Elektron Octatrack

>>>D.h. fließende Controller-Bewegungen aufzeichnen wäre ohnehin nicht möglich<<<

Doch, jetzt hast du mich demotiviert ;-) Ich habe es gleich mal ausprobiert mit Vol und Cutoff, hört sich wirklich nicht ganz smooth an.
Aber sind die wirklich nur 16tel-gerastert? Hmm, dafür hat er 3 LFOs für die CCs.

Ich verstehe langsam, warum viele Leute solch eine Hassliebe zu der Kiste entwickelt haben.
Es gibt an jeder Ecke kleine Einschränkungen (im MIDI-Bereich, Funzeldisplay etc) aber dafür auch wieder so viele Bonbons, dass man irgendwie doch zum Ziel kommt.

Ich will den OT, wie erwähnt, als DAW-Ersatz nutzen. Der Sampler ist zwar sehr vielseitig, klingt mir aber, vorsichtig ausgedrückt, ein wenig undynamisch.
Wenn also der Sequencer für mich nicht den Nutzen hat, den ich mir erhoffe, macht es keinen Sinn. Aber liebgewonnen hab ich ihn jetzt schon. Ich erforsche noch etwas weiter den Workflow aber bis jetzt liegt die Entscheidung doch leicht für den OT.
 
>>>D.h. fließende Controller-Bewegungen aufzeichnen wäre ohnehin nicht möglich<<<

Doch, jetzt hast du mich demotiviert ;-) Ich habe es gleich mal ausprobiert mit Vol und Cutoff, hört sich wirklich nicht ganz smooth an.
Aber sind die wirklich nur 16tel-gerastert? Hmm, dafür hat er 3 LFOs für die CCs.

Ich verstehe langsam, warum viele Leute solch eine Hassliebe zu der Kiste entwickelt haben.
Es gibt an jeder Ecke kleine Einschränkungen (im MIDI-Bereich, Funzeldisplay etc) aber dafür auch wieder so viele Bonbons, dass man irgendwie doch zum Ziel kommt.

Ich will den OT, wie erwähnt, als DAW-Ersatz nutzen. Der Sampler ist zwar sehr vielseitig, klingt mir aber, vorsichtig ausgedrückt, ein wenig undynamisch.
Wenn also der Sequencer für mich nicht den Nutzen hat, den ich mir erhoffe, macht es keinen Sinn. Aber liebgewonnen hab ich ihn jetzt schon. Ich erforsche noch etwas weiter den Workflow aber bis jetzt liegt die Entscheidung doch leicht für den OT.

Das Problem beim Octatrack ist, dass viele denken das wäre ein DAW-Ersatz und dann enttäuscht sind. Wenn Du sowas willst, kommst Du mit einer MPC Live deutlich weiter (die hat mir allerdings überhaupt keinen Spaß gemacht). Der OT ist nun mal Step-basiert, wie alle Elektron-Geräte.

Der Sampler klingt übrigens vollkommen ok, aber man darf ruhig bisschen was reingeben (auch beachten dass Du zwischen 16bit und 24-bit Aufnahme konfigurieren kannst).

Btw. eine gewisse Hassliebe habe ich aber auch zu dem Teil - das ist auch nicht mein erster OT sondern eher mein... - ach' ich zähle schon nicht mehr ;-)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
was man reinschickt , kommt auch wieder raus
Ich habe bisher nur die Werkspresets durchgehört und verschraubt. Elektron wird doch keine Demo-Samples in minderer Qualität ihren Geräten mitgeben.

Es ist ja auch nicht dramatisch, es sind Nuancen im Grundsound die nach oben offen sind. Er ist auch etwas höhenarm aber ich bin auch, was Audioqualität angeht, sehr kritisch. Für den Kaufpreis geht das alles aber voll in Ordnung, ist jedenfalls kein K.O.-Kriterium für mich. Der Spaßfaktor macht hier Einiges wett
 
Ich habe bisher nur die Werkspresets durchgehört und verschraubt. Elektron wird doch keine Demo-Samples in minderer Qualität ihren Geräten mitgeben.

