Einsteiger - "Welcher Synthesizer"-Tipps

... und mein Minibrute ist alles, aber nicht langweilig. Aber zugegeben, der Sound scheidet die Geister.
Die einen lieben ihn.
Die anderen hassen ihn.
Gibt es jemanden dazwischen?
 
Was ich beim Bloefeld noch nicht so ganz verstehe ist der Offline-Reiz. Also für unter 300 Euro bekommt man nur die Desktop-Variante. Wie vergleicht sich das denn z.B. gegen die ganzen Software Synths. Mit Keyboard fände ich das wieder gut, aber da liegt man bei bestimmt 400 Euro.

Ergänzend zu @raziel28 Bemerkungen:
Klar du brauchst dann zwingend sowas wie z.B. Arturia Keystep oder Midi-USB Interface, bei dem Nektar is z.B. ne Bitwig 8-Track Lizenz dabei. => bequem am Rechner, einfache Tracks erstellen, diese dann via Blofeld abspielen und dann in Echtzeit am Blo rumspielen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich brauche mehr Vergleich, um mir die Dinge vorzustellen. Wo befinde ich mich bei diesen Synth gegenüber einem 08/15-Software Synth wie Massiv. So Rankings würden mir echt weiterhelfen. Oder vielleicht als Referenzpunkt die Volcas oder eine Electribe 2, um wie viel "verbessere" ich mich da, wenn ich einen Synth aus der Liste kaufe, z.B. System 1 oder Gaia.

Novation X Station 25 /49/61

hab die 25er für 150 Euro bekommen
Einfach nur Bombe.
Guter Arp
Effekte
direkter Zugriff auf zwei Hüllkurven

Habe ich ehrlich gesagt noch nicht auf Ebay gesehen in den letzten Monaten. Aber ich werde vermehrt darauf achten.

Achtung es gibt vier verschiedene Reface von Yamaha.
Zum Einstieg würde ich den CS empfehlen.
Der DX ist dann das Gegenstück zum Volca FM.

(Meinen Reface CP möchte ich auch nicht vermissen, gehört aber wohl nicht ganz in das Thema hier)

Yamaha Reface gibt es halt auch nicht auf ebay. Wenn ich jetzt den Reface oder den Gaia oder den System 1 für sagen wir 270 Euro bekomme, ist dann der Reface immer noch 1. Wahl? Wo ordnet sich denn der Roland Xi ein? Ok ist eher eine Groovebox, aber von den Synthmöglichkeiten, wäre er da deutlich schlechter als der Reface oder Gaia oder System 1?
 
Wieso muss es unbedingt Ebay sein?
 
Also wenn du schrauben willst um das Prinzip der Klangerzeugung besser zu verstehen und zu experiementieren, dann sind eigentlich fast alle Digitalen aus den 80ern/90ern eher nix (M1, Wavestation, ...). Wenn er nicht (richtig) polyphon sein muss, ist ein System 1 sicher keine schlechte Wahl. Den Mini-Brute würde ich dir eher nicht empfehlen, nicht weil das Ding schlecht ist, aber verglichen mit dem System 1 ist er deutlich weniger breit aufgestellt und hat doch seinen eigenen Charakter. Wenn du den (irgendwann) nicht (mehr) magst, dann steht er wie bei mir irgendwo in einer Ecke und "sammelt Staub". Den Blofeld finde ich eher weniger geeignet für's Schrauben, obwohl ich das Interface eigentlich noch recht intuitive finde. Der Gaia ist ein guter Synth zum Schrauben und eigentlich auch ziemlich breit in der Anwendung. Wenn's auch ein monophoner sein kann, wäre allenfalls auch der Behringer MS-1 eine Option. Der kleine Deep Mind käme mir noch in den Sinn, aber der ist wohl gebraucht nicht zu deinem Budget zu bekommen.

Wenn ich dir einen Rat geben darf: Denk nicht lange rum, kauf dir ein System 1 gebraucht, wenn's dir nicht gefällt, bekommst du das Ding wohl plus/minus zu deinem Kaufpreis wieder los und behälst die Erfahrung. Und dann so weiter, mit dem nächsten.
 
