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Gibt es hier noch jemand der an der Hardware scheitert!?

  • #151
Ich arbeite viel seriell und nehme track für track einzeln auf. Ich bräuchte deshalb selten mehrere gleiche EQs parallel (also mehr als 2 für Stereo). Die würden bei mir dann die meiste Zeit nichts machen.
Ich nehme meine MPC gerne live auf - als session.
Daher hätte ich gerne mehrere und auch die gleichen
warum wohl: Damit ein! schritt schonmal wegfällt: "Welche nehme ich denn heute?" und man entwickelt damit auch muscle memo!
Darf man auch nicht unterschätzen.
 
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  • #152
Ich nehme meine MPC gerne live auf - als session.
Daher hätte ich gerne mehrere und auch die gleichen
warum wohl: Damit ein! schritt schonmal wegfällt: "Welche nehme ich denn heute?" und man entwickelt damit auch muscle memo!
Darf man auch nicht untershätzen.
Ja das mache ich auch seit ein paar Jahren, dann allerdings im Format von “live jams” (so nenne ich das rumdudeln). Vom Sound ist es nicht unbedingt besser geworden als die serielle Arbeitsweise, bzw. es klingt anders. Schneller ist es nur bedingt, das hängt noch von anderen Faktoren vom Workflow ab, der sich dann verlagert. Wenn man parallel aufnimmt braucht man dann mehr Equipment parallel, ist schon klar. Du kannst ja am Insert umstöpseln und schauen wie gut der EQ passt auf den Spuren und wenn Du dir schon sicher bist warum dann nicht mehrere Trident EQs holen? Wenns passt kannst du die auch fix auf den Spuren drauflassen. Nur Du kannst wissen was für Dich gut ist. Ich schreibe nur über mich um zu verdeutlichen, dass jeder da anders herangehen kann und andere Setups gegebenenfalls sinnvoller sein können je nach Workflow und Geschmack, weshalb Du Dir selbst am besten helfen kannst in deinem eigenen Kontext.
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #153
wenn Du dir schon sicher bist warum dann nicht mehrere Trident EQs holen? Wenns passt kannst du die auch fix auf den Spuren drauflassen.
siehe b in #146
(will nur sagen das ich es andenke - soll nicht "offenciv" rüberkommen)

EDIT: Ich probiere HW-sachen aus... und ich bin sicherlich der einzige der sich dabei verzettelt...
 
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M.i.a.u.: C0r€
  • #154
Ja, das ist mir auch schon aufgefallen - das es leute gibt, die leuten die den mut haben "schwäche" zu zeigen - auch noch meinen demjenigen ans bein pinkeln zu müssen!

Peinlich - kann ich dazu nur sagen!
Glaub nicht , dass dir hier irgendwer ans Bein pinkeln will!

Du fühlst dich sehr schnell persönlich angegriffen! ( kann ich mit leben )

Was ich eigentlich sagen will:
Mach einfach…Du kannst es doch!!!
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #155
@Palindrom wo sind denn die zwei soundcloud songs, die ich hören sollte wollen ?

oder hab ich das geträumt ? jetz hab ich mal zeit... und dann weg...
 
  • #157
Also ich würde ganz pragmatisch an die Sache rangehen.
Zuerst mal würde ich dringend bei der MPC ADAT nachrüsten und noch irgendwelche geilen Wandler mit oder geilen Preamps holen.
Mit dem Output der MPC würde ich einen Neve MBT befüttern.

Paar Klangerzeuger und noch einmal rein raus zum resampling über das 500er Rack geht alles über ADAT direkt in die Kiste. Fertig.

Und das macht dann auch Mojo wenn Mann will. Versprochen!
 
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M.i.a.u.: j3122 und Palindrom
  • #158
Ja, klingt gut!

Leider ist das HARWARE-FENSTER GESCHLOSSEN. Und damit steht auch fest wie ich produziere!!! "For the better or worse"

Auf der hardware-seite passiert nichts mehr. Weder outboard effekte noch synths.
Einzige frage die noch offen ist: Geht der M oder bleibt er - alles andere ist sowieso verkauft - auch der P5.

