Erfahrung mit LED Display Umbausätzen

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schnippschnapp
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Und nochmal nachgefasst:
Beim KORG 01/W oder 01W/FD muss für die Kontrastangleichung der Widerstand R149, nicht R147 modifiziert werden, auf ca 180k bis 220K, das ist Geschmackssache.
Bei der Rackversion ist es R123.

Stilllegung der EL Folien-Hochspannung (falls es vorher nicht schon erwähnt wurde), gilt für 01/W:
- Natürlich Kabel zum Display entfernen
- Transistor Q1 auslöten
- Kondensator C11 auslöten, dann kriegt der Trafo auch keine Spannung mehr
 
rauschwerk
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Stilllegung der EL Folien-Hochspannung (falls es vorher nicht schon erwähnt wurde), gilt für 01/W:
- Natürlich Kabel zum Display entfernen
- Transistor Q1 auslöten
- Kondensator C11 auslöten, dann kriegt der Trafo auch keine Spannung mehr
Für "nur" Deaktivierung der EL-Folienbeleuchtung (und somit der Ausschaltung des Pieptons) reicht aus das 2-polige Stromkabel (des Displays) von der Netzteilplatine zu entfernen.
Das (Orig. oder sonst. EL-Folien-) Display ist dann zwar dunkel, jedoch lesen kann man das LCD gut - nur eben ohne Hinterbeleuchtung. Das Piepen ist dann weg.

Für die LED-hinterbeleuchteten LCD-Displays gilt (wie richtig erwähnt) das Entfernen des T1-Trafos und des Q1-Transistors.
Die 5V (oder 3.3V, je nach Display) LED-Hinterbeleuchtung benötigt jedoch jew. Spannung um Leuchten zu können, daher.. z.B.: https://www.sequencer.de/synthesize...led-display-umbausaetzen.153554/#post-2204904
 
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schnippschnapp
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Für die LED-hinterbeleuchteten LCD-Displays gilt (wie richtig erwähnt) das Entfernen des T1-Trafos und des Q1-Transistors.
Die 5V (oder 3.3V, je nach Display) LED-Hinterbeleuchtung benötigt jedoch jew. Spannung um Leuchten zu können
Meine Buydisplay - Displays haben noch Anschluss 21 und 22, die die Anode und Kathode der LED Beleuchtung versorgen, und speziell hier besteht die Möglichkeit, die 5V, die vom Flachbandkabel der KORG-Hauptplatine angelegt sind, über einen Widerstand zu reduzieren, hatte ich auf dem Bild mit Deinem Display-Modell aber nicht gesehen ... komisch.
 
rauschwerk
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Meine Buydisplay - Displays haben noch Anschluss 21 und 22, die die Anode und Kathode der LED Beleuchtung versorgen, und speziell hier besteht die Möglichkeit, die 5V, die vom Flachbandkabel der KORG-Hauptplatine angelegt sind, über einen Widerstand zu reduzieren, hatte ich auf dem Bild mit Deinem Display-Modell aber nicht gesehen ... komisch.
Mein Ersatzdisplay verfügt über die 100V AC EL-Folie (keine 5V LED-Hinterbeleuchtung) und kann (quasi) 1:1 gg. das Original getauscht werden (bis auf die Anpassung der Kontrastspannung des LCD <- nicht die der Hinterbeleuchtung)
Der R149 verfügt beim 01/Wfd bereits über 220 kOhm (der R147 über 100 Ohm). Schau..

41446257px.png


Hier ein Detail vom Mainboard (die defekte D3 Diode hier im Bild bitte ignorieren .. ich habe das Foto im Netz gefunden = bei mir ist die Diode OK)

