@island dein Arbeitgeber sucht nicht zufällig einen Nachfolger. Ich habe hier ganz andere Sorgen im vergleich zu deinen :cry:
Sorgen hab ich keine, und so mehr tun mir Deine doppelt leid. :sad:
Mein Arbeitgeber sucht sicher Leute (Nachfolger für mich allerdings nicht - die sind schon da ;-)). Musst halt in der IT Branche sein und nach Franken auswandern.
 
Fortsetzung Projektbericht. Ein weiterer Reisetag durch die unendlichen Weiten des Studios:

Die aufgehende Sonne wärmte die Reste der ARP2600-Anleitung, mit der ich mich zugedeckt hatte
(siehe weiter oben im Thread). Da es noch neblig war, genoß ich ausgiebig ein aus Wollmäusen bestehendes
Frühstück.
Nachdem sich der Nebel gelichtet hatte, erklomm ich ein Keyboardrack, um mir Orientierung zu verschaffen.
Tatsächlich fand ich schnell die berghohen Modularsysteme, die mir den richtigen Weg aufzeigten.

Zunächst mußte ich wieder durch ein Tal (seltsamerweise mit „DigiTal“ beschildert, obwohl
es sich geologisch eindeutig um Schallplatten handelte!)

Ich beschloß, einen Mikrofonständer raufzuklettern und das lange Klinkenkabel, welches
vom Mikrofon zum externen Eingang des 5HE-Boliden führte, als Zip-Line zweckzuentfremden, um mich dann
rüberzuhangeln. Ich versuchte dabei, nicht nach unten zu schauen.

Als ich endlich die erste Modulareinheit erreichte, verhedderte ich mich mit den Füßen
in den Patchcords und fiel in die Patchcordkiste. Sofort versuchten mich die Cords zu
erwürgen. Als sie sahen, dass ich eine Cordhose anhatte, ließen sie jedoch von mir ab
und glaubten in mir einen Artgenossen erkannt zu haben. Glück gehabt.

Am Firmament erschienen bereits die ersten Sterne und ich beschloß bis zum nächsten
Morgen in der Kiste zu bleiben.

Man weiß ja nie, welchen Untiere in der Nacht lauern!
 
Wach werden. Ich bin zuversichtlich, irgendwann klappt es.
 
Projektfortschrittsbericht (siehe auch vorangegangene Berichte)

Die Patchcords hatten mich die Nacht über beschützt. Zwar kam ein Sinusgenerator des
nachts fiesmöpsig angewobbelt; sein tieffrequentes Brummen hatte ihn jedoch zeitig verraten.

Meine Expedition durch das Musikzimmer nahm kein Ende. Das Projekt – aufräumen – schien gescheitert.

Ganz unerwartet und plötzlich stand ich vor der Ausgangstür (oder Eingang?)
Ein helles aufgeräumtes Licht blendete mich. Der einströmende frühlingshafte Geruch
machte mir klar, in welchem Mief ich bisher verweilte. Statt nach alter Pizza und
Elektrosmog roch es nach Birnen, Äpfeln, Kirschen, Wiesen und all den Natur-Scheiß.

Nun hatte ich die Chance dem bitter-süßlichen Geruch der Verwesung zu entkommen.
Ich blickte zurück, auf die friedhofsschwarzen Geräte mit ihrer schwarzen Beschriftung und
schwarzen Tasten (selbst die weißen Tasten erschienen mir gruftig).

Ich spürte einen deutlichen Sog, der mich zurück in die Musikergrotte zog. Weg von der Tür.
So mußte es sein, wenn man einem Schwarzen Loch zu nahe kam und den
Ereignishorizont erreichte. Die synthetischen Sirenen riefen mich...
 
Ja Georgien, Aserbeidschan und Armenien - Das wird bestimmt lustig freu mich jetzt schon.

Stimmt Japan ist teuer - aber was soll's die Kohle muss wech und bevor ich Bude zu Mülle ... ;-)
Meine Tochter war gerade ein Jahr in Japan und als Rucksacktourie 120 Tempel ablaufen kostet nicht viel Geld, nur Zeit ...
 
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Meine Tochter war gerade ein Jahr in Japan und als Rucksacktourie 120 Tempel ablaufen kostet nicht viel Geld, nur Zeit ...
Hat die in den Tempeln übernachtet? Da wird Japan halt schweineteuer.
 
Ich habe gerade innerhalb zweier Monate die Musik zu einem Kinofilm komponiert und produziert, sind ca 90 Minuten Musik bei entstanden.
Als nächstes kommt eine Songle VÖ raus, inkl Video und danach dann Solomaterial als EP. Und eine neue Filmmusik mache ich dann Ende
des Jahres ...
 