Das was ich dabei hatte, war jetzt wirklich nichts besonderes. Wenn ich es mit den Sachen von z.B. NI Maschine oder auch MPC Live vergleiche, wo doch alles sehr processed ist, kann das nicht mithalten. Finde ich aber auch voll ok - mich törnen diese ganzen vorgefertigten Samples, bei denen man das Gefühl hat kaum noch was selbst machen zu müssen, eher ab. Der Octatrack schenkt einem da eigentlich nichts, aber dafür wird es dann auch individueller.
 
@wirehead
Was kann denn die MPClive DAWmäßig besser?

Die hatte ich schon vor langer Zeit aus meinen Überlegungen verbannt, weil ich mehrfach in Foren und Tests zwischen den Zeilen gelesen hatte, dass die Audioqualität doch sehr zu wünschen übrig lässt.
 
mich törnen diese ganzen vorgefertigten Samples, bei denen man das Gefühl hat kaum noch was selbst machen zu müssen, eher ab. Der Octatrack schenkt einem da eigentlich nichts, aber dafür wird es dann auch individueller.
Sehe ich auch so. Ich will den Sampler eigentlich auch ausschließlich für stark verwurstete Sprach-/Geräuschsamples nutzen. Da ist das letzte Quentchen Dynamik eh egal.
 
ich fand die beim MkII ziemlich fett vom Sound .... ich hab Soundmäßig am OT nichts zu kritisieren

Okay, an meiner Durchschnittsabhöre (Mackie HR824) klingt es auch eindwandfrei. Wenn ich aber auf meine Wohnzimmeranlage umschalte, kommen halt so kleine Unzulänglichkeiten zu Tage. Um sicher zu gehen, ob mit meinen Ohren auch alles stimmt, habe ich immer wieder abwechselnd einige meine Synths gegengehört. Und auch mal ein spontan gebasteltes Arrangement aus Analog Rytm&Prophet&Evolver (ohne Bearbeitung). Das ist schon fetter, knackiger, luftiger. Aber hey, Luft nach oben gibt es immer. Der Torraiz klingt sicher besser, ist aber teurer und nicht so Eier&Wolle legend. Also die Verhältnisse stimmen schon.
 
keine Ahnung was dein Problem ist ... ich hab hier durchaus hochwertige Dynaudio BM12 MkIII mit Dynaudio Sub ... der OT klingt sauber, knackig , fett und dynamisch
wenn er für dich nicht gut klingt würde ich eher darauf tippen das während der Bearbeitung und Aufnahme Fehler unterlaufen sind

ja eine 24 bit Aufnahme in 44kHz ist nicht 100% das selbe wie das Original zu hören , aber der Unterschied ist eher in Richtung Flohhusten einzuordnen ... derartige Unterschiede sind mir völlig egal
 
@wirehead
Was kann denn die MPClive DAWmäßig besser?

Die hatte ich schon vor langer Zeit aus meinen Überlegungen verbannt, weil ich mehrfach in Foren und Tests zwischen den Zeilen gelesen hatte, dass die Audioqualität doch sehr zu wünschen übrig lässt.

Also die Audioqualität der MPC war eher sehr gut, die Effekte ebenfalls vollkommen ok, wenn auch unspannend, aber mir ist die Bedienung ziemlich auf den Keks gegangen. DAW-mäßig hätte sie z.B. die fließende Automation dem Octatrack vorraus.

Mag ja sein, dass der Octatrack ein kleines Funzeldisplay hat, aber die Bedienung ist in sich ziemlich schnell, logisch und durchdacht. Wenn ich sehe was Akai da zur Verfügung hätte (großer, farbiger Touchscreen) und dann die doch relativ umständliche Bedienung vergleiche, weiss ich das UX-Design von Elektron um so mehr zu schätzen. Dabei bin ich Touchscreens durchaus aufgeschlossen (fand z.B. Nanostudio auf einem iPad super - ging in eine ähnliche Richtung wie die MPC).

Ich sehe die MPC aber auch eher so in einer "konservativeren" Song-orientierten Richtung, wofür ich den Octatrack eher weniger geeignet finde, eben weil alles step-orientiert ist, es nur 64-steps pro Pattern gibt (abgesehe von Tricks mit Tempo-Halbierung) Wenn ich aber sowas machen will halte ich momentan die DAW immer noch für die beste Lösung. Für verwurstete Sprach-/Geräuschsamples ist der OT schon mal das richtige und die MPC wäre dafür eher langweilig.

