Erfahrung mit LED Display Umbausätzen

S
schnippschnapp
..
Und nochmal nachgefasst:
Beim KORG 01/W oder 01W/FD muss für die Kontrastangleichung der Widerstand R149, nicht R147 modifiziert werden, auf ca 180k bis 220K, das ist Geschmackssache.
Bei der Rackversion ist es R123.

Stilllegung der EL Folien-Hochspannung (falls es vorher nicht schon erwähnt wurde), gilt für 01/W:
- Natürlich Kabel zum Display entfernen
- Transistor Q1 auslöten
- Kondensator C11 auslöten, dann kriegt der Trafo auch keine Spannung mehr
 
rauschwerk
rauschwerk
pure energy noise
Stilllegung der EL Folien-Hochspannung (falls es vorher nicht schon erwähnt wurde), gilt für 01/W:
- Natürlich Kabel zum Display entfernen
- Transistor Q1 auslöten
- Kondensator C11 auslöten, dann kriegt der Trafo auch keine Spannung mehr
Für "nur" Deaktivierung der EL-Folienbeleuchtung (und somit der Ausschaltung des Pieptons) reicht aus das 2-polige Stromkabel (des Displays) von der Netzteilplatine zu entfernen.
Das (Orig. oder sonst. EL-Folien-) Display ist dann zwar dunkel, jedoch lesen kann man das LCD gut - nur eben ohne Hinterbeleuchtung. Das Piepen ist dann weg.

Für die LED-hinterbeleuchteten LCD-Displays gilt (wie richtig erwähnt) das Entfernen des T1-Trafos und des Q1-Transistors.
Die 5V (oder 3.3V, je nach Display) LED-Hinterbeleuchtung benötigt jedoch jew. Spannung um Leuchten zu können, daher.. z.B.: https://www.sequencer.de/synthesize...led-display-umbausaetzen.153554/#post-2204904
 
S
schnippschnapp
..
Für die LED-hinterbeleuchteten LCD-Displays gilt (wie richtig erwähnt) das Entfernen des T1-Trafos und des Q1-Transistors.
Die 5V (oder 3.3V, je nach Display) LED-Hinterbeleuchtung benötigt jedoch jew. Spannung um Leuchten zu können
Meine Buydisplay - Displays haben noch Anschluss 21 und 22, die die Anode und Kathode der LED Beleuchtung versorgen, und speziell hier besteht die Möglichkeit, die 5V, die vom Flachbandkabel der KORG-Hauptplatine angelegt sind, über einen Widerstand zu reduzieren, hatte ich auf dem Bild mit Deinem Display-Modell aber nicht gesehen ... komisch.
 
rauschwerk
rauschwerk
pure energy noise
Meine Buydisplay - Displays haben noch Anschluss 21 und 22, die die Anode und Kathode der LED Beleuchtung versorgen, und speziell hier besteht die Möglichkeit, die 5V, die vom Flachbandkabel der KORG-Hauptplatine angelegt sind, über einen Widerstand zu reduzieren, hatte ich auf dem Bild mit Deinem Display-Modell aber nicht gesehen ... komisch.
Mein Ersatzdisplay verfügt über die 100V AC EL-Folie (keine 5V LED-Hinterbeleuchtung) und kann (quasi) 1:1 gg. das Original getauscht werden (bis auf die Anpassung der Kontrastspannung des LCD <- nicht die der Hinterbeleuchtung)
Der R149 verfügt beim 01/Wfd bereits über 220 kOhm (der R147 über 100 Ohm). Schau..

41446257px.png


Hier ein Detail vom Mainboard (die defekte D3 Diode hier im Bild bitte ignorieren .. ich habe das Foto im Netz gefunden = bei mir ist die Diode OK)

41446275rq.png
 
Zuletzt bearbeitet:
S
schnippschnapp
..
Ja, ok, dann haben wir über geringfügig etwas verschiedene Displays debattiert.
Bei mir hatte ich den 220k Widerstand mit einem Parallel-Widerstand von 680 k verlötet, und dann war die Helligkeit auszuhalten
 
rauschwerk
rauschwerk
pure energy noise
Ja, ok, dann haben wir über geringfügig etwas verschiedene Displays debattiert.
Bei mir hatte ich den 220k Widerstand mit einem Parallel-Widerstand von 680 k verlötet, und dann war die Helligkeit auszuhalten
Bei den Display, die über eine LED-Hinterbeleuchtung verfügen, muss tatsächlich an der Spannung der Hinterbeleuchtung reguliert werden um es heller/dunkler werden zu lassen, da diese (bis auf die weiße Variante mit schwarzer Grafik/Schrift) praktisch invertiert arbeiten, ergo leuchtet nur das, was das LCD anzeigt.
Wir haben (in den wenigen, vorherigen Postings bez. meiner Anfragen) über die Kontrastspannung des LCD (also der Leuchtkristalle selbst = grafische Darstellung) gesprochen, wie man diese regeln kann. Die Hinterbeleuchtung bleibt dabei, wie sie ist und wird über den 100V T1 mit Saft versorgt. Daher ist der R147 für Kontrastspannung des LCD und der R149 für die Versorgungsspannung der Hinterbeleuchtung beim 01/w zuständig.

