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Gibt es hier noch jemand der an der Hardware scheitert!?

  • #91
Was mich betrifft:
Meine irritationen bzw desorientiertheit kann ich zwischen MPC und dem Interface verorten!
Ich hab mich entschlossen den zustand wie er jetzt ist mehr oder weniger einzufrieren!
SAM_1528.webp

In die Lunchbox kommen noch meine 2x Stem Compressoren (beim Techi)
Desweiteren ist ein gutklingender BSS DPR 402 comp im anmarsch.

Ich stelle mir noch zwei fragen:
a)
Ich hatte mir vorgenommen die stems im computer zu effektieren (Revb delay)
Allerdings lenkt mich gerade ein LEXICON PCM 90 ab.
Meine frage lohnt sich seine anschaffung!?

b)
Ich möchte noch etwas feines haben um meine drums zu recorden/ "resamplen"
Ich denke an
1) einen SSL SIX - um über diesen drum sounds zu recorden (Oder auch synth)
oder alternativ
2) einen mono Neve 1073LB Mic Preamp – 500-Series Klassiker
beide kosten ungefähr dasselbe... gebraucht.

c) Wenn ich alles verkauft habe (nicht im bild) habe ich etwa 2000,- - Wie am besten anlegen!? (Gear, kein compi)

Gerne hätte ich ne einschätzung von euch...
 
  • #92
moin ,

ich würde an deiner stelle
mal bei einem set up bleiben, bzw. nicht ständig zu denken mit mehr oder anderem gear
wird deine musik besser.

du hast doch alles was man braucht.
die anschaffungen landen bei dir doch zu grossem teil dann wieder im markt.
ich weiss auch nicht, fällt dir das selber nicht auf?
 
  • :(
M.i.a.u.: Palindrom
  • #93
Man sieht schon am letzten bild und dem bild davor wieviel dynamik da drinne steckt... ( Erschreckend zu sehen!)
 
  • #95
Vorweg….

Günther Anders: Molussische Industrie Hymnen

An die Zahnräder

Wenn ich euereins nur wär,
müßt mich nicht mehr schämen,
würd der ew‘gen Wiederkehr
gern mich anbequemen,

liefe auf bestimmter Bahn,
stimmend im Geräte,
tät, was gestern ich getan,
was ich morgen täte,

niemand wüßte, wer ich bin,
sollte nie erfahren,
wer im dunklen Anbeginn
meine Eltern waren,

daß ich winzig einst im Schoß
wie ein Fisch geschwommen
und als blut‘ger Erdenkloß
auf die Welt gekommen,

statt, im Ofen durchgeglüht,
und gestanzt von Dingen,
mit gepanzertem Gemüt
unter Euch zu springen.

Täglich steigt aus Automaten
immer schöneres Gerät.
Wir nur blieben ungeraten,
uns nur schuf man obsolet.

Viel zu früh aus dunklem Grunde
vorgeformt und abgestellt,
stehn wir nun zu später Stunde
ungenau in dieser Welt.

Ach, im Umkreis des Genauen
ziemt uns kein erhobnes Haupt.
Dingen nur ist Selbstvertrauen,
nur Geräten Stolz erlaubt.

Aber wenn's uns doch gelänge,
abzuwerfen unsre Last,
und wir stünden, als Gestänge
in Gestänge eingepaßt,

als Prothesen mit Prothesen
in vertrautestem Verband,
und der Makel wär gewesen,
und die Scham schon unbekannt —

würde dies uns noch beschieden,
diese Gunst uns noch gewährt,
ach, kein Opfer hiezunieden
hieß uns Opfer unerhört.


Wir Maschinenhirten, das bin / war ich durchaus auch.
Im Kreislauf der unendlichen Optimierung. Selbst dieser Thread ist keine Lösung, sondern unterstützt das ewige Kreisen. Nur wieder die Maschine in Gang gesetzt…

Hört mich wer da draußen?
Gibt es dort Zivilisierte?
Draußen alles nur Wilde…

Was Michel Houllebecq in „Die Möglichkeit einer Insel“
beschreibt, ist eine mich erschreckende Zustandsanalyse.

Für mich persönlich habe ich eine banale Antwort gefunden:
mit Menschen, mit Menschen, Mitmenschen.

