Einstieg Modularsynth(s) durch semimodular

andreas2 schrieb:
Vorteil: Alles platzsparend in einer grösseren Laptoptasche zu verstauen und somit auch mobil, schneller Zugriff im Bedarfsfall, kann man auch mal fix auf dem Tisch aufbauen und riß keine grossen Löcher ins Budget. .... Momentan vermisse ich kein Modulsystem.
Ich denke diese Aussage streift einen ganz wichtigen Aspekt, der hier irgendwie noch nicht beleuchtet wurde: Will Daniel was fürs live Musikmachen oder fürs Musik Aufnahmen?
Die Kombination von Monolancet/...zwerg/DE mit zusätzlichen Modulen macht dann sehr viel Sinn, wenn man den "Fertigsynth" in die Tasche packen und auf die Bühne mitnehmen kann, während die Restmodule zu Hause fürs Klangtüfteln bleiben können.
Wenn Livemusik uninteressant ist, dann würde ich unbedingt von vornherein mit einem rein modularen System anfangen.
 
@andreas2: 2 DEs, Nano-, Micro- und Urzwerg ist aber doch auch ganz schön happig....oder?

Geht so :) Mit einem Dark Energy hat es (wieder) begonnen, der dann schnell ein Nanozwerg Brüderchen bekam. Den Microzwerg konnte ich preiswerter ergattern, der 2te DE und der Urzwerg waren erheblich preiswertere B-Stock Geräte. Insgesamt lag der Preis nicht höher als das billigste Doepfer Modul Basissystem. Dafür habe ich aber 4 Stimmen, 5 VCOs/Filter usw. Ebenfalls sind 2 USB/Midi auf CV Interfaces nicht zu verachten, man ist schon recht vielseitig mit diesem Setup, und durch den Microzwerg gibt es auch anständig viele Stöpselmöglichkeiten :mrgreen: . Manchmal brauche ich nur eine Stimme und muß nicht gleich ein grosses Modulsystem in Betrieb nehmen, und die Mobilität ist mir in letzter Zeit sehr, sehr wichtig geworden ! Meine grösseren "Schlachtschiffe" bleiben sowieso im Haus, die Wuchterei bin ich leid, und das Alter "nagt" natürlich auch (an den Synths und an mir :mrgreen: )

Sollte ich mal modular beginnen wollen, wäre auch gleich ein grösseres System angesagt. Das geht aber dann richtig ins Geld und braucht jede Menge Platz, dafür müss(t)en erst die Blagen aus dem Haus und ein Zimmer frei sein :lollo:
Momentan bin ich mit meinem "Zwergen-Setup" ziemlich zufrieden, macht auch was her, mit den kleinen Schätzchen zu zaubern :mrgreen:

LG, Andreas
 
andreas2 schrieb:
Sollte ich mal modular beginnen wollen, wäre auch gleich ein grösseres System angesagt. Das geht aber dann richtig ins Geld und braucht jede Menge Platz, dafür müss(t)en erst die Blagen aus dem Haus und ein Zimmer frei sein :lollo:
Momentan bin ich mit meinem "Zwergen-Setup" ziemlich zufrieden, macht auch was her, mit den kleinen Schätzchen zu zaubern :mrgreen:

LG, Andreas

Man kann auch modular mobil sein, Lambshain hat sich da ein tolles Klappgehäuse gebaut.
Oder man packt alles in zwei getrennte kleinere Cases. Eines mit allen wichtigen Modulen bestückt, die man live benötigt, ein zweites mit allen Spezialmodulen, das auch mal zu Hause bleiben kann.
 
Feldrauschen schrieb:
(...) kraftzwerg (...) ist ja schon ein kleines modularsystem in sich, habe den in meinem doepfer system integriert, da kommt der auch sehr gut.

Komischerweise liest man das immer wieder. Die Dinger von MFB können also garnicht soo verkehrt sein.

Mein Ding wäre aber höchstens noch der Megazwerg. Der hat nicht so viele Funktionen, d.h. den kann man per modularcase hübsch ergänzen.
Allerdings bietet er schonmal einen Step-Sequencer und ich könnt' mir die/das/den Ringmod sparen... :floet:

@Zotterl: Naja, mal sehen...ab drei Reihen wirds leicht unübersichtlich...
schön das Schrauben dabei sind. Und danke für die Filterempfehlung!

@florian_anwander: Live is' für mich kein Thema, hab keinen Bock vor irgendeiner gelangweilten Masse rumzudrö)))hnen, die eigentlich nur auf den Hauptact wartet...

@AndreasKrebs:
Danke für die Soundbeispiele! Der Xtreme klingt da für mich persönlich besser als der Wasp. Und ja, ein weiterer Multimode-Filter zu dem für extreme Geschütze währe vllt. ganz angebracht.
Wegen VCOs wirds wohl doch ein Doepfer, da schön platzsparend und keine Adapterkabel.