Das Problem bei mir war, dass die Kontrastspannung offensichtlich zu hoch für das neue LCD-Display war, was zufolge hatte, dass alle LCDs voll aktiv in der Darstellung waren.
Gänzlich unabhängig von der (hier im Bild unten) aktieven Hintergrundbeleuchtung:

41428618ux.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
rauschwerk
rauschwerk
pure energy noise
Nach dem Zusammenbau des 01/Wfd stelle ich nun fest, dass dieser keinen Murks von sich gibt. Ich bin also wieder bei Null. Beim Anschliessen des neuen Displays und der Nachregelung mit dem Trimmpoti muss irgendwas durchgebrannt worden sein, was das langsame Ausgehen des Displays erklären könnte.
Habe keinen Nerv mehr mit dem Teil. Wer will, kann den Synth für wenig Geld gern von mir haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Q
qwertz123
||
Ich habe hier gestern auch so ein Deja-Vu mit dem Fehlerteufel gehabt.
Wollte mein neues LED Display von synth-parts.com aus Wuppertal für den Roland D70 endlich einbauen, dass schon seit Wochen hier lag.
Erstmal muss der Synth fast komplett demontiert werden, und vor allem die dünnen Strippen sind hier nervig ( keine Flachbandkabel verbaut ), weil die so empfindlich sind.
Auch das Aftertouch an der Tastatur, was seitlich als flaches Folienkabel rausragt, ist sehr mit Vorsicht zu behandeln. Wenn man da beim Ausbau der Tastatur nicht aufpasst, reisst es schnell ab.
Die Tastatur ist nur mit sehr wenigen Schrauben fest ( 5-6 ), aber sie ist sehr sperrig und rel. schwierig nachher wieder einzubauen, ohne interne Kabel und den Aftertouch Anschluss zu quetschen.

Leider war bei meinem Display keine ausführliche Anleitung für die Montage auf der Halteplatine dabei.
Das gestaltet sich etwas schwieriger, weil das neue Display mehrere mm dicker ist. Deshalb soll man den Haltewinkel anders anbringen bzw. das Display von der Unterseite montieren, und auch noch kleine Plastik-Unterlegscheiben verwenden. Die Scheiben passten eigentlich nur unter die Haltewinkel von der Grösse her, was aber wohl nicht OK ist.
Nun schaut das Display hier ca. 2 mm oben aus dem Gehäuse raus, was mich nun aber langfristig nicht stört.
Kann nur den Rat geben, das neue Display erst an den Haltewinkeln zu befestigen, und dann mit der Platine aufzusetzen, wenn die Plastikabdeckscheibe vom alten Display erstmal lose unten im Aussenrahmen einliegt.
Also bitte nicht die viel grössere alte vorhandene Abdeckscheibe auf das neue Display zuerst kleben, weil es schwierig bis unmöglich richtig zu positionieren ist, damit es nachher ins Gehäuse passt.
Die Abdeckscheibe war am alten Display mit selbstklebendem Material dran, das liess sich vorsichtig rel. gut lösen. Der Kleber war noch so gut , dass ich hier kein neues Klebeband brauchte.

Das Einbauen der Hauptplatine mit dem neuen Stecker für das neue Display - Es war eine Adapterplatine mitgeliefert - Gestaltete sich auch sehr schwierig. Ich musste vom Kontrast Poti die Kappe abnehmen an der Rückseite, damit ich die Platine überhaupt wieder rein-montieren konnte, weil die neue kleine Steckeradapter-Platine huckepack von oben zusätzlich auf der Platine sitzt und nach rechts auch noch über das Mainboard herausragt. Das alte Display hatte 2 Anschlusskabel, da hat Roland stabile Flachbandkabel verwendet. Das neue Display hat nur ein Datenkabel.
Den Inverter habe ich auch von der Hauptplatine ausgelötet ( das weisse rechteckige Kästchen ) und das Inverterkabel fällt natürlich dann auch weg.
Hat bei mir beim Zusammenbau dann zu einer kurzen Schrecksekunde geführt, weil hier dann am Mainboard links unten ein weisser 2poliger Connector Anschlusss nun leer bleibt.
Nach einem Schnelltest, bei dem das Display anging, und alles auf den ersten Blick funktionierte, machte ich den Fehler, alles zusammenzuschrauben.
Auch der mechanische Kontrast Regler des D70 funktioniert nun hier an dem blauen Display wirklich recht gut.

