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Entwicklung Gebrauchtpreise

md83

.....
Ist das nur ein subjektiver Eindruck? Die Preise für gebrauchte Synthesizer (und Ersatzteile) sind in meiner Wahrnehmung stark gestiegen.

Ich habe im Sommer 2020 folgendes verkauft. Alles war in einem sehr gutem Zustand. Wartung und Austausch von defekten Teilen war erfolgt.

E-mu Morpheus (2x) 400 und 450
Quasimidi Polymorph 850
Novation Nova 300
Yamaha AN200 (2x) 300 und 350

Wenn ich heute Preise beobachte, sind die wesentlich höher.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: intercorni
Aber du hast sie Verkauft!
Bei den Fantasiepreisen die jetzt manchmal aufgerufen werden bleiben die Verkäufer oft drauf sitzen.
So unter dem Motto, " man kanns ja mal probieren."
 
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M.i.a.u.: Wannholle, rauschwerk, xtortion und 6 andere
Ich finde dass sie gerade eher wieder fallen, moog mothers, Dfams und subharmonicons sind da ein gutes Beispiel. Die sind alle um circa hundert Euro gefallen
 
Ist das nur ein subjektiver Eindruck? Die Preise für gebrauchte Synthesizer (und Ersatzteile) sind in meiner Wahrnehmung stark gestiegen.

Ich habe im Sommer 2020 folgendes verkauft. Alles war in einem sehr gutem Zustand. Wartung und Austausch von defekten Teilen war erfolgt.

E-mu Morpheus (2x) 400 und 450
Quasimidi Polymorph 850
Novation Nova 300
Yamaha AN200 (2x) 300 und 350

Wenn ich heute Preise beobachte, sind die wesentlich höher.
Inflation? Das Geld hat in dieser Zeit ja auch ordentlich an Wert verloren.
 
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M.i.a.u.: qwertz123
Aber du hast sie Verkauft!
Bei den Fantasiepreisen die jetzt manchmal aufgerufen werden bleiben die Verkäufer oft drauf sitzen.
So unter dem Motto, " man kanns ja mal probieren."
Ja, sicherlich. Einen Morpheus jetzt für angebotene 750€ zu verkaufen, halte ich eben für nahezu ausgeschlossen.
 
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M.i.a.u.: nox70
Ich beobachte die Preise täglich. Allgemein würde ich sagen, dass die Gebrauchtpreise Preise eher gefallen sind in den letzten Wochen und Monaten. Aber da gibt es natürlich einige Ausnahmen. Gerade z.B. beim Polymorph sind aufgrund seiner Seltenheit und weil er eben immer noch sehr gefragt ist, die Preise stark angestiegen im Laufe der Zeit. Schaut man sich hingegen viele "Allerweltssynths" an, die wahrlich nicht schlecht sein müssen, gibt es viele aktuell so günstig wie lange nicht.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann, Hammerbrooklyn und D-Joe
Auf Reverb zB. kosten B. TD-3 teilweise mehr als sie aktuell neu kosten.
Man könnte fast meinen solche Leute probieren ihre Fehlkäufe noch zu vergolden...
Oder vielleicht geht's ja gar nicht um die Geräte selbst, sondern um die hitverdächtigen Pattern die der Verkäufer der Nachwelt hinterlässt:denk:.
 
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M.i.a.u.: sllk und Rolo
Also bei Samplern von Emu kann ich die Preisentwicklung nur bestätigen. Auch EU weit, sprich bei Reverb und Ebay sind die EMU Ultras und auch der ältere E6400 mittlerweile in Preisregionen um und über 400 EUR angekommen. Ich habe für meinen Ultra noch 150 EUR bezahlt, aber das ist auch schon etliche Jahre her. Neu waren diese Instrumente immer schon sehr sehr teuer.
Mein erster Sampler war ein E6400 mit 4 MB RAM, ohne Festplatte oder CD-Rom und hat damals deutlich über 3.000 DM gekostet.
Da hab ich lange für sparen müssen, aber das Gerät hat mich auch nie im Stich gelassen. Von daher sind die 400 EUR dafür heute immer noch "hust" günstig - Insofern, dass das noch keine Sammlerpreise sind, wie bei manchen analogen alten Synths von Roland oder Moog zum Beispiel.

