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E-Gitarre (Beratung, Aufnahme, Elektronik, Saiten und Allgemeines)

  • #2.341
Natur mit schwarzem Pickguard wäre aus meiner Sicht perfekt. Sunburst ist doch altbacken.
Wenn ich den Body einfach schleife und öle, wird er dunkler und rötlicher werden. Ich hätte hier aber z.B. u.a. weiße Beize – damit könnte ich den Body vor der Ölung heller machen.
Sunburst ist nicht bloß altbacken, sondern hat den Zweck, die nicht so optimale Maserung und die Leimfugen bei mehrteiligen Bodies im Bereich der Zarge zu kaschieren. ^^ Mir persönlich ist die Optik eigentlich nicht so wichtig. Aber ich habe hier mehrere verschiedene Beizen, und die könnte ich anwenden, um den Farbton bzw. die Farbtöne zu verändern.
 
  • #2.342
Naja, das Holz wird ja auch mit der Zeit dunkler und verfärbt sich, wenn man es gar nicht behandelt. Allein durch das Umgebungslicht / Sonne. Ist weiße Beize nicht auch so eine Art von Pigmentierung, also keine eigentliche chemische Beize?

Wie man Holz in seiner geschliffenen, natürlichen Farbe bewahrt, da hab ich noch keinen wirklich guten Weg gefunden. Denn eigentlich mag ich die am liebsten.
 
  • #2.343
Ich sehe das so. Lass das Holz natur. Trage Öl und Wachs auf und dann nimmt die Farbe ihren natürlichen Gang. Es wird schon beim Ölen leicht rötlich und etwas dunkler und mit der Zeit noch etwas dunkler. Ist doch schön.
 
  • #2.344
Ist weiße Beize nicht auch so eine Art von Pigmentierung, also keine eigentliche chemische Beize?
Ich habe eine solche hier gekauft:
Noch nicht ausprobiert.

Wie man Holz in seiner geschliffenen, natürlichen Farbe bewahrt, da hab ich noch keinen wirklich guten Weg gefunden. Denn eigentlich mag ich die am liebsten.
Transparente Lackierung (nicht Ölung)? Ich habe es einmal mit Pinsel mit einem transparenten Lack auf Wasserbasis aus dem Baumarkt gemacht. Die Erle blieb hell / natur. Allerdings wurde der Lack an einer Stelle durch Gummi vom Gitarrenständer angegriffen. Zum Sprühen von Lack bräuchte man entsprechend Raum / Ausrüstung ... Deshalb möchte ich jetzt ölen, weil es hierbei höchstens Geruchsbelästigung gibt. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #2.345
Es wird schon beim Ölen leicht rötlich und etwas dunkler und mit der Zeit noch etwas dunkler. Ist doch schön.
Ja, aber wie gesagt, ich habe bereits zwei E-Bässe, die so oder so ähnlich bearbeitet / behandelt wurden (Warwick RockBass, Yamaha). Ok, eine Strat habe ich noch keine in diesem Farbton, aber ich hätte trotzdem gern etwas Abwechslung, zumal ich die Maserung des Bodys nicht so optimal für durchgehend Natur halte. In Sunburst habe ich eigentlich auch schon eine Tele – Fender Mexico Body, richtig im Werk lackiert und sehr schön. Meine Idee ist (für die aktuelle Baritone Strat), schwarze Beize für Zarge mit weichen Übergängen zu Ober- und Unterseite zu verwenden, und anschließend zu ölen. :guckstdu:
 
  • #2.346
Ich habe eine solche hier gekauft:
Noch nicht ausprobiert.


Transparente Lackierung (nicht Ölung)? Ich habe es einmal mit Pinsel mit einem transparenten Lack auf Wasserbasis aus dem Baumarkt gemacht. Die Erle blieb hell / natur. Allerdings wurde der Lack an einer Stelle durch Gummi vom Gitarrenständer angegriffen. Zum Sprühen von Lack bräuchte man entsprechend Raum / Ausrüstung ... Deshalb möchte ich jetzt ölen, weil es hierbei höchstens Geruchsbelästigung gibt. ^^
Stimmt, an Lack denke ich immer gar nicht. Obwohl es da interessante, sehr dünn aufgetragene Varianten gibt, die gar nicht so schlecht sind, gut schützen und das Holz relativ natürlich ausssehen lassen.