Das Grundkonzept der MPC fand ich traumhaft, die Hardware/Software-Umsetzung eher weniger. Bleibt am Ende aber auch Geschmacksache.
 
keine Ahnung was dein Problem ist ... l
Ich sagte doch schon, es ist kein Problem für mich. Es ist mir nur gleich aufgefallen, weil ich ihn halt intensiv teste, auch hinsichtlich der Soundqualität.
Mir sind eben die genannten klanglichen Eigenschaften aufgefallen, mehr nicht. Ich werde ihn ja trotzdem wahrscheinlich kaufen. Wenn der OT bei dem Preis auch noch "high endig" klingen würde, wäre das ja schon Zauberei. In rennomierten Studios kosten allein die Wandler so viel wie der OT. Ob diese Unterschiede hörbar sind, muss wohl jeder für sich entscheiden
 
Also anfangs hatte ich auch so meine Probleme mit dem Octa in Bezug auf den Klang (Dynamik, Druck, Schönklang usw.), kann sein, dass es daher kam weil ich in den Jahren davor fast ausschliesslich Synths benutzt hatte, kaum bis gar keine Samples, ich weiß es nicht - das war aber nur in der ersten Woche ein Problem.
Also kann gut sein, dass man sich da nur reinarbeiten muss bzw. Gainstaging, Mixen usw. einfach am Octa lernen muss.

Also das Problem verschwand auf jeden Fall sehr schnell. :)
 
Wenn ich aber sowas machen will halte ich momentan die DAW immer noch für die beste Lösung. Für verwurstete Sprach-/Geräuschsamples ist der OT schon mal das richtige und die MPC wäre dafür eher langweilig.
Also kommt der Akai erst gar nicht in Frage. Ich denke, ich werde nun mein Studio umbauen und den OT als Sequencer einsetzen. Ich habe, außer dem OT eh nur noch 5 Synths und zwei Effekte mit MIDI. Das sollte so gerade noch gehen als Daisy Chain. Cubase bleibt eh als Recording SW.

Falls sich dann irgendwann doch herausstellt, dass es mir als DAW zu spartanisch ist, geh ich halt wieder zurück und nutze den OT nur als teuren Sampler
 
Also anfangs hatte ich auch so meine Probleme mit dem Octa in Bezug auf den Klang (Dynamik, Druck, Schönklang usw.), kann sein, dass es daher kam weil ich in den Jahren davor fast ausschliesslich Synths benutzt hatte, kaum bis gar keine Samples, ich weiß es nicht - das war aber nur in der ersten Woche ein Problem.
Also kann gut sein, dass man sich da nur reinarbeiten muss bzw. Gainstaging, Mixen usw. einfach am Octa lernen muss.

Also das Problem verschwand auf jeden Fall sehr schnell. :)
Hey, das macht Mut. ;-) Die Werkspatterns sind teilweise auch ganz schön überladen, 7 Spuren gleichzeitig. Klar, dass da schnell das Limit erreicht wird, wenn man nicht aufpasst.
 
Also kommt der Akai erst gar nicht in Frage. Ich denke, ich werde nun mein Studio umbauen und den OT als Sequencer einsetzen. Ich habe, außer dem OT eh nur noch 5 Synths und zwei Effekte mit MIDI. Das sollte so gerade noch gehen als Daisy Chain. Cubase bleibt eh als Recording SW.

Falls sich dann irgendwann doch herausstellt, dass es mir als DAW zu spartanisch ist, geh ich halt wieder zurück und nutze den OT nur als teuren Sampler

Wenn Du Cubase ohnehin behalten willst, ist das alles völlig problemlos und kann auch kombiniert werden. Der OT ist auch gut synchronisierbar.

Wenn Du durchhältst, wirst Du feststellen, dass der OT selbst parallel zu einer DAW mehr ist als ein "teurer Sampler". Da man das Teil irgendwie für alles mögliche einsetzen kann, ist es eher so ein Allround-Werkzeug um Samples zu verbiegen und/oder Inspiration zu bekommen - zumindest ist das bei mir so und das war auch einer der Gründe warum ich mir irgendwann auch wieder einen geholt habe. Man könnte vieles natürlich mit irgendwelchen Verwurstungs-Plugins machen, aber zumindest mir macht das mit dem OT mehr Spaß.
 
ja ... den richtigen Aufnahmelevel zu finden kann schon mal 2-3 Versuche kosten
aber das weiß man irgendwann auch
Sag ich doch^^
Wenn Du Cubase ohnehin behalten willst, ist das alles völlig problemlos und kann auch kombiniert werden. Der OT ist auch gut synchronisierbar.

