Drummachine für Minimoog Voyager gesucht

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von Klangrausch, 6. Dezember 2014.

  1. Hallo,

    damit in meinem Minimoog Voyager Thread nicht alles durcheinander gerät, würde ich mich freuen, wenn ihr mir hier ein paar Tipps für eine gute Drummachine geben könntet. Ich bin Synthesizer Anfänger, habe heute meinen Minimoog Voyager Electric Blue Edition bekommen und schon ein bisschen mit den Percussion Presets rumgespielt. Finde das etwas mühsam sowas mit dem Voyager einzuspielen, deshalb spiele ich mit dem Gedanken mir möglichst bald eine Drummachine zuzulegen. Ich habe davon jedoch keine Ahnung, also was die verschiedenen Modelle betrifft, und welche gut für den Voyager geeignet wäre. Vielleicht mag man mich da ein bisschen beraten. Ich brauche keine professionelle DM, eher für den Hausgebrauch, also nicht das teuerste. Sagen wir mal von gut und günstig bis maximal 500 Euro. Kann auch ein älteres gut gebrauchtes Modell sein.

    Danke und Gruß,

    Klangrausch
     
  2. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Eine Alesis SR-16 oder SR-18 sollte da dann doch ausreichen.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Korg Volca Beat (respektive Korg Volca Sample), MFB 522, MFB 503, Boss DR202, Korg Electribe R, Roland TR8/TR505/606/707
     
  4. Werde die mir alle mal anschauen. Sollte was analoges sein, für Anfänger eher günstig. Sowas wie Boss Dr-55. Möglichst 70er/80er Jahre. Danke!
     
  5. mink99

    mink99 bin angekommen

    Auch wenn diese Kisten toll sind, ohne dass diese mit midi ausgestattet sind, wirst du Probleme bekommen.

    Möchtest du denn die drumsounds vom voyager oder die der drumbox nutzen ?

    Wenn es dir nur darum geht, einfach einzuspielen , und die drums kommen vom voyager, dann schau dir mal das Alesis percpad (http://alesis.com/percpad) an.

    Wenn es dir aber um die sounds des drummies geht, und dies unabhängig vom Voyager , dann ist die sr-16 (die auch inzwischen vintage ist) wohl das vielseitigste Option.
     
  6. Also ich finde mein Moog armoniert gut mit der Roland TR-8. Aber sowas ist ja immer subjektiv...

    Vll wäre ne Groovebox mit der du dein Moog sequencen kannst ganz nett für dich. Wenn du noch nicht weißt wie deine Drums klingen sollen würde ich mal zur Korg ESX raten. Ist Samplebasiert, also nix Analog. Aber daraus sollte man eh weniger achten meiner meinung nach. Aber mit der kannst du 2 externe Synths sequencen und selbst Drumsounds reinladen (11 stück glaub ich)

    Gebraucht so um die 300 - 350€
     
  7. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Falls du noch keine andere Drummachine hast, würde ich mit ner samplebasierten Lösung anfangen. MPC1000 dürftest du für 500 Euro kriegen.

    Bei so "richtigen" Drummaschinen bist du soundmäßig sehr eingeschränkt, während du mit ner samplebasierten Kiste halt auch Sounds, die du am Voyager geschraubt hast, aufnehmen und immer wieder originalgetreu abfeuern kannst.
     
  8. Hallschlag

    Hallschlag Tach

    Kannich 'acid test' nur bestätigen! :supi:
     
  9. @mink99: ich finde das Einspielen von Drums am Voyager doch etwas umständlich, denn fertige Drum-Sounds gibt es ja nicht, man muß sie ja selbst zusammenbasteln und dann alles einzeln als Spur in der DAW abspeichern. Zumindest habe ich das so verstanden. Ich bin ja Anfänger, habe noch nicht soo große Kenntnisse. Ich hätte gerne eine Drum-Machine die z.B. Bands wie Depeche Mode verwendet haben. DM haben bei den ersten beiden Alben die Boss DR-55 verwendet. So in etwa soll es auch klingen. Ich mag diese analog klingenden Sounds, soll also nicht wie ein richtiges Schlagzeug klingen, sondern eher simpel gehalten. Beispiele auch frühe Ultravox, Yazoo, Human League, OMD, Visage, Gary Numan, Fad Gadget, Kraftwerk. Es soll "alt" klingen. So das man den Eindruck hat, das das gespielte Stück durchaus von Anfang 80 stammen könnte. Nix neumodisches, nix kompliziertes, nix wirklich teures. Erst mal ein ganz einfaches Einsteigermodell. Linndrum wäre auch genial, aber leider viel zu teuer und wohl eher schon für Fortgeschrittene.