41446275rq.png
 
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Ja, ok, dann haben wir über geringfügig etwas verschiedene Displays debattiert.
Bei mir hatte ich den 220k Widerstand mit einem Parallel-Widerstand von 680 k verlötet, und dann war die Helligkeit auszuhalten
 
rauschwerk
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Ja, ok, dann haben wir über geringfügig etwas verschiedene Displays debattiert.
Bei mir hatte ich den 220k Widerstand mit einem Parallel-Widerstand von 680 k verlötet, und dann war die Helligkeit auszuhalten
Bei den Display, die über eine LED-Hinterbeleuchtung verfügen, muss tatsächlich an der Spannung der Hinterbeleuchtung reguliert werden um es heller/dunkler werden zu lassen, da diese (bis auf die weiße Variante mit schwarzer Grafik/Schrift) praktisch invertiert arbeiten, ergo leuchtet nur das, was das LCD anzeigt.
Wir haben (in den wenigen, vorherigen Postings bez. meiner Anfragen) über die Kontrastspannung des LCD (also der Leuchtkristalle selbst = grafische Darstellung) gesprochen, wie man diese regeln kann. Die Hinterbeleuchtung bleibt dabei, wie sie ist und wird über den 100V T1 mit Saft versorgt. Daher ist der R147 für Kontrastspannung des LCD und der R149 für die Versorgungsspannung der Hinterbeleuchtung beim 01/w zuständig.

Das Problem bei mir war, dass die Kontrastspannung offensichtlich zu hoch für das neue LCD-Display war, was zufolge hatte, dass alle LCDs voll aktiv in der Darstellung waren.
Gänzlich unabhängig von der (hier im Bild unten) aktieven Hintergrundbeleuchtung:

41428618ux.jpeg
 
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Nach dem Zusammenbau des 01/Wfd stelle ich nun fest, dass dieser keinen Murks von sich gibt. Ich bin also wieder bei Null. Beim Anschliessen des neuen Displays und der Nachregelung mit dem Trimmpoti muss irgendwas durchgebrannt worden sein, was das langsame Ausgehen des Displays erklären könnte.
Habe keinen Nerv mehr mit dem Teil. Wer will, kann den Synth für wenig Geld gern von mir haben.
 
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qwertz123
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Ich habe hier gestern auch so ein Deja-Vu mit dem Fehlerteufel gehabt.
Wollte mein neues LED Display von synth-parts.com aus Wuppertal für den Roland D70 endlich einbauen, dass schon seit Wochen hier lag.
Erstmal muss der Synth fast komplett demontiert werden, und vor allem die dünnen Strippen sind hier nervig ( keine Flachbandkabel verbaut ), weil die so empfindlich sind.
Auch das Aftertouch an der Tastatur, was seitlich als flaches Folienkabel rausragt, ist sehr mit Vorsicht zu behandeln. Wenn man da beim Ausbau der Tastatur nicht aufpasst, reisst es schnell ab.
Die Tastatur ist nur mit sehr wenigen Schrauben fest ( 5-6 ), aber sie ist sehr sperrig und rel. schwierig nachher wieder einzubauen, ohne interne Kabel und den Aftertouch Anschluss zu quetschen.

Leider war bei meinem Display keine ausführliche Anleitung für die Montage auf der Halteplatine dabei.
Das gestaltet sich etwas schwieriger, weil das neue Display mehrere mm dicker ist. Deshalb soll man den Haltewinkel anders anbringen bzw. das Display von der Unterseite montieren, und auch noch kleine Plastik-Unterlegscheiben verwenden. Die Scheiben passten eigentlich nur unter die Haltewinkel von der Grösse her, was aber wohl nicht OK ist.
Nun schaut das Display hier ca. 2 mm oben aus dem Gehäuse raus, was mich nun aber langfristig nicht stört.
Kann nur den Rat geben, das neue Display erst an den Haltewinkeln zu befestigen, und dann mit der Platine aufzusetzen, wenn die Plastikabdeckscheibe vom alten Display erstmal lose unten im Aussenrahmen einliegt.
Also bitte nicht die viel grössere alte vorhandene Abdeckscheibe auf das neue Display zuerst kleben, weil es schwierig bis unmöglich richtig zu positionieren ist, damit es nachher ins Gehäuse passt.
Die Abdeckscheibe war am alten Display mit selbstklebendem Material dran, das liess sich vorsichtig rel. gut lösen. Der Kleber war noch so gut , dass ich hier kein neues Klebeband brauchte.