Ergänzend zu @raziel28 Bemerkungen:
Klar du brauchst dann zwingend sowas wie z.B. Arturia Keystep oder Midi-USB Interface, bei dem Nektar is z.B. ne Bitwig 8-Track Lizenz dabei. => bequem am Rechner, einfache Tracks erstellen, diese dann via Blofeld abspielen und dann in Echtzeit am Blo rumspielen. :)
Also da erschließt sich mir der Sinn noch weniger, da kann ich doch dann auch mit meinem Nektar Software Synths steuern. Der müsste ja dann schon herausragend sein, dass er vom Preis/Leistung z.B. mit Pigments mithalten kann.
 
Wieso muss es unbedingt Ebay sein?

Ich habe eher das Gefühl, wo anders sind die Dinger noch teurer. Aber für Alternativen bin ich offen.
Also wenn du schrauben willst um das Prinzip der Klangerzeugung besser zu verstehen und zu experiementieren, dann sind eigentlich fast alle Digitalen aus den 80ern/90ern eher nix (M1, Wavestation, ...). Wenn er nicht (richtig) polyphon sein muss, ist ein System 1 sicher keine schlechte Wahl. Den Mini-Brute würde ich dir eher nicht empfehlen, nicht weil das Ding schlecht ist, aber verglichen mit dem System 1 ist er deutlich weniger breit aufgestellt und hat doch seinen eigenen Charakter. Wenn du den (irgendwann) nicht (mehr) magst, dann steht er wie bei mir irgendwo in einer Ecke und "sammelt Staub". Den Blofeld finde ich eher weniger geeignet für's Schrauben, obwohl ich das Interface eigentlich noch recht intuitive finde. Der Gaia ist ein guter Synth zum Schrauben und eigentlich auch ziemlich breit in der Anwendung. Wenn's auch ein monophoner sein kann, wäre allenfalls auch der Behringer MS-1 eine Option. Der kleine Deep Mind käme mir noch in den Sinn, aber der ist wohl gebraucht nicht zu deinem Budget zu bekommen.

Wenn ich dir einen Rat geben darf: Denk nicht lange rum, kauf dir ein System 1 gebraucht, wenn's dir nicht gefällt, bekommst du das Ding wohl plus/minus zu deinem Kaufpreis wieder los und behälst die Erfahrung. Und dann so weiter, mit dem nächsten.

Also wenn ich mir ein Synth um die 500 Euro kaufen würde, wäre der Deepmind mein klarer Favorit.
 
Ja, da schaue ich auch öfter mal rein. Aber da ist selten was in der Preiskategorie die mich interessiert. Das NI Kontrol letzten Monat war sicherlich ein Schnäppchen für 290 Euro, aber meistens sind die Preise sehr konservativ.

Ich betrachte Preisangaben in Inseraten (egal wo) immer als den Ausdruck des Wunschpreises des Verkäufers. Was am Ende für ein Preis rauskommt, ist das Resultat von Angebot und Nachfrage :)
 
Microkorg - Schrott
Seh' ich ganz ähnlich, das Ding ist total langweilig, Funktionen die ich häufig kombiniere gehen nicht gleichzeitig, Velocity nur über MOD-Matrix und damit sind die 4 Einträge dann fast schon belegt. Das sind dann Sachen die man als Anfänger auch nicht lernen kann.
Ohne Disotortion in der AMP Sektion aktiviert (gibt nur an/aus) klingt das Teil ziemlich muffig und der Klang mit zerstört natürlich die Schwebung und ist Geschmacksache.
Das Ding ist imho komplett underpowered, sobald man ihn mit Editor und externem Keyboard programmieren will streicht schnell mal die Segel.
Liegt hier in 'ner Kiste, aber vielleicht mach ich irgendwann nochmal ein paar Sounds mit dem Teil ;-) so als persönliche Challenge.

