Frequency Shifter

Cello
Cello
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Hat jemand eine Idee fürs Euro Rack?
Ausser Klangbau Köln scheint ja nicht mehr am Markt zu sein...
 
siebenachtel
siebenachtel
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ich würde den Mann hier ankicken, post #4, Dr.sketch n´etch.
Er hat früher die ganzen module bei intellijel designed.
Den FS vertreibt er nur selbst !.....PM senden


scheint mir der interessanteste (erhältliche) analoge FS !
auf den letzten, ich weiss nicht, 1-2-3 Seiten des threads sollten die aktuellen infos sein. (bestell und lieferlage )



für einfache zwecke hat das FXaid auch nen FS algo drin
 
Cello
Cello
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Danke für die Rückmeldungen, ich denke das Fieldkit FX trifft meine Vorstellung. Die Klangbeispiele bei Amazona gefallen mir sehr.
 
sägezahn-smoo
sägezahn-smoo
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Ich habe seit Ewigkeiten einen Analog Systems Bode. Aber der ist im Moment leicht defekt und ich nutze stattdessen den Mutable Warps mit aufgespieltem Parasites Mode. Das klingt sehr gut ist aber digital. Ich würde keinen analogen Shifter mehr kaufen, das ist zu komplex. Der Bode ist ca 20cm Tief mit 3 Platinen komplett gerammelt voller Bauteile.
 
fanwander
fanwander
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Ich würde keinen analogen Shifter mehr kaufen, das ist zu komplex
Zustimmung. Ich hab den Doepfer, der ja auch so eine Modultiefenmonster ist. Digital hab ich nur den BitrMan, kein Eurorack, aber irgendwie hebt der digitale FrequencyShifter die Sounds ganz wo anders hin, während der analoge das Signal nur irgendwie zerquetscht.
 
sägezahn-smoo
sägezahn-smoo
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Den Doepfer hätte ich gerne, denn das war damals das unerschwinglichste Doepfermodul und ich träumte davon. Aber ohne TZM fehlt da ein wichtiger Aspekt, ich weiss aber nicht wie langsam der Doepfer wirklich geht.
Der FS im Mutable Warps ist aber so gut, da sind alle meine Gelüste gedeckt.

Digital/Eurorack gibts noch den von MOTM bzw Synthesis Technology aber der ist nicht so toll und kostet zu viel. Dann hatte ich mal kurz den von Encore für Frac Rack, der war ganz nett, aber nicht so gut wie Warps.

Modular finde ich definitiv nicht nur für Nerds. Analoge FS sind aber schon äusserst nerdig. Ringmodulatoren sehe ich aber ganz anders. Hier mag ich nur gute Analoge. Das ist nun ein Widerspruch (verstehen alle die mal einen Bode unter den Fingern hatten, denn der ist auch ein mittelguter Ringmod - aber sehr guter FS.)
 
siebenachtel
siebenachtel
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Das klingt sehr gut ist aber digital. Ich würde keinen analogen Shifter mehr kaufen, das ist zu komplex.
ich selbst würde keinen digitalen mehr kaufen ;-) (Das mit dem "komplex" stimmt natürlich)

ich hatte mehrere digitale. die klangen sehr gut, aber nur solange man nicht versucht dynamisch damit zu "arbeiten".


lang, ...blabla:
K.A.,......ich wollte meinen Haible FS der 20cm tief baut mit was skiff freundlichem ersetzen, und hatte den modcan dual FS, ...den die halbe Welt in den himmel lobt, wie auch Warps.
Ich wollte Piano/E-Piano spielen und dabei den FS direkt vom Piano aus bedienen können. D.h. ich brauchte was skiff freundliches.

Mit den digitalen ging das mit dem Piano aber nicht !
Piano spielen und dabei den FX mit der anderen Hand "justieren/jammen" klang scheisse. Sprich: es gab keine Magie !
........wieso auch immer.
Aber alles statisch gehalten, also: nur ein piano ton, und den FS sauber einjustiert, da klangen die digitalen auch sehr sehr gut.
----> will sagen: so einfach ist die ganze thematik ganz einfach nicht !*

um nen FS zu haben für ein bisschen in den FB weg ins Delay rein, reicht z.bsp. auch der FS im FX aid.
es kommt drauf an was man machen und erreichen will.

Mein standpunkt, einmal mehr: eure generalisierungen werden der Sache nicht ganz gerecht.
......ist ein bisschen vergleichbar mit Filtern, z.bsp. wenn man die "Moog creme" will,......


theroetisch müsste digital besser sein, ...und vor allem auch mehr Hub hinbekommen.
aber das zeugs ist nicht auf dynamischen gebrauch hin optimiert , ....und wohl generell schludrig programmiert.
Ich denke soo, weils auch in software einen guten FS gibt.
Wenn man den vergleich mal gesehen hat.............ist wie mit filtern, irgendwie.