Also EMUs sind richtig teuer geworden, es gibt auch tolle Möglichkeiten in diesen Maschinen, und die Bedienung ist für mich auch immer noch mit am Besten was Hardware-Sampler aus der Zeit angeht.
Akai Sampler kann man noch hier und da rel. günstig einkaufen, aber die haben auch nur max. 16 oder 32 MB bei den Geräten aus den 90iger Jahren. Da lachen viele hier sicher drüber, aber wartet mal ab, was so mancher Sampler aus einer Diskette mit 1.44 MB Daten darauf für Sounds erzeugen kann. Da ist für mich deutlich ein Unterschied zu hören zu VSTs, auch heute noch. Aber da will ich gar nicht weiterdiskutieren.
Die neueren AKAI Z4 und andere Nachfolger mit USB und anderen Features sind selten und auch rel. teuer mittlerweile.

Quasimidi hat nicht viele Stückzahlen produziert. Auch wenn hier früher eigentlich nur fast immer über die Produkte geschimpft wurde, so sind für mich - bis auf das interne Netzteil - der Quasimidi Raven und der Quasar extrem gut verarbeitete und stabile Geräte. Die neueren Polymorph etc. sind noch seltener. Die waren schon früher immer schnell verkauft bei Anzeigen im Internet.
Dass da die Preise steigen und hoch sind, wundert mich nicht.

Also Geräte von kleinen Firmen halten oft den Wert, und so ausgefallenere Dinger wie der AN200 waren schon immer teuer und sehr gesucht.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie mein Musikhändler mir die Quietsch-Kiste neu angeboten hat, und ich die im Laden kurz getestet habe.
Das fand dich damals richtig schrecklich mit den Werkssounds und den Preset-Patterns, alles irgendwie nur der gleiche Rave-Techno. Aber in dem Gerät stecken ja durch die FM-Klangerzeugung noch andere Möglichkeiten. Das wurde mir später erst bewusst, als das Teil gebraucht schon viel zu teuer geworden war. Heute hab ich den Elektron Digitone und brauche keinen AN200 mehr.
 
Ich finde dass sie gerade eher wieder fallen, moog mothers, Dfams und subharmonicons sind da ein gutes Beispiel. Die sind alle um circa hundert Euro gefallen
Den Subharmonicon gab es letzte Woche bei Bax neu für 597,-€.
Wenn man sich die Preise auf Kleinanzeigen dafür anschaut kann man ja nur mit dem Kopf schütteln.
Früher waren die Preise deutlich realistischer. Es gibt vermutlich mehr "Marktteilnehmer" als noch vor einigen Jahren. Die realistischen Preise bieten meiner Erfahrung nach Musiker und nicht die Masse der neu dazugekommenen Hobbyproduzenten.
 
  • HaHa
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M.i.a.u.: Wannholle und sospro
  • #10
Da ich wirklich täglich mal auf Kleinanzeigen nachschaue, habe ich auch ein witziges Phänomen kennengelernt:

Objekt A wird in mehreren Anzeigen, um 500,- Euro angeboten.

Dann erscheint eine neue Anzeige, die deutlich höher liegt (600-700 Euro).

Was machen die Anzeigenersteller der "alten" Anzeigen? Genau, sie "passen" ihre Preise der neuen Anzeige an.

Und dann stehen die Anzeigen monatelang drin, und nichts passiert.

Ab und zu wird der Preis dann wirklich um EINEN Euro gesenkt, um nur wenige Stunden später den Preis wieder über den ursprünglichen Wert, hochzusetzen!

"Reverb" ist größtenteils eine "Apotheke"! Sprich, meistens überteuert.

Ich bin bei Kleinanzeigen manchmal so freundlich und weise darauf hin, dass der aufgerufenen Preis, über dem aktuellen Neupreis liegt.

Manche finden das nett, manche antworten nach dem Motto, man lässt den Preis einfach so.......

Oder sie senken den Gebrauchtpreis um wenige Euro. Verlangen dann aber auch noch Versandkosten.

