Emu Audity 2000 ?

M

moroe

..
Hallo erstmal an alle.

Hab mich gerade neu registriert und da kommt schon die erste Frage.


Will grad mein Studio um einen neuen Synth erweitern und wollte schon immer was von EMU (wegen der Z-Plane Filter)

Da bin ich auf den AUDIGY 2000 gestossen.

Ich würde den gerne zum Sound basteln verwenden und nicht als Presetschleuder.

Angedacht ist auf jeden Fall eine externe Controllerbox mit zig Knöpfen und Tastern um den Audity über Sysex zu steuern.

Ich hab gesehen das der Audity eine Menge Single Cycle Waves hat und da man ja vier Waves layern und einzeln Tunen kann, sollten sich da eine Menge Möglichkeiten ergeben neue Sounds zu erstellen.

Ich würde mir dann auf dem Audity ein Preset erstellen welches schon alle 4 Layer so vorbereitet, das ich wie mit einem VA Synth arbeiten kann.


Aber:
Gibt es eine Möglichkeit mit nur einem Filter die Summe aller 4 Layer zu bearbeiten (spezielles Routing) ?

Oder gibt es eine Möglichkeit die Filter eines jeden Layers zu verlinken und nur mit einem Knopf (via Sysex) zu steuern ?


Eine andere Wahl wäre noch der Morpheus, da dieser mehr Filtertypen hat.
Nur bin ich mír nicht sicher ob die enthaltenen Single Cycle Waves schlechter sind als die des Audigy.

Grüsse

Moroe
 
A

Anonymous

Guest
Re: Emu Audity 2000

:hallo:

Das Handbuch kannste übrigens bei E-mu noch runterladen:
http://www.emu.com/support/files/storage/audity.zip

Also sooo doll sind die Z-Plane Filter jetzt nu auch wieder nicht und warum Du aus nem Sample-Player nen Pseudo-VA machen willst, erschliesst mir jetzt auch nicht. Warum dann nicht gleich nen VA?

Hab zwar nur ne XL-7 und mich bisher nicht wirklich mit der Klangerzeugung beschäftigt, aber ich finde die enorme Klangverbiegungs-Struktur kriegt man mit nem Controller nicht in den Griff (zu wenig Regler, zuwenig Übersicht).
 
M

moroe

..
Danke für die Rückmeldung

Das Handbuch habe ich schon studiert.

Ich habe ja schon einige VA Synths und dachte mir die guten Modulationsmöglichkeiten und die vielen Wellenformen des Audigy würden noch einen guten Klangerzeuger hervorbringen.

Leider hab ich noch nicht viele Soundbeispiele vom Audity gefunden.
Speziell in Verwendung mit den Single Cycle Waves hab ich noch nichts gehört.

Ich würde ja auf jeden Fall eine externe Controllerbox mit mindestens 32 Reglern zum Steuern des Audity verwenden. Damit lässt sich das Teil sicher ganz ordentlich steuern.
Die Sysex Implentation des Audigy ist ja hervorragend.

Grüsse

Moroe
 
vds242

vds242

......
Hallo!

ich frage mich, warum es der Audtiy 2000 sein muss?

in der bucht bekommst du für 300 euro momentan nen XL-7!

der hat 128stimmen! dem wird bei gelayerten (gelinkt-im emu jargon) sounds nicht so schnell die puste ausgehen!
zumal dürften im XL-7 alle wellenformen des audtiy 2000 vorhanden sein. oder irre ich mich da?
frag doch mal bei emu nach.

Also ich würde, sofern der platz bei dir vorhanden ist, den XL-7 kaufen.
ist auf jeden fall auch besser zu bedienen als der audity 2000. ich weiß natürlich nicht wie das aussieht, wenn du ne controllerbox anschliesst. was du ja vorhast.
nur, der XL-7 bietet das ja von haus aus!

und die single cycle waves müssen schon gelinkt werden, damit die nicht gerade dünn klingen.

vielleicht hast du ja die möglichkeit, nen audtiy 2000, XL-1 oder XL-7 in deiner nähe anzutesten!

ich hatte mal kurzzeitig den XL-7 und war vom sound enttäuscht. vielleicht war es aber auch nur der kauf zum falschen zeitpunkt.....

gruß,

chris
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Audity 2000 ist der Name, nicht Audigy (das wäre eine Soundkarte, die gabs auch mal). https://www.sequencer.de/syns/emu/Audity2000.html

http://www.sequencer.de/moogulatorium/emu.html E-Mu (E-µ Systems)

Sein spezielles Können bezieht sich auf die MIDI-Clockbarkeit der ENVs und LFOs. Viele Modulationsmöglichkeiten gibt es. Er ist aber kein VA, eher ein Rompler.

Er hat zwar die zweite Generation der Filter drin, dies sind aber weniger als beim Ultra Proteus oder Morpheus.

Soundbasteln ist ok, aber das ist leider mit 3 Tastern zu machen, ist nicht so fröhlich aber es lohnt sich dennoch. Da ist ein Editor sicher eine gute Hilfe.

Controller: JA, sofern der Controller SysEx kann.

Die Struktur ist "Linear", also die Stränge sind letzlich unabhängig. Afaik sind das 2, in einem sgnt Hyperpreset kann man aber mehrere davon erneut layern.

Die Filter lassen sich Controllern zuweisen. Es gibt natürlich eine Modmatrix.

Der Morpheus und der Ultraproteus haben auch unterschiedliches Material, der Audity ist eher in die Richtung wie der Morpheus orientiert, also für "Techno" im weiteren Sinne oder Electro, während der Ultra Proteus eher "Natur"klänge hat - Sprich: Piano und co (ich nenn das nicht gern Natur, da KLaviere ja auch nicht direkt auf Bäumen wachsen).
 
A

Anonymous

Guest
Also wenn Du Dich mit Single Cycle Samples beschäftigen willst und scharf auf Z-Plane-Filter bist, würde ich Dir eher einen der letzten E-mu Sampler empfehlen (der E6400 z.B.).

Tips dazu gibt's z.B. hier:
http://www.vandewerk.nl/bazziman/Home/7 ... 65ECA.html

MIDI-Clock synchronisierbar ist die komplette Proteus 2000 Familie.
Also z.B. auch der XL-7.
Ist also kein Alleinstellungsmerkmal vom Audity 2000, welcher quasi der direkte Vorläufer war.

XL-7, MP-7 oder PX-7 + Zusatz-ROMs sind sicher ne Alternative zu Audity 2000 + externe Controllerbox, weil die Controllerbox quasi schon drin ist.

Die FX-Sektion ist ziemlich kompliziert eingebunden. Allerdings bin ich da Quasar-vorbelastet. Der kann zwar kaum was, aber die Bedienung ist doch trotz der wenigen Bedienelemente ziemlich durchdacht.
Kenne jedenfalls keinen Synth, bei dem ich die Effekte schneller editiert habe (einfach FX1 oder FX2 drücken und die Parameter auf den maximal 3 Menüseiten editieren). Ok, der Quasar hatte aber auch ein grösseres Display.
Noch nicht durchgestiegen bin ich bei den Zuordnungen der Sounds, habe das Gefühl, in den Pattern wird gar nicht gespeichert, welche Sounds ich gewählt habe.
Wenn ich die Sounds in den Parts ändere, klingen jedenfalls alle Custom-Pattern anders und nicht nur das aktuelle. :dunno:
Trotzdem ist der Sequencer soweit in Ordnung, nur muss leider zu oft den Sequencer stoppen, z.B. für "Lauflicht-Programmierung".
Für Live/Jams daher nicht so geil.
 
 


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