Das Einbauen der Hauptplatine mit dem neuen Stecker für das neue Display - Es war eine Adapterplatine mitgeliefert - Gestaltete sich auch sehr schwierig. Ich musste vom Kontrast Poti die Kappe abnehmen an der Rückseite, damit ich die Platine überhaupt wieder rein-montieren konnte, weil die neue kleine Steckeradapter-Platine huckepack von oben zusätzlich auf der Platine sitzt und nach rechts auch noch über das Mainboard herausragt. Das alte Display hatte 2 Anschlusskabel, da hat Roland stabile Flachbandkabel verwendet. Das neue Display hat nur ein Datenkabel.
Den Inverter habe ich auch von der Hauptplatine ausgelötet ( das weisse rechteckige Kästchen ) und das Inverterkabel fällt natürlich dann auch weg.
Hat bei mir beim Zusammenbau dann zu einer kurzen Schrecksekunde geführt, weil hier dann am Mainboard links unten ein weisser 2poliger Connector Anschlusss nun leer bleibt.
Nach einem Schnelltest, bei dem das Display anging, und alles auf den ersten Blick funktionierte, machte ich den Fehler, alles zusammenzuschrauben.
Auch der mechanische Kontrast Regler des D70 funktioniert nun hier an dem blauen Display wirklich recht gut.

Mein D70 spielt nun wieder Sounds, aber einige Tasten rechts bei der Bank-Select Reihe spinnen nun. Number-Select 1-8 funktioniert, auch wenn einige Tasten schwer gehen, Bank-Select 1-4 geht auch immer, aber wenn ich auf Bank-Select 5,6 oder 7 drücke, wird mir eine "Write Funktion" angezeigt ( Bei Bank Select 7 ) oder Command Optionen.
Auch wechselt das Teil nun beim Drücken der problematischen Bank Tasten 5-7 auch mal vom Patch auf den Performance Modus etc.
Ich werde es noch mal auseinandernehmen müssen und nun zumindest alle Microschalter auf der Problem-Platine alle auswechseln, einige gingen sowieso schon sehr schwer.
Wollte mir gestern den Austausch aller Micro-Schalter erstmal sparen, nachdem es mit dem Display schon soviel Problemchen gab.

Ich hatte gestern den Strom überall abgeklemmt, aber die Datenkabel zwischen den Platinen innen alle drangelassen, weil sich die weissen Mini-Steckerbuchsen nicht lösen liessen auf dem Mainboard. Auch ist ein Flachbandkabel auf dem Mainbord nur gequetscht in eine Pressverbindung und hat gar keinen richtigen Stecker.
Ich habe gestern nochmal geschaut, aber die Kabel waren nach meiner Sicht alle OK und nicht unterbrochen. Die Problemplatine ist nicht direkt am Mainboard angeschlossen, sondern geht zur mittleren unteren Platine wo das Display auch dran befestigt ist. Da ist das Daten-Kabel angelötet.

Habe auch schon einen Reset des D70 probiert, bei dem alle Sounds und Patches gelöscht werden, und ein Wiedereinspielen der Daten via Sys-Ex über MIDI brachte leider keine Verbesserung bei dem Problem mit den Bank-Select Tasten.

Werde das heute noch mal angehen müssen, und werde euch hier berichten ....
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UPDATE :
- Nach Zerlegen des D70 und dem Austausch aller 24 Microschalter auf der Problemplatine, die die Number- und Bank- Select Schalter enthält,
hat eben beim Testen wieder alles funktioniert wie es sollte.
Die Platine war ganz minimal schräg zur Nachbarplatine montiert - an einer Seite minimaler Spalt, was ich korrigiert habe.

- Ich weiss nur nicht, was hier nun den Fehler ausgelöst hat, die Kabelverbindungen waren jedenfalls nicht gequetscht und die Stecker alle drin.

- Kann hier nur allen beim Löten raten, nach dem Arbeiten nochmal mit der Lupe sich alle Lötstellen genauer anzusehen. Habe ich früher auch nicht gemacht. Aber seitdem ich hier eine Brille brauche muss ich dann immer noch mal ein paar Punkte nachlöten, wo keine saubere Lötstelle war.
 