    Wie bzw. wo könnte man denn eine DM wie die Boss DR-55 dann anschliessen, wenn die kein MIDI hat, was ja klar ist bei dem Alter?

    Vielleicht weiß jemand, welche DMs die oben genannten Bands Anfang der 80er so benutzt haben? Ich konnte da im Netz nichts dazu finden, ausser bei Depeche Mode über Facebook.
     
  10. Meinst Du mit Korg Electribe R diese DM:



    Käme zusammen mit der Volca Beats in die nähere Auswahl. Ansonsten auch Roland TR8. Nach wie vor ist mein Favorit Boss (was ja auch Roland ist) DR-55.
     
  11. eko2000

    eko2000 Tach

    Also Depeche Mode nutzten zusätzlich zur Boss DR55 noch den ARP2600 für Drumsounds. Auch die Human League verwendeten ganz zu Anfang sehr häufig ihr Roland System100 + Sequencer als Rhythmuserzeuger. Ab "Dare" kam dann eine LinnDrum hinzu. Visage dürften auch hauptsächlich die Boss DR55 eingesetzt haben. Ultravox hatten eine Roland TR77 (Hiroshima Mon Amour) und später (Vienna) eine Roland CR78. Die CR78 hatte auch Gary Numan bei Telekon im Einsatz, neben einer LinnDrum und natürlich Cedric Sharpley am Schlagzeug. OMD verwendeten laut Booklet der Dazzle Ships einen EKO Rhythmaker und eine Roland TR606.
    Und Kraftwerk haben wohl ihre DrumPads aus einer Farfisa Rhythm10, Vox Percussion King und/oder Maestro Rhythm King selber gebaut.

    Die Preset Rhythmusboxen klingen eig. immer recht ähnlich. Vorgegebene Rhythmen (Rock, Waltz, Bossa Nova, Foxtrot usw.) die man nur sehr rudimentär "programmieren" kann. Solche einfache, steife Beats bekommt man eig. mit jedem modernen Drumcomputer hin, der neben realistischen Drumsounds auch alte Maschinen wie TR808 usw. im Gepäck hat. Ich habe z.B. eine Zoom RT234 und die HipHop/Rap Abteilung hat einige Samples, die an TR808 erinnern und bei altmodischer Programmierung schon in die richtige Richtung gehen. Alte Orgeln hatten ja auch sehr oft diese "Klopfgeister" eingebaut. Meine billige Bontempi Kinderorgel aus den 70ern hat auch eine simple Rhythmussektion eingebaut, die schön altbacken klingt.

    Wenn dir die Boss DR55 gefällt, schau auch mal nach einer SoundMaster Memory Rhythm SR-88. Eine billige Kiste aus den 80ern, die der Boss sehr ähnlich ist.
     
  12. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Kauf dir am besten von Novation die Drumstation.Das ist ein wirklich guter 808/909 Clone der midi in/out/thru Anschlüsse besitzt
    und die Gestalt eines 1HE Rack.Du kannst bei der DS die Tonhöhe,den Anschlag,das decay und die Lautstärke bequem per Regler einstellen.
    Es gibt einen internen Speicher für eigene Drumkits.
    Allerdings hat die Drumstation keinen internen Sequenzer aber das ist nicht für jeden wichtig.
    Gerauchtpreis so an bis um die 200 Euro.Ein Gerät was mich nie enttäuscht hat.
     
