Gängige Loudness 2023

Dem Zielmedium ist die Lautheit relativ egal. Wenn es zu leise ist, macht man lauter.

Es lassen sich darüber Handyspeaker austricksen, damit es lauter wirkt als diese in der Lage sind es wiedergeben zu können, aber das ginge wieder in Richtung "Aufmerksamkeit, die man erreichen möchte"

Ein wohlklingendes Master bräuchte bestenfalls keine Kompression.
 
Dem Zielmedium ist die Lautheit relativ egal. Wenn es zu leise ist, macht man lauter.

Es lassen sich darüber Handyspeaker austricksen, damit es lauter wirkt als diese in der Lage sind es wiedergeben zu können, aber das ginge wieder in Richtung "Aufmerksamkeit, die man erreichen möchte"

Ein wohlklingendes Master bräuchte bestenfalls keine Kompression.

Der Handylautsprecher wird nicht ausgetrickst. Ein gutes Master klingt einfach über all gut und das Mastering beinhaltet auch die Lautheit zu bearbeiten.

Einfach nur Laut machen ohne auf den Klang zu achten davon spreche ich nicht.
 
Jetzt der CD Master oder was ist gemeint. Sorry, Video noch nicht geschaut. Aber wie hörst du wie viel LUFS das vorher waren?
Ich hab die Alben über Bandcamp gekauft und da gibts auch die wav files. Die zieh ich dann einfach bei mir in Wavlab (was ich auch zum mastern nutze) und da kann ich alles nach Herzenslust analysieren. Geht natürlich auch mir ca. 53 anderen Tools... ;-)

Das mit dem Edit war einfach eine falsche Erinnerung von mir. Ich hatte die noch lauter in Erinnerung, als sie tatsächlich sind und wollte das nur kurt klar stellen. Mea culpa.
 
Außer man würde jetzt sagen das Mastering soll sich wie ein Pre-Master mit EQ Bearbeitung anhören.
Aber ich denke wir reden hier vom allgemeinen Mastering.
 
der Sinn vom Mastering ist es ja die Lautheit, das Frequenzbild und die Dynamik zu bearbeiten.

War es nie. Die Lautheit war eher sekundäres Nebenprodukt des Masterings und wird heute nun inflationär als Synonym des Masterings vorgehalten - Aber Lautheit war nie das primär notwendige Ziel des Masterings.

Der Audiobearbeitung geht immer eine Notwendigkeit voraus. Dass es nun modern ist, über das Ziel hinauszuschießen spricht nicht unbedingt für die Qualität der Musik, um die es geht.

Alles eine Frage des Mindsets.

Ansinsten zur heiligen Bibel greifen:"Bob Katz 'Mastering Audio'"
oder privat mal Tontechnik studieren.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Jan
Oh man, die Profis und ich verstehe kein Wort. Wahrscheinlich erbarmt sich keiner mir das zu erklären. Wenn ich es richtig verstehe, geht es eigentlich gar nicht um LUFS, sondern nur um die Dynamik? Weil ja LUFs in der Regel eh auf auf ein Level gebracht werden.

Wenn ein Track viel Dynamik hat lässt er sich dann besser oder schlechter in einem Stadion, Club (oder ähnl.) spielen? Also kann man z.B. sagen, in einem Club wenig Dynamik und für die Hifi-Anlage oder den Hifi-Kopfhörer viel Dynamik? Und ein gutes Master findet einen Mittelweg?
 
War es nie. Die Lautheit war eher sekundäres Nebenprodukt des Masterings und wird heute nun inflationär als Synonym des Masterings vorgehalten - Aber Lautheit war nie das primär notwendige Ziel des Masterings.

Der Audiobearbeitung geht immer eine Notwendigkeit voraus. Dass es nun modern ist, über das Ziel hinauszuschießen spricht nicht unbedingt für die Qualität der Musik, um die es geht.

Alles eine Frage des Mindsets.

Ansinsten zur heiligen Bibel greifen:"Bob Katz 'Mastering Audio'"
oder privat mal Tontechnik studieren.
Ich hatte ja vorher schon geschrieben Lautheit mit dem Blick auch auf die Klangqualität.

Das meiste was du hier schreibst verstehe ich nicht und hat auch nichts mit Mastering zu tun so wie man es allgemein hier in dem Thread angefangen hat zu besprechen.
 
Oh man, die Profis und ich verstehe kein Wort. Wahrscheinlich erbarmt sich keiner mir das zu erklären. Wenn ich es richtig verstehe, geht es eigentlich gar nicht um LUFS, sondern nur um die Dynamik? Weil ja LUFs in der Regel eh auf auf ein Level gebracht werden.

Wenn ein Track viel Dynamik hat lässt er sich dann besser oder schlechter in einem Stadion, Club (oder ähnl.) spielen? Also kann man z.B. sagen, in einem Club wenig Dynamik und für die Hifi-Anlage oder den Hifi-Kopfhörer viel Dynamik? Und ein gutes Master findet einen Mittelweg?
Bei YouTube "lufs level" gibt es ganz viele Videos dazu.
 
Ich denke nicht, dass das was mit LUFS zu tun hat. Ich kann einen Track auch auf -8 LUFS drücken und die Dynamik rausnehmen und dann wieder auf -14 LUFS mastern. Dann habe ich ein -14 LUFS master der sich anhört wie ein -8 LUFS master. Die LUFS des Masters sind also völlig Wurst.
Und das ist jetzt die Antwort worauf?