* genau deshalb glaube ich, finden viele Leute die es mit FS versuchen, den weg zur liebe zu FS nicht !
ich bin dabei kein FS snob, den viel gescholtenen Dopefer hatte ich auch ( liegt immernoch wo rum, müsste man löten, weil ich die das addon wieder zurück geben musste)
Es gibt viele dinge die man mit FS tun kann, und für manche kommen auch die eher gescholtenen sehr gut. Manhcmal sogar fast besser.
Alles ne anwendungs Frage

Digital/Eurorack gibts noch den von MOTM bzw Synthesis Technology aber der ist nicht so toll und kostet zu viel

ich hab den algo im E520 drin:
also mal ehrlich, ich finde das klingt mist.
würde ich NIE nutzen !!
wird aber auch hoch in den himmel gelobt...............ich weiss nicht.
"Die szene" ist strange
 
Cello
Cello
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Das E560 von Synthesis und das Doepfer hätten mir eigentlich gut gefallen und Noisebug hätte im Moment auch ein A-126 zu verkaufen. Das Warps habe ich und werde demnach mal die Parasite Firmware nochmals aufspielen. Beim ersten Versuch hat mit das Teil eigentlich nicht so sehr zugesagt. Ich gehe da aber nochmals mit frischen Ohren dahinter.
 
siebenachtel
siebenachtel
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Das E560 von Synthesis und das Doepfer hätten mir eigentlich gut gefallen
da hängt vieles von der Gehörprägung ab..............E560 klingt für mich nach murks.
heisst: am ende des tages macht man dann "mit sowas" was ganz anderes, als wie mit nem richtigen FS.
Das ist ja eigentlich auch das schöne am modular, es gibt für alles immer einen Nutzen, ....und selbst jeder lärm und genoise kann man als gold empfinden, im richtigen Kontext.

Das Warps habe ich und werde demnach mal die Parasite Firmware nochmals aufspielen.
Warps klingt sehr gut, ...statisch genutzt.

Mein Piano beispiel, bzw. Anwendung ist ein extrem Fall.
aber genau bei so ner spezial anwendung merkt man dann eben dass es auch "unterschwellige" differenzen gibt.


und diese differenzen machen den unterschied, ob gewisse patches gut kommen, oder eben nicht.
die wirklich spannenden FS Anwendungen sind eher die dynamischen. YMMV


finds wirklich merkwürdig dass die leute den E560 mögen. Kann ich nicht nachvollziehen.......
( / laut denken)
 
siebenachtel
siebenachtel
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analog taugt das nix, reine geldverschwendung.
hatte ich gestern noch schnell gelesen, als ich schluss machte.
.........zuvor ne seite lang die gitarrenexzesse eines Buchhalter clows gelesen, war wie echt lebend slaptstick, .....aber als tod ernst gemeint.
Dann dein post, und ich hatte nen (lauten) lachanfall.


Digital mag auf dem papier gewinnen.
schon oft gelesen.
die praxis sieht aber anders aus !


Die reale praxis funktionalität eines FS misst sich an verschiedenen Dingen:
1. tonqulität, wenn statisch betrieben. (keine modulation)
1.b) Tonqualität, mit nur leichter, sachter modulation
2. Tonqualität, dynamisch betrieben ( mit starker modulation / aber vor allem auch: dynamisches jammen !....von Hand)
3. und dann: der "Zugang" zum "dynamischem spiel mit dem FS".
4. ich lass diese analogen klangeigenschaften die man mit "charakter" beschreiben könnte, mal einfach aussen vor....../ kann man noch zusätzlich drauf fokussieren und die welt in den himmel hoch hypen......../ kann man sicher auch digital nachbilden btw.


bei punkt 3 fallen sie alle auseinander.......
und bei software dealst du mit midi einschrönkungen.
 
Cello
Cello
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Die Parasite Firmware ist nun auf dem Warps und ich bin nach einem kurzen Hören wirklich zufrieden damit. Jetzt mal vertiefen und rumspielen. Wenn dann Uli den Bode Shifter nachstellen sollte, sehen wir weiter 😜
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
hatte ich gestern noch schnell gelesen, als ich schluss machte.
.........zuvor ne seite lang die gitarrenexzesse eines Buchhalter clows gelesen, war wie echt lebend slaptstick, .....aber als tod ernst gemeint.
Dann dein post, und ich hatte nen (lauten) lachanfall.


Digital mag auf dem papier gewinnen.
schon oft gelesen.
die praxis sieht aber anders aus !


es kommt halt einbischen auch immer aufs material an. wenn das zu bearbeitende signal eine gitarre ist, dann ist es ja vollkommen ausreichend, wenn der shfter zwischen 500 und 3000 hertz funktioniert.