Wem das jetzt ein leises mtleidiges lächeln ins gesicht zaubert der wird getillt! :-)
 
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  • #160
soundcloud.com/garben



geile mucke! ...wir sind teilweise kurz nach 9 oder 10 morgens ausm techfloor, weil der zu gemacht hat,

halt rüber inn house floor der bis nach mittags offen hatte. und die ganze stimmung und das ambiente waren so authentisch,

weil jeder und alles in dem moment perfekt saß, stand, sich drehte, oder tanzte. einfach magisch perfekte harmonie.

und das mit ca. 150 menschen, egal welcher sprache. alle sprachen musik. da hätte dieser titel von dir laufen können.

du wärst da der held gewesen! das war vor 20 jahren ca. im shootclub.... aber ich höre solche monotonie nicht mehr heute.

aber sowas wird heute auch noch gehört, nur von einer anderen generation.
 
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M.i.a.u.: j3122
  • #162
Verkauf deinen Ramsch und hol dir dafür das Push 3 mit standalone, damit wirst du glücklich. Open ended und damit so einfach oder so komplex wie du es eben grad benötigst.
 
  • Hmm
  • HaHa
  • hilfreich
M.i.a.u.: notreallydubstep, olutian und sllk
  • #163
Mit einem wort: Die musik muss!? professionelller klingen... (sprich produziert werden) und ich möchte auch mal wieder etwas veröffentlichen.
Hab mir aber vorgenommen das erstmal zu tun, wenn ich meine aufgaben erledigt habe!

Was hat den das mit HW zu tun? Dann hol dir Pro Tools oder ne andere DAW und lerne richtig zu mischen bzw. zu produzieren oder lagere den Step aus. Auch wenn das sicher wieder viele hier anders sehen, entsteht aus meiner Sicht 80% des Sounds in der Produktion (ich rede von elektronische Musik). Im Übrigen halte ich es für einfacher aus einfachen, klaren und "dünnen" Sounds einen guten Mix zu machen wie aus fetten, heftigen und vermeintlich druckvollen Sounds. Und Spuren schon mit Effekten aufzunehmen, ist die denkbar schlechteste Idee. Was man machen kann, ist jede Spur einmal trocken und einmal wet aufzunehmen, damit dein Mixing-Engineer eine Idee davon hat, wie es klingen soll. Aber in der Regel sind die Basis trockene Spuren.

Bitte nicht missverstehen: Ich erwarte hier keine beratung!

Möchte einfach nur wissen ob es hier auch leute gibt die mit folgenden themen zu tun haben:


a) Selbstsabotage
Ja, ich denke, dass tut Jeder irgendwie, vor allem, wenn die Geräte nicht nur reines Arbeitsgerät sind, sondern man Spaß daran hat und sich daran erfreut, dann spielt man halt rum, was zu Lasten der Produktivität geht. Aber ist ja OK, dafür ist es ja ein Hobby.

b) Reitzüberflutung - das gefühl was man gerade hört ist einfach zu viel ( auf einmal ) so das man abbrechen muss.
Naja, wenn man wirklich produktiv arbeiten will, sollte man sich kleine Häppchen vornehmen. Gerade wenn ein Loop mal 20 Minuten durchläuft, dann sind die Ohren halt zu. Am Besten immer ein Teil vornehmen, wie Kicks, dann wieder eine Pause machen oder am nächsten Tag weiter machen.
c) das musikmachen zu strukturien.
Auf jeden Fall. Ich denke, gerade für Amateure oder Hobbyisten ist das ein lebenslanger Prozess. Am Besten die Stages trennen. Vor Allem Sounddesign vs. Komposition vs. Arrangement.
Und einen Track erstmal fertig machen und dann ggf. nochmal in einer zweiten Iteration die Sounds austauschen.

Ich z.B. versuche künftig, die musikalische Idee vom Sound zu trennen. Das macht es zwar in manchen Bereichen schwieriger, wo Sounds ja auch Inspirationen liefern. Aber ich mache gerade die Erfahrung, dass es sehr viel einfacher ist, erstmal einen Track zu sketchen, durchzukomponieren und arrangieren, dann an den build-ups und Drops zu arbeiten um schonmal die interessanten Eckpunkte des Tracks zu fixieren und dann hinterher erst dafür zu sorgen, dass das Ganze gut klingt, was zumindest bei mir dazu führt, dass ich jede Spur nochmal neu machen muss. An meinem mir wichtigsten Track, möchte ich endlich mal einen vernünftigen Stereo-Mix mit Monokompatibilität hinbekommen. Überall, wo ich tolle Sounds mit krassen Effekten hatte nehme ich die nöchmal möglichst dünn und mono auf um dann damit meinen Mix aufzubauen. Hört sich zwar erst Mal nach mehr Arbeit an, ist aber vermutlich bei meinen künftigen Projekten am Ende schneller, anstatt jedesmal 10x an jeder Spur rumzudoktern, weil es beim nächsten Mal Hören dann doch wieder nicht passt.

d) das ständige umbauen und optimieren halte ich auch für einen "tick"
Ist es auch.

f) falsche glaubenssätze und erwartungshaltungen
Ja die haben viele auch ich. Ich würde auch gerne mal einen richtig guten Mix hinbekommen und bin dann immer frustiert, dass es bei mir nicht so klingt, wie bei einem Profi, der das mit einer jahrzehntelangen Erfahrung und hunderten unterschiedlichen Kunden macht.
 
