Elektron Octatrack mk2 im Jahr 2021?

Octatrack mk2 kaufen?

  • Ja.

    Stimmen: 20 48,8%
  • Nein.

    Stimmen: 7 17,1%
  • Mk1 würde auch reichen.

    Stimmen: 14 34,1%

  • Umfrageteilnehmer
    41
ganje
ganje
Fiktiver User
Also ich befriedige damit zwei unterschiedliche Dinge, vielleicht sogar drei. Mein Geist sucht immer nach Herausforderungen und die habe ich zwar in meinem Job immer noch, aber vieles ist auch Routine. So ein Gerät ist für mich wie für andere vielleicht ein Puzzle oder Lego zu bauen. Eine Herausforderung mit dem gewissen Kick, eine Spielerei. Wenn ich alles gesehen habe, dann wird es mit der Zeit unspannend und das nächste Spielzeug muss her.
Das ist bei mir ähnlich.. Wenn ich die Geräte gut beherrsche, komme ich in eine Schleife und habe das Gefühl, dass ich immer wieder das Gleiche mache. Das ist zwar vorteilhaft, wenn man ein einem Konzeptalbum arbeitet, aber sonst persönlich bringt mir das wenig und es werden neue Herausforderungen gesucht. Diesmal halt der Octatrack.

Cubase ist für mich hingegen wirklich etwas zum Musik machen und kreativ sein. Vielleicht glaube ich das auch nur, weil die Möglichkeiten so viel größer sind und ich auch nach Monaten nur an der Oberfläche kratze.
Ich beherrsche auch nur einen Bruchteil der Funktionen. Alles was ich benötige halt. Musikmachen kann man aber mit Vielem. Kommt aber immer auf das Genre an. Wer z.B. Techno o.ä. macht, wird mit Laufricht besser dran sein, als mit linearem Konzept.

Das mit dem Veröffentlichen der Musik ist bei mir anders. Ich möchte unbedingt teilen was ich mache, egal wie gut die Sachen sind. In meinem Leben sind die Perfektionisten alle gescheitert, vor allem an sich selbst. Ich mag unperfekte Sachen, Perfektion könnte ich mir im Radio anhören.
Nach Perfektion strebe ich auch nicht. Es muss nur meine Mindeststandards erfüllen und um die zu erreichen, brauche ich noch Zeit und Erfahrung. Für Perfektion habe ich weder Zeit noch die Fähigkeiten, die ich wahrscheinlich auch nie erlange, weil ich nicht danach strebe. Man muss auch nicht alles können. Sollte ich irgendwann ein Album machen, würde ich Mix und Mastering in fremde Hände geben.

Außerdem bezweifle ich, dass der Octatrack mehr Möglichkeiten hat einen Sound zu verfremden als die MPC One. Es mögen vielleicht nicht die selben sein, aber die Anzahl ist bei der MPC doch deutlich größer.
OT hat zwar nur 1 bis 2 Effekte pro Track, aber mit Resampling kann man praktisch endlos viele haben. Dazu kommen noch 3 LFOs pro Track und die P-Locks mit denen man auch einiges anstellen kann. Der Fader toppt aber alles. Nicht das Switchen zwischen Zeit Einstellungen ist der Punkt, sondern das Morphen. Brrr, kriege sofort Gänsehaut, wenn ich daran denke die schön das ist :)
Die One hat zwar mehr Effekte, verliert dennoch in dieser Kategorie.

Es sind wahrscheinlich eher die Limitierungen, die Geräte wie den Octotrack interessant machen. Gedanke mit dem MPC One Faden kam mir, als ich alle möglichen Grooveboxen durch hatte und überlegt habe, ob ich jetzt noch ein Verselab ausprobieren soll.
Den OT sehe ich als einen Sampler, nicht als Groovebox. Daher sind die One und der OT in meinen Augen gar keine Konkurrenten. Der OT ist ein Spezialist und die One ein Alleskönner. Zwei vom Grund auf verschiedenen Systeme, mit denen man auch verschiedene Resultate erzielt. Einfache nur weil der Workflow anders ist.

Aber wenn du all die Kisten ausprobiert hast und dann hier eine M+ und eine MPC One hier stehen hast, dann fragst du dich halt, ob du wirklich nochmal zu 4 Spuren Lauflicht zurück willst. Das ergibt einfach keinen Sinn.
Lauflicht ist für mich keine Einschränkung, da ich die Produktion und Arrangement in Cubase verlagere und dort habe ich eine nahzu endlose Timeline mit sehr vielen Audio und MIDI Spuren.
Mit den Elektrons erstelle ich Loops, nehme sie in Einzelspuren auf und spiele dann Synth, ePiano (bei beiden mit Aufzeichnen der MIDI Noten) oder Gitarre drüber. Wenn ich DAWless jamme speichere ich Presets und mache keine ganzen Songs. Wäre mir auch zu umständlich. Selbst in der One, die ja praktisch eine DAW ist, aber im Vergleich zu Cubase, zu unübersichtlich und eingeschränkt.