Ein Meter lange Brennholzstücke halbiert, gespalten, gestapelt.
Die Musikinstrumente sollen es im nächsten Winter kuschelig warm haben.
 
Ich habe bei nem Bodentreter, der auf einer Ablage liegt, einen extra Druck-Taster eingebaut, damit ich nicht immer so kraftig mit der Hand den Effekt anschalten muss. Desweiteren von alten Platinen die Bauteile rausgelötet, die noch mal verwendet werden können. (Trimmpotis, Schalter, Transistorhalter, IC Halterungen...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Achso. Meine eigene Sternwarte, so fernab der Musik, die wird auch noch gebaut. Platz ist schon freigemacht, fehlt nur noch Fundament,
vom Fundament getrennte Säule für die Montiereung, die Hütte drumrum.

Sternwarte ist ja richtig cool!
Astronomie wird ebenso irgendwann ein Hobby von mir. Aber erstmal Homerecording-Studio! Die Astronomie dann vielleicht in 10 Jahren. Damit lasse ich mir noch Zeit. Ich kenne mich mit Astronomie zwar noch wenig aus, aber was für ein Teleskop ich mir kaufen würde, ist jetzt schon entschieden. :)
Sternwarte ginge leider nicht bei mir. Kein Garten. Außerdem ist hier die Lichtverschmutzung enorm. Ich müsste an dunkle Orte fahren.
Was möchtest Du denn für einen Teleskop-Typ in Deiner Sternwarte benutzen? Machst Du Astrofotografie dann auch?
 
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Geschenk für meine Frau zum ersten Muttertag - Passt nicht ganz zum Thema, hat aber auch mit Audio zu tun. Bin ja bestimmt nicht der einzige Papa im Forum.

Beim CTG hatte ich mit dem Smartphone die Herztöne meiner Tochter im Mutterleib aufgenommen. Die Audiodatei habe ich mittels Audacity in eine Vektorgrafik gewandelt und mit Affinity Designer optimiert. Lasse nun davon ein Panorama-Poster erstellen.

Anhang anzeigen 51810

Ich hoffe meine Frau liest nicht mit... ?

von wegen herztöne, das ist dbra´s bassdrum.
 
ich wollte heute mal richtig konzentriert musik machen.
wurde nichts draus. scheiss messe, nur im netz gehangen.......


anonsten: mein neues modular rack wollte ich seit 2 jahren mal fertig bauen.......
leider muss ich zuerst die tablare (auf die der modular kommt) fürs Gestell erneuern,
und die wiederum bekommen unten auszieh tablare angehängt was den bau massiv verkompliziert,
weil ich dann die ganze konstruktion so ins gestell hängen muss ( custom metall frame gestell aus sportmarkt Liquidation)
Während das neue modularrack teilweise "modular" aufgebaut ist, was "die sache" auch komplett verkompliziert ;-).
.....naja, komm nicht drum rum das ganze wieder aufzunehmen............Module sind am antruuuudeln, haha ( seit laaaangem das erste mal wieder)


Dass ich mir ende letzten jahres nen hydraulischen Tisch hier günstig gezogen hab,
und den auch entsprechend umbauen muss, auch mit komischen sonderwünschen,
was den umbau auch massiv verkompliziert, kommt dann auch noch dazu.
( problem hier sind platzknappheit, da gehts dann fast um millimeter, ...da zuviel dann passt dort nicht mehr und umgekehrt.
was so ein projekt geschissen macht für die umsetzung)
---> ich MUSS auch im stehen Piano spielen können ( uns surfen im netz) . Rückenprobleme

.......gemmer auffi !!
 
zur zeit habe ich noch ein letztes kleines problem zu lösen bis meine studio reste wieder halbwegs so einsetzbar sind wie sie es mal waren, und in der voraussichtlich komplizierten reperatur der SATA komponente in meinem idiosychratischen rechnersystem besteht.

hoffe, meine hardware dann mal wieder öfters einzusetzen und die reine digitalphase der letzten 18 jahre zu beenden.

auch digital muss ein bischen aufgeräumt werden: meine selbstprogrammierte library aus inzwischen fast 3000 objekten für meine programmiersprache muss durchgestestet, verbessert, und vor allem mal dokumentiert werden. zur zeit schaffe ich 20 pro tag. :)

entgegen meiner planung mache ich zur zeit schon wieder an 3-4 tagen pro woche politik, aber es bleibt immer noch genug zeit für das kreative.

vor einigen jahren habe ich mehrere hundert komplexe bearbeitungen von bach, chopin, und einigen ihrer kollegen vorgenommen, die seitdem in einem midi-ähnlichen eigenformat abgespeichert darauf warten produziert zu werden. vielleicht schaffe ich es ja noch in diesem leben?
 