  • #164
Verkauf deinen Ramsch und hol dir dafür das Push 3 mit standalone, damit wirst du glücklich. Open ended und damit so einfach oder so komplex wie du es eben grad benötigst.

der selbe titel mit einem computer mix hätte vielleicht ein fünftel der magie.
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Palindrom
  • #165
Wie oben geschrieben geht es hier nicht um musik sondern um das händeln der hardware als objekt.
Organisation der selbigen...

Ich melde mich aus aktuellem anlass - weil ich das malwieder total bescheuert fand:

Ich hab verschiedene stromsteckleisten - und da ich noch kein festes setup habe, wandert zb die Perkons mal in diese steckleiste und mal in jene steckleiste.
Ich versuche mir natürlich zu merken wo was ist...

Jetzt hatte ich heute vormittag eine gute session in der alles lief wie es soll - von der funktionalität her.
Ich habe dann eine pause gemacht und gedacht : Hörste lieber jetzt auf dann gehst du mit einem positiven gefühl in die mittagspause!
(Soweit bin ich schon verunsichert...)

Ich mache also die steckleiste aus an der die geräte hängen.
Als ich wieder aus der küsche komme ist die Perkons noch an und ich denke starte die mal - mal sehen ob noch alles funktioniert.!?
Natürlich nicht - Ich denk schei§§e was ist denn jetzt schon wieder los - es kommt überhaupt kein ton aus dem mixer - wieso denn jetzt nicht

und ich brauchte sagenhafte 5 min um zuschallen das der mixer ja an der anderen steckdose hing - die ich ja vorher ausgemacht hatte.
Dumm gelaufen...

Manchmal brummt der mixer auch und ich weiss nie warum...

Sowas alles lässt mich echt verzweifeln...
und ich wollte hier einfach nur mal wissen ob es andere auch so ergeht!?

ps: Wenn man sich nicht traut zu erzählen... ein ja" oder nein" würde auch schon helfen damit man sich nicht so alleine damit fühlt .-)
 
  • #166
Mein Hardware Setup ist relativ umfangreich. Damit ich hier nicht den Überblick verliere, gibt es einige selbst definierte Standards und eine umfangreiche Dokumentation. Ansonsten kann ich mir auch nicht merken, welche Effekte an waren, oder welches Programm an welchem Synth eingestellt war.
Dennoch kommt es immer mal wieder vor, dass ich lange nach einem Fehler suchen muss und dabei hatte ich nur testweise ein Gerät anders gepatcht und es nach dem Test nicht rückgängig gemacht.
Von daher verlangt Hardware mehr Konzentration als ITB mit den total recall Möglichkeiten
IMG_6585.webp
 
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  • ^
  • wunderbar
M.i.a.u.: robworld, Stue, martin_ffm und 7 andere
  • #168
was ganz wichtig ist (für mich):
alles einmal verkabelt immer am selben platz,
also nicht ständiges umstecken von aux wegen-fx/kabeln , netzteilen usw...
und beschriften der netzteile (ich habe hier so einfache kleine, weisse klebe/papier sticker
darauf dann mit dünnen edding das gerät.
einige arbeiten auch mit beschrifteten patch bays.
(ich brauche das nicht, habe einen kleinen sub mixer /mackie 16 channel
und ein grosses Tascam 24 channel)

ich mache in meinem raum genau zwei steckdosen/leisten an, die dann alles weiter verteilen.
 
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M.i.a.u.: j3122 und Palindrom
  • #169
Ich hab ebenso zwei geschaltete Steckdosen.. Eine nur für ITB und eine mit Outboard. Sowie ein Audiointerface mit 32Ins und Outs. Keine Patchbay. Alles bleibt wie es ist. Edelgaszustand. So schön wars noch nie.
 
  • #170
Ja, meine kabel sind schon nummeriert - damit ich leichter anfang und ende zuordnen kann!
Ich muss dann nicht mehr 3m kabel verfolgen um zuwissen wo es endet...

