Neu

Gibt es hier noch jemand der an der Hardware scheitert!?

  • #31
Vielleicht wird's besser, wenn Du zusammen mit anderen an etwas arbeitest.
Wenn Du jemandem Material gibst und das dann ergänzt oder verändert
zurück bekommst, verlagert das vielleicht den Blick auf oder die Herangehensweise
an Deine Hardware.

Zumindest ist das etwas was ich mir für mich wünsche, nicht mehr allein vor meiner
Hardware zu sitzen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Hans Olo und Palindrom
  • #32
Die sounds die ich auf der MPC4k nicht hinbekommen (vorallem drums) mit "toller" hardware aufzufüttern, um diese dann in der DAW zu recorden und auch schon weiter zu verarbeiten.
Dafür habe ich teure 500er filter und auch pultecstyle filter hier stehen.
ich bin nicht sicher, ob teure Hardware-FX da wirklich das Mittel der Wahl sind. Letztendlich kommt es auf das Handwerk an - Hardware kann wegen ihrer Haptik beim Lernen unterstützen, aber wenn man es "drauf hat", spielt die Frage "welche Filter nehme ich" m.E. eher eine nachrangige Rolle.

Bevor ich mir 5x denselben Filter hinstelle, würde ich auch erst einmal ausprobieren, mit welchem Filter sich denn den gewünschten Sound am besten umsetzen lässt - dann kann man immer noch schauen, ob es sich lohnt, ein Gerät mehrfach hinzustellen.

Bei mir geht es bei Hardware hauptsächlich um dem Lustgewinn beim Produktionsprozess - daher kommt Frust auch eher selten auf. Wenn ich Probleme habe, meine Ziele umzusetzen, versuche ich es eher mit einer anderen Herangehensweise/Technik als mit Optimierung des Setups. Mein Ziel ist aber auch nicht, amtlicher, professioneller oder gefälliger zu klingen - daher vielleicht nicht ganz vergleichbar. Bin dennoch skeptisch, ob sich die letzten paar % tatsächlich durch die Wahl des richtigen Outboards erzielen lassen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Palindrom
  • #33
Vielleicht wird's besser, wenn Du zusammen mit anderen an etwas arbeitest.
Wenn Du jemandem Material gibst und das dann ergänzt oder verändert
zurück bekommst, verlagert das vielleicht den Blick auf oder die Herangehensweise
an Deine Hardware.

Zumindest ist das etwas was ich mir für mich wünsche, nicht mehr allein vor meiner
Hardware zu sitzen.
Ja, das habe ich auch vor - hab mir auch schon jemanden ausgesucht.
... aber bevor ich das mache, sollte ich meine hausaufgaben gemacht haben - denke ich.
 
  • #34
Interessehalber und OT: welcher Track war es, der Move D derart ins Schleudern gebracht hat? (eigentlich habe ich bei ihm immer das Gefühl, dass er sich weitgehend in musikalisch sicheren Gefilden bewegt).
Garben: B With U
Der hatte mal 6000 play und war irgenwann verschwunden und ist jetzt wieder da mit 48play.
Auch etwas was ich nicht verstehe...

 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: colectivo_triangular, Koude, ID_nrebs und 6 andere
  • #36
Eine Mehrheit kauft inzwischen Hardware nicht um damit Songs zu machen, sondern eher wie eine Modeleisenbahn oder Lego. Man baut und schraubt, hat Spass daran das Gerät kennenzulernen, klimpert ein wenig rum, freut sich über die tollen features usw. Das Ziel ist nicht wirklich Musik machen, es ist nur der Pretext, um zu kaufen.
Das ist mit Software bei mir auch teilweise so. Eigentlich habe ich seit Jahren alles was ich jemals brauchen werde, um damit jede nur erdenkliche Art an Musik machen zu können. Aber oft kaufe ich mir ein Plugin auch nur um was neues zu haben und um damit rumzuspielen. Hardware wäre mir dafür ehrlich gesagt zu teuer, da würde ich schon sehr sehr genau hinschauen was ich kaufe und ob ich dass dann auch wirklich nutze. Ein Modularsystem, was ich nur einmal im Monat anfasse, wäre wirklich komplett rausgeschmissenes Geld.
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: j3122
  • #37
Ich würde sagen: einfach bisschen die Spannung raus nehmen und Spaß haben... Mut zur Lücke! ;) Vielleicht auch eingrenzen, ob es bei dir im Bereich Mix/Master oder Synth/Drums/Sampler nicht funkt.