Alesis Micron - Schrott
Ich glaub' da geht noch mehr, das Ding ist komplex genug um ein paar Sweetspots versteckt zu haben. Ich glaub' ich hab' für das Teil damals neu €250 bezahlt und werd' irgendwann Geld für 'nen Editor investieren.
 
ich weiß das das einige Leute anders sehen .. ich mag den Klang überhaupt nicht.
Also ist alles, was du nicht magst, "Schrott"?
Danke für die Klarstellung.


Wo würdest du den einsortieren
Der MicroKorg ist ein Universal-Gerät. Man sieht den in allen musikalischen Konstellationen. Bands mit Keyboarder (z.B. Mina Špiler von Laibach nutzt den), Kellerfrickler, Pop-Hipster...

Einsteigersynth ist er nur vom Preis her. Der Sound hat einen ziemlich rauen Charakter für einen VA aus der Zeit. Korg hat im Laufe der Jahre mehrere Nachfolger nachgelegt, am gefragtesten ist aber nach wie vor der Ur-Micro. Eben wegen seines Charaktersounds.

Die Bedienung ist etwas eigen, wenn du's z.B. mit dem Gaia vergleichst. Aber die Modmatrix lehrt einem Einsteiger sehr viel über subtraktive Synthese und Modulation. Man wird nicht jedes Preset nutzen wollen, kann es aber sehr schnell anpassen.

Die Mininova ist nicht Novations Antwort auf lil Korg. Die haben nur die Bauform gemein. Einige finden die Nova-Soundengine besser. Ich hatte beide und fand auch beide toll. Wieder kaufen würde ich allerdings den Korg.
 
Also ist alles, was du nicht magst, "Schrott"?
Aus meiner persönlichen Sichtweise, ja.
Ich hab das hier als Bitte um Meinungsäußerung aufgefasst. Würde ich ein review dazu verfassen fiele das sicher differenzierter aus.
Und nur weil ich ein Gerät als schrottig empfinde , heisst das noch lange nicht das jemand anders damit nicht was Gutes machen kann oder einfach Spaß hat.

Die die ich hier als Schrott gekennzeichnet hab, würde ich nichtmal umsonst nehmen.
 
Es gibt den ARPer in noch etwas besser mit 16 Steps im Novation Remote SL Mk3 - was ein Masterkeyboard ist. Nur FYI - hier im Thema vermutlich nicht so relevant. Wollt's nur sagen als Tipp - der ist (auch) super.
Haben die aktuellen Launchkeys den tollen Arpeggiator auch drin, oder nur Remote SLs?
 
Also ich möchte gar kein Hardware-Synth haben. Aber manchmal ist auf Ebay irgendein Synth doch für sehr wenig Geld zu haben. Ich hatte mal vor Urzeiten ein DX7 und das war es dann auch schon mit meiner Hardware Erfahrung, habe mich nie für Hardware (außer Grooveboxen) interessiert. Nun will ich hier aber mithalten und wenigstens einen Hardware-Synth besitzen (gut ich habe schon welche in Grooveboxen), auch weil ich meinem Kind mal anschaulich zeigen will wie sich das so verhält mit den Harmonien der Wellenformen. Ok, das ist vielleicht Alibi, vielleicht will ich mir auch einfach mal was kaufen. Ich interessiere mich vor allem für den didaktischen Wert und wie viel ich für mein Geld bekomme. Ich will nicht den super duper analogen Monosynth, eher Poly aber mit viel Schaltern. Also wir sind hier in der Preiskategorie unter 250 Euro gebraucht.

Das sind so die Synth in der Preiskategorie, die ich bis jetzt so ausgemacht habe:

M-Audio Venom
Alesis Micron
Roland Gi
Roland Gaia
Roland System 1
Microkorg
Waldorf Bloefeld

jetzt würde ich gerne wissen, ab wie viel Euro diese Geräte ein no-brainer sind. Also z.B. Alesis Micron für 200 Euro...lohnt sich? Oder ein Roland Gi für unter 200 Euro oder ein System ein unter 300 Euro? Ich will damit nicht ernsthaft Musik machen, nur halt ein bissel mehr als eine Kombination aus 2-3 Volcas sollte er schon können. Ihr könnt gerne noch weitere Beispiele hinzufügen die in dieser Preisregion liegen.
Mach dir nicht so viele Gedanken mit Ranglisten etc., es hat da eh jeder seine eigenen Kriterien, so dass solche Bewertungen extrem subjektiv sind.