Wenn Du durchhältst, wirst Du feststellen, dass der OT selbst parallel zu einer DAW mehr ist als ein "teurer Sampler". Da man das Teil irgendwie für alles mögliche einsetzen kann, ist es eher so ein Allround-Werkzeug um Samples zu verbiegen und/oder Inspiration zu bekommen - zumindest ist das bei mir so und das war auch einer der Gründe warum ich mir irgendwann auch wieder einen geholt habe. Man könnte vieles natürlich mit irgendwelchen Verwurstungs-Plugins machen, aber zumindest mir macht das mit dem OT mehr Spaß.
Man kann den Octa ja auch als Midi Controller und zum Modulieren benutzen, zick-zack und ruck-zuck über Midi Learn zugewiesen, CC's Lfo's, P-Locks, dann noch ne Thru Machine zum Audio durchschleifen und vielleicht Effekte nutzen. Da macht es dann meistens auch nichts, dass man mit Midi nur 0-127 Werte hat und die Effekte wenn man sie mit der Lupe untersucht etwas altbacken wirken können.
Auch als Sequencer um irgendwas in der DAW anzusteuern, parallel Midi aufnehmen und so die Vorteile von Live Step Sequencing und/oder dem genialen Arp mit der Perfektion von DAW Arrangements verbinden.
 
Ha! Wie geil!

Mit einer geloopten halben Rechteckwelle und LFO Amplitudenmodulation kann man den LFO Designer benutzen um Wellenformen zu zeichnen.

Was ist denn das Konzept dahinter, also wie bzw. wieso funktioniert das?

 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist denn das Konzept dahinter, also wie bzw. wieso funktioniert das?

mit der Squarewave erzeugt er ein Signal das mit dem LFO und schneller Amplitudenmodulation eben ein hörbares Signal erzeugt ... die LFO-Shape ist dank des LFO-Designer relativ frei definierbar

damit der LFO schnell genug wird muss er auf 300 BPM gehen

interessante Idee ... aber effektiv nutzen werd ich das eher nicht, das tatsächliche Hörerlebnis steht oft hinter den vermuteten Ergebnissen zurück ... so auch hier
 
Das die Amplitudenmodulation dafür verantwortlich ist, das ist mir so weit schon klar, mehr passiert da ja nicht - nur warum das so geht nicht :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine Frage wenn man den Octatrack in einem DJ Setup (2 Plattenspieler + Mixer) verwenden möchte.
Bekommt man über die Inputs irgendwie eine automatische BPM-Erkennung?
Ich befürchte nur über Pickups wenn man was recorded?!
 
Vielleicht bin ich Spätzünder aber vielleicht ist das für den einen oder anderen hilfreich, hab durch Zufall folgendes festgestellt: Thru-Machines laufen im Hintergrund. Beispiel:
Wenn man in einer Bank eine (oder mehrere) Thru-Machines (und Neighb. - Machines) zuweist sind ja die jeweiligen Audiospuren belegt. Springt man nun zu einer anderen Bank hat man ja alle 8 Audiospuren wieder frei und die Thru-Machines von der anderen Bank bleiben aktiv. Somit verliert man keine Audiospuren (nur eine Bank, was für mich aber ok ist).
 
Du meinst, wenn du zu einem Pattern in einer anderen Bank wechselst bleiben die Thru Machines der Bank, aus der du gekommen bist so lange aktiv, bis auf diesen Tracks eine neue Machine getriggert wird?
 
bin mir auch nicht sicher, aber ich glaube @Green Dino hat hier recht - hält der Effekt, dass Du die "alten" Thru-Machines aus der vorherigen Bank noch weiter hörst auch an, wenn Du auf der neuen Bank auf den jeweiligen Spuren andere Trigger setzt/Sounds auslöst?

ich meine nämlich, spätestens dann ist es vorbei...
 


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