Mein D70 spielt nun wieder Sounds, aber einige Tasten rechts bei der Bank-Select Reihe spinnen nun. Number-Select 1-8 funktioniert, auch wenn einige Tasten schwer gehen, Bank-Select 1-4 geht auch immer, aber wenn ich auf Bank-Select 5,6 oder 7 drücke, wird mir eine "Write Funktion" angezeigt ( Bei Bank Select 7 ) oder Command Optionen.
Auch wechselt das Teil nun beim Drücken der problematischen Bank Tasten 5-7 auch mal vom Patch auf den Performance Modus etc.
Ich werde es noch mal auseinandernehmen müssen und nun zumindest alle Microschalter auf der Problem-Platine alle auswechseln, einige gingen sowieso schon sehr schwer.
Wollte mir gestern den Austausch aller Micro-Schalter erstmal sparen, nachdem es mit dem Display schon soviel Problemchen gab.

Ich hatte gestern den Strom überall abgeklemmt, aber die Datenkabel zwischen den Platinen innen alle drangelassen, weil sich die weissen Mini-Steckerbuchsen nicht lösen liessen auf dem Mainboard. Auch ist ein Flachbandkabel auf dem Mainbord nur gequetscht in eine Pressverbindung und hat gar keinen richtigen Stecker.
Ich habe gestern nochmal geschaut, aber die Kabel waren nach meiner Sicht alle OK und nicht unterbrochen. Die Problemplatine ist nicht direkt am Mainboard angeschlossen, sondern geht zur mittleren unteren Platine wo das Display auch dran befestigt ist. Da ist das Daten-Kabel angelötet.

Habe auch schon einen Reset des D70 probiert, bei dem alle Sounds und Patches gelöscht werden, und ein Wiedereinspielen der Daten via Sys-Ex über MIDI brachte leider keine Verbesserung bei dem Problem mit den Bank-Select Tasten.

Werde das heute noch mal angehen müssen, und werde euch hier berichten ....
----------------------------------
UPDATE :
- Nach Zerlegen des D70 und dem Austausch aller 24 Microschalter auf der Problemplatine, die die Number- und Bank- Select Schalter enthält,
hat eben beim Testen wieder alles funktioniert wie es sollte.
Die Platine war ganz minimal schräg zur Nachbarplatine montiert - an einer Seite minimaler Spalt, was ich korrigiert habe.

- Ich weiss nur nicht, was hier nun den Fehler ausgelöst hat, die Kabelverbindungen waren jedenfalls nicht gequetscht und die Stecker alle drin.

- Kann hier nur allen beim Löten raten, nach dem Arbeiten nochmal mit der Lupe sich alle Lötstellen genauer anzusehen. Habe ich früher auch nicht gemacht. Aber seitdem ich hier eine Brille brauche muss ich dann immer noch mal ein paar Punkte nachlöten, wo keine saubere Lötstelle war.
 
Zuletzt bearbeitet:
rauschwerk
rauschwerk
pure energy noise
Ich habe sehr viele Tage damit verbracht bei dem 01/Wfd alle nennenswerten Elkes und teils Widerstände zu erneuern und hunderte von Verbindungen zu testen, bis ich eine gefunden habe, die tatsächlich eine Unterbrechung hatte (vom PIN 77 des IC55 zum R177) <- dort eine Brücke eingelötet und bam! = der Synth geht endlich wieder 100% inkl. Sound & alles. Nur noch des alte Display gg. ein Neues tauschen und es ist vollbracht.
Dann.. nach der Aktion mit dem R147 landet man wieder bei null. Das ist extrem frustrierend .. ich könnte echt kotzen!
Ich kann leider keine (optisch sichtbaren) Beschädigungen innerhalb des Mainboards feststellen - alles "sieht" gesund aus. Im eingelöteten Zustand lassen sich auch nicht all Bauteile auf die korrekten Werte ausmessen und müssten (zwecks Prüfung) ausgelötet werden. Naja..
 
Zuletzt bearbeitet:
Q
qwertz123
||
Ich kann hier zu dem Totalausfall der 01/W von Korg nur den Hinweis geben, dass ich in dem Fall das Netzteil als erstes nachschauen würde, und einfach nachmessen, ob da Strom fliesst,
oder eine Sicherung ausgefallen ist. Meist sind es 5, 9 oder 12 Volt Gleichspannung, die das Netzteil ausgibt bei Synths.
Ein Schaltplan ist ja schonmal vorhanden. Den habe ich für meinen D70 auch hier, brauchte den aber zum Glück nicht.
 
 


Neueste Beiträge

News

Oben