@andreas2: Naja, dann wars wenigstens nicht so teuer für dich ;-)
ansonsten käme man ja bei Vollpreis für die Dinger (fast) schlechter weg als mit vollmodular...
Klar, für live/Jammen ist so ein Kleinstsetup schon besser als das Riesen-Modularsystem. Obwohl man sebst beim großen Case ein paar Modifizierungen durchführen könnte und das Ding dann wie 'ne Reisetasche trägt. :D

Ansonsten: Gibts hier Leute, die einen "Bit-Crusher" im Gehäuse haben/hatten? Finde sowas als einzige digitale Komponente interessant, da von ziemlich atonal&abgefahren bis hin zu lo-fi Bässen anscheinend 'ne Menge damit geht.
 
wavewizard schrieb:
Wegen VCOs wirds wohl doch ein Doepfer, da schön platzsparend und keine Adapterkabel.
Ich mag auch den Klang vom A-110.

wavewizard schrieb:
Ansonsten: Gibts hier Leute, die einen "Bit-Crusher" im Gehäuse haben/hatten? Finde sowas als einzige digitale Komponente interessant, da von ziemlich atonal&abgefahren bis hin zu lo-fi Bässen anscheinend 'ne Menge damit geht.
Kleine Beispielsammlung zum A-189-1 VC Bit Modifier / Bit Cruncher (alle Modi) hier:
http://blog.andreaskrebs.de/2010/10/23/ ... -cruncher/

Andreas
 
derbitcrusher von doepfer hat im gegensatz zu vielen anderen 12! modis.

dafür ist der sehr billig, stompboxen liegen gleich bei 180 plus.

klingt auch gut. ein schönes noise modul ist auch der a 118.

mfb hat ein sehr gutes preis-leistungs verhältnis.
 
So, seit neuestem kann ich mich auch wieder eher für semi-modulare Desktops erwärmen. Letztens einen Lancet mal live gehört...sch**** klingt der breit, warm und tief. Hätte ich nie gedacht. :shock:

Mal was anderes: ließe sich so'n geiles Teil wie z.B. der Cacophonator II von SNM mit einem Mini-Modularsetup sinnvoll verbinden. Das Teil reizt mich echt, vorallem mit der Möglichkeit der standalone Nachbarfolter :lol: :supi:
 
Tipp 1: Man nehme zwei gebrauchte Doepfer MS 404 (zus. ca. 400-450 Eur), einen Lötkolben, eine Patchbay (ca. 15 Eur gebraucht) und die Anleitung. => daraus lässt sich ein beachtlich leistungsfähiger Modularer Synthesizer mit netter Midi-Steuerung basteln. Immerhin: Mehrere OSCs, sehr schöne Modulationsmöglichkeiten u.v.m.

Tipp 2: Man nehme eine gelungene Modularsynthesizer-Emulation, z.B. den kostenlosen PC-Editor für den Nord Modular. Der funzt (mono, aber immerhin!) dann auch ohne Nord Modular! Vorteil: Gratis und klingt gut

Tipp 3: Man bastelt sich etwas Schickes aus den Curetronic-Modulen. Das sollte sich dann noch im finanzierbaren Rahmen halten.

Tipp 4: Es gibt von Doepfer einen netten Selbstbau-Modularen für 110,- Euro (eine Platine genauer gesagt, an der man also noch die Buchsen und Regler anschließen muss). Wenn man den nimmt, dazu vielleicht noch einen oder zwei Korg Monotron, dazu noch einen MS 404, dann kann man daraus (allerdings: gewusst wie!) ein überraschend leistungsfähiges Modularsystem stricken.

Das werden allerdings lange Strickabende mit jeder Menge Lötzinn ;-)

Ich persönlich würde zum Microzwerg neigen. Mittels externer Modulationssignale und z.B. einem an verschiedenen Punkten zwischengeschalteter FX (Beispiel: Digitech RP 50, gebraucht ab 25 Eur - immerhin inklusive Lexicon-Hall u.v.m., dazu ein paar umgelötete Kabel, damit der sich mit dem Microzwerg verpatchen lässt) lässt sich damit ein ganzer Haufen Modularvergnügen veranstalten. Und der kleine Zwerg klingt imho auch nicht so giftig, sondern durchaus wunderbar analog-rund, wenn man sich ausgiebig mit ihm beschäftigt hat. Nunja, und wenn man dann wieder etwas Geld angespart hat, kann man dann den nächsten Halbmodularen dazu nehmen, z.B. den Vermona, den ich auch für sehr gelungen halte, oder man investiert dann bereits in ein kleines Doepfersystem bzw. in das Erweiterungsmodul von MFB, um dann "die nächste Stufe" zu erreichen.