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Ich habe sehr viele Tage damit verbracht bei dem 01/Wfd alle nennenswerten Elkes und teils Widerstände zu erneuern und hunderte von Verbindungen zu testen, bis ich eine gefunden habe, die tatsächlich eine Unterbrechung hatte (vom PIN 77 des IC55 zum R177) <- dort eine Brücke eingelötet und bam! = der Synth geht endlich wieder 100% inkl. Sound & alles. Nur noch des alte Display gg. ein Neues tauschen und es ist vollbracht.
Dann.. nach der Aktion mit dem R147 landet man wieder bei null. Das ist extrem frustrierend .. ich könnte echt kotzen!
Ich kann leider keine (optisch sichtbaren) Beschädigungen innerhalb des Mainboards feststellen - alles "sieht" gesund aus. Im eingelöteten Zustand lassen sich auch nicht all Bauteile auf die korrekten Werte ausmessen und müssten (zwecks Prüfung) ausgelötet werden. Naja..
 
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qwertz123
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Ich kann hier zu dem Totalausfall der 01/W von Korg nur den Hinweis geben, dass ich in dem Fall das Netzteil als erstes nachschauen würde, und einfach nachmessen, ob da Strom fliesst,
oder eine Sicherung ausgefallen ist. Meist sind es 5, 9 oder 12 Volt Gleichspannung, die das Netzteil ausgibt bei Synths.
Ein Schaltplan ist ja schonmal vorhanden. Den habe ich für meinen D70 auch hier, brauchte den aber zum Glück nicht.
 
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qwertz123
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So nun ein Update zu meinem LED Display Update für den Roland D70
- Es hatte nun alles ein paar Tage funktioniert, nachdem ich auf der rechten Platine mit den Bank- und Number- Auswahltasten alle Schalter erneuert hatte.

Nun klemmte beim Testen aber immer mal wieder eine Taste am Steuerkreuz und bei Increase/Decrease reagierten die 30 Jahre alten
Microschalter auch nur manchmal nach 3 Mal Drücken.

Wollte deshalb heute nun alle weiteren 29 Microschalter noch austauschen. Das ist mir erstmal auch rel. schnell gelungen, aber beim Einschalten
bekam ich nur ein graues Rechteck zu sehen, und danach gar nichts mehr.
- Erstmal ist mein D70 nun Schrott - Das Netzteil liefert noch 12 Volt, aber nix geht mehr.

- Die Ursache hier, die ich nicht genau kenne, aber nur vermuten kann, liegt für mich in der Montage des neuen LED-Displays.
Das hat an der Rückseite Blechnasen / Halteklammern, die umgebogen sind und nach unten ca. 2 mm rausragen. Auch ist die LED-Display Platine unten bestückt.
Die Halteplatine des D70 ist auf der Rückseite - also der Gegenseite - mit etlichen blanken Drahtbrücken bestückt. Bei der Erstmontage des Displays hatte ich extra die mitgelieferten Plastikscheiben unter der Halteplatine des Roland D70 montiert, und darauf die Blechhaltewinkel. Das hat den Abstand etwas vergrössert, aber wohl nicht genug.
Es hat zuerst einwandfrei funktioniert, bis ich heute nach dem Austausch der Microschalter auf dieser Platine die Halteschrauben der Blechwinkel noch mal nachgezogen habe, weil die mir zu locker schienen.
Dabei muss das neue Display zu nahe an die Halteplatine gedrückt worden sein, und hat dann wohl einen Kurzschluss ausgelöst.
Das habe ich nicht sehen können, weil die LED-Displayplatine komplett unter der Halteplatine liegt und man von oben nur die Schraublöcher der Halteschrauben sehen kann.
Beim neuen Display war nur ein Montagezettel mit dem Hinweis :- Das neue Display muss an der Unterseite der Haltewinkel montiert werden, weil es dicker als das originale Display ist. Es wurde leider kein Foto und keine Zeichnung mitgeliefert.

Werde mein Keyboard nächste Woche noch bei einem Bekannten mit Elektronikfachwissen vorbeibringen, aber so wie es ausschaut ist die Hauptplatine defekt.
Mein altes Display gibt gar kein Signal mehr aus, und es gehen auch keine LED beim D70 mehr an. Der Reset mit Bank oder Number Taste 8 beim Einschalten funktioniert auch nicht mehr.
Manchmal kommt noch ein graues wirres Muster aus senkrechten und waagerechten Linien, aber die Hintergrundbeleuchtung vom LED-Display geht auch nicht mehr an.