Wenn du wirklich was mit viel Bedienelementen (und ordentlicher Qualität) möchtest, dann bleiben von deiner Liste nur der Gaia und der System 1 übrig (wobei der letztere eine total grottige Tastatur hat und auch nur 25 Tasten, wenn ich mich nicht irre).
In polyphon mit Hands-on-Bedienung würde mir in der Preisklasse (gebraucht) sonst auch nur noch der Roland SH-201 einfallen, der ist vom Aufbau Oszillatoren/Mixer "klassischer" und daher noch besser "nachvollziehbar" als der Gaia.

Wieviel du für dein Geld bekommst ist ganz einfach: je mehr Bedienelemente, desto weniger Möglichkeiten in der Engine BEI VERGLEICHBAREM PREIS. Wenn die Oberfläche/Hardware weniger kostet, kann mehr Geld in die Engine gesteckt werden, eigentlich logisch.

Meine Empfehlung: wenn du von den dreien Gaia/SH-201/System 1 einen für 300,- EUR oder weniger findest: KAUFEN!
und wenn er deinen Erwartungen nicht gerecht wird, wirst du ihn für den Preis auch wieder los.

Alternativ würde ich noch den Roland JD-Xi in die Diskussion werfen. Ist eine Mischung aus Groovebox, Mini-Workstation und Analogsynth. Hat natürlich in Sachen Synthese deutlich weniger Möglichkeiten, ist aber eben vielseitiger... Preislage gebraucht ist vergleichbar mit den obigen Synths.
 
Ich brauche mehr Vergleich, um mir die Dinge vorzustellen. Wo befinde ich mich bei diesen Synth gegenüber einem 08/15-Software Synth wie Massiv. So Rankings würden mir echt weiterhelfen. Oder vielleicht als Referenzpunkt die Volcas oder eine Electribe 2, um wie viel "verbessere" ich mich da, wenn ich einen Synth aus der Liste kaufe, z.B. System 1 oder Gaia.



Habe ich ehrlich gesagt noch nicht auf Ebay gesehen in den letzten Monaten. Aber ich werde vermehrt darauf achten.



Yamaha Reface gibt es halt auch nicht auf ebay. Wenn ich jetzt den Reface oder den Gaia oder den System 1 für sagen wir 270 Euro bekomme, ist dann der Reface immer noch 1. Wahl? Wo ordnet sich denn der Roland Xi ein? Ok ist eher eine Groovebox, aber von den Synthmöglichkeiten, wäre er da deutlich schlechter als der Reface oder Gaia oder System 1?

ebay-kleinanzeigen ist es gewesen
Die K Station geht auch noch.....wohl etwas teurer

youtube hat nicht genügend Videos zur X Station die aussagekräftig sind. Das Gerät wird unterschätzt.
 
Ich habe den Microkorg nur in meinem Live-Setup, nicht hier zu Hause, würde den aber jederzeit bedenkenlos weiterempfehlen. Geschmackliche fragen können wir hier ja eh nicht allgemeingültig klären, aber dass der Klang objektiv schlecht ist, kann wohl niemand sagen. Ich mag ihn gerne, zig Trillarden andere Synthesizerer offenbar auch.

Und die Funktionalität ist nMn optimal, um mit Hardware anzufangen.

Mir ist allerdings nicht ganz klar, was genau du suchst. Vollends verwirrt mich deine Bezeichnung des Massive als 08/15-Synth. Das ist er mMn ganz und gar nicht, ganz im Gegenteil.
 
Ich habe den Microkorg nur in meinem Live-Setup, nicht hier zu Hause, würde den aber jederzeit bedenkenlos weiterempfehlen. Geschmackliche fragen können wir hier ja eh nicht allgemeingültig klären, aber dass der Klang objektiv schlecht ist, kann wohl niemand sagen. Ich mag ihn gerne, zig Trillarden andere Synthesizerer offenbar auch.