Sternwarte ist ja richtig cool!
Astronomie wird ebenso irgendwann ein Hobby von mir. Aber erstmal Homerecording-Studio! Die Astronomie dann vielleicht in 10 Jahren. Damit lasse ich mir noch Zeit. Ich kenne mich mit Astronomie zwar noch wenig aus, aber was für ein Teleskop ich mir kaufen würde, ist jetzt schon entschieden. :)
Sternwarte ginge leider nicht bei mir. Kein Garten. Außerdem ist hier die Lichtverschmutzung enorm. Ich müsste an dunkle Orte fahren.
Was möchtest Du denn für einen Teleskop-Typ in Deiner Sternwarte benutzen? Machst Du Astrofotografie dann auch?

Das Häuschen ist nur für die Fotografie da. Erstmal, damit ich alles aufgebaut lassen kann und zweitens gegen streulicht von den Seiten.

Momentan haben wir nur nen 200mm Dobson (Newtontele auf Rockerbox), nen 80 mm Refraktor, Feldstecher und ne Eos350, womit wir jetzt seit gut einem Jahr beobachten.

Aber der Traum ist halt so richtig Deep Sky Fotografie, mit kleiner 3x3m "Warte", auf fester Säule, automatischer Nachführung etc :)
 

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Sternwarte ginge leider nicht bei mir. Kein Garten. Außerdem ist hier die Lichtverschmutzung enorm. Ich müsste an dunkle Orte fahren.
Was möchtest Du denn für einen Teleskop-Typ in Deiner Sternwarte benutzen? Machst Du Astrofotografie dann auch?

Es gibt Leute die vom Balkon aus in der Stadt fotografieren, aber besser ists natürlich in lichtschwachen Gegenden.

Ein f5 Newton Teleskop ist sehr günstig, leicht, man kann sehr hohe Öffnungen erreichen.
Das scheint mir perfekt für den Einstieg in die DeepSky Fotografie, dazu ein sehr kleines Refraktor als Leitrohr.

Ein gutes Linsenteleskop ist halt systembedingt sehr teuer, weshalb es für mich keine Option ist, erstmal :D
 
Das machst Du schon richtig, mit nem Dobson gestartet zu haben. Enorme Öffnung für wenig Geld. Nur halt keine Fotografie möglich, leider.
Ich habe auch überlegt, ob Reflektor oder Refraktor. Ach, hab ich mir gedacht, Refraktor wirds wohl werden. 127er Apochromat. Hätte gerne ein Linsenteleskop, aber eben kein Blau. Kostet somit zwar erstmal enorm, aber dafür ist der Apo auch ein Teleskop fürs Leben hab ich mir gedacht und Fotografie soll ja noch dazukommen. Eine größere Öffnung kommt preislich allerdings für mich natürlich nicht in Frage. Und mit 127mm Öffnung sehe ich weniger Deep Sky als Du. Aber was ich sehe, ist dafür scharf, farbtreu und kontrastreich. Das sind so meine Kriterien. Wie gesagt, Kompromisse muss man hier halt machen. Entweder das oder mehr Deep Sky. Ich verstehe alle, die sich für Spiegelteleskope entscheiden. Ob bei mir danach ein Newton mit größerer Öffnung kommen wird, das kann natürlich trotzdem passieren. Mal schauen. Also, wie gesagt, in 10 Jahren gehts dann bei mir auch los. ;-)

Das wäre übrigens mein Traumteleskop, wenn ich heute einkaufen würde: Explore Scientific Apo 127mm aus Carbon (schön leicht für Transport und Montierung)
Falls Dichs interessiert, der Link. :)


Was für eine Öffnung wirds eigentlich bei Deinem Newton?
 
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So´n Apo wäre natürlich toll, aber irgendwo hat es finanzielle Grenzen, gerade für den Anfang.
Und der wiegt nur knapp übr 5Kg ? wow! Und kommt Öfffnungsmäßig (127mm) schon an meine Sparversion(150mm) dran.