Mittlerweile lasse ich jede Maschine stehen…

um mit 10 anderen Menschen aus völlig unterschiedlichen musikalischen Zusammenhängen, die ich noch nicht kenne, eine Woche zu improvisieren, ohne auch nur einen Ton aufzunehmen…

um in ein 50 Jahre altes Holzrohr, in dem schon einige ihren Speichel hinterlassen haben
(was das Instrument durchaus besser macht) zu blasen…

um im Chor zu hören, wie R. mit ihrer schneidend metallischen Stimme in den Sygyt geht…

Wenn ich allein mit den Maschinen sitze, ist dort scheinbar alles möglich, diese Möglichkeiten grenzen andere Menschen ein, das passt jetzt nicht in unseren gemeinsamen Raum. Ich merke, wie gut es mir musikalisch tut, wenn andere mich begrenzen, ich mich füge und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt ist.

Anstatt der nächsten Maschine lieber ein Studio mit erfahrenen Leuten mieten, ich kann mich auf meinen Kern konzentrieren, andere entscheiden den Rest…und ich lerne nebenbei was…

Für mich sind die Maschinen nur noch ein kleiner Teil, musikalisch bin ich so recht glücklich,
das strahlt auch auf mein restliches Leben.
Da kann der gesellschaftliche Wald noch so dunkel sein, ich kann zumindest (mit Menschen) pfeifen.

Wenn ich deine Musik höre, der fehlt, wie Du selbst feststellst, doch jetzt für dein Genre wirklich nichts, das ist doch gut, was Du treibst.
(Für mich noch schöner wären eine Bläsersektion und eine oder mehrere imperfekte menschliche Stimmen dazu.)

Was sicherlich immer schwierig ist: Geben mir meine sonstigen Lebensumstände überhaupt diesen Raum?
Ich kann das momentan mit ja beantworten, das ist ein Privileg.
 
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  • Hmm
M.i.a.u.: einseinsnull, Palindrom und darkstar679
  • #96
mal eine frage....ich kenne die MPC4000 nicht.....aber würde es deine arbeitsweise eventuell vereinfachen, wenn du den output der MPC einfach in einer DAW aufnimmst und erst dort im computer mit effekten hantierst?

wenn ich synth musik mache, nehme ich spur für spur auf, und effekte kommen erst in der DAW hinzu. in der regel keine hardware effekte.

vielleicht würde das deine arbeitsweise vereinfachen?
 
  • #98
OT:

Ja, Didgeridoo, ich spiele jeden Tag 1-2 Stunden. Das Tolle, ich nehme einfach dieses Stück Holz
und blase hinein, nichts weiter, keine Maschinenprobleme.
 
  • #99
vielleicht würde das deine arbeitsweise vereinfachen?
Ja, würde es - siehe oben ( Finde den # gerade nicht)

Wenn ich mit HW nicht weiterkomme werde ich das auch so machen - die vorbereitungen sind getroffen.

Wobei:
Musikmachen tue ich mit der MPC
Arbeiten - sprich produzieren/ fertigstellen geht über MPC> HW> Interface> Ableton ( Hier allein liegt die krux - genauer bei HW
 
  • #100
Gefällt mir...

Es hilft aber alles nichts - auch keine vernunft (bei mir nicht)
Den einzigen weg den ich sehe ist: Bis ganz nach unten zu gehen, um dann vom umkehr punkt sich wieder nach oben treiben zu lassen.
Wie in einem strudel - Gegen einen strudel anzukämpfen ist das dümmste was man machen kann.

Ich weiss das ich micht im kreis drehe...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #102
...
Wobei:
Musikmachen tue ich mit der MPC
Arbeiten - sprich produzieren/ fertigstellen geht über MPC> HW> Interface> Ableton ( Hier allein liegt die krux - genauer bei HW
genau das meine ich. deshalb mache ich das in der regel nicht mehr so. rohmaterial in die DAW gesendet und dann gemischt.
meine infrastruktur ist so ausgelegt, daß ich auch outboard hardware nachträglich nutzen kann....ich kann von der DAW audio an zb. lexicon MX400 schicken und wieder aufnehmen, lediglich die latenz muß dabei etwas korrigiert werden. aber wie gesagt, das kommt nicht oft vor.
 
  • #103
OT:

Ja, Didgeridoo, ich spiele jeden Tag 1-2 Stunden. Das Tolle, ich nehme einfach dieses Stück Holz
und blase hinein, nichts weiter, keine Maschinenprobleme.

