noch andere)

    Alternativ ein resetbarer LFO, wie z.B. der Dual LFO von MFB. Den muß man dann halt von Hand oder per CV tunen und rhythmisch resetten - das mach ich hin und wieder für Wobble-Sounds und das funktioniert auch prima ;-)
     
  13. Jein. Kompatibel: ja. Das Modul braucht aber auch 5Volt. Du brauchst also noch den 5Volt-Adapter von Doepfer. Der zuzelt dann auch an der 12Volt-Leitung, da kann es sein, dass das Leistungsmäßig eng mit dem Netzteil wird.
     
  14. ;-) schon lustig, ich allerdings würde gerne eure alternativen hören da ich wie gesagt neu im modularen umfeld bin, jetzt mal meine Clavia Nord Modular Zeit ausgegrenzt.[/quote]
    Das mach ich dann gerne, sobald Du danach frägst ;-)

    Die Frage ist vor allem: wer ist die Quelle Deines Tempos.

    Wenn das eine DAW (Logic/CUbas/Ableton/...) ist, dann würde ich einfach die LFO-Wellenformen im Sequencer als MIDI-Controldaten zeichnen, das als Loop abspielen, und dann in einem MIDI-CV-Wandler daraus eine Spannung ableiten. Billiger kriegst Du keinen Clocksynchronen LFO. Gleiches geht mit .... - Scheisse, vergessen! Wie heisst nochmal die Software, mit der man CVs über Audiointerfaces der DAW generieren lassen kann? Ich hab grad ein Sieb im Kopf...

    Wenn der Clock nicht oder nicht nur von einer DAW kommt: dann besagtes Modul, oder ein Interface, das Soft-LFOs enthält. Das sind Kenton Pro 2000, Pro-Solo mkII, bzw Modular Solo (die drei gibts aktuell noch), Doepfer MCV24, Harms Mac16, EES MIDI-CV7 (die drei gibts nur noch gebraucht); möglicherweise hab ich eines vergessen. Kann man das Flame echometer als Clocksynchrones LFO hernehmen?

    ACHTUNG: das A-190-1 hat zwar ein Soft-LFO, aber das ist NICHT clock-synchron!
     
  15. siebenachtel

    siebenachtel engagiert

    "syncen" mit analogen LFOs zu midi clock kann durchaus auch sinn machen solange man nicht ständig tempo wechselt.
    arbeitet man in einem tempo kann man den analogen LFO erstmal einfach resetten mit dem gate/trigger.
    z,bsp. auf jede 1, oder auch auf jeden Viertel
    Dazu den LFO nach gefühl und geschmack einstellen.
    Das ganze ist dann auch ne art von "sync". halt nicht wirklich tempo sync, aber ne art beatsync sag ich mal.
    so zu arbeiten kann sehrwohl zu sehr befriedigenden ergebnissen führen. Hab auch nichts anderes.
    ergo: einfach nur LFOs besorgen die nen sync,/reset eingang haben


    CV moduliert man analoge LFOs dazu über nen temposynchron laufenden sequenzer kann man durchaus sowas wie "temposync" bekommen in gewissem sinn.
    wobei ich selber jeweils halt von langsam bis audiospeed hin und her moduliere.
    so bekomme ich aber ne gewisse kontrolle die durchaus auch tempowechsel erlaubt.

    dass nicht alles immer genau synchron läuft ist durchaus ein vorteil, kann viel besser grooven wie richtig gesynctes.
    bin immer wieder erstaunt.
    Genau das ist einer der grossen reize und stärken am Modular:
    man macht nicht immer nur das was man plant ;-)
     
  16. kann man. allerdings sehr rudimentaer in der funktionalitaet, dh man kann nicht die phase verschieben und es gibt als wellenform: stepped random, saege, rampe, dreieck und natuerlich handgeschraubtes. an geschwindigkeiten lassen sich keine punktierten noten im 'shot' realisieren.

    punktierte noten und shifts bietet das clockwork, was man der vollstaendigkeit halber auch nennen sollte. beides sehr praktische tools (allerdings auch mit gewissen einschraenkungen)
     
  17. goinz

    goinz -

    hi erstmal vielen dank für die fülle an infos.
    also ich verwende auch ableton aber die idee war meinen spectralis sequenzer (der auch seinen snyc von ableton bekommt) zu benutzen um einen lauf an die geräte zu senden und dann wie auch immer einen midi oder speed gesyncten lfo als modulationsquelle auf den moog und den ms-10 zu patchen, ob dies wirklich sinn macht oder mich zum geünschten ergebniss führt weiß ich noch nicht, aber wenn ich den lfo vom cp251 nehme komme ich nie zu der gewünscht tempo basierten modulation, klar...
    also mein ziel ist es einen tempo gesycnten lfo als modulationsquelle für 2-3 meiner synths gleichzeitig zu haben. mit dem cp251 habe ich zwar die möglichkeit es auf alle 3 maschinen zu routen aber halt nicht im tempo.

    wenn man natürlich sowas auch einfach mit ableton machen kann über ein cv gate wie z.b. mein mcv1 wäre das auch sehr praktisch. nur schnall ich noch nicht ganz wie.
     
  18. goinz

    goinz -

    Oha das ist leider zu advanced für mich... LFO in Ableton zeichen kann man vielleicht in den Tutorials erfahren aber wie man daraus ne Spannung ableiten kann/soll ist mir einwenig zu abgefahren bzw. verstehe ich nicht.
    Vielleicht hast du ja noch einen kurzen Anwenderfreundlichen Gedanken der mir weiterhilft...

    Danke
     
  19. serge

    serge ||

  20. tomk

    tomk eingearbeitet

    Der Orgy kann das.
    Alternativ und billiger ist das Doepfer a147 (mit Reset und CV + ein bißchen Feingefühl bekommst du exakt das gleiche).
    Warum ich das weiss, ich habe beide.
    :nihao:

    Die Pflaume... äh, der Pfllaumer ist glaube ich ein anderer. :mrgreen:
     
  21. Temposync geht auch mit dem PEG von 4ms. Der ist allerdings aufgebaut mit 400 € recht teuer. Für die Hälfte gibt's den als Bausatz.
    Dafür ist es eine Doppeleinheit. EG steht zwar für Hüllkurve, aber den kann man auch für LFOiges einsetzen.

    Das Modulation Orgy lässt sich auch selber bauen, der Chip ist von ner anderen Firma und frequencycentral aus dem Muff Wiggler Forum hat dafür eine Platine designt, die genau dasselbe kann. Nur so als Idee.
     

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