Ja, dann hast du den Track einfach wieder leiser gemacht. Darauf zielte ja oben meine Frage ab. Du kommst aber vermutlich nicht von - 14 LUFS auf - 8 LUFS durch reine Anhebung der Lautstaerke. Es sei denn du hast ein Track ohne Transienten.
 
Wenn ein Track viel Dynamik hat lässt er sich dann besser oder schlechter in einem Stadion, Club (oder ähnl.) spielen? Also kann man z.B. sagen, in einem Club wenig Dynamik und für die Hifi-Anlage oder den Hifi-Kopfhörer viel Dynamik? Und ein gutes Master findet einen Mittelweg?
Die Kunst ist es die Dynamik zu erhalten und gleichzeitig die Dynamik zu reduzieren :D

Aber ja, ich würde es so sehen wie du es beschreibst. Wenn's knallen soll, dann ist weniger Dynamik vermutlich passend. Aber zu wenig darf's halt auch nicht sein. Nimm eine gute Klassikaufnahme, die hat meistens sehr viel Dynamik, weil der Klang vor Ort weitestgehend erhalten bleiben soll. Oder ne Scheibe wie diese:

Da ist viel Dynamik drauf aber du musst eben laut aufdrehen, macht sehr viel Spaß zu Hause mit guten Lautsprechern aber mit dem Autoradio oder Handy kommt eher wenig Freude auf. Mach dein Master so wie du es haben möchtest und wie es zu deiner Musik passt. Interessiert doch eh keine Sau was du da angestellt hast, solange es am Ende gut oder noch besser passend klingt.

Wenn man Dynamik rausnimmt und auch Tiefbass rausschneidet, dann wird der Klang insgesamt einfach kompakter und er belastet die Lautsprecher weniger stark, dadurch können die deinen Track auch mit sehr hohen Lautstärken gut wiedergeben.
 
Wenn´s danach ginge, wäre eh alles egal, aber gerade in Babiczs Album hört man doch, dass es die Kick
schon nachteilig komprimiert. Das ist ein Ergebnis, dass nicht gut klingt, obwohl es "nur" -8db Lufs sind.
Na ja... "nachteilig komprimiert" ist eine recht subjektive Aussage. Robert ist u.a. ein erfahrener Mastering Engineer, der sicherlich genau weiß was er da mit seinem Equipment anstellt, so dass man davon ausgehen muss, dass er die Kick im ersten Track genau so haben wollte. Passt meines Erachtens letztendlich auch zum Gesamtsound des Tracks.
 
Robert ist u.a. ein erfahrener Mastering Engineer, der sicherlich genau weiß

wie er seinen Mix vorbereiten und an die Marktbedingungen anpassen muss und auch genau weiß, wie er dafür vorgehen muss.

Das ist kein Qualitätsmerkmal!

Das ist ein großer Unterschied und so arbeitet jeder, der mit seiner Musik Geld verdienen möchte
und Musik macht, mit der er sich einen eigenen Weg nicht leisten kann.

Überhaupt ist fraglich, ob das überhaupt noch jemand kann. Selbst Aphex Twin unterwirft sich dem Markt,
widerwillig, aber er macht´s, weil "die jungen Leute darauf stehen"
 
Meiner bescheidenen Meinung nach war -14 LUFS für viele moderne und/oder elektronische Musikstile aber schon immer zu dynamisch und damit Quatsch
Interessante Aussage... Dynamik ist in der Musik doch ein großartiges Stilmittel um einen Track interessant zu halten, letztendlich ein kreatives Gestaltungsmittel im Arrangement. Was ist daran Quatsch?
 
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M.i.a.u.: Jan
wie er seinen Mix vorbereiten und an die Marktbedingungen anpassen muss und auch genau weiß, wie er dafür vorgehen muss.

Das ist kein Qualitätsmerkmal!

Das ist ein großer Unterschied und so arbeitet jeder, der mit seiner Musik Geld verdienen möchte
und Musik macht, mit der er sich einen eigenen Weg nicht leisten kann.

Überhaupt ist fraglich, ob das überhaupt noch jemand kann. Selbst Aphex Twin unterwirft sich dem Markt,
widerwillig, aber er macht´s, weil "die jungen Leute darauf stehen"
Es ist kein guter Stil die Zitatfunktion derart zu missbrauchen, dass sie die von mir getroffene Aussage in eine andere Richtung (nämlich Deine Meinung) lenkt. Bitte abstellen. Danke.
 
Und das ist jetzt die Antwort worauf?

Ja, dann hast du den Track einfach wieder leiser gemacht. Darauf zielte ja oben meine Frage ab. Du kommst aber vermutlich nicht von - 14 LUFS auf - 8 LUFS durch reine Anhebung der Lautstaerke. Es sei denn du hast ein Track ohne Transienten.

Ja, aber es ist völlig egal auf wie viele LUFS ich einen Track mastere, entscheidet für die Diskussion hier ist die Dynamik. -8 LUFS erreicht man halt bei vielen Tracks nur wenn man ihn komprimiert. Man muss aber nicht beim mastern komprimieren, man kann das auch schon davor machen und den Master dann auf -14 LUFS stellen und der klingt dann halt genauso wie z.B. ein -8 LUFS master. Es ist also völlig Wurst wie viele LUFS der Master hat.
 
Lautstärke ist nicht Lautheit. Sehe nicht, was dagegen spricht, wenn ein DJ direkt von Spotify spielt.
 

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