Die reale praxis funktionalität eines FS misst sich an verschiedenen Dingen:
1. tonqulität, wenn statisch betrieben. (keine modulation)
1.b) Tonqualität, mit nur leichter, sachter modulation
2. Tonqualität, dynamisch betrieben ( mit starker modulation / aber vor allem auch: dynamisches jammen !....von Hand)
3. und dann: der "Zugang" zum "dynamischem spiel mit dem FS".


ist meiner auffassung nach bei beidem das gleiche, nur dass du digital eben für viel weniger geld eine höhere qualität rausholst.


4. ich lass diese analogen klangeigenschaften die man mit "charakter" beschreiben könnte


man kann natürlich störsignale auch als charakter bezeichnen. :)

bei einem FS denke ich wirklich nicht, dass das, was da analog entstehen kann, irgendeinen interessanten charakter erzeugt.

bei punkt 3 fallen sie alle auseinander.......

warum das?

ich wette, die mehrheit der bestzer eine digitalen eurorack moduls wissen nicht mal, ob ihrs analog oder digital ist.

die stretien sich höchsten darüber ob nun "sauber" wirklich besser ist als "dreckig" oder umgekehrt. das ist natürlich legitim.

und bei software dealst du mit midi einschrönkungen.

midi? nicht mal ansatzweise. :)

es gibt auch analoge geräte, die nur midi haben und es gibt auch digitale implementationen, die 5 steuerspannungen als eingang entgegennehmen und den intern mit kleinster vectorsize perfekt verarbeiten.

bedenke, dass die grundstruktur, wie so ein ding gebaut ist, analog im prinzip genauso aussieht wie digital, und schon kleinste verstellungen oder verschränkungen der filter zu chaos führen.

ein digitale hibert transform auf polyphase-basis schafft bei 96 KHz noch bis 47,7 KHz eine absolut saubere phasenverschiebung, bei 44 KHz kommt sie mit input zwischen ~33 Hz und 21,98 Hz klar. einen reineren sinus hast du digital auch, und schneller modulieren kannst du signale sowieso.


du könntest natürlich argumentieren, dass man das in analogen geräten mit ICs... ja, genau.
 
Zuletzt bearbeitet:
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
ich denke, dass die digitalen, die du hattest, vielleicht einfach schlecht designed waren.

vielleicht gibt es da so eine tendenz, dass leute, die digitale module machen, diese irgendwie "unmusikalischer" gestalten, weil die leute zu sehr auf die technische "qualität" fokussiert sind? so wie man das unter usern auch kennt?

ob ein knopf fehlt oder wie er aussieht ist jedenfalls keine frage der verwendeten technik. gute digitalmischpulte z.b. schlagen analoge schlachtschiffe um längen was haptiik und workflow angeht, weil du ja nahezu frei bist in der oberflächengestaltung.
 
randomhippie
randomhippie
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Ich weiß... gehört nicht in die Modularecke, aber das hier ist ziemlich geil: https://soniccharge.com/echobode

Man kann das Signal aus dem Modularsystem in den Rechner und auf einer Audiospur durch den Echobode jagen und dann wieder zurück ins Modular. Geht halt ein bisken aufs Timing wegen der zusätzlichen Latenz... aber die klanglichen Ergebnisse sind "Outta space".

Try it!
 
sägezahn-smoo
sägezahn-smoo
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Die Diskussion ist schon spannend. Aber analoge FS unterscheiden sich massiv voneinander. Genauso wie analoge Ringmodulatoren. Ich kenne nun mal nur den Analog Systems Bode (Analoges Monster). Und einige Digitale. Auch bei heftigen Modulationen bevorzuge ich den Warps. Aber ich kenne nur den ASys Bode. Eine grosse Sammlung Analoger Frequency Shifter finde ich sogar für mich zu nerdig. Für Modulationen abseits vo! Through-Zero mag ich zudem sehr gute analoge Ringmodulatoren einfach lieber (Klangwerk von Blacet klingt einfach magisch). Aber rund um through zero ist der Bode recht nett. Aber Gänsehaut habe ich eher bei anderen analogen Dingen. Warps reicht mir :)
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
wirklich kennen tue ich nur den döpfer und der ist ziemlich übel - angefangen von der geringen auflösung der regler - ich kapiere aber auch den sinn des doppelausgangs nicht.

leider kann man das angebot fast eher am funktionsumfang voneinander unterscheiden als vom "klang", so dass man den klang schlecht "testen" oder "vergleichen" kann.
 
bohor
bohor
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ich kapiere aber auch den sinn des doppelausgangs nicht.
Den haben viele Frequenzshifter – manchmal auch Doppeleingang (Beispiel: Klangbau Köln).

Der ist für Feedback gedacht. Offenbar ist eine der häufigsten Anwendungen, per Delay den Ausgang wieder in den Eingang zu führen.
 
 


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