Selbst wenn ich die One hätte und mit ihr gut zurecht kommen würde, wäre meine Arbeitsweise nicht anders. Sie wäre nur eine Soundquelle. Somit würde ich nie auf die Idee kommen mir eine zu holen. Von der Touchscreenbedienung und dem, dass ich die MPC Software nicht mag, mal abgesehen.
 
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Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
OT hat zwar nur 1 bis 2 Effekte pro Track, aber mit Resampling kann man praktisch endlos viele haben.
Es gibt Neighbour Tracks. Das Signal eines Tracks wird in den nächsten geführt und du kannst so mehr als die zwei Effekte pro Track nutzen.
Auch mehrere Neighbour Tracks sind möglich.
Neighbour Tracks sind von Track 1-4 und 5-8 möglich, also Track 4 kann nicht an Track 5 weiterleiten.

Ausserdem kannst du externe Effekte nutzen (Cue Outs mit den Eingängen deines Effekts verkabeln, auf 100% Wet stellen,dann aus dem Effekt zurück in den OT. Entweder auf einem Thru Track oder über DIR. Wenn du den Mixer öffnest kannst du den Level für DIR AB oder DIR CD einstellen, das Signal wird dann zugemischt ohne, dass man dafür einen Track braucht. Cue Level ist dann dein Send Regler.
Was auch geht ist OT intern Send Effekte zu nutzen. Dafür muss man einen Flex Track als Return Track aufsetzen.
Der Flex Track sampelt einen Recorder Buffer mit Cue als Quelle und spielt ihn gleichzeitig ab. Dazu im Recorder Setup unter SRC3 „Cue“ einstellen, einen Recorder Trig auf Step 1 setzen und einen „normalen Trig auch auf Step 1 setzen.
Auf diesen Track fügst du jetzt Effekte ein, 100% Wet.
Reverbs im Mix Modus (auf der Setup Page des Reverbs) auf 127 Mix stellen, beim Delay auf der Setup Page „DIR“ - das Direktsignal - runterdrehen und Delay Send voll aufdrehen.
Wenn du jetzt den Cue Level eines Tracks hochdrehst wird der Track auch an die Effekte diese Return Tracks geschickt.
Wenn du den Octa im Studio Mode betreibst (lässt sich im Menü umstellen: Project Menü -> Control -> Audio -> Häkchen bei „Studio“) hast du Zugang zu Track Level über den Level Encoder und zum Cue Level über Cue+Level Encoder und kannst so bequem Cue+Level als deinen Effekt Send Regler nutzen.
Studio Mode ändert nur den Zugang zu Main Out Level und Cue Out Level, bzw. die Darstellung im Display. Am Signalfluss ändert sich nichts.
 
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Martin Kraken
Martin Kraken
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Also wenn die MPC One etwas kann, dann samplen. Von den Möglichkeiten ist der Octatrack schon deutlich unterlegen. Ich denke eher, die Limitierungen machen den Reiz des Octatrack aus. Ich würde sagen, der Octatrack ist für Leute, die jede Note von Hand bearbeiten möchten, Leute, die sich gerne im Detail verlieren. Durch die engen Vorgaben des Octatracks wird verhindert, dass diese Leute sich im Detail verlieren und trotz der Liebe im Detail, sich das große Ganze zu etwas musikalischem zusammen fügt. Die MPC One hat diesen Rahmen nicht.
 
Q960
Q960
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Also wenn die MPC One etwas kann, dann samplen. Von den Möglichkeiten ist der Octatrack schon deutlich unterlegen. Ich denke eher, die Limitierungen machen den Reiz des Octatrack aus. Ich würde sagen, der Octatrack ist für Leute, die jede Note von Hand bearbeiten möchten, Leute, die sich gerne im Detail verlieren. Durch die engen Vorgaben des Octatracks wird verhindert, dass diese Leute sich im Detail verlieren und trotz der Liebe im Detail, sich das große Ganze zu etwas musikalischem zusammen fügt. Die MPC One hat diesen Rahmen nicht.
ich glaube da liegst du völlig falsch!!!! Schon überhaupt mal einen OT in den Fingern gehabt. Für mich das beste All-in-One Gerät ever
 
Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
Also wenn die MPC One etwas kann, dann samplen. Von den Möglichkeiten ist der Octatrack schon deutlich unterlegen. Ich denke eher, die Limitierungen machen den Reiz des Octatrack aus. Ich würde sagen, der Octatrack ist für Leute, die jede Note von Hand bearbeiten möchten, Leute, die sich gerne im Detail verlieren. Durch die engen Vorgaben des Octatracks wird verhindert, dass diese Leute sich im Detail verlieren und trotz der Liebe im Detail, sich das große Ganze zu etwas musikalischem zusammen fügt. Die MPC One hat diesen Rahmen nicht.
Für mich ist beim Octatrack die Art und Weise wie man mit dem Gerät interagieren kann der Reiz (Der Begriff Instrument wird oft benutzt und ich muss sagen, da ist was dran. Und ja, ich habe mal "richtige" Instrumente gelernt) - bzgl. Sampling finde ich es toll, dass man immer im Hintergrund auf 8 Rekordern sampeln kann, dass man sampeln und das gesampelte Material gleichzeitig abspielen kann und wie man damit dann interagieren kann.

Auf der Midi Seite hat der Octatrack nicht nur drei LFOs pro Track die ich sehr oft nutze (wobei man mehrere Tracks auf den selben Midikanal setzen kann, wenn man mehr braucht), sondern den auch den genialen LFO Designer.
Der Arp ist aber auch geil.
Aber wenn du all die Kisten ausprobiert hast und dann hier eine M+ und eine MPC One hier stehen hast, dann fragst du dich halt, ob du wirklich nochmal zu 4 Spuren Lauflicht zurück willst. Das ergibt einfach keinen Sinn.
Ich werd mir demnächst einen Intellijel Metropolis zulegen, prinzipiell kommt es bei Sequenzern darauf an, wie man mit ihnen arbeiten kann. Eine Spur, mit der ich richtig gute Ergebnisse erziele ist doch letztendlich tausend mal mehr wert als 128 unzugängliche Spuren.

Prinzipiell sind Elektrons aber mMn dafür gemacht miteinander zu spielen, deshalb sollte man sie auch (nicht nur) im Verbund betrachten. Was mein Analog Keys nicht so richtig kann macht mein Rytm richtig gut und das was mein Rytm nicht so gut drauf hat, da glänzt wieder mein Octatrack...
 
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CBS
CBS
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ich glaube da liegst du völlig falsch!!!! Schon überhaupt mal einen OT in den Fingern gehabt. Für mich das beste All-in-One Gerät ever
Ihr habt beide Recht. Aus eurer jeweiligen Perspektive. MPC vs OT ist wie Äpfel vs Birnen. Jeder so wie er will. Feature-mäßig ist die MPC leistungsfähiger. Gemessen am Preis hat sie ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Am Ende zählt aber der Beitrag zur eigenen Kreativität. Damit schließt sich der Kreis.
 
Martin Kraken
Martin Kraken
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Sorry, war nicht mein Ziel noch einen Faden mit dem Thema zu fluten. Der Ot ist ein super Gerät, eines der wenigen Geräte, dass man auf jeden Fall immer in einem Setup gebrauchen kann.
 
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ganje
ganje
Fiktiver User
Allgemein ist es hirnrissig Akai mit Elektron zu vergleichen. Beide verfolgen ganz andere Ziele und Konzepte. Beide kann man mögen oder hassen, aber mit Biden kann man Joe oder Mojo machen.

Ich entwickelte mich langsam zum Elektronfanatiker. Angefangen hat es mit dem Digitakt, den ich eigentlich gar nicht wollte, weil Elektron ja angeblich so kompliziert ist. Bei Kleinanzeigen startete ich ein Gesuch und bekam ein Angebot über 450 Euro. Da konnte ich nicht nein sagen. Nach einem Tag mit dem Gerät stellte sich heraus, dass es genau das ist wonach ich gesucht habe. Eine umfangreiche Drummachine mit schnellem und einfachem, logischem Workflow. Eine Offenbarung.

Als nächstes sollte irgendwas Polyfones kommen, für Effektsounds und Abgefahrenes. Nachdem sich der Minilogue XD als eine Fehlinvestition zeigte, kam der Digitone. Volltreffer.
Dann suchte ich nach einer MPC1000. One und Live schloss ich aus, weil ich Touchscreens nicht mag und mich vor paar Jahren mit der MPC Software zerstritten habe (hatte die MPC Studio Black), doch die 1000 fand ich zu teuer.
Octatrack hat mich schon deshalb gereizt, weil viele über den Workflow schimpften. Genauso wie über den vom DN und DT, der mir aber vollkommen zusagt. Wäre da nicht der Preis, hätte ich ihn schon viel früher geholt. Als dieses Jahr die Steuerrückerstattung kam, war es dann so weit.