  13. Ich glaub ich geb dir mal den besten Tipp bisher hier im Thread:

    Löse dich von den Fesseln wie XY klingen zu wollen und mach dein Ding! Frag mal wer hier ausm Forum bei dir um die Ecke wohnt und geh da mal aufn Kaffee was antesten. Und wenn dir das Gerät XY zusagt, kauf es dir, weil du damit klar kommst und nicht weil XY damit Musik gemacht hat. :opa:
     
  14. ringmodifier

    ringmodifier bin angekommen

    Drummaschine ist Geschmackssache...zu unterschiedlich ist der Sound, Bedienung und Geschmack...genau wie bei Synthis und Effekte....es ist schwierig sich etwas anraten zu lassen...trail and error....
     
  15. Ich hätte vielleicht erst die wichtigste Frage stellen sollen :selfhammer:

    Da ich keinen Verstärker habe (und momentan auch keine Kohle dafür) müßte ich die Drummachine an den iMac anschliessen, damit ich dann auch was aufnehmen kann. Funktioniert das so einfach DM an PC oder braucht man da noch andere Geräte?

    Eine Boss DR-55 lässt sich ja nicht an den PC anschliessen, also muß ich beim Kauf darauf achten, das welche Anschlussmöglichkeiten vorhanden sein müssen?

    Sorry, Anfängerfragen :roll:
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

  17. eko2000

    eko2000 Tach

    Ich schätze mal Klangrausch steht eher auf frühen Synth-Pop/New Wave (wie ich auch) und da passen realistische Drumsounds überhaupt nicht. Am einfachsten wäre natürlich PC/DAW mit Samples alter Maschinen. Da gibt's eine riesen Auswahl und der Klang passt auch.

    Wie gesagt, die meisten aktuellen 08/15 Drumcomputer (Zoom, Boss, Alesis usw.) bieten hunderte realistische Drumsounds/Percussion usw. haben aber auch fast immer eine Electro/Rap/HipHop-Abteilung die "künstlich" klingt. Meistens orientiert sich der Klang an TR808/TR909. Am besten ist es, wenn man am Drumcomputer noch etwas am einzelnen Sound rumschrauben kann z.B. Decay, Release, Attack usw.

    Die Novation Drumstation ist nicht schlecht, hat aber keinen eingebauten Sequencer, muss also extern angesteuert werden um einen Rhythmus zu liefern. Ob das, dass richtige für Klangrausch ist?

    LinnDrum ist alt, gut und sehr teuer!
    Boss DR55 ist alt, gut, sehr spartanisch und nicht wirklich billig
    CR78 wäre ideal für den angestrebten Musikstil, aber sehr teuer

    Eine alternative wäre evtl. Roland R8 MKII aus den 90ern. Digitaler Drumcomputer mit unzähligen "Real-Drum-Sounds" aber auch Samples der Roland Klassiker CR78, TR808, TR909 und TB303.
    MFB-522 ist eine kleine Kiste, die ebenfalls schön altmodisch klingt, aber etwas frimelig zu bedienen ist.
    Korg Volca Beats ist evtl. auch einen Blick wert. Günstig, auf's wesentliche reduziert und intuitiv zu bedienen.

    Die ganz alten Kisten wie EKO Rhythmaker, Farfisa, Korg Minipops usw. sind überhaupt nicht programmierbar. Eigene Drumpattern erstellen ist nicht möglich! MIDI haben die Teile natürlich auch nicht. Wirst du also nicht viel mit anfangen können.

    Evtl. würde ich mal einen günstigen und gebrauchten modernen Drumcomputer auf ebay kaufen, ausprobieren, und bei nichtgefallen weiterverkaufen. Geldverlust dürfte dann vielleicht ein paar Euro sein.