Ich war vor 15 jahren super glücklich mit meiner ollen Korg Electribe XY. ( Die schwarze)
Bis mir ein bekannter gesteckt hat: Du hast ja gute ideen, aber willst du nicht mal etwas an deinem sound machen!?
So fing es an bei mir :-) ICh musste ja noch nichtmal was ein filter ist Haha :-)
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: darkstar679
  • #104
daß ich auch outboard hardware nachträglich nutzen kann
Das habe ich aufgegeben - Hab meine SSL Fusion verkauft - wegen nicht nutzung.
Das ist nunmal indivituell: Für mich fühlt sich das widernatürlich an - etwas sträubt sich in mir und ich habe dem nachgegeben (Auch wenn es nicht logisch ist)
 
  • #105
Ich mache bei #91 weiter.
Das ist meine entscheidung (Hoffe ich halte das mal ne zeitlang durch... drückt mir die daumen.

ps: Ich sehe das auch (ausnahmsweise mal) nicht moralisch/ethisch/politisch - bei mir fällt das unter "persönlichkeitentwicklung"
oder genauer: Wie löst man blockaden auf.

Die antwort habe ich auch schon: Die Lösung ist die lösung (im sinne von loslassen) - Das einfachst und gleichzeitig das schwerste.

Noch ein bild: Wenn man sich gegen das "fallen" wehrt ( zb alte leute), zieht man sich die schwersten verletzungen zu - anders wenn man das "fallen" zulässt... (indem man zb mit den knien nachgibt - tipp von einer tänzerin)
 
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  • #106
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #107
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M.i.a.u.: darkstar679
  • #110
Das fürte dazu das MOVE D nach meinem track (in einem live set) das set unterbrechen müsste, weil er nach meinem track nicht mehr weiter kann.

Wer ist der MOVE D? (ist der wichtig oder sollte man ihn unbedingt kennen?)

Da kommen mir direkt ein paar Gedanken zu in den Kopf:
1. was juckt es dich ob der Typ mit Tracks (die er sich ja selber zum Spielen rausgesucht hat) klar kommt oder nicht?!
2. bist du selbst so unsicher das du dein Musikalisches Werk in Frage stellst nur weil jemand anderes mit deinem Track nicht klar kommt?
3. ist vielleicht eher eine Frage die du dir stellen solltest, ob du
a- wirklich Musik machen willst, und zwar DEINE Musik oder
b- vielleicht besser damit aufgehoben bist, einfach nur Geräte zu sammeln, Tracks zu basteln und auf diese Weise in deinem Hobby Zufriedenheit findest.

So wie ich dich hier kennengelernt habe, gehst du öfter an Dinge sonderbar verkopft ran und ich habe immer Mal wieder das Gefühl das du entweder ein unangenehmer Artgenosse bist, oder ein absolut kuhler Dude der sich einfach nur selbst im Weg steht.

Vielleicht macht es Sinn sich zu überlegen was man in diesem Hobby wirklich will. Man sollte da einfach nur ehrlich zu sich selbst sein, dann haut das auch hin.
 
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M.i.a.u.: Palindrom und dubsetter
  • #111
Reparaturen und Softwareupdates durch OS Updates machen mir zu Schaffen.
Letzteres aktuell eher mehr. Inkl. Gefahr, dass alles nicht mehr geht oder einiges wegzufallen hat, weil das nicht mehr gepflegt wird.

ANGST isst alles! Und der Verfall von Geräten - die ganz alten kann man recht gut reparieren, daher weniger Angst.
Ein doch eher komplexer Synth aus den 80ern ist noch da und wurde repariert. Ich werde ihn nutzen, bis er zerfällt.
Aber ich bin kein Softwarehasser. Gar nicht.
Aber mit jedem Jahr kommt ein neues OS und dann kann es vorbei sein. Ich mag gern Stabilität. Das ist auch der Grund, weshalb mit Abos strukturell zuwider sind, habe am Ende doch welche aber irgendwann muss da auch mal Schluss sein mit der Angst.

Alles wird sterben.
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #112
550,- !?

Würde gerne deine meinung zu b) in #91 hören/lesen!? (Nur wenn du lust hast)
Oder ist dein nicht.kommentieren auf b) schon deine antwort :-) !?
Meine Antwort auf #91 b ist schon in #75: Vergiss Hardware. Externe Hardware ist für Dich, was für den Elefanten das Fahrrad ist. Ihr passt nicht zueinander. Akzeptiere das. Genauso wie Du hoffentlich auch akzeptierst, dass du eine Brille brauchst, und nicht immer nur neue Tapeten und Lampen kaufst, in der Hoffnung mit einer neuen Tapete und neuen Lampe besser zu sehen.
 
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  • hilfreich
M.i.a.u.: Palindrom und Bowler
  • #113
Wer ist der MOVE D? (ist der wichtig oder sollte man ihn unbedingt kennen?)