Ich meine, 3-4 FabFilter-Plugins könnten dein Mix/Master-Outboard ersetzen, dann kannste dich intensiver mit deinen Tonerzeugern beschäftigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: AtomA
  • #38
hab mir auch schon jemanden ausgesucht
Dann hast du eigentlich schon einen ganz wichtigen Bestandteil. Etwas, daß man nicht kaufen kann. Nämlich eine Vision davon, was du machen bzw. erreichen möchtest. Ein Ziel vor Augen ist unbezahlbar. Und wichtig.

Durststrecken und ständige Baustellen (womöglich als Übersprungshandlung) hatte ich die letzten Jahre auch. Bis ich dann vor ein paar Monaten gecheckt habe, daß es für mich nicht am Werkzeug (Instrumente, Rechner, Software ...) an sich liegt, sondern am fehlenden Fokus. Zuviel hiervon, zuviel davon, ständiges Wechseln zwischen verschiedenen Gerätschaften. Habe mich dann auf genau eins reduziert. In meinem Fall eben Live mit Push2. Gibt jeden Tag was neues zu erlernen, aber auch immer was neues zu entdecken. Lösungen und Workarounds finden, wenn etwas nicht so klappt oder klingt wie vorgestellt, statt Ausweichmanöver und der Griff zu anderem / neuem Gear. Kostet natürlich auch eine Prise Überwindung und Disziplin das durchzuhalten. Andererseits gibt es mir eine tiefe Befriedigung zu versuchen das für mich beste aus nur wenig herauszuholen. Und ganz wichtig dabei, versuchen sich zwar dabei etwas zu fordern aber hauptsächlich und grundsätzlich Spaß an Sache haben.

Vielleicht könnte es dir auch helfen, dich nur auf ein bis zwei Geräte / Instrumente zu beschränken. Wie du eben schon erwähntest z.B. die MPC zusammen mit Ableton Live.

Versuch macht klug.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Hans Olo und Palindrom
  • #39
Ein Ziel vor Augen
+1

Für mich kann das sehr nahe sein, also der Weg dahin leicht, nicht weit.
Das Gegenteil, also ferne Ziele die Lösungsansatzverrenkungen erfordern,
können mich genauso voran bringen.
Als drittes hab ich oft unscharfe Ziele, die ich zwar nicht für andere klar in Worte fassen
könnte, die ich oft im Schlingerkurs aber dann doch irgendwie erreiche.

Und mit dem Alter erkenn ich die Zeitpunkte immer besser, an denen ich aufhören,
abbrechen muß. Ziele kann man auch aufgeben. Ein Weg ist ein Weg ist ein Weg
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Palindrom
  • #40
Hardware unterstützt mich beim Entschleunigen. Die Langsamkeit hilft mir mehr von mir selbst und meiner musikalischen Zielsetzung reinzubringen, da ich mir mehr Gedanken über die Elemente machen. Bei ITB kann ich viel zu schnell zu Ergebnissen kommen, die sich nicht nach mir anfühlen.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Palindrom
  • #41
Kann ich nicht unterschreiben. Egal ob nur Hardware, nur Software oder Hybrid. Am Ende kommt immer mein Sound und mein Stil dabei raus, habe da wirklich alles probiert. Für mich macht es halt wirklich null Unterschied. Was mir eher hilft beim Entschleunigen, WLAN und Smartphone aus.