In meinem Kopf hat sich das Thema Lack vor allem als farbloser Nitrolack festgesetzt. Der stinkt, wie die Pest, ist nicht gerade umweltfreundlich und wurde oft dick aufgetragen. Von dem Holz ist dann praktisch nicht mehr viel übrig geblieben, vor allem, was die Haptik betrifft.

Aber da gibts heute ja viel mehr Möglichkeiten. Vielleicht sollte ich dem Ganzen mal eine Chance geben.

Dass heute, vor allem Massivholzmöbel fast immer geölt werden, ist so ein Trend, den ich etwas skeptisch sehe. Man bekommt das ja im Grunde nie wieder runter, wenn man doch eine andere Oberfläche drauf bringen will. Ich habe aufgrund von guten Alternativen, viele Möbel, die ich gebaut habe, einfach gar nicht behandelt. Hat zwar das Risiko, dass mal ein kleiner Wasserfleck bleibt. Aber notfalls schleife ich das weg. Und einem Gegenstand anzusehen, was er schon so erlebt hat, hat ja auch etwas für sich :)
 
  • #2.347
Meine Idee ist (für die aktuelle Baritone Strat), schwarze Beize für Zarge mit weichen Übergängen zu Ober- und Unterseite zu verwenden, und anschließend zu ölen. :guckstdu:
Das wäre ein ziemlich unkonventioneller Weg, denke ich. Ich glaube eigentlich nicht, dass das gut funktioniert.

Warum gehst Du nicht zu jemandem, der lackieren kann und lässt Dir ein schönes Sunburst-Finish sprühen?

Von Frankfurt ist es nicht weit nach Aachen:

Wenn Du nett fragst, macht der Walter das bestimmt. Er ist in Meister im Lackieren.
 
  • #2.348
Dass heute, vor allem Massivholzmöbel fast immer geölt werden, ist so ein Trend, den ich etwas skeptisch sehe. Man bekommt das ja im Grunde nie wieder runter, wenn man doch eine andere Oberfläche drauf bringen will.
Es ist ja nicht so, dass das ganze Holz mit Öl durchtränkt wird. Das Öl dringt nur in ganz dünne obere Schicht ein. Man kann da wieder ab- bzw. anschleifen und neu ölen, und es gibt auch pigmentierte Öle.

Ich habe aufgrund von guten Alternativen, viele Möbel, die ich gebaut habe, einfach gar nicht behandelt. Hat zwar das Risiko, dass mal ein kleiner Wasserfleck bleibt. Aber notfalls schleife ich das weg. Und einem Gegenstand anzusehen, was er schon so erlebt hat, hat ja auch etwas für sich :)
Bei dem ersten Tisch, den ich für meine MPC5000 gebaut habe, habe ich die Beine (aus IKEA-Brettern vom Sperrmüll) nicht behandelt. Die werden auch so gut wie nie angefasst, und der Tisch steht seit 2012 immer noch. ;-) Bei den nächsten Projekten habe ich dann geschliffen und geölt, und teilweise Beizen verwendet.
 
  • #2.349
Das wäre ein ziemlich unkonventioneller Weg, denke ich. Ich glaube eigentlich nicht, dass das gut funktioniert.
Das wird bei kommerziellen Projekten wohl selten so gemacht, u.a. weil zeitaufwändiger. Und wenn ich es so überlege, eigentlich habe ich bereits Erfahrungen sowohl mit Beizen als auch mit Ölen gemacht, also müsste es funktionieren. Es ist halt, wie gesagt, zeitaufwändig, insb. wenn man Zwischenschliffe macht.

Warum gehst Du nicht zu jemandem, der lackieren kann und lässt Dir ein schönes Sunburst-Finish sprühen?

Von Frankfurt ist es nicht weit nach Aachen:

Wenn Du nett fragst, macht der Walter das bestimmt. Er ist in Meister im Lackieren.
Danke für den Tipp, das wäre mal eine Idee für ein anderes Projekt, aber aktuell habe ich hier schon die Beizen und das Öl, und muss eh noch viel schleifen. ;-)
 
