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Gibt es hier noch jemand der an der Hardware scheitert!?

  • #181
Drei Tage gut, ein Tag schlecht - das klingt doch ganz ok. Schau mal, wie es heute/morgen wird. Vielleicht bleibt das Glas ja mehr als halbvoll ;)

Ich weiss wie du das meinst und ist auch supportiv!!!

Mir geht es nicht so sehr um meine gefühlslage ( wenn es auch anstregend ist)
- mir geht es mehr darum das man keinen plan!! hat - nach so vielen jahren - das erschreckt mich ( Wenn auch vieles hier wieder nicht älter ist als ein paar monate...

ps: Die lösung weiss ich selber: Mach Dir einen plan und halt dich dran...
 
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  • #182
Wenn ich genau darüber nachdenke, ist das eigentlich völlig normal. Irgendwas ist irgendwie immer. Man lernt dann daraus und beim nächsten Mal ist es einfacher zu lösen, wenn das Problem so oder ähnlich wieder auftritt.
Bis zum nächsten GAU ...
 
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M.i.a.u.: Scenturio
  • #183
Geschichten ...

hatte vorletzte Woche auf macOS Tahoe und Logic 12 umgestellt - und mich schon gefreut, dass augenscheinlich alles gut läuft.

Allerdings: Seit dem Update gibt mein Motu M4 nach dem Rechnerstart kein Audio mehr aus - erst nach einem zusätzlichen Reset/Warmstart. 🤷‍♂️

So was nervt schon, aber ist das jetzt ein Hardware- oder Softwareproblem?

Was auch nervt (eindeutig Hardware): nach und nach verabschieden sich Funktionen meiner (alten) Analogmixer (z.B. der rechte Kanal des Main-Out). Das nervt, weil es schon Geraffel ist, zwei aufeinandergestapelte 24-Spur Mixer umzukabeln (steht alles nahe an der Wand und zugebaut), geschweige denn wieder auszutauschen.
 
  • #184
kann den gedankengang nachvollziehen...

hab da folgende sichtweise zu:

früher hat man einfach gemacht: es gab nur hardware, man war froh daß man ausreichend krempel hatte was zusammenzuzimmern was bei mitmenschen (Anzahl x) anklang fand , hatte tonträger vö und war motiviert und "zufrieden"
heute haste exponentiell mehr und bessere möglichkeiten für nen bruchteil der kohle von früher. aber es klappt irgendwie nicht...

eine möglichkeit ist : man is nicht mehr jung, kreativität kann man nicht kaufen und emotionen entstehen im gehirn - d.h. es ist unter umständen garnicht das gear sondern die menschliche schaltzentrale - und ich muss leider ein wenig ausholen um das schlüssig zu erklären...
mein sohn is letztes jahr schwer erkrankt und da ich ein medizinischen beruf habe wollte ich halt verstehen was das genau war und hab angefangen zu recherchieren - natürlich muss man dann versuchen alles geschwurbel zu erkennen damit man nur evidenzbasierte infos benutzt. das hat dazu geführt daß ich mein verständnis für die menschliche physiologie deutlich vertiefen konnte u.a. anhand einer vielzahl von wissenschaftlich validen studien die teils weit von den aktuellen in deutschland geltenden medizinischen richtlinien abweichen.

ums ein wenig abzukürzen läufts darauf hinaus daß das darmmikrobiom meist mehr oder weniger beeinträchtigt ist, ebenso leberfunktion und energiestoffwechsel. das führt dazu daß im körper sogenannte silent inflammations enstehen - die man nicht merkt aber die halt langfristig wirken - und dadurch allemöglicher scheiß passiert: vom metabolischen syndrom bis parkinson und alzheimer usw. . was wichtig ist: die mediziner bekämpfen meist nur die symptome aber nicht die ursache.

um jetzt die kurve zu bekommen: wenn man voll ist mit kortisol und insulin und daß über jahre/jahrzehnte sind o.g. punkte von kollege palindrom eigentlich "normal" weil passend zum neurophysiologisch/endokrinen zustands
kann ich aus erster hand sagen weil mir gings die letzten 15 jahre genauso. bei völligem nichtvorhandensein was kreativität angeht. ursache is daß die subjektive wahrnehmung durch ne schlechte neurotransmittersituation deutlich negativ beeinflusst wird, ebenso die mentale leistungsfähigkeit/resilienz

der kniff is: das merkt man erst - und das extrem deutlich - wenn man aus dem zustand entkommen kann. in meinem fall war das umstellung auf ketogene ernährung in kombo mit intervallfasten, kein alkohol mehr, ausreichend schlaf, beheben von sämtlichen nährstoffmängeln und wiederaufbau des normalen darmmikrobioms + natürlich kontrolle valider verlaufsparameter + sport regelmäßig

die auswirkung davon ist: körperliche beschwerden sind wie weggeblasen, mental stellt sich langsam wieder ausgeglichenheit und "flow" ein und ich merke daß ich in allen lebenslagen wieder immer mehr ohne anstrengung ideen entwickle und durchführe - ich würds mal als kreativität bezeichnen...