Bis ich dann vor ein paar Monaten gecheckt habe, daß es für mich nicht am Werkzeug (Instrumente, Rechner, Software ...) an sich liegt, sondern am fehlenden Fokus. Zuviel hiervon, zuviel davon, ständiges Wechseln zwischen verschiedenen Gerätschaften. Habe mich dann auf genau eins reduziert. In meinem Fall eben Live mit Push2.
Sehr schön beschrieben. Ich bin auch zu der Erkenntnis gekommen: Wenn ich schlechte Musik mache liegt es nie am Werkzeug was ich benutzt habe, sondern an fehlenden Skills, Ideen und Durchhaltevermögen. Und auch die Reduktion kann helfen. Künstliche Limitierung kann man auch wunderbar in Software machen, heute nutze ich nur 8 Spuren mit einem Drumplugins + zwei Synths + zwei FX, fertig. Damit kann man locker sich ein ganzes Jahr beschäftigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Palindrom und exitLaub
  • #43
Bitte nicht missverstehen: Ich erwarte hier keine beratung!

Möchte einfach nur wissen ob es hier auch leute gibt die mit folgenden themen zu tun haben:

a) Selbstsabotage
b) Reitzüberflutung - das gefühl was man gerade hört ist einfach zu viel ( auf einmal ) so das man abbrechen muss.
c) das musikmachen zu strukturien.
d) das ständige umbauen und optimieren halte ich auch für einen "tick"
e) Sich zu leicht ablenken lassen
edit:
f) falsche glaubenssätze und erwartungshaltungen
Ja, vieles davon kenne ich, wenn auch mit anderen technischen Zutaten (hypertrophiertes A-100-Modularsystem, umringt von etlichen Masterkeyboards, HW-Sequencern und Synthesizern, komplexer Digitalmixer und DAW-Anbindung). Der Kern des Problems heißt möglichwerweise: Schaffe ich es, meine Aufmerksamkeit über längere Zeit einer einzigen Sache zu widmen? Komme ich in den "Flow" und bleibe dort auch lange genug, um wichtige Schritte abzuschließen?

Wenn mir das nicht gelingt, dann treten plötzlich solche "Unterbrecher" auf, wie oben gelistet: Selbstsabotage, Reizüberflutung und das dringende Bedürfnis, sich abzulenken, verbeißen an einer Struktur, wo vielleicht "nur" Intuiton/Inspiration nötig wäre, Prokrastination über GAS und "Optimierungen" am Setup (ich selbst stelle gerade eine detaillierte Excel-Liste sämtlicher Midi-Verbindungen in meinem Setup auf - derzeit 226 Einträge...), die Suche nach Ablenkungen von all dem Frust, weil die Symptome (siehe Punkte a-e oben) entgegen meiner Erwartung nicht zur Lösung des zugrunde liegenden Problems beitragen, so eine Überraschung!). Am Ende sind wir damit bei Punkt f.

Wie kommt man da raus?