Ja, so etwas macht Sinn, NICHT!!!

Komische Entwicklung und Gesellschaft in der wir leben.
 
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M.i.a.u.: ssssssssssss14316, moogist, MeisterStein und 2 andere
  • #11
Ist das nur ein subjektiver Eindruck? Die Preise für gebrauchte Synthesizer (und Ersatzteile) sind in meiner Wahrnehmung stark gestiegen.

Ich habe im Sommer 2020 folgendes verkauft. Alles war in einem sehr gutem Zustand. Wartung und Austausch von defekten Teilen war erfolgt.

E-mu Morpheus (2x) 400 und 450
Quasimidi Polymorph 850
Novation Nova 300
Yamaha AN200 (2x) 300 und 350

Wenn ich heute Preise beobachte, sind die wesentlich höher.

Sind die Preise tatsächlich gestiegen und tatsächlich bezahlt worden, oder sind einfach nur die Zahlen auf den Preisschildern größer geworden, aber keiner kauft noch irgendwas?

Mein Eindruck ist nämlich eher gegenteilig -- für Spielzeug, vor allem das teure, haben immer mehr Leute immer weniger Geld übrig.

Stephen
 
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M.i.a.u.: Studiodragon
  • #12
Sind die Preise tatsächlich gestiegen und tatsächlich bezahlt worden, oder sind einfach nur die Zahlen auf den Preisschildern größer geworden, aber keiner kauft noch irgendwas?

Mein Eindruck ist nämlich eher gegenteilig -- für Spielzeug, vor allem das teure, haben immer mehr Leute immer weniger Geld übrig.

Stephen

Ich bin da bei Stephen, etliche Wunschgeräte sind auf der Merkliste weils meiner Meinung nach Verkäufer-Wunschpreise sind. Die stehen dann halt auch Monate. Momentan ein Alesis Ineko, schon bei schnäppchenhaften 350 nachdems mit 400 losging :achso: Bei nem alten EQ hab ich nach Monate mal 30% oder 50% angeboten & das Ding ging direkt an mich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Ich beobachte zwei Phänomene gleichzeitig:

1) Immer mehr Leute wollen nicht zu rechtfertigende Phantasiepreise:
Solche Leute gab es schon immer, aber ich sehr gerade in diesem Jahr immer mehr davon.
Beispiel: Hab vor ein paar Wochen bei Amazon neu ein Focusrite Scarlett 2i2 Gen3 für 80€ gekauft. Wenn man eins gebraucht für 80€ findet, hat man schon Glück. Ich weiß, dass es mal fast 150€ gekostet hat, aber beim Verkauf von gebrauchten Dingen, die noch immer neu im Handel zu haben sind, gilt der aktuelle Neupreis, und der ist selbst bei Thomann schon länger 119€. (Ich habs übrigens zurückgegeben, weil es einfach nicht gut ist.)

2) Auch bei realistischen Preisen wird mittlerweile nur noch langsam zugegriffen:
Letztes Jahr wurde man gleich in den ersten Stunden mehrfach angesprochen und z.B. versucht zu handeln oder gleich gekauft, dieses Jahr gibt es ganz viele Beobachter und sogar viele, die meine Sachen auf ihre Watchlist tun, aber ich vermute, nur um auf eine Preissenkung meinerseits zu warten oder nur um sehen, ob die Ware zu dem aufgerufenen Preis überhaupt gekauft wird.

Fazit:
Die Preise, zu denen tatsächlich verkauft wird, sind 2023 niedriger als 2022!
 