Ich bin heute echt bedient.

- Bitte schaut Euch die Konstruktion beim Montieren immer genau an, wenn Ihr ein neues LED-Display einbaut. Vielleicht hätte ich hier mit Isoliermaterial oder noch dickeren Unterleg-scheiben diesen Schaden verhindern können.
 
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herr_dreier
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...
Danke für den Hinweis. Ich mache den K5000 noch mal auf und kontrolliere das, bevor ich ihn wieder einschalte.


EDIT: unproblematisch. Mehr als 5cm Platz zwischen beiden Boards
 
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qwertz123
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Update zu meinem Problem mit dem D70
- der nicht mehr anging, bzw. auf dem Display nur noch Mist anzeigte :

- Ich traue mich hier fast nicht zu schreiben, aber es war nur eine Sicherung im Netzteil defekt. :connect:
Der Techniker hier aus meinem Bekanntenkreis hat das nach 2 Minuten direkt gefunden.
Es war eine ganz normale 1A Sicherung / 250 V im Glashalter.
- Die Sicherung hatte ich nur mit dem Piepser auf Durchgang getestet, und mein Multimeter hatte da gepiepst.
Sie war aber hochohmig geworden.
Trotz der durchgebrannten Sicherung kamen aus den Versorgungssteckern des Netzteils hier noch +12 V bzw. 2-3 Volt aus den anderen Anschlüssen. Es sollten nach Schaltbild hier aber +12 V und +5 Volt sein. Das im Netzteil etwas nicht stimmte, ist mir erst beim Vergleich mit dem Schaltplan aufgefallen.
- Die Sicherung war nur in der Leitung der 5 Volt Schiene vom Trafo eingebaut.

Ich war bisher immer der Meinung, dass ein Netzteil keine Spannung abgibt, wenn eine Sicherung durch ist.
Bin halt kein E-Techniker. Man lernt halt immer mal dazu.

Nach Austausch der Sicherung stimmten direkt alle Versorgungspannungen wieder, und dann ging der D70 direkt wieder normal an. Habe den eben mal komplett getestet und alles funktionierte wieder. Nach dem Tausch der Mikroschalter lässt er sich auch wieder gut bedienen, und man muss nicht mehr auf den Bedientasten rumhacken.

Das Einzige was hier vielleicht noch ansteht, wäre eine Keyboard- Reinigung mit Neu-Schmieren.
Aber da alle Tasten einwandfrei bisher gehen und nur etwas mehr Geräusche machen als neue Tastaturen, werde ich das erstmal sein lassen.

Habe auch gesehen, dass mein D70 auch die rote /pinke Grütze unter den Tasten hat, um die Gewichte zu verkleben. Aber da ist bisher noch nichts
ausgelaufen. Ich glaube mittlerweile, das hohe Temperaturen hier ein Auslaufen massiv beschleunigen. Unterm Dach würde ich den D70 nicht nutzen wollen, und auch bloss nicht auf dem Dachboden/Garage/Schuppen oder anderswo einlagern, wo es evtl. über 30 Grad heiss werden kann.
Aber hier bei uns im Haus ist es eigentlich auch im Sommer nie zu heiss durch die dicken alten Mauern.

Ich werde mal 2-3 Fotos hier anhängen, wie mein Display aussah bei Auftreten des Fehlers. Siehe unten ---
- Das Display ist OK und funktioniert nun wieder einwandfrei. Es war hier nur eine Sicherung am Netzteil ausgefallen.
 

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herr_dreier
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Hier ein kurzer Bericht zum Displaywechsel am Alexis Quadraverb (kein Displaykit).
Das Display lässt sich gegen ein verbreitetest 1602A Display mit kompatiblem HD44780 Controller austauschen.
Ich habe ein neues Flachbandkabel angefertigt, um von einem 2 x 7 Pol Pfostenstecker auf 1 x 14 Pin Steckerleiste zu kommen.
Dazu kommt noch ein 20k Poti für die Kontrastspannung V0.
Komischerweise steht im Schaltplan +5V an Pin 1. Real gemessen jedoch an Pin 2. Also Pin 1 mit Pin 2 vertauscht.
Auflösung s.u.