    Was damals so genutzt wurde:
    OMD nutzten z.B. für Enola Gay eine Mischung aus Schlagzeug und EKO Rhythmaker (Presetmaschine)
    Jean-Michel Jarre für Oxygene die Korg Minipops MP7 (Presetmaschine)
    Den charakteristischen Metal-Beat der CR78 hört man am Anfang von Ultravox Astradyne. Für Vienna wurde die CR78 ebenfalls genutzt wie auch ein normales Schlagzeug.
    John Foxx verwendete die CR78 ebenfalls ausgiebig auf Metamatic.
    Heart of Glass von Blondie nutzt ebenfalls die CR78.
    Die Roland TR77 (Presetmaschine) nutzten Ultravox sehr deutlich in Hiroshima Mon Amour und Grace Jones für La Vie En Rose.
    Suicide verwendeten ausgiebig alte Preset-Rhythmusmaschinen.
    Depeche Mode nutzten die Boss DR55 wohl hauptsächlich Live (1980-81) auf Speak & Spell nutzen DM einen ARP2600 und die Korg KR55 (Presetmaschine).

    Falls du noch nie einen Drumcomputer in den Fingern hattest, auf http://lab.andre-michelle.com/fl-909 gibt's eine virtuelle Emulation der Roland TR909, zwar nicht früh-80er tauglich, aber zum ausprobieren und rumspielen während der Arbeitspause ziemlich witzig.

    Meine Frage an Klangrausch: willst du deine Beats selber programmieren, sprich Bassdrum, Snare, HiHat usw. selbst im passenden Rhythmus programmieren, oder den altmodischen Waltzer, Foxtrot, BossaNova Sound/Rhythmus alter Presetmaschinen wie z.B. Minipops?
     
  18. poly700

    poly700 Tach

    Ich würde eien DR-110 empfehlen. Günstig, mit Presets und vor allem Trigger Out. Damit kannst Du das Gate des Voyager Triggern.
     
  19. Lauflicht

    Lauflicht x0x forever

    Die Sache mit dem selber Samplen können würde ich nicht verachten: Du hast mit einem Voyager einen Synth, der auch prima Drumsounds kann! Insofern eine kleine MPC?
     
  20. @eko2000: da liegst Du genau richtig :supi: Ich bin mit Synthi-Pop der späten 70er und frühen 80er Jahre aufgewachsen. Damals so im Alter von 8 Jahren war ich schon absolut begeistert von Synthesizern, bloss hatte ich nicht die Kohle dazu, da waren die Teile ja auch noch wesentlich teurer, soweit ich das später nachlesen konnte. Ich mag den alten Synthi-Pop, New Wave / Dark Wave, Minimal-Elektro, auch EBM wie Nitzer Ebb und solche Sachen. Frühe Front 242, teilweise auch Sachen die in den Industrial / Powerelectronics Bereich gehen. Ich höre diese Musik auch heute noch viel, weil mich die Musik der 2000er nicht wirklich begeistern kann. Charts - nein danke!

    Als erstes möchte ich einfach mal einige alte Songs der besagten Bands nachspielen, um mich generell mit dem Voyager, einer Drummachine und Software vertraut zu machen. Wenn ich mich dann deutlich besser als jetzt auskenne, dann würde ich auch gerne eigene Sachen aufnehmen. Aber bis dahin wird es noch dauern. Deshalb reicht eine einfache Drummachine zum Ausprobieren. Die muß jetzt nicht unbedingt alles können, sondern es soll am Anfang was günstiges sein. Wenn ich dann fit bin, dann darf es auch was besseres sein. Bei ebay gibt es gerade eine Boss DR-55 für 199 Euro. Fairer Preis denke ich. Jedoch nur Abholung, wohnt zu weit weg. Gestern habe ich mir auf Grund einer Empfehlung hier ein Video / einen Testbericht der Korg Volca Beats angeschaut. Vom Klang her in etwa das was ich mir vorstelle, einfach zu bedienen, günstig im Preis mit 129 Euro. Ich denke ich werde diese DM mal bestellen. Die gibt es sogar bei Amazon, wo man 30 Tage Rückgaberecht hat. Wenn die mir nicht zusagen sollte, ist der Umtausch / die Rückgabe bei Amazon ja easy. Dann kann ich mich weiter umschauen. Werde mir aber noch die anderen Vorschläge hier anschauen, sofern ich Videos finde. Interessant fand ich auch die Korg Electribe ER1 - hoffe ich schreibe das jetzt richtig.

    Wenn ich jetzt die Korg Volca Beats nehme, dann brauche ich noch so ein Audio-Interface um sie am iMac anschliessen zu können?