Der Workflow ist etwas anders als bei den Digis. Manches ist umständlicher, als vieles doch logischer, als befürchtet. Einen HipHop und DnB Beat hatte ich in kürzester Zeit fertig, mit nur einem Bruchteil der Funktionen. Wow. So will ich das haben :)

Als nächstes stehen A4 und Rytm (beide in mk2) auf der Wunschliste. Da sie ja so teuer sind, werde ich sie erst holen, wenn ich den OT beherrsche, was ähnlich lange dauern wird, wie sparen.

Stattdessen könnte ich auch alle Elektrons verkaufen und mir die Live 2 oder One kaufen und hätte alles in einem Gerät, aber ich möchte Abwechslung. Lieber 5 Spezialisten, als einen Alleskönner.

Dubios ist, dass ich eigentlich kein Fan der elektronischen Musik bin. Gitarren, ePianos, Orgeln und Blasinstrumente sind mir lieber als egal welcher Synth. Da ich diese Instrumente nicht beherrsche, kompensiere ich es mit Sequenzern und diversen Tricks in Cubase. Hört sich dann so ähnlich an:


Anhang anzeigen Pacifica 2nd Try.mp3
Ist nur ein Test gewesen.. In 5 Jahren wird ein Song draus.
Instrumente: Digitone am Anfang, Digitakt für Drums, Bass für Bass und Gitarre für Gitarre.
 
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IvoFX
IvoFX
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Bei mir kam jetzt die MPC One zum OT dazu. Eine sache die ich beim OT nicht mag sind die langsamen encoder, um Werte schnell zu aendern muss man sie gedrueckt halten - mag eine sehr spezielle subjektive ergonimische Abneigung sein.
Ich finde die Bedienung ist schon sehr verkopft, das totale Gegenteil von one knob per function.
Man kann die tasten-kombis schnell vergessen. ich finde es kognitiv schwierig alle features und modi gleichseitig virtuos zu benutzen ohne das was schief geht.
Und ich haette gerne dass die "Save and assign to free flex"-Funktion das sample auch der flex-Maschine zuweist, das muss man immer nochmal manuell machen.
Da ist Disziplin nötig es lohnt sich aber auch, da kommen oft coole Sachen raus. Ich werde ihn auch weiterhin behalten (ist ein/e MK1).

Was ich sagen will, wenn man es simpel "one knob per function"-maessig haben will kauft man keine von beiden, sondern eher wenn man viele features kombiniert in einem Gerät sucht.
Habe DTakt/DTone nie besessen, kann nicht mit denen vergleichen.

Was ich bei der One noch vermisse sind mehr Modulationsmoeglichkeiten, kein vergleich mit OT. Aber erlaubt viel mehr Effekte.
 
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Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
Allgemein ist es hirnrissig Akai mit Elektron zu vergleichen.
Vergleiche auf der Ebene sind sowieso irrelevant, weil es halt alles so individuell ist.
Es gibt natürlich Überschneidungen und ich finde es auch gut, wenn Leute erzählen wie sie ihre Geräte benutzen. Hat mich oft genug schon inspiriert und auch weiter gebracht - aber starre Vergleiche zwischen unterschiedlichen Geräten, bei denen es auf eine Wertung hinausläuft bringen doch keinem was.

Bei mir kam jetzt die MPC One zum/zur OT dazu. Eine sache die ich bei OT nicht mag sind die langsamen encoder, um Werte schnell zu aendern muss man sie gedrueckt halten - mag eine sehr spezielle subjektive Abneigung sein.
Ich finde die Bedienung ist schon sehr verkopft, das totale Gegenteil von one knob per function. Man kann die tasten-kombis schnell vergessen. Ich habe es kognitiv nie geschafft alle features gleichseitig virtuos zu benutzen, mag auch wieder subjektiv an mir liegen.
Da ist diszipling gefragt, es lohnt sich aber auch, da kommen oft coole Sachen raus. Ich werde ihn/sie aber trotzdem behalten (ist ein MK1).
Ja, der OT macht mMn eher Sinn wenn man täglich (oder zumindest mehrere Tage pro Woche) Zeit hat damit zu arbeiten. Man muss die vielen Button-Kombis halt draufhaben und da kommt man schnell raus. Also wenn man nur am WE zum Musik machen kommt, wird man wahrscheinlich nicht soo viel Freude haben. Evtl. wenn man sich auf einige wenige Funtionen beschränkt, man muss ja nicht alles nutzen. :)

Was ich sagen will, wenn man es simpel "one knob per function"-maessig haben will kauft man keine von beiden, sondern eher wenn man viele features kombiniert in einem Geraet sucht.
Habe DTakt/DTone nie besessen, kann nicht vergleichen.
Ich habe eigentlich immer einen oder zwei knob-per-function Synthesizer neben bzw. hinter dem OT stehen. Die Kombination ist sozusagen mehr als die Summe ihrer Teile.