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M.i.a.u.: Horn
  • #2.350
Meine zwei Baritone Strats sind noch lange nicht fertig, es liegen ein weiterer Body und ein weiterer Hals rum, und ich bekomme schon wieder neue "blöde" Ideen ...
Ich habe noch nichts mit Reverse Headstock. So bin ich auf dieses Teil aufmerksam geworden:
Die Spezifikationen sehen für mich interessant aus. Hardtail, was ich aktuell bevorzuge, Zugang zur Elektronik von oben (ich mag keine Fräsungen hinten). Sehr flacher Griffbrett-Radius. Sattelbreite 43 mm, also schön breit. Und sogar 24 Bünde.
Was wäre eine "Alternative". Ich habe hier ja eine Squier, wo der Hals ... naja, erstens nicht perfekt abgerichtet, zweitens Narrow Bünde, die ich weniger mag als Jumbo.
Also könnte ich einen solchen Hals kaufen
plus Mechaniken
und ich läge damit preislich ähnlich wie bei Ibanez, weil die Squier bereits bezahlt ist.
Oder ich kaufe beide Varianten und wäre damit unter 1000 € für zwei Reverse Headstocks.
Nur wohin mit den ganzen Gitarren? Scheiß-GAS! :motz: :mrgreen:
Außerdem wären 1000 € die Hälfte von einem K2061, den ich immer noch nicht habe. :guckstdu:
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.351
Das ist jetzt wirklich ziemlich Vintage und schön. Der Fender Kombo von 1973 ist penibel frisch restauriert, komplett neue Kondensatoren, Potis zerlegt, neue Endstufenröhren ( die original Vorstufe ist in perfektem Zustand und durfte bleiben ). Alles gemessen und getestet. Wahrscheinlich besser als Neu 😉.

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Ich mache sowas gerne um die Geräte zu retten, brauche den Verstärker aber nicht, daher darf er jetzt weiter ziehen...
 
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  • ^
M.i.a.u.: MaschinenMensch, VEB Synthesewerk, AndreasKrebs und 6 andere
  • #2.352
mein letzter move.....den bass an die baritongitarre anzupassen. die bariton ist auf drop G gestimmt....und der bass nun auch:


und in verbindung mit der bariton:
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco
  • #2.353
Na gut, einen Tag später. Hab gestern nochmal nachgebeizt und dann abends geleimt.

[...]


Anhang anzeigen 264792

[...]

Die Farbe sieht insgesamt gut aus, kommt sehr nah an das, was ich mir vorgestellt habe

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass die Beize nicht lichtecht war :mauer: :aerger:. Aus dem ursprünglichen Dunkelviolett wurde im Lauf der Zeit eher so ein schmutziges Braunviolett, und durch das Ausbleichen wurde die Zusammenfügung des Korpus aus mehreren Teilen deutlicher sichtbar als es mir recht war. Auf gut Deutsch: sah scheiße aus.

Gestern also Hardware demontiert, und heute erste Schicht deckenden Lack (RAL4000 alt*; war das dunkelste mir gefallende Violett, das ich finden konnte) draufgepinselt. Sieht schon mal ganz gut aus.

Ich werde die Gitarre dann wohl farbgerecht mit dem Riff aus Smoke on the water neu-einweihen müssen :cool:...

*RAL4000 ist nicht mehr in der aktuellen RAL-Tabelle
 
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  • #2.354
... oder "Purple Haze"! )))
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Bodo
  • #2.355
[...} und ich läge damit preislich ähnlich wie bei Ibanez, weil die Squier bereits bezahlt ist.
Andererseits... Wenn ich einen Hals für 400 € kaufe, dann kann ich auch 200 € in einen "besseren" Body investieren, sprich Erle statt Pappel. Z.B. in einen solchen:
strat_HSH_HT_body_top_1000x1000.webpstrat_HSH_HT_body_back_1000x1000.webp
Es stehen nicht ganz so viele Farben zur Auswahl, wobei ich schon einige Farben habe, diese aber noch nicht. :-D

So ganz grob mit KI entworfen und noch mehr grob nachbearbeitet ...
2026-10-12_ed2.webp
Wobei der angebotene Body matt und nicht glänzend ist, aber der KI das beizubringen ... Das lasse ich mal. :mrgreen:

Bzw. wenn der Hals dunkler geröstet sein sollte ...
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Die Pickups würden wahrscheinlich nicht schwarz werden, außer vielleicht am Steg zwegs Kontrast. KI hat mehr oder weniger automatisch durchgehend Schwarz reingesetzt. Pickguard habe ich aber weiß vorgegeben. Und Hardware in Chrome. Schwarz mag ich insb. bei Tuners nicht, weil sie dann zum Tunen schlecht optisch zu erkennen sind. Schlimm genug, dass sie reverse montiert sein würden. :mrgreen: Aber hey, keine einzige Reverse Headstock Gitarre zu besitzen wäre doch auch irgendwie blöd. :lol:
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco
  • #2.356
Andererseits... Wenn ich einen Hals für 400 € kaufe, dann kann ich auch 200 € in einen "besseren" Body investieren, sprich Erle statt Pappel. Z.B. in einen solchen:
Anhang anzeigen 300221Anhang anzeigen 300222
Es stehen nicht ganz so viele Farben zur Auswahl, wobei ich schon einige Farben habe, diese aber noch nicht. :-D