    Danke schon mal an alle für die Super-Unterstützung hier!!!! :phat: :phat:
     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

  22. Nix im Postkasten. Schick bitte noch mal ;-)
     
  23. Aber da muß man doch alles einzeln einspielen? Oder wie meinst Du das? Ich habe bei den Percussion Presets nicht allzu viel gefunden. Jedenfalls nicht unbedingt das, was ich gesucht habe.
     
  24. Dorimar

    Dorimar bin angekommen

    Also falls auch was Digitales gehen sollte: Akai XR-10
    Ich mag die Kiste, 80er pur, nicht nur vom klang her :mrgreen:. Grad ist eine für 90 Euro bei Kleinanzeigen drin.



    src: https://youtu.be/PwIbGp2YtGo
     
  25. Ich@Work

    Ich@Work aktiviert

    @Klangrausch : Welche DAW benutzt Du denn ?

    Ich würde eher nach einem kleinen Sequenzer für den Voyager suchen statt einem Drumcomputer/Drummachine :

    a) Musst Du dann nicht zusätzlich ein Audiosignal in Deinen Mac führen.
    b) Den Sequenzer kannst Du auch für die anderen Klänge einsetzen
    c) Percussion Sounds des Voyagers sind ja auch tonal und da ist ein Raster eher hinderlich (schätze ich mal - ?).
    d) Der Voyager ja gut geeignet ist für Drum-Sounds
    e) Du ja schreibst, dass Dir die Drumsounds vom Voyager gefallen, Du sie aber nicht gerne über den Voyager einspielen möchtest.
    f) Ein einfacher Sequenzer vielleicht noch günstiger zu haben ist als ein Drumcomputer
    g) Du den Sequenzer auch als Modulationsquelle verwenden kannst
    h) dadurch Dein persönlicher Drumgroove entsteht
    i) Auch wenn später doch eine Dummachine her muss ist der Sequenzer keine Fehlinvestition. Allerdings wünscht man sich wohl schnell einen grösseren besseren Sequenzer. Doch dann weiss man aus Erfahrung genau was man braucht.

    Welcher kleine Sequenzer aber am besten geeignet ist für den Moog Voyager kann ich Dir nicht sagen, da Moog ja noch teilweise mit spezielle Steuer-Spannungen arbeitet (?). Aber diesbezüglich hat es hier genug Profis. Ich weiss deshalb nicht ob ein Arturia Beatstep eine Lösung wäre ?

    Für die Weiterentwicklung würde ich mich ansonsten damit auseinander setzen die Drumsounds zu samplen und die Drumgrooves in der DAW zu programmieren. Vielleicht bietet Deine DAW eine Lösung für Drumsamples an. Ansonsten gibt es gute Plug-Ins. Dafür könnte eventuell als Ergänzung Arturia Spark 2 oder falls Du mit Ableton arbeitest das Push interessant werden oder natürlich auch die Native Instruments Maschine.
    Das ist langfristig in meinen Augen der flexibelste Weg.

    Ausser Du suchst wirklich einen speziellen Sound bzw. Drumgroove und möchtest den auch in echt haben. Das kann dann aber auch seinen Preis haben und man neigt dann sehr schnell zum "Sammlerwahn". Ihren Charme haben sie nämlich alle. Erhöht dann natürlich auch den Bedarf an externem Equipment (Mischpult, Audiointerface, Kabel, Effekte usw.) und verursacht so Folgekosten.
    Ob das dann aber für Dich zielführend ist (Musikmachen) musst Du für Dich selber abwägen. Man kann natürlich auch Mischformen praktizieren. Das eine schliesst das andere ja nicht aus.
     
  26. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Ich werf da mal ganz entspannt die Volca Sample in die Runde. Die kann Samples, MIDI, Analog Clock, Lauflicht und ist billich. Der Haken: Es gibt es sie noch nicht zu kaufen.
     