Und die Funktionalität ist nMn optimal, um mit Hardware anzufangen.

Mir ist allerdings nicht ganz klar, was genau du suchst. Vollends verwirrt mich deine Bezeichnung des Massive als 08/15-Synth. Das ist er mMn ganz und gar nicht, ganz im Gegenteil.

Naja, mit 08/15 meinte ich eher die Standard Software Synth, die man halt so hat und die es überall im 10er-Pack gibt. Wo ordnet sich da z.B. der Bloefeld, System 1 oder Yahmaha Reface CS ein.
 
Naja, mit 08/15 meinte ich eher die Standard Software Synth, die man halt so hat und die es überall im 10er-Pack gibt. Wo ordnet sich da z.B. der Bloefeld, System 1 oder Yahmaha Reface CS ein.
Ist das nicht ein bisschen, als wollte man fragen, wo sich das Weiße Album zwischen einem Ford Mustang und einem viertel Pfund gemischtem Hack einordnet? Diese Synths sind jedenfalls so unterschiedlich, dass ich mir da kein Urteil zutraue. Ich jobs mir vorstellen, dass du hilfreichere Vorschläge und Einordnungen bekommst, wenn du entweder das gesuchte Syntheseprinzip oder die angestrebte Klangästhetik näher zu beschreiben versuchst, so schwierig insbesondere letzteres natürlich ist. Oder hat du das vielleicht schon gemacht und ich habe es übersehen?
 
Ist das nicht ein bisschen, als wollte man fragen, wo sich das Weiße Album zwischen einem Ford Mustang und einem viertel Pfund gemischtem Hack einordnet? Diese Synths sind jedenfalls so unterschiedlich, dass ich mir da kein Urteil zutraue. Ich jobs mir vorstellen, dass du hilfreichere Vorschläge und Einordnungen bekommst, wenn du entweder das gesuchte Syntheseprinzip oder die angestrebte Klangästhetik näher zu beschreiben versuchst, so schwierig insbesondere letzteres natürlich ist. Oder hat du das vielleicht schon gemacht und ich habe es übersehen?

Ok, auf der Softwareseite gibt es also nichts vergleichbares (da ich von der Softwareseite komme wäre das hilfreich). Eigentlich will ich halt nur was kaufen, ohne vorher ganz genau zu wissen was drin ist, aber ich will halt auch nicht komplett die Katze im Sack kaufen. Also quasi etwas für 300 Euro kaufen was dann schlechter ist als meine Volca-Spielzeuge. Es geht mir halt mehr um ein Ranking, was man für welchen Preis kaufen kann, um nicht ein überteuerten Synth mit 10 Sweetspots zu kaufen. So ein bissel psychologisch, ein M-audio Venom für 170 Euro z.B. das ist etwa 50 Euro mehr als ein Volca, habe ich daran also doppelt so lange Spaß bevor ich 80% der einfach Sachen ausprobiert habe, also sagen wir mal bei den Volcas lag das Verfallsdatum bei so 2 Wochen.
 
ein M-audio Venom für 170 Euro z.B. das ist etwa 50 Euro mehr als ein Volca
Beim Venon zahlste auch für das inkludierte Audio Interface. Soundtechnisch isses wie beim Korg. Manchen stehen sehr auf der etwas rotzigen Sound, andere hassen ihn.

bei den Volcas lag das Verfallsdatum bei so 2 Wochen.
Bedauerlich. Die Volcas sind alles andere als Spielzeuge. Nur sollte man sie nicht einzeln - standalone - nutzen.
 
Ich habe den Microkorg nur in meinem Live-Setup, nicht hier zu Hause, würde den aber jederzeit bedenkenlos weiterempfehlen. Geschmackliche fragen können wir hier ja eh nicht allgemeingültig klären, aber dass der Klang objektiv schlecht ist, kann wohl niemand sagen. Ich mag ihn gerne, zig Trillarden andere Synthesizerer offenbar auch.

