Mit einem wort: Die musik muss!? professionelller klingen... (sprich produziert werden) und ich möchte auch mal wieder etwas veröffentlichen.
Hab mir aber vorgenommen das erstmal zu tun, wenn ich meine aufgaben erledigt habe!
Was hat den das mit HW zu tun? Dann hol dir Pro Tools oder ne andere DAW und lerne richtig zu mischen bzw. zu produzieren oder lagere den Step aus. Auch wenn das sicher wieder viele hier anders sehen, entsteht aus meiner Sicht 80% des Sounds in der Produktion (ich rede von elektronische Musik). Im Übrigen halte ich es für einfacher aus einfachen, klaren und "dünnen" Sounds einen guten Mix zu machen wie aus fetten, heftigen und vermeintlich druckvollen Sounds. Und Spuren schon mit Effekten aufzunehmen, ist die denkbar schlechteste Idee. Was man machen kann, ist jede Spur einmal trocken und einmal wet aufzunehmen, damit dein Mixing-Engineer eine Idee davon hat, wie es klingen soll. Aber in der Regel sind die Basis trockene Spuren.
Bitte nicht missverstehen: Ich erwarte hier keine beratung!
Möchte einfach nur wissen ob es hier auch leute gibt die mit folgenden themen zu tun haben:
a) Selbstsabotage
Ja, ich denke, dass tut Jeder irgendwie, vor allem, wenn die Geräte nicht nur reines Arbeitsgerät sind, sondern man Spaß daran hat und sich daran erfreut, dann spielt man halt rum, was zu Lasten der Produktivität geht. Aber ist ja OK, dafür ist es ja ein Hobby.
b) Reitzüberflutung - das gefühl was man gerade hört ist einfach zu viel ( auf einmal ) so das man abbrechen muss.
Naja, wenn man wirklich produktiv arbeiten will, sollte man sich kleine Häppchen vornehmen. Gerade wenn ein Loop mal 20 Minuten durchläuft, dann sind die Ohren halt zu. Am Besten immer ein Teil vornehmen, wie Kicks, dann wieder eine Pause machen oder am nächsten Tag weiter machen.
c) das musikmachen zu strukturien.
Auf jeden Fall. Ich denke, gerade für Amateure oder Hobbyisten ist das ein lebenslanger Prozess. Am Besten die Stages trennen. Vor Allem Sounddesign vs. Komposition vs. Arrangement.
Und einen Track erstmal fertig machen und dann ggf. nochmal in einer zweiten Iteration die Sounds austauschen.
Ich z.B. versuche künftig, die musikalische Idee vom Sound zu trennen. Das macht es zwar in manchen Bereichen schwieriger, wo Sounds ja auch Inspirationen liefern. Aber ich mache gerade die Erfahrung, dass es sehr viel einfacher ist, erstmal einen Track zu sketchen, durchzukomponieren und arrangieren, dann an den build-ups und Drops zu arbeiten um schonmal die interessanten Eckpunkte des Tracks zu fixieren und dann hinterher erst dafür zu sorgen, dass das Ganze gut klingt, was zumindest bei mir dazu führt, dass ich jede Spur nochmal neu machen muss. An meinem mir wichtigsten Track, möchte ich endlich mal einen vernünftigen Stereo-Mix mit Monokompatibilität hinbekommen. Überall, wo ich tolle Sounds mit krassen Effekten hatte nehme ich die nöchmal möglichst dünn und mono auf um dann damit meinen Mix aufzubauen. Hört sich zwar erst Mal nach mehr Arbeit an, ist aber vermutlich bei meinen künftigen Projekten am Ende schneller, anstatt jedesmal 10x an jeder Spur rumzudoktern, weil es beim nächsten Mal Hören dann doch wieder nicht passt.
d) das ständige umbauen und optimieren halte ich auch für einen "tick"
Ist es auch.
f) falsche glaubenssätze und erwartungshaltungen
Ja die haben viele auch ich. Ich würde auch gerne mal einen richtig guten Mix hinbekommen und bin dann immer frustiert, dass es bei mir nicht so klingt, wie bei einem Profi, der das mit einer jahrzehntelangen Erfahrung und hunderten unterschiedlichen Kunden macht.