  27. @SkywalkerBL: ich habe noch keine DAW bzw. könnte ich vorerst nur Garage Band nutzen. Es gibt aber eine kostenlose Software (mir fällt der Name gerade nicht ein), die mir ein Moog Fan empfohlen hat. Als Übergangslösung. Ich muß mich noch ein bisschen schlau machen, welche DAW besonders für Anfänger geeignet ist. Sollte für OS X 10.9 sein. Logic X, Ableton - sowas in de Richtung.

    @klangsulfat: besteht ein großer Unterschied zur Volca Beats? Ich habe gerade gelesen, die Sample soll am 05.01.15 erscheinen. Ich will ja nicht sofort eine Drummachine kaufen, sondern eher dann wohl überlegt, deshalb kann ich mir durchaus bis Januar / Februar Zeit nehmen. Preislich liegt sie nur 20 Euro über der Beats. Das ist aber ein Sampler und keine Drummachine oder?
     
  28. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die hatte ich auch schon in den Ring geworfen. Größter Unterschied in der Tat...das ist ein Sample Player und hat auch Swing am Start. Könntest du mit den Drummachine Sounds deiner Lieblingsbands füttern und ab dafür. Oder einfach ein Rhodes Sample nehmen und alle Percussions draus bauen. Guck mal in den Volca Sample Thread hier: viewtopic.php?f=5&t=95236&hilit=Korg+Volca+Sample&start=50#p1100975
     
  29. Ich@Work

    Ich@Work aktiviert

    Achso, ich dachte Du nimmst schon einzelne Spuren mit dem Voyager auf und bastelst Dir schon so einzelne Tracks.

    Dann würde ich... :

    1. ...mir in der Tat zuerst eine Mehrspur-Recording-Software suchen. Muss nichts teueres sein und gibts vielleicht als Software wirklich auch "for free". Ansonsten haben viele Hersteller auch "kleine" Versionen die für den Anfang ausreichen oder Demo-Versionen zum Testen. Gibt es eine Demo-Version kannst Du bereits heute dies ausprobieren. Allerdings muss man sich in die DAWs schon etwas einarbeiten.
    Damit kannst Du Erfahrungen sammeln im Mehrspur-Recording. Falls Du später eine andere (ev. grössere) DAW brauchst weisst Du schon mal besser was Du benötigst und Dir liegt. So kannst Du auch einwenig das Gefühl dafür bekommen ob Dir das Musikmachen am Computer Spass macht oder ob Du doch eher lieber alles extern über ein klassisches Mischpult haben möchtest, was in meinen Augen aber der deutlich teurere Weg ist.

    2. ...mir einen kleinen Sequenzer holen. Den Voyager kann man auch gut für Drumsounds einsetzen. Auch wenn man halt jede einzelnen Sound aufnehmen muss. Das ist in der Tat etwas umständlich aber mit hohem Eigencharakter und Lerneffekt.
    Der Sequenzer kann auch für weiteres eingesetzt werden und erweitert das Potential des Voyagers.

    3. ...ein Audio-Interface dürfte dann wohl auch ein Thema werden. Muss zum Starten nichts teueres sein.

    Ich nimm mal an, dass Du ein Midi-Interface hast ?

    Solltest Du dann immer noch das Bedürfnis nach einer Lösung für Drums haben kann dies eventuell die DAW (man kann auch zum Start sich mit Audio-Loops behelfen) oder eine Kombination aus Software & Controller (Arturia Spark, NI Maschine, Ableton Push).
    Sofern Dir das Musizieren am Computer Spass bereitet würde ich eine Drummachine eher als letzte Option betrachten die aber durchaus seine Berechtigung haben kann. Trotz alledem wären die oben beschriebenen Schritte keine Fehlinvesition und Dinge die Du sowieso über lang bräuchtest.
     
  30. Ich@Work

    Ich@Work aktiviert

    Nachtrag : Wenn Du mit der DAW gut zurecht kommst kann man den Sequenzer auch vorerst weglassen und später einen eher umfänglicheren Sequenzer zulegen.

    Ansonsten wäre das vielleicht ein kostengünstiger Einstieg (wenn auch nur begrenzt für Drums geeignet da nur 8-Steps) :


    src: https://youtu.be/RSzkJKA-2nk
     

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