Und die Funktionalität ist nMn optimal, um mit Hardware anzufangen.
Was immer ein "objektiv schlechter Klang" auch sein mag. Subjektiv - OK, aber objektiv?

Wie dem auch sei:

Ich finde ihn schwer editierbar, da nur 7 Knöpfe, um zig Parameter anzusteuern. Ohne den Softwareeditor wär ich da verloren, ist aber vielleicht eine Frage der Übung. Kritikpunkt am "klassischen" micro Korg (nicht XL!): man kann die Timbres nicht crossfaden, das kann erst der XL. Das vermisse ich schmerzlichst. Die Modmatrix von MASSIVE ist auch umfangreicher ;-)

Andererseits ist er "übersichtlich": wer einen anderen subtraktiven kennt, wird mit ihm schnell warm. Und mit RM und Sync kann er auch schräge Sachen.

Ansonsten: cooles Gerät, ich mag ihn nicht missen, und zur Not kann man in der DAW ja noch mit Effekten nachhelfen. Wie die Presets klingen? Keine Ahnung, ich schraube mir lieber selber Sounds damit zusammen. Ich hab die Presets wohl mal ganz am Anfang durchgehört, da war aber nichts dabei, was ich gebrauchen kann.
 
Es geht mir halt mehr um ein Ranking, was man für welchen Preis kaufen kann, um nicht ein überteuerten Synth mit 10 Sweetspots zu kaufen.

Vom Rankinggedanken würde ich mich verabschieden, das ist nicht zielführend und das Beste, was du bekommen kannst, sind 100 Meinungen bei 100 Feedbacks. Du musst das finden, was für dich passt.

Und sind wir ehrlich, für max 250 Euro bist du mit einem Synth, der einigermassen gut klingt und anständig bedienbar ist, schon sehr gut bedient. Dazu schwanken die Preise ja auch laufend etwas und sind auch abhängig vom Zustand und so kann zB ein System 1 halt mal 270.- oder auch 320.- kosten und beides ist okay.

Darum nochmal mein Rat: Kauf dir was gebraucht, das du wieder gut verkaufen kannst und dann probier's aus. Wenn das Ding nach 2 Wochen langweilig wird, verkaufst du's halt wieder und gut is.
 
Mir sind Deine Kaufabsichten echt ein Raetsel...

Vielleicht solltest Du nochmal klipp und klar beschreiben was Du eigentlich suchst.
Ich suche nix. Ich will eher ein Gefühl dafür bekommen, wenn ich mal bei ebay ein Synth für wenig Geld sehe, ob ich mal spontan zuschlage oder ob dieser Synth, z.B. ein M-Audio Venom auch für sagen wir 150 Euro sich nicht lohnt, weil er auch nicht wirklich besser ist als ein Volca.
 
Ich suche nix. Ich will eher ein Gefühl dafür bekommen, wenn ich mal bei ebay ein Synth für wenig Geld sehe, ob ich mal spontan zuschlage oder ob dieser Synth, z.B. ein M-Audio Venom auch für sagen wir 150 Euro sich nicht lohnt, weil er auch nicht wirklich besser ist als ein Volca.

Lies dich doch hier mal etwas durch, hier findest du viele sehr gute Test-Berichte.
 
Lies dich doch hier mal etwas durch, hier findest du viele sehr gute Test-Berichte.

Ja, aber ich suche ja eher ein Einordnung für heutige Verhältnisse. Mag ja sein, dass der M1 super geil war oder der Venom, aber heute völlig überholt, weil es etwa gleichwertige Synth inzwischen neu für fast das gleiche Geld gibt oder ein Klon von Behringer. Ich kenne mich halt nur aus und es ist einfach eine Flut von Informationen. Ich brauche klare Ansagen, wie z.B. der Venom auch nicht besser als ein Volca Lead und ein Volca Bass zusammen. Weil dann kann ich einschätzen, wo ich ungefähr stehe. Es kann doch nicht sein, dass quasi alle Synth irgendwie gleichwertig sind.
 


News

Zurück
Oben