So ganz grob mit KI entworfen und noch mehr grob nachbearbeitet ...
Anhang anzeigen 300224
Wobei der angebotene Body matt und nicht glänzend ist, aber der KI das beizubringen ... Das lasse ich mal. :mrgreen:

Bzw. wenn der Hals dunkler geröstet sein sollte ...
Anhang anzeigen 300223
Die Pickups würden wahrscheinlich nicht schwarz werden, außer vielleicht am Steg zwegs Kontrast. KI hat mehr oder weniger automatisch durchgehend Schwarz reingesetzt. Pickguard habe ich aber weiß vorgegeben. Und Hardware in Chrome. Schwarz mag ich insb. bei Tuners nicht, weil sie dann zum Tunen schlecht optisch zu erkennen sind. Schlimm genug, dass sie reverse montiert sein würden. :mrgreen: Aber hey, keine einzige Reverse Headstock Gitarre zu besitzen wäre doch auch irgendwie blöd. :lol:
Irgendwas hat das Gelb. Ich finds gut!
Vor allem in Kombination mit der schwarz/weiß/holzfarbenen Optik.

Ich bin sonst nicht unbedingt ein Freund von gesättigten Farben. Insbesondere der hiesige Thread zum Thema Farben stellt mich oft vor Herausforderungen :)

Aber hier passt es super.
Jedenfalls tausendmal besser, als die hundertmillionste Sunburst-Variation … ;)
 
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M.i.a.u.: Michael Burman
  • #2.357
Es wird wahrscheinlich so sein, dass das String Spacing enger sein wird als die Breite von verwendeten Pickups. Deshalb werde ich sie wohl etwas drehen, so ähnlich wie bei der Jake E Lee Signature Charvel. Mit dem Bridge PU ist es noch nicht geklärt, die anderen zwei habe ich im Entwurf aber schon mal gedreht, um eine ungefähre Vorstellung zu bekommen.
2026-10-14.webp
 
  • #2.358
@Michael Burman macht das denn viel aus, wenn die Pole Pieces der Pickups nicht genau unter den Saiten sind? Das magnetische Feld geht ja von der gesamten Pickupspule aus und ist insgesamt homogener als es die Pole Pieces suggerieren würden. Da habe ich das Gefühl, dass ein Millimeter hier und da von einem Stabmagneten nicht so viel ausmachen würde, nicht einmal, wenn es Einzelspulen wären.

Ich kann mich auch irren, das ist nur so eine Vermutung meinerseits.
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco
  • #2.359
Das kann je nach Saiten und Pickups extrem viel ausmachen. Die Pole Pieces werden in der Höhe verstellbar sein, aber wenn sie zu weit außen sind, muss extrem hoch herausgedreht werden, und andere dafür tief rein.
 
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M.i.a.u.: claudio
  • #2.360
@claudio: Siehe z.B. hier:
 
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M.i.a.u.: claudio
  • #2.361
oha, das hätte ich nicht gedacht, Danke für die Aufklärung.
 
  • #2.362
Bei meiner Jackson PS-7, die ich im Jahr 2000 gekauft habe, war die hohe E-Saite immer zu leise. Nachdem ich von 9er auf 10er gewechselt habe, wurde es viel besser, ich musste die Gitarre aber runterstimmen, weil mir die Saitenspannung bei Standardstimmung dann zu hoch war.

Bei meiner ersten Partscaster habe ich Pickups von Fender ohne verstellbare Pole Pieces verbaut, weil sie günstig waren und verstellbare Pole Pieces im Singe Coil Format schwer aufzutreiben bzw. teuer waren. Die Pickups werde ich irgendwann ersetzen.