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M.i.a.u.: DonGolana
  • #14
Das gleiche Spiel läuft doch auch bei Discogs im Gebraucht Schallplattenhandel. Auch da gibt es Preistreiberei. Die Leute die das dann kaufen tragen eigentlich eine Mitschuld.
Ich denke wer etwas haben will sollte erstmal abwarten und Tee trinken. Kein Synth ist so rar wie manchen Schallplatte. Ich habe 2 Schallplatten in meiner Suchliste und das seit
über 8 Jahren. Nicht einmal sind diese Scheiben aufgetaucht in dieser Zeit. In so einem Fall ist es schon verständlich wenn jemand hinblättert, nicht aber bei einem Synthesizer.
Und klar ist es so daß die Leute lange drauf sitzenbleiben wenn die Preise mega überteuert sind. Meiner Meinung nach gehts den Leuten zu gut. Viel gekauft, Zimmer voll, nicht nötig den Kram
zu normalen Preisen zu verkaufen sondern mal abwarten ob irgendein Depp anbeißt und den Mondpreis akzeptiert. Ich denke zudem daß durch die lange Zeit in der ein Gerät nicht verkauft wird
viele Verkäufer auf den Trichter kommen es zu behalten. Also weil Zeit zum nachdenken da ist. Bei einem fairen Preis ist das Gerät schnell weg und der Käs ist gegessen.
 
  • #15
Ist das nur ein subjektiver Eindruck? Die Preise für gebrauchte Synthesizer (und Ersatzteile) sind in meiner Wahrnehmung stark gestiegen.

Ich habe im Sommer 2020 folgendes verkauft. Alles war in einem sehr gutem Zustand. Wartung und Austausch von defekten Teilen war erfolgt.

E-mu Morpheus (2x) 400 und 450
Quasimidi Polymorph 850
Novation Nova 300
Yamaha AN200 (2x) 300 und 350

Wenn ich heute Preise beobachte, sind die wesentlich höher.
Kann ich nicht bestätigen, ich habe vergangenen Sommer einen Emu Ultraproteus für 450 euro verkauft (nachdem ich ihn erst für über 500 eingestellt hatte ohne Interessenten dafür zu bekommen) und jetzt vor Kurzem eine Yamaha PLG150 DX Karte für 323 Euro, also beides zu ähnlichen Preisen wie deine Verkäufe von vergleichbaren Geräten vor 3 Jahren.

Wenn man die allgemeine Inflation seit 2020 in Betracht zieht dann sind die Gebrauchtpreise eher gesunken.
 
  • #16
Rein logisch betrachtet: Lebenserhaltungskosten (Energie, Lebensmittel, Miete sowieso) vom Wähler gewollt extremst gestiegen. Ergo alles andere gesunken. Irgendwo muss die Kohle herkommen. Mein Gehalt ist in den Vergangenen zwei Jahren nur kosmetisch gestiegen. Im Gegensatz zum Staat drucke ich nicht wie besessen Geld bzw. hab's bisher nicht probiert. Außerdem muss man bedenken, dass der reine Preisanstieg (Inflation kommt von inflare = aufblasen) nichtmal die halbe Wahrheit ist. Bei uns in der Firma werden z.B. zu Beginn 2024 Rabatte und auch das Skonto abgeschafft. Das merkt der Kunde nicht sofort. Bei mir um's Eck im Famila sind von 12 Kassen nur noch zwei besetzt - vorher vier. Ergo doppelt anstehen. Zeit ist Zahlungsmittel. Das Döschen Vitamin-D-Tabletten aus dem Budni, was ich immer kaufe, war bisher schon nur Viertel voll, doch nun bedecken da ein paar traurige Pillen gerade mal noch so den Boden. Alle schauen derzeit wie sie über die Runden kommen - OHNE Preiserhöhung. Der letzte Schritt vor dem Totalzusammenbruch wird heißen: "Qualitätsverringerung". Weil: Wenn mehr teuer, dann nix kaufen. Wenn nix kaufen, dann mehr teuer. Kreislauf verstehste?

Sorry für's Abschweifen, aber ja, natürlich sinken die Preise für Musiksachen, auch gebraucht. Es ist auch ein beliebter Irrtum zu glauben, Preise sind von Angebot und Nachfrage bestimmt. Tatsächlich ist es nur die Nachfrage. Oder anders gesagt: Meine Nachfrage nach einem Minimoog ist gleich Null. Nicht, weil ich keinen Bock habe, sondern weil mir das Kleingeld fehlt.
 