Da kommen mir direkt ein paar Gedanken zu in den Kopf:
1. was juckt es dich ob der Typ mit Tracks (die er sich ja selber zum Spielen rausgesucht hat) klar kommt oder nicht?!
2. bist du selbst so unsicher das du dein Musikalisches Werk in Frage stellst nur weil jemand anderes mit deinem Track nicht klar kommt?
3. ist vielleicht eher eine Frage die du dir stellen solltest, ob du
a- wirklich Musik machen willst, und zwar DEINE Musik oder
b- vielleicht besser damit aufgehoben bist, einfach nur Geräte zu sammeln, Tracks zu basteln und auf diese Weise in deinem Hobby Zufriedenheit findest.

So wie ich dich hier kennengelernt habe, gehst du öfter an Dinge sonderbar verkopft ran und ich habe immer Mal wieder das Gefühl das du entweder ein unangenehmer Artgenosse bist, oder ein absolut kuhler Dude der sich einfach nur selbst im Weg steht.

Vielleicht macht es Sinn sich zu überlegen was man in diesem Hobby wirklich will. Man sollte da einfach nur ehrlich zu sich selbst sein, dann haut das auch hin.

Wie gesagt ich mache bei #91 weiter
und dann heisst es ... sich dranhalten und einfach machen!
 
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M.i.a.u.: darkstar679 und Bowler
  • #114
Meine Antwort auf #91 b ist schon in #75: Vergiss Hardware. Externe Hardware ist für Dich, was für den Elefanten das Fahrrad ist. Ihr passt nicht zueinander. Akzeptiere das. Genauso wie Du hoffentlich auch akzeptierst, dass du eine Brille brauchst, und nicht immer nur neue Tapeten und Lampen kaufst, in der Hoffnung mit einer neuen Tapete und neuen Lampe besser zu sehen.
Ok - das ist ein wort!
Es trifft mich nicht ganz unvorbereitet :-)

Würdest du den mixer auch wieder rausnehmen und von der MPC direkt multitracking in die box gehen!?
 
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  • #118
Was Michel Houllebecq in „Die Möglichkeit einer Insel“
beschreibt, ist eine mich erschreckende Zustandsanalyse.

Für mich persönlich habe ich eine banale Antwort gefunden:
mit Menschen, mit Menschen, Mitmenschen.

Mittlerweile lasse ich jede Maschine stehen…

Das Thema ist eng verwandt mit der Idee des Zeitsparparadoxons (rebound) von Jevons, der bereits um 1850 zu Beginn der industriellen Revolution darauf aufmerksam machte, dass es trotz guter Planung tendenziell passiert, dass man im Endeffekt durch Automatisierung und Effektivierung nur noch mehr Arbeit schafft, obwohl man damit ja eigentlich Arbeit erledigt haben wollte.

Er hatte schon damals Recht (und die Maschinenstürmer nicht) und wenn wir uns Cubase 16, Inlandsflüge oder KI im Business-Umfeld anschauen, dann hat er mit der Idee immer noch Recht.


Für eine Trommel braucht man ein Zebrafell und einen Baumstamm, und dann lernt man darauf zu Trommeln.

Um ersatzweise mit "Cubase 16" zu trommeln, muss man 12-16 Stunden Erwerbsarbeit für die Software machen, einen freien Port für den Dongle organisieren, weitere 2 Monate Erwerbsarbeit machen um einen COmputer zu kaufen, der aus den USA hierhergefahren wird, in dem seltene Erden aus Afrika stecken, die in Taiwan zu Chips gemacht wurden, so dass neben Dir selbst Hunderte andere stundenlang dafür Knochenarbeit machen mussten.

Und dann beschweren sich die Nachbarn, dass das zu laut ist oder Cubase 16 ist nicht mit deinem OS kompatibel.

Andere,
- deren Hobby Volleyball oder Stricken ist, hatten währenddessen bereits das ganze Jahr Spass,
- deren Business Möbelschreiner ist, haben währenddessen bereits das ganze Jahr Gewinne eingefahren.

 
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M.i.a.u.: Taylor Park Beauties
  • #119
Bin dabei mir einen preamp im 500 format von NEVE zu schiessen - 1073 LB
um meine drums zu veredeln... bringt das was !?
Hat sich erledigt - ist bezahlt.

Offtopic:
Ich weiss auf alle fälle wer die meisste zeit der welt hat: Das ist ein genialer stürmer im 5 raum.
 
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  • #120
ich habe am anfang auch ab und zu kaputte hardware gekauft, aber das nie bemerkt, dass sie kaputt war.

weil ich nie hardware benutzt habe, ausser einen computer. erst als ich die sachen wieder verscheuert habe,

wurde mir gesagt, dass z.b. das gesammte innenleben z.b. bei einer su700 gefehlt hat. naja...
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Palindrom

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