  1. "Frozen Zone" für das Setup. Es wird nichts, wirklich gar nichts am Setup verändert. Nichts verkaufen, nichts neu kaufen. Mindestens 3-4 Monate ausprobieren. Das Problem liegt fast nie am Setup, sondern an meinen spontanen Ideen, meinem Spaß daran, kreativ zu sein. Viele der genialsten Elektronik-Musiker hatten in ihrer kreativsten Phase nur ein extrem eingeschränktes Equipment.
  2. Wenn es verschiedene Lösungsmöglichkeiten für etwas gibt: Nimm die erstbeste, die da ist, halbwegs plausibel erscheint und Spaß macht (nicht die "amtlich beste" Lösung), damit spontan Musik machen, statt theoretisch zu optimieren. Selbst wenn sich das als Fehlgriff herausstellen sollte, lernt man damit schnell und präzise, was man eigentlich braucht (theoretisch geht das meistens schief).
  3. Irgend ein Gerät ist trotzdem total enttäuschend und macht nicht, was man davon erhofft hatte. Verwende es mal so, wie Du es noch nie verwendet hast, ja noch nicht einmal daran gedacht hattest, es so einzusetzen. Oder lass es erst einmal ganz weg. (Nein, noch nicht verkaufen und durch etwas anderes ersetzen, das nur die Schleife wieder von vorne anfängt.)
  4. Ich weiß leider nicht, ob in der Musik, die Du machst, Improvisation eine große Rolle spielt. Aber Improvisation zwingt dazu, sich auf das musikalische Geschehen zu konzentrieren, statt auf das Setup. Es müssen sehr schnell "Entscheidungen" getroffen werden, die gehen ab einer bestimmten Komplexität der Musik nur intuitiv.
  5. Nicht alle Geräte zu 100% zu beherrschen ist erst einmal kein Problem. Warum, ist das trotzdem nicht dilettantisch?
    • Es gibt immer "happy accidents", wenn man nicht so ganz genau weiß, was man da tut. Man macht Sachen, die man sonst vielleicht im Leben nie gemacht hätte, weil sie nach der "reinen Lehre" falsch sind, macht aber erstmal nix: Daraus kann man viel lernen.
    • Man merkt sehr schnell, an welchen Stellen des Setups ein vertieftes Studium der Optionen und Möglichkeiten für die eigene Musik wichtig ist und wo es komplett egal ist. Bei so manchen meiner Geräte kenne ich nur etwa 20-30% ihrer Möglichkeiten, ist aber egal, weil das genau die Möglichkeiten sind, die ich benötige. Andere kenne ich zu 120%, weil ich gelernt habe, dass die genau den Unterschied für mich ausmachen. Das herauszufinden geht aber nicht "theoretisch". Ich mache auch nicht "theoretisch" Musik, sondern das erfordert meine Intuition, weil mein Verstand leider längst nicht so tolle Ideen hat, die mir dann auch ausreichend Spaß machen, um zu für mich befriedigenden Ergebnissen zu kommen. Das sind zwei völlig getrennte Arten zu "Denken", wenn man so will.
Andreas
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
  • hilfreich
M.i.a.u.: j3122, treponema, robworld und 2 andere
  • #45
das ich mich seid jahren mit der hardware im kreis drehe: Kaufen, lernen, verkaufen und so weiter - zwischen durch habe ich wieder alles vergessen, was ich vorher gelernt habe... Wieder von vorne sich eine neue routine ausdenken - nach drei tagen wird alles wieder umgebaut oder verkauft...
Das liest sich sehr gestresst und spaßbefreit .

Ggf. solltest du mal eine kreative Schaffenspause einlegen, zur Ruhe kommen und dich mal mit anderen, schönen Dingen des Lebens beschäftigen. Oder dich über einen längeren Zeitraum auf zwei oder drei Komponenten fokussieren und den Rest außer reichweite lagern.

Denkbar wäre auch, den Blick mal über den Tellerrand schweifen lassen und sich in Gefielde wagen, die unbekannt sind, z.B. sich mal mit einem akustischen Instrument beschäfftigen🤔 .
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: j3122
  • #47
Ist natürlich subjektiv, aber wenn ich mir Dein Setup so ansehe, schmerzt es mich schon ein wenig. Ich könnte so keinerlei Flow entwickeln. Das Mischpult ist doch klasse. Warum ist es senkrecht im Rack am Boden?
Ich würde mir das umbauen. MPC und Mischpult als Zentrale in bequemer Reichweite und der Rechner als Stereo- oder Multitrack-Recorder und zum finalen Abmischen oder für das Mastering. Wofür das ganze extra Gerödel wie outboard EQs und Filter? Das würde mich nur ablenken und macht die Musik keinen Deut besser.
Und ja: Ich kenne das auch, dass die Hardware einen manchmal überfordert, aber dann muss man sich halt klarmachen, dass es keinen Zwang gibt, das alles auch in jedem Track gleichzeitig zu benutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #48
Ist natürlich subjektiv, aber wenn ich mir Dein Setup so ansehe, schmerzt es mich schon ein wenig. Ich könnte so keinerlei Flow entwickeln. Das Mischpult ist doch klasse. Warum ist es senkrecht im Rack am Boden?
Ich würde mir das umbauen. MPC und Mischpult als Zentrale in bequemer Reichweite und der Rechner als Stereo- oder Multitrack-Recorder und zum finalen Abmischen oder für das Mastering. Wofür das ganze extra Gerödel wie outboard EQs und Filter? Das würde mich nur ablenken und macht die Musik keinen Deut besser.
Darüber wurde ja bereits gesprochen:
 
  • #49
Sondern?
Ich wäre bereit mich darauf einzulassen!
...

