externe signale durch das a100

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Ozzy Laytor, 23. Januar 2007.

  1. ich hab mich schon immer gefragt, warum beim matrix12 alles modulierbar ist, bis auf das umschalten der filter. wenn man beim m12
    während das spielens die filter durchschaltete,klang das einfach herrlich.
    als der a107 herauskam,war das für mich die erfülling meiner träume.
    wenn man z.b mit einer gitarre in den 119+ 107 fährt, wärend er zb. durch den160/161 angesteuert die filter durchläuft, und dann noch per lfo die cutoff frequ. und resonanz moduliert wird, klingt das meines ermessens nach überirdisch.
    was habt ihr für methoden, externe klänge zu bearbeiten?
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    ich schiebs mal hierher,

    nunja.. denke beim matrix kann man ja die ext. input mod machen, dann ging das auch mit audio-filterung..

    das morphing filter hab ich zwar, klingt aber wesentlich weniger breit im vergleich, nicht so teuer, dafür ist es aber flexibler..
     
  3. ja...aber die filter kann man nicht per modulation umschalten, das
    ist mir so abgegangen.
    wenn ich zb. die filter im 3/4 takt umschalten lasse, und die freq imm 4/4 takt, kommt es eben genau zu diesem speziellen effekt.
    ich lass das ganze meist noch durch den 101-2, dann kriegt es einen schönen runden klang.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich benutze BBDs, haupsächlich ein 512er und ein 256er.
    Speziell interessant für drumloops mit akustischen drumsamples ( elektrisch habe ich nur ganz kurz getestet )

    Demos habe ich im Klanzentrum gepostet . Musst am ende des Threads gucken, die alten sind weg


    Dein Beispiel tönt interessant. Das Morphfilter iinteressiert mich schon lange .................
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    das umschalten im xpander ist in der tat nicht "weich", zumindest so wie bei den meisten anderen synths auch..

    auch aus dem morpher ist das hier:
    www.Sequencer.de/syns/doepfer/A100_Modular.html

    ganz unten..
     

  6. zur bearbeitung externer klaenge gibt es so viele moeglichkeiten.
    ich versuche immer, die passende methode fuer das gewuenschte
    ergebnis auszuwaehlen. da stellt sich zuerst die frage, wie weit ich
    mich dabei vom original-klang entfernen will.
    wenn ich keine limits habe, schiebe ich die klaenge durch alle moeglichen
    module und schaue was hinten rauskommt. lustig sind zum beispiel
    vco's (linear fm eingang benutzen), comparator-module, wiard noisering,
    wave multiplier oder seltsam eingestellte bbd-module, gerne auch in
    mehrfacher kombination. wenn ich mehr am original bleiben will, bieten
    sich natuerlich filter, bbd-module, phaser und so'n zeugs an. besonders
    schoen fuer subtile sachen finde ich den encore frequency shifter
    zusammen mit einem lowpass-gate wie a101/2, wiard borg2 oder
    plan b timbral gate. auch immer noch einer meiner favoriten ist der
    vocoder. speziell der doepfer-vocoder ist eine echte fundgrube.
    er ist zwar manchmal etwas aufwaendig zu patchen, aber das
    entlohnt er bei entsprechender sorgfalt auch immer wieder mit
    unglaublichen sounds.
     
  7. hab mir ein paar beispiele von den bbd's angehört, klingt geil,sind wohl eher die mit weniger stages interessant, oder täusch ich mich da?
    ja der wavemultiplier, da hab ich einen fehler gemacht, hab den 136 statt den 137 genommen!
    und der vocoder steht ganz oben auf meiner wunschliste,
    komm ich da nur mit den analyse/synthese modulen auch weiter,
    oder besser die sl gleich mitkaufen ?
    hat der Voiced/Unvoiced-Detector für drums oder gitarre einen sinn,
    oder ist er komplett wirkungslos?
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    BBDs:
    ich kenen die drei kürzesten, denke aber dass alle interessant sind.
    Allerdings hatte ich ein 2048er auch mal hier im schnell test mit ACa zusammen.
    Das war für auf die schnelle nichts.


    interessant dass self oscillate auch erwänht dass er sie gerne in mehrfacher komination benutzt.
    Meine empfehlung:
    ein 512er +ein 256er ( wie gesagt: basierend auf den dreien die ich kenne )

    beide bringen sie alleine sehr viel, aber grad auch im Verbund.
    Oh, ich benutze dann meistens noch ne filterbank dahinter.
    ------> ne MAM AFB8 die sie am Schluss für 55€ rausgehauen haben.
    ( man muss dann einfach nen 10x amp haben um wieder ins system zurückzukommen . Meistens hängt sie bei mir aber auch nur am Ausgang.
    Wegen 10x amp: frag im DIY falls du was löten möchtest. Das ghet auch als völliger Löt neuling)

    --------> habe jetzt auch ne Doepfer filterbank. die ist viel geiler wegen der 15 Bänder sonst finde ich sie klanglich inetwa gelich wie die MAM
    aber auch die Booste ich mit nem 10x amp
    Für zum schnell bedenen it sie aber mühsam im Vergleich zur MAM ( haben also beide Vor und Nachteile 9

    Bei den BBDs ists wirklcih so dass oftmals verschiedne signalebenen bestehen.



    mit der filterbank kann man die sachen probieren zu separieren, zu unterdrücken, oder auch hervorzuholen.
    Ganz nebengeräuschfrei ists wohl nie bei mir.
    Es tun sich aber sehr interesante warme klänge auf.

    Vor allem ists aber ne unedliche spiel und forschungswiese.
    Egal ob mit drumloops, oder ohne jeglichen Input im audio In !
     
  9. ich finde nach wie vor auch die version mit 4096 stages sehr interessant,
    schon alleine wegen der moeglichen delayzeiten. damit kann man
    sachen machen, die mit kurzen delays nicht moeglich sind, speziell
    wenn man die feedback-inserts benutzt :)

    klanglich ist mein favorit aber unveraendert die 256 stages version
    mit mn3209. das ist aber immer geschmackssache.
    ich finde, in erster linie muss man sich ueberlegen, wieviele
    stages fuer die geplante anwendung ideal sind, denn davon haengt
    ja ab, welche effekte ueberhaupt moeglich sind.

    ich finde die slew-module extrem hilfreich, allerdings in erster linie
    weil man damit die pegel der baender justieren kann. mindestens eines
    sollte man auf jeden fall haben, um die drei untersten und die zwei
    obersten baender justieren zu koennen. die slew-funktion kann man
    allerdings erst mit einem slew-controller benutzen, und der macht
    nur im vollausbau mit drei slew-limitern richtig sinn. aber das ist ja
    das schoene an einem modularsystem, dass man nicht alles auf einmal
    kaufen muss ;-)

    das voiced/unvoiced-modul benutze ich superselten.
    es reagiert auf alle signale, deren frequenzbereich sich im
    bereich der menschlichen sprache befinden. im modul wird das
    eingangssignal parallel auf einen highpass und einen lowpassfilter
    gefuehrt. hinter jedem filter misst ein envelope follower die
    ausgangspegel. das verhaeltnis dieser pegel entscheidet, ob das
    signal als stimmhaft oder stimmos erkannt wird.
    ich benutze es wie gesagt sehr selten und ich denke, das sagt
    ja auch was aus, ob es jetzt unbedingt notwendig ist oder nicht.
     

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