Ich bin mir noch nicht sicher welche Montierung ich mir zulege. In diesem Jahr sind einige Teleskoptreffen und Messen
bei uns auf dem Plan, da möchte ich mir einige Hersteller anschauen. Ist halt ne Gewichtsfrage, danach werde ich
mein Gear auswählen, also eher nen f5 mit 150/750, wenn es passt 200/1000.
Als Faustregel gilt bei der Fotografie die halbe Maximalbelastbarkeit, da wird es mit einer günstigen Skywatcher EQ6
schon sehr knapp, die hatte ich eigtl im Auge. Empfohlene Belastbarkeit bis 18kg - Astroshop ist da sehr optimistisch
und gibt an, dass rein visuell mehr ginge, also ist das die fotografische Belastbarkeit?


Da wird man schnell an seine Grenzen kommen.

200er Newton: 9Kg
eos 350: ~0,5Kg
Leitrohr 70/500: 4-5Kg

Dazu Kabelgedöhns etc, also man kommt schon sehr schnell an die Grenzen

Ein Cassegrain ist ja auch sehr beliebt, sehr kurz, aber dafür mehr Öffnung wählen.

Andererseits.... Es reiche auch aus, sicher erstmal, und das werde ich zum Winter tun, eine digitale Spiegelreflex
mit geeignetem Objektiv und einem kleinen Stativ mit Nachführung zuzulegen und man kann schon seeehr viel fotografieren.
Selbst Deepsky ist drin, denn die meisten Objekte sind irre groß am Himmel, nur sehr lichtschwach.

Habe nur gemerkt, dass die Canon eos350 nicht so geeignet ist, wenn auch beliebt in Astro, aber die Bildvorschau
lässt keine manuelle Fokussierung zu, weil man nichts sieht, d.h. ich muss etwas tricksen: Foto machen, gucken ob die Sterne scharfv sind,
ggf nachjustieren, wieder ein Foto machen. Nikon soll da besser sein.

Aber die Astrofotografie endet dann eh bei der Nutzng von Webcams, die sind dann auch leichter.
 
Ein Apo ist wirklich teuer, das stimmt.

Ich bin eigentlich total unerfahren und kann Dir keinen rechten Tipp bezüglich Montierung geben. Ich glaube aber mal gelesen zu haben, es ist besser, lieber eine Montierung mit höherer Belastbarkeit zu kaufen, als an die Grenze der Belastbarkeit zu gehen, schon wegen Wackeln. Das könnte aber auch nur für die reine Beobachtung gemeint sein. Weiß ich jetzt nicht.

Frage einfach mal in entsprechenden Foren.
Gibts bei Dir in der Nähe Astrostammtische?
Bei uns gibts sowas. Da kann man auch fragen. Und außerdem machen solche Treffen bestimmt Spaß. :)

Bevor es irgendwann mal bei mir losgeht, besuche ich den Stammtisch in meiner Nähe, wenn er sich nicht bis dahin aufgelöst haben sollte, was sehr schade wäre. Wer weiß aber, was in 10 Jahren ist.

Fernglas finde ich auch super. Bevor bei mir ein Teleskop kommt, lerne ich erstmal mit dem Fernglas den Nachthimmel überhaupt richtig kennen. :)
 
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Ich arbeite seit vielen Monaten an meiner Raspberry-Pi Groovebox, dem Piquencer.
War am WE auf der Superbooth zum hausieren und habe sie YouTubern und Booth-Leuten gezeigt. Ergebnis: Ich muss die UI schlanker machen und weniger nach PC/DAW aussehen lassen.
Zwischendurch habe ich jams aufgenommen und dabei finde ich immer wieder bugs/workflow issues die behoben werden wollen. Aber es geht voran.
Emotional und Psychisch trennte ich mich jüngst von der Idee vom schnellen Erfolg und Ruhm. Es gibt sehr viele ähnliche Projekte und jedes Gerät ist anders, ich glaube deswegen kaufen Leute mehr davon als nötig, wegen dem Kick, der Erfahrung :D
Der Schwerpunkt des Piquencers ist Portabel sein, guter sequencer (das wird schon noch :D) und in the box recording.
Finanziell für mich eine Katastrophe aber ich hätte es auch sehr bereut das Projekt nicht zu starten und weiter nur drögen Alltags -Job davon zu träumen.
Jetzt ist aber das Geld alle und ich suche derzeit einen Solchen. Bitte melden wenn du einen Programmierer suchst oder eine Passende Stelle siehst.
 
Bin wieder mal dabei, neue Diffusoren zu bauen, für einen weiteren Raum. Holz wurde besorgt - leider ist es viel zu warm. Wahrscheinlich warte ich die nächste Kälteperiode ab:

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