Vorteil der Halbmodularen: Die gefährliche "Modularsucht" (das ständige Zukaufen und Erweitern des eigenen Modularsynthesizers) wird damit etwas abgebremst. Außerdem ist dieses Vorgehen: kosteneffektiver. Hat man z.B. zwei kleine Halbmodulare (z.B. den Dark Energy plus dem Vermona Mono Lancet, den man mit ein wenig Lötkunst und einer Patchbay modularisieren kann) und dazu den Dominion X mit SED-Filter, dann erhält man damit z.B. ein dreifach polyphonen halbmodularen Verbund, mit dem sich wirklich enorm viel anfangen lässt.

Dafür hat man am Ende weniger als 1600,- Euro ausgegeben (immer noch sehr viel Geld), aber 6 analoge OSCs, 6 LFOs, 5 Hüllkurven, 3 unabhängige MIDI-Steuerungen u.v.m. Als voll-modulares System, ähem, würde man ca. das Dreifache dafür ausgeben - und ob dabei dann musikalisch das "dreifache" herauskommt, ist die große Frage...
 
jenau! euromodular ist der auf jeden der schnellste weg dich finanziell zu ruinieren, nicht nur weil die meisten guten module teuer sind sondern vor allem weil das auf der suchtskala gleich hinter speedball rangiert. ich wuerde eher mit einem GUTEN semimodularen anfangen und dann bei bedarf erweitern. zb monolancet oder oberheim sem gibts ja inzwischen genug. wenn du in euromodular was zusammenstecken willst was wirklich gut klingt und 2 oszis hat bist du bei einem vielfachen ...
 
Lothar Lammfromm schrieb:
Vorteil der Halbmodularen: Die gefährliche "Modularsucht" (das ständige Zukaufen und Erweitern des eigenen Modularsynthesizers) wird damit etwas abgebremst. Außerdem ist dieses Vorgehen: kosteneffektiver. Hat man z.B. zwei kleine Halbmodulare (z.B. den Dark Energy plus dem Vermona Mono Lancet, den man mit ein wenig Lötkunst und einer Patchbay modularisieren kann) und dazu den Dominion X mit SED-Filter, dann erhält man damit z.B. ein dreifach polyphonen halbmodularen Verbund, mit dem sich wirklich enorm viel anfangen lässt.

Dafür hat man am Ende weniger als 1600,- Euro ausgegeben (immer noch sehr viel Geld), aber 6 analoge OSCs, 6 LFOs, 5 Hüllkurven, 3 unabhängige MIDI-Steuerungen u.v.m. Als voll-modulares System, ähem, würde man ca. das Dreifache dafür ausgeben - und ob dabei dann musikalisch das "dreifache" herauskommt, ist die große Frage...

Das sehe ich auch als enormen Vorteil an...letztens mal spaßenshalber bei MS ein paar Module + Case in den Warenkorb gelegt und dann nicht schlecht gestaunt
1647€ :waaas: WTF??!

@Lilak: ich gebe dir recht, sowas kann dazu führen das man ewig dazukauft...und dazukauft...und noch mehr kauft. :floet:
Obwohl ich hoffe, das ich von sowas wie GAS verschont bleibe, aber man weiß ja nieeee...der Vergleich mit Kokain/Heroin ist da ziemlich gut, einmal probiert - zack- hat's dich infiziert...

Weiß überhaupt jemand ob der Modular Dock unbedint ins Case MUSS? oder wird der vom Lancet per Strom versorgt?
 
also ich bin ja gerne modularsuechtig und bezahl auch gerne dafuer weil ich ja sowieso audiosuechtig bin und modular eben dann eigentlich unvermeidlich ist. vorher war ich vintagesuechtig und das ist langfristig auch nicht billiger. insofern muesstest du eigentlich die audiosucht wegtherapieren und das ist dann so wie kein sex also total hirnrissig. aber man muss sich schon irgenwann ueber die konsequenzen klar sein, also kein auto, enttaeuschte frauen, aerztliche betreueung etc. :)

nein der lancet hat in der break out box nur die patchpoints, das ist ja ein desktop geraet. das ding klingt hammer so das beste aus roland und moog gleichzeitig. vermona ist im moment fuer mich der geheime favourit, auch der neue perfourmer, also vierstimmiger analoge ist der hammer, der ersetzt demnaechst meinen jupiter 4.
 
vintagesucht... ja, nicht unbedingt billiger, aber wenn man vor 7 jahren viel eingekauft hat, kann man heute abkassieren... ;-)
und wenn ich mir hier die gebrauchtpreise ansehe, gibt es auch im forum einige leute die sich um 1000de euro bereichern wollen oder haben. verurteilen tuhe ich das nicht, hatte auch schon mal das glück.
 