die schlussfolgerung is: manchmal - und ich würd behaupten das is viel öfter als man vermuten würd - is nicht das gear dran schuld sondern stark vereinfacht: das "neurophysiologische mindset" und zwar ohne daß man selber oder der doc das effektiv bemerkt

Hast du dich schonmal mit MMS nach JIm Humnble beschäftigt!?
 
  • #185
Ich bin kein materialist - ausser bei GEAR :-)

und ich denke manchmal die geräte wollen mir etwas "sagen".

Ich träume ja immer wieder von einem "minimal setup" und da ich nicht den mut habe und viel zu neugierig bin auf alles und mich nicht entscheiden kann etwas loszulassen...

Entscheiden das halt meine geräte selber... Ich habe im moment noch nie so viele geräte kaputt gehabt wie gerade zur zeit... :-)
Ich verliere auch gerade viel geld ( für mich viel geld) durch falsche entscheidungen und G.A.S.
 
  • #187
noch nix davon gehört, ich mach mich mal schlau...
wichtig ist zu verstehen wie die physiologischen stoffwechselprozesse im menschlichen körper funktionieren nur so kann man beurteilen in welcher situation substanz xy wie funktioniert.
 
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M.i.a.u.: Aircrash Bureau
  • #188
es ist unter umständen garnicht das gear sondern die menschliche schaltzentrale

Ja, da gibt es ganz deutliche hinweise - etwas anderer art: Immer wenn ich "loslassen" kann, passiert auch etwas mit dem musikmachen (Gear)
Man findet dann aufeinmal doch das "richtige" im aussen um weiterzugehen...

Man sagt ja auch: Ist der schüler bereit findet sich auch der lehrer ein... oder es fällt einem das richtige buch entgegen...
 
  • #189
noch nix davon gehört, ich mach mich mal schlau...
wichtig ist zu verstehen wie die physiologischen stoffwechselprozesse im menschlichen körper funktionieren nur so kann man beurteilen in welcher situation substanz xy wie funktioniert.

Das was du oben erzählt hast - hat das auch etwas mit "übersäuerung" zu tun!? Wir sind ja alle übersäuert durch zb unsere ernährung.
Und sobald man auf basisch umstellt... regelt sich vieles von alleine...
Auch sagt man das krebs nur in einem sauren klima gedeien kann.
 
  • #190
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  • #191
@Scenturio
Es gibt einen unterschied ziwschen hardware und software: Hardware nimmt unheimlich viel raum ein. Haha :-)
ja, Software kann einen auch "killen" - gerade auch so updates - wenn man dann an etwas wichtiges NICHT gedacht hat...
 
  • #192
Hardware nimmt unheimlich viel raum ein. Haha :-)
ich bin ja schon happy, dass ich einen eigenen (wenn auch kleinen) Raum nur für Musikhardware habe ...

Auf die Schnauze fliegen bzw. viel Zeit mit Infrastruktur und Fixing verbringen, kann man mit beidem. Ich habe übrigens in den letzten Jahren fast alle älteren/vintage Synths gegen modernere ausgetauscht - auch aufgrund des Wartungsaufwandes. Bei den Mixern steht tatsächlich mal ein Update an.

Was mich im Alltag übrigens am meisten nervt ist die schlechte Zugänglichkeit der Verkabelungen. Ich habe nicht genügend Platz, um jederzeit von hinten/unten an die Geräte und Racks zu kommen, und ich bin auch nicht mehr schlank und gelenkig genug, die Dinge von unter dem Tisch oder schräg unten anzugehen. :mrgreen: Wenn alles funktioniert, macht Hardware trotzdem mehr Spaß. Ich brauche halt den "Anfassfaktor".
 
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M.i.a.u.: qwertz123 und Palindrom
  • #199
MPC 4k -> interface -> Ableton
Mal blöd gefragt: Wieso machst Du das nicht einfach? Du hast was von Schwierigkeiten mit dem Loslassen geschrieben, das kann ich gut nachvollziehen.
Es braucht meist mehr als nur die Idee oder den Wunsch das zu tun, sondern vielmehr weitere zusätzliche Umstände, die einen dazu bewegen.
Bei mir z.B. ist das jetzt der Fall und ich löse mein komplettes Hardware-Setup auf. Oder das was noch davon übrig ist, 50 % sind schon in neuen Händen...
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #200
Genau das hab ich auch gemacht. Ich vermisse eigentlich nur meinen MS-20, sonst nix!
es gibt ja glücklicherweise auch recht gute Re-Issues oder Clone. Hatte mal den MS20mini da, den Korg Arp Odyssey und aktuell den miniKorg 700FS.
 