Hier noch der "fliegende Aufbau":

IMG_1213.jpg





Nach dem Umbau erstmal nur eine Reihe schwarzer Blöcke:

IMG_1212.jpg





Die Fehlersuche hat ewig gedauert. X-mal gemessen und alle Verbindungen überprüft. Erst nach Stunden fiel der Groschen: die Beschriftung auf dem MLB an J5 ist falsch.
Die aufgedruckte Beschriftung auf dem Board ist verkehrt. Pin 1 ist genau auf der anderen Seite, usw...
Dadurch waren natürlich alle 14 Pole des einreihigen Pfostensteckers am Display paarweise vertauscht.

IMG_1229.jpg





Jetzt noch schnell Schrumpfschlauch überall drauf und zu die Kiste!

IMG_1228 (1).jpg


Vorher/Nacher
Bildschirmfoto 2021-07-09 um 00.56.18.png

Wichtig auf jeden Fall, sich nicht auf Beschriftungen zu verlassen, sondern vor der Inbetriebnahme noch mal die Spannungen zu messen.
In diesem Fall hätte die Verpolung von +5V und GND ein zeitnahes Ableben des Displays bedeutet.
 
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schnippschnapp
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Wichtig auf jeden Fall, sich nicht auf Beschriftungen zu verlassen, sondern vor der Inbetriebnahme noch mal die Spannungen zu messen.
In diesem Fall hätte die Verpolung von +5V und GND ein zeitnahes Ableben des Displays bedeutet.

Leider ist mir genau das beim Neueinbau eines Displays in EMU Vintage Keys passiert, und zu allem Überfluss war es noch ein etwas kostspieligeres OLED Display aus UK.
Da hatte die eigene Qualitätssicherung versagt.

Daraufhin hat es beim mir nur noch zu einen billigen Standard-LED Display für 3.50 wie sie z.B. in Arduinos verwendet werden, gereicht.
Danach hat es allerdings gefunzt.

Aus Schaden wird man klug (und ein bisschen "ärmer") 😄
 
herr_dreier
herr_dreier
...
Und weiter gehts mit dem S1000.

Insgesamt sind nur wenige Informationen zu diesem Thema zu finden, die meisten befassen sich mit EL Folie oder DIY Beleuchtungsalternativen, unter Beibehaltung des Original Displays.
Nachdem ich noch mal alle Infos aus diversen Foren und Datenblättern zusammengetragen habe, scheint mir die Umrüstung nicht trivial zu sein. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich nicht um ein character- sondern um ein graphic Display handelt. Der Controller ist offenbar ein Sanyo LC7981, der auf dem MLB und nicht auf dem Display sitzt. Das original Display ist angeblich ein DMF633, zu dem ich jedoch, außer einem Datenblatt, keine weiteren Infos gefunden habe. Demnach hat das Display insgesamt 10 Pins, davon nur 2 Datenleitungen, im Gegensatz zum 8bit parallel Interface mit zb einem t6963 Controller mit 8 Datenleitungen. Es gibt auch LCDs mit LC7981 Controller auf der Display Platine.

Theoretisch stelle ich mir vor, den LC7981 auf dem Displayboard zu deaktivieren und stattdessen den Controller und dessen Datenleitungen vom MLB zu verwenden. Diese Modifikation traue ich mir ohne Anleitung jedoch nicht zu und der Zeitaufwand dürfte nicht unerheblich sein.
Deswegen scheiden die heute gängigen LCDs wohl aus.


Ich habe 2 Anbieter von Umbausätzen gefunden.

Hat hier schon mal jemand bestellt und kann was zu Qualität sagen und ob es eine Rechnung gibt?




Bei dem Anbieter aus UK kommt man auf fast 200,-, wenn man Zoll und Steuer hinzu rechnet. Das ist schon ne Hausnummer für einen S1000...
 