Ach, du meinst um "Schöner Wohnen"... ja auch... das kreative chaos brauche ich nicht mehr - das ist was für anfänger und romantiker.
Mein beruf ist es sich damit zu beschäftigen wie objekte miteinander kommunizieren.

Anstatt uns ein Bild von deinem Setup zu zeigen, wäre es vielleicht sinnvoller uns etwas von deiner Musik zu zeigen. Inneneinrichtung schön und gut, aber Musik kann man nicht mit den Augen hören. Man kann geile Musik nur mit nem iphone Looper und nem Behringer Proton machen und man kann geile Musik mit nem vollgestopften Zimmer an Hardware machen. Beides möglich. Scheiss drauf, ob die eigene Musik aus der Reihe fällt. Du musst aufhören irgendwelchen Drumssounds nachzujagen, nimm die die da sind, mach einfach Musik damit. Es fällt schwer im Spektrum, aber man muss aufhören einer genauen Vorstellung hinterherzujagen, die man nie erreicht. Einfach mit den Drums machen die da sind, fertig. Das ist doch der Fun.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Lumm
  • #52
Hardware unterstützt mich beim Entschleunigen. Die Langsamkeit hilft mir mehr von mir selbst und meiner musikalischen Zielsetzung reinzubringen
Genau das musste ich erst lernen. Geduld! Mit Hardware geht es einfach langsamer und das ist gut so! Ich musste mich aber erst auf diese Langsamkeit einlassen können.

Und je perfekter das Setup dann mal steht und je besser man es wie ein gesamtes Instrument drauf hat, umso schneller wird man dann wieder. Und dann ist es richtig gut! 😀
 
  • #53
Viele der genialsten Elektronik-Musiker hatten in ihrer kreativsten Phase nur ein extrem eingeschränktes Equipment.
Das kann ich sowas von unterschreiben. Bevor ich mir Synthesizer kaufte habe ich mit einem Kumpel 2 Jahre am Stück nur mit dem Amiga500 + 8Bit Sampler Spaß am Musikmachen mit dem ProTracker ohne Ende gehabt und unser Output war unglaublich. Auf die heutige Zeit übertragen, hast du irgendeinen Laptop und Kopfhörer gibt es keinen Grund nicht jahrelang Spaß an der Musikproduktion zu haben. Du musst nicht einen Euro ausgeben, kein Studio haben, brauchst keinerlei Hardware usw. Wir hätten damals getötet für die Möglichkeiten die heute Reaper + FreePlugins bieten. Wir wären locker 20 Jahre damit beschäftig gewesen ohne an eine Grenze zu stoßen.

Alles was an Gear darüber hinausgeht ist nice-to-have und für Vollprofis sicherlich auch hier und da nötig, besonders wenn man Sachen wirklich aufnehmen muss, aber bei allen anderen würde ich sagen, das fehlende Gear ist nie der Grund warum nicht viel und gute Musik am Ende bei raus kommt.

Ich glaube Geld ist auch viel besser angelegt wenn man das für persönliches Coaching ausgibt als in den nächsten Synth.

Eine ganze andere Sache ist es wenn die Technik selbst im Vordergrund steht. Ja dann probiert man am liebsten alles aus was es da draußen gibt und tauscht sich darüber aus.

Wahrscheinlich ist es am Ende eine Mischung aus beiden. Bei mir das zumindest so. Ich möchte schon hier und da mal einen fertigen Track machen, kann mich aber auch ein Jahr lang nur mit der Technik beschäftigen.

Was man nie vergessen darf. Es gibt nicht DIE Lösung die für alle funktioniert.
 
  • Zustimmung
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Kick und j3122
  • #54
ps: Den tollen Soundcraft Mixer habe ich gestern wieder aus der kette herausgenommen, weil ich ihn nicht wirklich nutze.
ausserdem ein filter reicht.
Da wo der aktuell steckt müsste man sich auch vor dem Teil hinknien um ihn zu nutzen zu können, wenn möglich platziert man die Sachen die man ohne Editor programmiert auf Augenhöhe, sonst wird das zumindest in meinem Alter auf Dauer schmerzhaft.
 

News

Zurück
Oben