Für kabel beschriftung benutze ich sowas hier - ist zwar toy-mäßig aber sehr praktisch

Bei mir darf nichts geklebt sein - weil ich ständig am wecheln bin...

images.webp
 
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  • #172
und ich brauchte sagenhafte 5 min um zuschallen das der mixer ja an der anderen steckdose hing - die ich ja vorher ausgemacht hatte.
[...]
Sowas alles lässt mich echt verzweifeln...
und ich wollte hier einfach nur mal wissen ob es andere auch so ergeht!?
Ja, geht mir auch manchmal so. Ist aber nicht schlimm, hält geistig fit.
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #175
Wie oben geschrieben geht es hier nicht um musik sondern um das händeln der hardware als objekt.
Organisation der selbigen...

Ich melde mich aus aktuellem anlass - weil ich das malwieder total bescheuert fand:

Ich hab verschiedene stromsteckleisten - und da ich noch kein festes setup habe, wandert zb die Perkons mal in diese steckleiste und mal in jene steckleiste.
Ich versuche mir natürlich zu merken wo was ist...

Jetzt hatte ich heute vormittag eine gute session in der alles lief wie es soll - von der funktionalität her.
Ich habe dann eine pause gemacht und gedacht : Hörste lieber jetzt auf dann gehst du mit einem positiven gefühl in die mittagspause!
(Soweit bin ich schon verunsichert...)

Ich mache also die steckleiste aus an der die geräte hängen.
Als ich wieder aus der küsche komme ist die Perkons noch an und ich denke starte die mal - mal sehen ob noch alles funktioniert.!?
Natürlich nicht - Ich denk schei§§e was ist denn jetzt schon wieder los - es kommt überhaupt kein ton aus dem mixer - wieso denn jetzt nicht

und ich brauchte sagenhafte 5 min um zuschallen das der mixer ja an der anderen steckdose hing - die ich ja vorher ausgemacht hatte.
Dumm gelaufen...

Manchmal brummt der mixer auch und ich weiss nie warum...

Sowas alles lässt mich echt verzweifeln...
und ich wollte hier einfach nur mal wissen ob es andere auch so ergeht!?

ps: Wenn man sich nicht traut zu erzählen... ein ja" oder nein" würde auch schon helfen damit man sich nicht so alleine damit fühlt .-)
Ich hab das mit den Steckerleisten so gelöst, dass ich den Mixer mit monitoren und minimal notwendiger Peripherie an einer Steckerleiste habe, und die anderen Sachen zum Beispiel pro Station/Rack an einer anderen. So muss ich nicht alles auf einmal ausschalten und schalte den Mixer mit dessen Peripherie, den ich ja immer brauche, immer als letzten aus und als ersten an. Könntest du auch ähnlich lösen. Vor allem Monitore mit Mixer zusammen macht Sinn, weil man die ja praktisch immer braucht und dann auch merkt, ob die aus sind oder nicht (Monitore haben ggf. LEDs).

“Testton” macht manchmal auch Sinn, also einen Tonerzeuger (Oszillator oder so mit Dauerton) zum schnell mal Durchschleifen und Testen. Sowas gab es früher auch im Mischpult als Pilotton zum Einschleifen über die Kanäle. Also einen ganz simplen Tongenerator mit Klinkenbuchse zum Zwischenstecken und genug Pegel (am besten auch einstellbar, damit es nicht gleich reinwummert/pfeift).
So finde ich schnell heraus, ob es die Signalkette oder der Klangerzeuger sein könnte.
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #176
Gestern war wieder so ein tag wo ich denke "Das kann alles nicht wahr sein".
Ich hatte vorher drei gute recording tage mit befriedigenden ergebnissen auf die man aufbauen kann...
Gestern hatte ich keinen "sound" - die signale lagen an, waren aber viel zu leise und weit weg...

Ich habe im moment nur ein einfaches setup: MPC analog in den SSL 18 und dann in Ableton.
Hab alle verbindungen geprüft und neustarts gemacht - keine verbesserung.

Hab dann nach einer std aufgegeben...
Das meine ich mit "An der hardware scheitern"
 
  • :(
M.i.a.u.: Kick
  • #177
Drei Tage gut, ein Tag schlecht - das klingt doch ganz ok. Schau mal, wie es heute/morgen wird. Vielleicht bleibt das Glas ja mehr als halbvoll ;)
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: HairyHands, Palindrom und Kick
  • #178
Hab alle verbindungen geprüft und neustarts gemacht - keine verbesserung.
Solche Sachen können leider auch mit Software passieren. Ein Mal den falschen virtuellen Fader aus Versehen verstellt und man sucht sich einen Wolf. Da würde ich eher sagen, es ist "an der Technik scheitern". Aber damit bist Du nicht alleine.