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  • Hmm
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M.i.a.u.: ultreyamusic, Rasenmähermann, Horbach und eine weitere Person
  • #17
Ich habe eher das Gefühl, dass man die Dinge auch zu vernünftigen Preisen kaum noch los wird. 1010 Fireball für 350 Euro verkaufen? Null Chance. Was nicht unter 50% des Neupreises liegt wird nicht verkauft. Außer vielleicht bei extrem beliebten oder sehr seltenem Zeug. Roland Octapad SP-30 …250 Euro. Man bleibt auf seinem Zeug sitzenoder ramscht es raus. Mein Digitone würde ich gerne loswerden, aber mehr als 300 Euro wollen die Leute nicht bezahlen. Da behalte ich das Teil halt lieber.
 
  • #18
Objekt A wird in mehreren Anzeigen, um 500,- Euro angeboten.

Dann erscheint eine neue Anzeige, die deutlich höher liegt (600-700 Euro).

Was machen die Anzeigenersteller der "alten" Anzeigen? Genau, sie "passen" ihre Preise der neuen Anzeige an.

...noch besser - mir letzte Woche auf 'Kleinanzeigen' passiert:

- Gerät wird für 199 Euro angeboten
- 'Direkt kaufen' geklickt und bezahlt
- zwei Tage später meldet sich der Verkäufer 'er hat jetzt den gleichen Artikel von einem anderen Anbieter mit dem Preisschild 500 Euro gesehen (der andere war im Gegensatz zu dem verranzten Teil das er angeboten hat frisch gewartet mit Rechnung vom Fachbetrieb und sah wie neu aus) und deshalb müsse er seinen Preis jetzt anpassen: 299 Euro'
- gleichzeitig hat der Verkäufer das Gerät in unserer Transaktion als 'nicht mehr verfügbar' deklariert und mit dem neuen Preis in der gleichen Anzeige(!) wieder eingestellt

...hätte ich nicht in den letzten zwei Wochen auch zwei sehr positive Erfahrungen auf Kleinanzeigen gemacht wäre ich jetzt echt durch mit denen...
 
  • ^
M.i.a.u.: robworld und VEB Synthesewerk
  • #19
...hätte ich nicht in den letzten zwei Wochen auch zwei sehr positive Erfahrungen auf Kleinanzeigen gemacht wäre ich jetzt echt durch mit denen...

Ging mir auch schon so. Was mich damals wirklich geärgert hat, ist das lt. AGBs der Verkauf gar nicht zustande gekommen ist. Bei ebay wars – back in the days – so dass man auch bei Fehlern zum eingestellten Preis verkaufen musste, gabs, glaub ich, auch Urteile zu.

Meine Wahrnehmung ist ja immer dass der Verkaufsvertrag zustande kommt wenn das Geld fliesst, aber so ist es leider nicht. Trotzdem ist der allerallergrößte Teil meiner kleinanzeigen-Erfahrungen immer sehr sehr nett ;)
 
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M.i.a.u.: robworld
  • #20
- Gerät wird für 199 Euro angeboten
- 'Direkt kaufen' geklickt und bezahlt
Gibt es so auch bei Amazon, der Verkauf kommt erst zustande, wenn der Verkäufer auch zustimmt.
Ich hatte hier im Forum mal so einen Wicht, da war alles schon klar und bezahlt - und dann wollte er doch nicht mehr verkaufen. Kindergarten.
 
  • #21
Nach dem eBay die Provision (ohne Zusatzoptionen) gestrichen hat, versuchen viele auf "gut Glück" diverses Zeug mit abnormaler Preisvorstellungen dort zum Verkauf anzubieten.
Es geht hierbei teils um durchaus gängige Teile, wie DX7.1/2, D-50, aber auch Viren oder ältere Waldörfer.
 
  • #22
Was war denn vorher die Hoehe der Provision? Und warum hat ebay die jetzt gestrichen (wegen Wettbewerb?)?
 