Ich habe es schon mal überlegt solche Standard-Single-Coil-Pickups so einzubauen, dass jeder Pickup nur jeweils zwei Saiten abnimmt, aber dann gibt's evtl. Matsch im Sound, wenn der Pickup eine zu große Strecke entlang der Saite die Schwingungen abnimmt. :selfhammer:
 
  • #2.363
Bald bei mir... :phat:
Die Firebird ist eine ganz besondere Gitarre - Mahagoni-Korpus mit durchgehendem Hals, "Banjo"-Tuner mit Planetengetriebe, sehr eigen klingende Mini-Humbucker mit Blades und die mir sehr angenehme Gibson-Mensur.
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Andreas
 
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M.i.a.u.: Die Iden des Maerz und elbonzoseco
  • #2.364
die TB, egal ob von Gibson oder Epiphone, sind halt baulich bedingt sehr kopflastig, was sie nicht sehr beliebt machte.
Wie das halt so ist, führte die Unbeliebtheit zur Beliebtheit in weniger beliebten Szenen.. Man nahm die Defizite in Kauf um cool zu sein.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: claudio
  • #2.365
John Entwistle ist ja so weit gegangen, sich einen "Fenderbird" mit TB-Korpus und Precision-Hals zu bauen...
Andreas
 
  • #2.366
Nachdem morgen meine Firebird kommt: Wie haltet Ihr es mit alternativen Tunings? Die FB wird Thomastik "BeBop" BB113 (Roundwounds) bekommen, weil ich mit der Gitarre den härteren Rhytrhmus-Bereich abdecken möchte und die BBs zwar sehr gemäßigte Höhen haben, aber dafür auch ziemlich definiert klingen. Irgendwie bietet sich für Powerchords Drop D an, ich bin aber nach etwas EInlesen sehr fasziniert von Dingen wie Open D oder Open Dm, hab das aber noch nie verwendet. Erfahrungen?
Andreas
 
  • #2.367
Nachdem morgen meine Firebird kommt: Wie haltet Ihr es mit alternativen Tunings? Die FB wird Thomastik "BeBop" BB113 (Roundwounds) bekommen, weil ich mit der Gitarre den härteren Rhytrhmus-Bereich abdecken möchte und die BBs zwar sehr gemäßigte Höhen haben, aber dafür auch ziemlich definiert klingen. Irgendwie bietet sich für Powerchords Drop D an, ich bin aber nach etwas EInlesen sehr fasziniert von Dingen wie Open D oder Open Dm, hab das aber noch nie verwendet. Erfahrungen?
Andreas
Ich bin kein Freund von irgendwelchen alternativen Tunings, allein schon, weil es dazu führt, dass man entweder live mehrere Instrumente braucht oder ständig umstimmen muss. Beides ist unpraktisch. Ersteres ist Schlepperei, Zweiteres führt zu Problemen beim Setup und der Stimmstabilität. Lieber einfach lernen, wie man einen bestimmten Part mit dem Standard-Tuning spielt. Irgendwie geht das immer.
 
  • #2.368
Ich habe zwischenzeitlich diese Gitarre bestellt:
https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/J-D-Jazzcaster-M/art-GIT0058742-000
Die habe ich schon zurückgesendet und mein Geld zurück bekommen.
Meine Idee war, für den Preis könnte sich der Kauf allein schon wegen des Bodys lohnen. Die Optik des Bodys fand ich auch ok, aber nicht die Haptik, und die Offset-Form ist auch nicht meine. Das war schon beim Jazzbass so, und hier jetzt wieder. Und mit Haptik meine ich die Offenporigkeit. Das ist nicht meins, ich finde es unangenehm. Der Hals ist auch offenporig. Das fand ich schon bei meiner SLG200N nicht schön. Das kann man zwar ändern, aber so richtig geil fand ich den Hals der J&D jetzt nicht, insb. nicht die Form der Kopfplatte. :huebsch: Ja, klar, das war schon vor dem Kauf bekannt, aber wenn schon der Body mir nicht passt, dann hätte es wenig Sinn gehabt, die Gitarre zu behalten. Elektrisch habe ich sie gar nicht getestet. Die Brücke war natürlich etwas versetzt angeschraubt, sodass auch der Saitenverlauf nicht ganz ok war, aber diese Aschenbecher-Brücke mit 3 Reitern hätte ich sowieso ausgewechselt. Nun ja, jetzt weiß ich wieder, dass ich Offenporigkeit und Offset zu meiden habe. :selfhammer:
 
  • #2.369
diese Kreuzung zwischen Jazzmaster und Telecaster sieht zudem auch irgendwie gar nicht mal so gut aus. Wenigstens haben sie nicht die verunglückten Schiebeschalter der Jazzmaster mit auf die Jazzcaster geknallt.
 
  • #2.370
Ich hatte sowieso vor, mit dem Body etwas anderes zu machen. Aber offenporig und offset hat's dann doch nicht gepasst.
Warum verunglückte Schiebeschalter?
 
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