na wer statt audiosuechtig eurosuechtig ist dem ist sowieso nicht mehr zu helfen, der ist sowohl bei vintage wie bei modular vollkommen auf dem falschen schiff. was nicht heisst dass es nicht auch ein paar davon geben muss.
 
lilak schrieb:
na wer statt audiosuechtig eurosuechtig ist dem ist sowieso nicht mehr zu helfen, der ist sowohl bei vintage wie bei modular vollkommen auf dem falschen schiff. was nicht heisst dass es nicht auch ein paar davon geben muss.

meinst du dich :mrgreen:
 
@Lilak: nja, ich bin mir der Konsequenzen durchaus bewusst...daher halt meine Favorisierung von semi-modularen Krams, da man mit wenig Lohn sich nicht unbedingt jeden Monat ein neues Top-Modul kaufen kann bzw. muss. Allgemein ist mir auch eines wichtig: Der Platz. Meine 2-Zimmer Bude ist sowieso schon stark überfüllt, von daher währe es schön wenn das Synth-Setup in ein großes Regal und/oder auf den großen Schreibtisch passen würde. :mrgreen:


lilak schrieb:
nein der lancet hat in der break out box nur die patchpoints, das ist ja ein desktop geraet. das ding klingt hammer so das beste aus roland und moog gleichzeitig. vermona ist im moment fuer mich der geheime favourit, auch der neue perfourmer, also vierstimmiger analoge ist der hammer, der ersetzt demnaechst meinen jupiter 4.

Der Modular Dock hat aber diese komischen Bohrungslöcher für's einschrauben in die Modularumgebung, das hat mich etwas irritiert. aber wenn das Gerät auch Standalone(halt mit Mono Lancet) betrieben werden kann, währe ich ja blöd das Ding noch in ein Case zu montieren.

Vermona klingt schon recht toll, nur währe ein echter semi-modularer immer noch mein Traum. Ansonsten - die neuen Teile (speziell Filter Lancet und Retroverb, da größeres Klientel) haben sogar durchaus Kultpotenzial.
"Unn ich komm ja och uss Saggsen" (wenn auch weit weg von Klingenthal), von daher freut es mich so eine qualitative Synth-Schmiede hier zu haben. :phat:

bei der €uro-Sucht stimme ich zu. Geld ist nicht die Welt :opa:
 
Ich hatte mal einen Cwejman S1 und kam immer wieder zu dem Punkt, an dem ich noch weitere Module einbringen bzw. Spannungen abgreifen wollte und dies dann nicht möglich war. Seitdem bin ich von Semi-Modularen geheilt und propagiere ganz klar die volle Modularität!
 
unichsachnoch ... wenn du einmal "modular" angedacht hast gibts eigentlich kein zurueck mehr. ich hab ja auch mit einem s1 angefangen und der ist jetzt wirklich nicht "guenstig". jetzt bin ich bei ca 2,5 qm modulen und kein ende abzusehen.
 
Q960 schrieb:
Ich hatte mal einen Cwejman S1 und kam immer wieder zu dem Punkt, an dem ich noch weitere Module einbringen bzw. Spannungen abgreifen wollte und dies dann nicht möglich war. Seitdem bin ich von Semi-Modularen geheilt und propagiere ganz klar die volle Modularität!

so gings mir auch! :

ms20, ms10, diverse basteleien irgendwas, kraftzwerg, am ende hatte ich dann endlich den vollmodularen und bin

tatsächlich musikalisch happy damit! hätte ich das früher gewusst hätte ich ne menge zeit u geld gespart....

das war dann doch ne offenbarung, wichtig ist, dezent anfangen, gute module die der eigenen soundvorstellung

entsprechen und kein hype quatsch, na ja,zur gas attacke, übertreibung geht ja mit allem.....

und: qualität hat nunmal seinen preis. ist mit jedem werkzeug so und bei modular nicht anders.
 
Ich hab ja electro-mäßig auch schon einiges durch - aber der ModularKram hat mich eindeutig sowohl angefixt als auch auf eine effiziente Arbeitsweise diszipliniert :)

Das einzige wirkliche Problem - man benötigt schon nen Haufen Stuff, um relativ komplexe Sachen zu machen (was natürlich wieder relativ ist).

Egal - ich stöpsel mal weiter ^^
 
So she ich das auch .. mit den basismodulen vco vcf vca anfangen und da genau hinhören dann ein paar döpfer molationsquellen dazu und dann mal weitersehen alles second hand dann ist das bezahlbar aber billich ist nicht das günstigste modul ist ein es3weil man dann viele Modulationen aus dem rechner machen kann.
 


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