Ich finde auch ein guter Midi Controller ist wirklich eine enorme Bereicherung für den OT. Der Octatrack ist die einzige Elektron-Kiste die auf Knopfdruck alle momentanen Werte an einen Controller schicken kann.
Ein Controller mit Endlos-Encoder/Motor Fadern oder Abhol-Funktion (wie die Faderfox Controller z.B. haben) kann CC61 an den Octa schicken, der Octa schickt alle Werte aller Parameter und der Controller ändert dementsprechend alle Controllerwerte.
Funktioniert wirklich super.

Cool. Danke nochmal!
Wenn du mal nicht weiterkommst, frag einfach. ;-)
 
IvoFX
IvoFX
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Ja, der OT macht mMn eher Sinn wenn man täglich (oder zumindest mehrere Tage pro Woche) Zeit hat damit zu arbeiten. Man muss die vielen Button-Kombis halt draufhaben und da kommt man schnell raus. Also wenn man nur am WE zum Musik machen kommt, wird man wahrscheinlich nicht soo viel Freude haben. Evtl. wenn man sich auf einige wenige Funtionen beschränkt, man muss ja nicht alles nutzen.
Eigentlich wollte ich mir mal fuer jedes geraet nen cheat-sheet ausdrucken und unters geraet legen, sollte helfen :D

Ich finde auch ein guter Midi Controller ist wirklich eine enorme Bereicherung für den OT. Der Octatrack ist die einzige Elektron-Kiste die auf Knopfdruck alle momentanen Werte an einen Controller schicken kann.
Ein Controller mit Endlos-Encoder/Motor Fadern oder Abhol-Funktion (wie die Faderfox Controller z.B. haben) kann CC61 an den Octa schicken, der Octa schickt alle Werte aller Parameter und der Controller ändert dementsprechend alle Controllerwerte.
Funktioniert wirklich super.
Das stimmt, das funktioniert auch mit meinem BCR2000 oder Novation Zero SL MK2. Aber dann ggf. die Midi In Buchse belegt. (Die genannten beiden controller haben aber zum glueck zusaetzliche Buchsen on board)

Ducking / sidechaining ist noch etwas dass der OT nicht von haus aus kann, falls das für den thread starter relevant sein sollten.
 
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Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
Das stimmt, das funktioniert auch mit meinem BCR2000 oder Novation Zero SL MK2. Aber dann ggf. die Midi In Buchse belegt. (Die genannten beiden controller haben aber zum glueck zusaetzliche Buchsen on board)
Ja, der BCR2000 hat da einige schlaue Routingmöglichkeiten, aber auch andere Controller können mergen und haben einen zweiten Midi-Ausgang.
Mal gespannt wie Behringer die Neuauflage des BCR2000 umsetzt.


Ducking / sidechaining ist noch etwas dass der OT nicht von haus aus kann, falls das für den thread starter relevant sein sollten.
Der Thread Starter hat ja mittlerweile seinen Octa. Für Ducking muss man einen LFO nehmen (Ducking über LFO mache ich prinzipiell gerne, weil man über die Wellenform, LFO Geschwindigkeit und Modulationsstärke den Effekt sehr präzise einstellen kann).
Man kann aber auch den Compressor p-locken (Threshold oder Mix z.B.).

Wenn man den Compressor auf dem Master Track hat und Attack und Release mit LFOs moduliert kann das übrigens ziemlich verrückt werden. :alien: Je nach dem welches Material mehr oder weniger sinnvoll, am besten erst mal nur mit Drums ausprobieren. Die Möglichkeit den Groove auf der Dynamik-Ebebe durch LFOs auseinandernehmen und wieder zusammensetzen zu können ist schon ne geile Sache! :mrgreen:

Bzgl. Compressor würde ich dieses Video empfehlen, neben Modulation des Compressors zeigt er auch wie man Track 8 als Echtzeit-Wellenform-Anzeige nutzen kann:

https://m.youtube.com/watch?v=zDdxA2aDv8w
 
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