  • #202
ok, das kann ich nicht beurteilen - der Mini hatte allerdings mehr Charme als der K2. ;-)
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Palindrom
  • #204
Mal blöd gefragt: Wieso machst Du das nicht einfach?
Mach ich ja! Und ich könnte damit auch leben mit den ergebnissen...

aber im moment interessiert mich: 500er rack, preAmps und Di Boxen zur klanggestaltung.

"Reduktion" ist das eine und der der "wille zur klanggestaltung" und kompromisslos ist das andere!

ps: Ich arbeite dran: Alle tollen! synthesizer sind jetzt weg. Das war auch richtig mentale arbeit...weil... man weiss ja nie ob es richtig war.

______

Ich möchte mal dahin kommen nur sachen zu machen die "not-wenig" sind und nicht aus einer "idee" entstehen...
 
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  • #205
Scheitern? Nein, scheitern würde ich es nicht nennen. Aber ich bin trotzdem jedesmal aufs neue überrascht, wie wenig ich mit Hardware funktioniere und wie sehr es immer nur zusätzlicher Ballast, Arbeit und finanzieller Einschlag ist. Wenn ich mich daran erinnere, wie ich damals von der Burg auf gefühlt zehn Quadratmetern auf Laptop mit Masterkeyboard dran gewechselt habe, wie gross das Zimmer plötzlich war und wie frei ich mich seither fühle...

Hardware rein-raus ist nett. Aber eine funktionierende Produktionsumgebung ist viel angenehmer.
Was dich aber nicht davon abhält zu GASen. ;)
 
  • #206
Das war auch richtig mentale arbeit...weil... man weiss ja nie ob es richtig war.
Diesen "letzten" Zweifel – "man weiss ja nie ob es richtig war" – kenne ich nur zu gut.

Egal, ob es sich um die Wahl einer bestimmten Studioverkabelung handelt, oder ob nicht doch ein anderer Synthesizer besser wäre, ein anderes Arrangement passender – letztlich sind das alles Entscheidungen, bei denen ich mich oft nur deshalb für eine der möglichen Alternativen entscheide, weil das Ausprobieren aller anderen Alternativen unvertretbar viel Zeit und/oder Geld kosten würde.

Wobei es eigentlich schon falsch ist, wenn ich schreibe, dass ich mich für eine der möglichen Alternativen entschieden hätte. Zutreffender wäre, dass ich bei einer der möglichen Alternativen bleibe.

Denn statt mich zu fragen, wie eine der – potenziell unendlich vielen – besseren Alternativen aussehen könnten und wie ich diese umsetzen könnte (und welches neue "Zeug" im Sinne von Hardware, Software, Raum, Akustik, Ergonomie usw. ich dafür brauchen würde), ertappe ich mich oft bei der Frage, ob das, was ich da grade mache, überhaupt unbedingt verbessert werden muss, oder ob es so, wie es ist, nicht schon gut genug ist – anstatt mich in der potenziell uferlosen Alternativenprüfung zu verlieren.

Warum schreibe ich dann aber davon, dass ich mich "oft bei dieser Frage ertappe", als ob das etwas Schlechtes wäre? Weil ich dummerweise zum Perfektionismus neige – und daher leider nur allzu oft das Tatsächliche zugunsten des Möglichen verwerfe.

Umgekehrt wäre ich zumindest produktiver.

EDIT: Tippfehlerkorrektur (q.e.d.)
 
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M.i.a.u.: Feedback, Audiohead, notreallydubstep und eine weitere Person
  • #207
Auch wenn man wirklich viel über Synths und ideal noch über Musikproduktion allgemein weiss, so weiss man nicht immer, was wirklich den Job macht und was man "braucht", auch jetzt wo viele deutlich mehr nach Geld und "kann ich mir das leisten" schauen - so ist es auch manchmal so, dass wenn man das so in der Weise nicht 100% testen konnte das eben nicht so klar ist - daher bist du hiermit:
Ich möchte mal dahin kommen nur sachen zu machen die "not-wenig" sind und nicht aus einer "idee" entstehen...
absolut nicht allein.