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Tsanderakis
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Bei dem Anbieter aus UK kommt man auf fast 200,-
Habe meinen 1100er vor ca. 3 Jahren umgebaut und das waren mal um die 90 Pfund. Kann mich erinnern, dass da sogar das Flachbandkabel bei war. Mußte nur der kleine Trafo abgeklemmt werden, weil der das Display zerstört. Aber Umbau war einfach und ohne Löterei. Da gabs 2 Anbieter aus UK, einer von der Isle of Man, der war teurer ca 150 und hatte auch viel weiß auf schwarz gehabt, die Displays waren auch etwas größer im Sichtbereich. Dann war noch der in der Nähe von London und das könnte Dein erster Anbieter sein. Hatte einen polnischen Namen. Der deutsche Anbieter ist mir neu.
https://reverb.com/item/14710613-led-display-upgrade-akai-mpc3000-custom-led-display-upgrade (Isle of Man, leider ausverkauft)
Greift der eBay-Käuferschutz bei dem Ebay Deal? Wenn man seinen alten Akai liebt, bringt es das natürlich mit dem Umbau und ich habe in meinen noch ein 6er SCSI to SD reingebaut. Habe es nicht bereut. Das ist nun mal so, dass wenn man seinen Oldtimer betriebsfähig erhalten will, dann ein paar Euro reinstecken muss. Da ist Käfer Cabrio und Akai teuer mit den Ersatzteilen. Diese Displays sind erstmal für Akai so in der Form und technischen Werten bei den Chinesen nicht billig zu bekommen. Entweder lassen diese Händler Kleinserien in China bauen oder sie haben irgendeinen Trick gefunden, was gängiges um zu bauen. Den Umbau kann ich mir weniger vorstellen, da der Anschluss anders ausschaut. Und Folie und das fiepen vom Trafo? Nie wieder.
 
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qwertz123
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Bei dem "mpc3000..." Anbieter hab ich schon gekauft . Die Lieferung kam wirklich schnell und da war das Display mit einem Anschlusskabel dabei und da hatte alles funktioniert. Das war allerdings 2020 und da waren es noch 92 EUR und kein Zoll auf den Preis. Importe aus England sind richtig teuer geworden.
- Einmal weil der Kurs des Pfund gestiegen ist, und wegen Zoll + Mwst. nach Brexxit.
Es war kritisch den Pin 1 auf dem Mainboard vom Connector zu ermitteln. Der Anbieter hatte beide Enden des Steckers mit rotem Stift eine Seite mit 1 und die andere mit 10 markiert.
Wenn man da nicht aufpasste steckte man 10 auf 1, was natürlich nicht sein darf. Auch war beim Mainboard des AKAI sehr schwierig richtig zu erkennen, wo Pin 1 ist in der Bedruckung.
- Bitte da genau mit Lupe und Taschenlampe am besten hinschauen.
Mein Display kam aber in einen Akai S3000, nicht für einen 1000er.

Den Inverter natürlich immer abklemmen, also wenn der auf dem Mainboard ist, am besten auslöten. Einige Akai Sampler haben den inverter auf einer getrennten Einzelplatine, da reicht dann die Stromversorgung abzuklemmen zum Inverter hin.
 
herr_dreier
herr_dreier
...
Weiter gehts mit dem ESI-32.
Hier gibts eigentlich nichts besonderes zu sagen.
Man braucht kein teures Umbaukit, das Display kann gegen ein standard 4x20 Zeichen LCD Display mit HD44780 Controller getauscht werden.
Gibt es in blau oder grün für 7-8 Euro. OLED geht wohl auch, ist aber teurer.
Das Originalkabel kann weiterverwendet werden.
Der Inverter wird vom MLB entfernt (ausgelötet).
2 der 3 Inverterpins werden für die Versorgung von Anode und Katode benutzt (+5V, Polarität mit dem Multimeter checken).
10k Trimmer zwischen VDD und VSS, Schleifer an VO (zur Kontrastregelung).
Statt des Potis kann man auch einen Spannungsteiler mit 2 Widerständen einbauen.
Ansonsten: Stift- und Buchsenleisten in RM2,54, Kabel, Schrumpfschlauch, etc...
Das neue Display ist dicker als das alte. Die Schrauben müssen durch längere (ca.8mm) ersetzt werden.
Die sind nicht ganz so gängig, weil kleiner als M3. Ich meine es sind M2.5.
Ausserdem empfehlen sich Kunstoffabstandshalter mit einer Höhe von 3-4mm.

Alles in allem nichts Wildes.

IMG_1400.jpg
 
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