Ich hatte gestern auch so einen (ganz anderen) Fall, dass nach der Installation eines Updates plötzlich ein Plugin nicht mehr in der Liste von Logic auftauchte, im Plugin Manager war es aber zu sehen. Die Gemini KI war dann äußerst hilfreich bei der Fehlersuche. Dafür hätte ich früher viel länger gebraucht.
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #179
Bitte nicht missverstehen: Ich erwarte hier keine beratung!

Möchte einfach nur wissen ob es hier auch leute gibt die mit folgenden themen zu tun haben:


a) Selbstsabotage
b) Reitzüberflutung - das gefühl was man gerade hört ist einfach zu viel ( auf einmal ) so das man abbrechen muss.
c) das musikmachen zu strukturien.
d) das ständige umbauen und optimieren halte ich auch für einen "tick"
e) Sich zu leicht ablenken lassen
edit:
f) falsche glaubenssätze und erwartungshaltungen
kann den gedankengang nachvollziehen...

hab da folgende sichtweise zu:

früher hat man einfach gemacht: es gab nur hardware, man war froh daß man ausreichend krempel hatte was zusammenzuzimmern was bei mitmenschen (Anzahl x) anklang fand , hatte tonträger vö und war motiviert und "zufrieden"
heute haste exponentiell mehr und bessere möglichkeiten für nen bruchteil der kohle von früher. aber es klappt irgendwie nicht...

eine möglichkeit ist : man is nicht mehr jung, kreativität kann man nicht kaufen und emotionen entstehen im gehirn - d.h. es ist unter umständen garnicht das gear sondern die menschliche schaltzentrale - und ich muss leider ein wenig ausholen um das schlüssig zu erklären...
mein sohn is letztes jahr schwer erkrankt und da ich ein medizinischen beruf habe wollte ich halt verstehen was das genau war und hab angefangen zu recherchieren - natürlich muss man dann versuchen alles geschwurbel zu erkennen damit man nur evidenzbasierte infos benutzt. das hat dazu geführt daß ich mein verständnis für die menschliche physiologie deutlich vertiefen konnte u.a. anhand einer vielzahl von wissenschaftlich validen studien die teils weit von den aktuellen in deutschland geltenden medizinischen richtlinien abweichen.

ums ein wenig abzukürzen läufts darauf hinaus daß das darmmikrobiom meist mehr oder weniger beeinträchtigt ist, ebenso leberfunktion und energiestoffwechsel. das führt dazu daß im körper sogenannte silent inflammations enstehen - die man nicht merkt aber die halt langfristig wirken - und dadurch allemöglicher scheiß passiert: vom metabolischen syndrom bis parkinson und alzheimer usw. . was wichtig ist: die mediziner bekämpfen meist nur die symptome aber nicht die ursache.

um jetzt die kurve zu bekommen: wenn man voll ist mit kortisol und insulin und daß über jahre/jahrzehnte sind o.g. punkte von kollege palindrom eigentlich "normal" weil passend zum neurophysiologisch/endokrinen zustands
kann ich aus erster hand sagen weil mir gings die letzten 15 jahre genauso. bei völligem nichtvorhandensein was kreativität angeht. ursache is daß die subjektive wahrnehmung durch ne schlechte neurotransmittersituation deutlich negativ beeinflusst wird, ebenso die mentale leistungsfähigkeit/resilienz

der kniff is: das merkt man erst - und das extrem deutlich - wenn man aus dem zustand entkommen kann. in meinem fall war das umstellung auf ketogene ernährung in kombo mit intervallfasten, kein alkohol mehr, ausreichend schlaf, beheben von sämtlichen nährstoffmängeln und wiederaufbau des normalen darmmikrobioms + natürlich kontrolle valider verlaufsparameter + sport regelmäßig

die auswirkung davon ist: körperliche beschwerden sind wie weggeblasen, mental stellt sich langsam wieder ausgeglichenheit und "flow" ein und ich merke daß ich in allen lebenslagen wieder immer mehr ohne anstrengung ideen entwickle und durchführe - ich würds mal als kreativität bezeichnen...

die schlussfolgerung is: manchmal - und ich würd behaupten das is viel öfter als man vermuten würd - is nicht das gear dran schuld sondern stark vereinfacht: das "neurophysiologische mindset" und zwar ohne daß man selber oder der doc das effektiv bemerkt
 
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M.i.a.u.: robworld, jack4life, serge und 4 andere

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