Das wird vermutlich "nie" so sein und eigentlich ist das gut. Das hat mit deiner Intuition und Kreativität zu tun, manches auch mit "killt" / "fördert" den Flow und das machen. Ich finde theoretisch auch andere Sachen sinnvoll, weiss aber, dass ich so nicht funktioniere - und andere Dinge mich weiter bringen. Das ist lernen - wie so oft - für sich und über sich - ich bin eh erst sehr spät auf die Idee gekommen, dass ich nicht über mich alles weiss. Seltsam, oder?

Bin nicht, wie serge, Perfektionist - und trotzdem bin ich eher bei Arbeitsweise und Flow ziemlich wild - wenn das eher ausgebremst wird, will ich das umstellen oder abschaffen. Also - das ist ok, wenn man dann auch mal nicht trifft, bei der "Planung". Und emotional was kaufen wäre eh krass, soll nicht viel mehr werden, eher weniger. Auch das verstehe ich gut, rein theoretisch könnte und müsste ich mind 2 Polysynths verkaufen, ich hab nämlich schon einen und weiss sogar weshalb ich 2 habe - und das erklärt klar - musikalisch geht das auch mit denen, verkauf die anderen beiden. Tjaha..

Abgesehen von meiner Handelsphobie, ist das auch was, was hier sicher rein gehört. Du bist echt gut aufgeräumt, also das ist schon ziemlich gut, bezüglich deines Wunsches, und mal ein 500er mehr wäre da echt nicht das große Ding, frag mal Modularisten…
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #210
Diesen "letzten" Zweifel – "man weiss ja nie ob es richtig war" – kenne ich nur zu gut.

Egal, ob es sich um die Wahl einer bestimmten Studioverkabelung handelt, oder ob nicht doch ein anderer Synthesizer besser wäre, ein anderes Arrangement passender – letztlich sind das alles Entscheidungen, bei denen ich mich oft nur deshalb für eine der möglichen Alternativen entscheide, weil das Ausprobieren aller anderen Alternativen unvertretbar viel Zeit und/oder Geld kosten würde.

Wobei es eigentlich schon falsch ist, wenn ich schreibe, dass ich mich für eine der möglichen Alternativen entschieden hätte. Zutreffender wäre, dass ich bei einer der möglichen Alternativen bleibe.

Denn statt mich zu fragen, wie eine der – potenziell unendlich vielen – besseren Alternativen aussehen könnten und wie ich diese umsetzen könnte (und welches neue "Zeug" im Sinne von Hardware, Software, Raum, Akustik, Ergonomie usw. ich dafür brauchen würde), ertappe ich mich oft bei der Frage, ob das, was ich da grade mache, überhaupt unbedingt verbessert werden muss, oder ob es so, wie es ist, nicht schon gut genug ist – anstatt mich in der potenziell uferlosen Alternativenprüfung zu verlieren.

Warum schreibe ich dann aber davon, dass ich mich "oft bei dieser Frage ertappe", als ob das etwas Schlechtes wäre? Weil ich dummerweise zum Perfektionismus neige – und daher leider nur allzu oft das Tatsächliche zugunsten des Möglichen verwerfe.

Umgekehrt wäre ich zumindest produktiver.

EDIT: Tippfehlerkorrektur (q.e.d.)

Da helfen Deadlines, Zeitdruck und Kinder...

Mein Output hat sich gefühlt verzehnfacht in Quantität und Qualität, seit meine Kinder in meinem Leben sind.
Das zwingt zu schnellen Entscheidungen aus dem Bauch und dementsprechend
Abhaken und Abgeben.

Seitdem vertraue ich meinen ersten Ideen und Impulsen - diese sind in 99%
der Fälle richtig und energetisch genau das, wo die Komposition hin soll.

Der zweite wesentliche Aspekt ist:
Das Studio so organisieren, das die Technik niemals im Weg zwischen Idee und Ausführung/Recording steht.
Sie muß immer dienlich und im Hintergrund sein.

Bei mir heisst das:
- Alle Outputs aller Hardware liegt immer Post Übertrager an den dezidierten Wandlerkanälen an; diese sind in den DAWs genauestens beschriftet (Input+Output).
- Die gesamten PlugIns sind genau katalogisiert und in Themen-Ordner verpackt um schnell gefunden zu werden - die Presets sind klar beschriftet und schnell erreichbar.
- Überflüssige oder lange nicht genutzte PlugIns fliegen raus.
- Die DAW Autoloads laden alles, was ich bei der täglichen Arbeit brauche.
- OS X Updates passieren im letztmöglichen Moment, bevor das System wirklich nicht mehr supported wird.
- Die Timemachine läuft immer mit um notfalls auf die letzte Version zurückgehen zu können.
- Der Arbeitsplatz ist ergonomisch um meine Bedürfnisse aufgebaut
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: serge, dubsetter und Palindrom

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