  • #23
Was war denn vorher die Hoehe der Provision? Und warum hat ebay die jetzt gestrichen (wegen Wettbewerb?)?
Ich glaube 11% vom Verkaufspreis + die Kosten für optionale Sachen, wie Bewerbung der Artikel in %, etc. Im Durchschnitt wurde so rund 11-17% vom Verkaufspreis einbehalten, je nach dem, ob man noch die Anzeige mit z.B. 5,5% beworben hat.
Wenn man also ein Synth für € 500,- oder mehr verkauft hat, dann ist das schon viel Geld, was eBay für sich als Provision behalten hat.

eBay hat wohl gemerkt, dass den die Leute davon laufen. Die Zusatzoptionen sind nach wie vor nicht kostenfrei.
-> Hier einige Infos dazu
 
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M.i.a.u.: harry-tuttle
  • #24
Rein logisch betrachtet: Lebenserhaltungskosten (Energie, Lebensmittel, Miete sowieso) vom Wähler gewollt extremst gestiegen.
In Richtung Alternative/Erneuerbare Energie zu gehen macht schon Sinn. Langfristig wird Öl und Gas immer teurer werden und das nicht nur weil da einer Krieg macht sondern weil es knapp werden wird. Zudem ist da ja noch das Klima auf das man achten sollte und was Fracking mit dem Planeten machen wird weiss man auch noch nicht.
Das die Mieten so teuer sind und sozialer Wohnungsbau nicht ausreichend gefördert und betrieben wurde liegt wohl eher an gewissen Koalitionsbeteiligten die über 10 Jahre da wohl viel blockiert haben. Luxuswohnungen
gibts ja genug!
Und nochwas, wenn ne Partei gewählt wird die am Zusammenbruch der Demokratie interessiert ist wird ,wenn die was zu melden haben bestimmt noch weniger getan und gemacht für den sozialen Frieden.
Da sollten Sie mal drüber nachdenken. Zudem diese gewissen wohl auch dafür sorgen würden dass noch weniger benötigte Arbeitskräfte hier arbeiten dürfen.
Aber man wird das letztendlich dann sehen was passiert auf Länderebene wenn man schaut wer wo regiert.
 
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M.i.a.u.: argonaut und tiefenrausch2
  • #25
Gibt es so auch bei Amazon, der Verkauf kommt erst zustande, wenn der Verkäufer auch zustimmt.
Das hat nix mit Amazon zu tun, sondern das ist ganz normales Vertragsrecht ders BGB. Der beim Verkauf zustandekommende Kaufvertrag besteht aus
1.) Angebot des Verkäufers (="Ich biete Ware ABC an"),
2.) Angebot des Käufers (="ich biete Geldbetrag 123 an"),
3.) Zustimmung des Käufers zum Verkäuferangebot,
4.) Zustimmung des Verkäufers zum Käuferangebot.
Das gilt allerdings nur, wenn der Verkäufer keine Monopolstellung im relevanten Marktbereich für diese Ware hat. Gibt es eine Monopolstellung, muss der Anbieter bei Käuferinteresse verkaufen. Das typische Beispiel im juristischen Seminar, ist die einzige Bäckerei in weitem Umkreis, die jedem ihr Brot verkaufen muss. Beim Internethandel ist aber so eine Monopolstellung defacto nie gegeben.

Hat man als Verkäufer eine eigene Monopolstellung erkannt, dann schreibt man einfach einen Verkaufsvorbehalt ins Angebot oder in die AGBs.
 
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  • hilfreich
M.i.a.u.: Rolo
  • #26
Das Anbieten eines Produkts bei Amazon oder anderswo (zB durch Ausstellen im Schaufenster) ist kein Angebot im Sinne des Kaufrechts, sondern eine „Aufforderung zur Abgabe eines Angebots“ an den Kunden. Ein Angebot des Kunden kann der Verkäufer dann annehmen, wodurch der Kaufvertrag erst zustande kommt.
 
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M.i.a.u.: fanwander
  • #27
Ich beobachte die Preise täglich. Allgemein würde ich sagen, dass die Gebrauchtpreise Preise eher gefallen sind in den letzten Wochen und Monaten.
Das sehe ich auch so.
Am schlimmsten: Module für 5U-Systeme gehen heute nicht mal mehr für die Hälfte weg, die sind fast unverkäuflich geworden.
 
  • #28
Ich kriege auch schon ne Weile nichts verkauft, nur Anfragen was ich vom halben Preis halten würde. Nichts. Ich biete es unter 2/3 des Neupreises an und wenn es sein muss, nehme ich es mit ins Grab.
 
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M.i.a.u.: Wannholle

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